Die Venusfalle

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Venusfalle
Originaltitel Die Venusfalle
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1988
Länge ca. 98 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Robert van Ackeren
Drehbuch Robert van Ackeren, Catharina Zwerenz
Produktion Theo Hinz, Martin Moszkowicz, Robert van Ackeren
Musik Peer Raben
Kamera Jürgen Jürges
Schnitt Tanja Schmidbauer
Besetzung

Die Venusfalle ist ein erotischer Film von Regisseur Robert van Ackeren, der 1988 auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt wurde. Yvonne Viehöfer veröffentlichte den gleichnamigen Roman nach dem Drehbuch des Films.

Handlung[Bearbeiten]

Der 30-jährige Max arbeitet als Notarzt in einem Berliner Krankenhaus. Er ist seit langer Zeit mit der attraktiven Coco liiert, mit der er eine gepflegte Wohnung teilt. Coco verteidigt die gemeinsame Beziehung eifersüchtig, während Max sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt.

Eines Tages verwählt sich Max und verliebt sich in eine Stimme am anderen Ende des Telefons, die nur ein einziges Wort sagt: "Hallo". Auf nächtlichen Streifzügen durch die Stadt sucht Max die Frau, der die Stimme gehört und hofft, der einengenden Nähe Cocos zu entgehen. In einem Billardsalon trifft er schließlich auf Marie, die von ihrem Partner Kurt begleitet wird.

Kurz darauf werden Marie und Max in einen Autounfall verwickelt, der dazu führt, dass sie einander in die Arme fallen und sich im Regen auf der Straße lieben. Als Max und Coco später eine Party veranstalten, stehen Marie und Kurt als Gäste vor der Tür. In der Folge versuchen Max und Marie, ihre jeweiligen Partner miteinander zu verkuppeln.

Kritiken[Bearbeiten]

„Als Körper ist Miss Kirchberger ein voller Erfolg, als Schauspielerin eine Katastrophe. Die kühlen, verruchten Schlafzimmersätze, die van Ackeren ihr in den Mund gelegt hat, leiert sie wie eine tibetanische Liebesmühle herunter, die Lüsternheit, die sie vor der Kamera auflegt, ist so erregend wie eine Pickelcreme.“

Benjamin Henrichs: Die Zeit[1]

„Dass Sonja Kirchberger als Coco die Garderobe von van Ackerens Ko-Autorin Katharina Zwerenz trägt und auch sonst den Eindruck erweckt, als sei sie aus ihr geklont, macht sie zwar noch nicht zum Star. Aber da das kopierte PR-Konzept nach einem solchen verlangt, wird die Wienerin aufgebaut. Die Presse braucht Stars, dieser Film, um seine kokette Belanglosigkeit zu kaschieren, ebenfalls“

Manager Magazin[2]

„Das Spekulationsstück stellt die Luxus-Problematik - Berliner Arzt (Horst-Günther Marx) ist von seiner Freundin (Kirchberger) gefrustet und sucht sich eine neue (Myriem Roussel) - mit den Mitteln des Luxuskinos dar: lauter schöne Menschen in lauter schönen Wohnungen.“

Der Spiegel[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Benjamin Henrichs: Falsche Nähe Die Zeit , 1988
  2. Nina Vogler: Erotisches Abenteuer, Manager Magazin 9/1988 vom 1. September 1988, Seite 311, online unter manager-magazin.de
  3.  Fernsehen: Dienstag, 11. März. In: Der Spiegel. Nr. 11, 1997 (online).

Weblinks[Bearbeiten]