Die Vernichtung der europäischen Juden

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Auschwitz, Starkstrom-Stacheldraht (Aufnahme von 2005)

Das Buch Die Vernichtung der europäischen Juden – im englischen Original The Destruction of the European Jews – ist die 1961 erschienene Dissertation des amerikanischen Historikers Raul Hilberg. Hilberg wertete für das Buch zahlreiche bis dahin kaum verwendete Quellen der deutschen nationalsozialistischen Führung von 1933 bis in die unmittelbare Nachkriegszeit aus. Sein Ziel war es, die gesamte Geschichte der Judenvernichtung im Machtbereich des Deutschen Reichs zu analysieren, die heute als Schoah (in Israel, im Umfeld der Opfer, im französischsprachigen Raum) oder Holocaust (meist im angelsächsischen Raum) bezeichnet wird. Sein Werk war ein wesentlicher Beitrag zu deren wissenschaftlicher Erforschung. An eine derartige Gesamtsicht der deutschen NS-Judenverfolgung und -vernichtung hatte sich bis dahin kein Historiker gewagt. Diese Arbeit blieb das wichtigste Werk Hilbergs.

Hilbergs österreichische Herkunft und Sprachkenntnis des Deutschen erleichterten ihm das Forschungsvorhaben. Er ergänzte und erweiterte sein Buch, das vielfach als Standardwerk bezeichnet wurde,[1] bis 2002. Sein Forschungsansatz war die Suche nach der Funktionsweise der Täter und ihrer Organisation des Massenmords in von ihnen selbst angelegten Akten und nicht eine Erklärung über die Geschichte der Juden in den europäischen Staaten. Wegen der Rolle der von den Deutschen eingesetzten und dazu benutzten Judenräte in den Vernichtungsphasen vor dem Transport in die Vernichtungslager führte seine Arbeit jedoch auch zwangsläufig zu diesem (kontroversen) Aspekt der NS-Judenverfolgung.

Aufbau[Bearbeiten]

Hilberg beschrieb als erster Zeithistoriker anhand der Akten umfassend, wie der Vernichtungsprozess in aufeinander aufbauenden Phasen ablief:

Ausgrenzung[Bearbeiten]

Konzentration[Bearbeiten]

  • dann wurden sie in Judenhäusern, bzw. in neu errichteten Ghettos „im Osten“ deportiert, konzentriert, um sie von der übrigen Bevölkerung zu trennen und verhungern zu lassen. 1939–1941. Und schließlich

Fabrikmäßiger Massenmord[Bearbeiten]

Schlussfolgerungen[Bearbeiten]

Daraus zieht er in Bd. 3 die Schlussfolgerung, dass die beteiligten Täter (als Beispiele Polizei/Gestapo, RSHA, Totenkopf-SS) jeweils nur ein kleines Rad in diesem schwer überschaubaren zugleich aber von den Zielen her allen verständlichen Mechanismus waren.

Kernaussagen[Bearbeiten]

Hilbergs umfassende Darstellung der Judenvernichtung gilt seither als Standardwerk zum Thema und wurde vom Autor wiederholt aktualisiert. Hilberg wies darin auf die vielen mitwirkenden Personen und nationalsozialistischen Organisationen hin, die durch Forderungen und Initiativen zu Entschluss über die „Endlösung“ beitrugen. Seine Deutung fasste er 1983 so zusammen:

„Aber was 1941 begann, war kein im Voraus geplanter, von einem Amt zentral organisierter Vernichtungsvorgang. Es gab keine Pläne und kein Budget für diese Vernichtungsmaßnahmen. Sie erfolgten Schritt für Schritt, einer nach dem anderen. Dies geschah daher nicht etwa durch die Ausführung eines Planes, sondern durch ein unglaubliches Zusammentreffen der Absichten, ein übereinstimmendes Gedankenlesen einer weit ausgreifenden Bürokratie.“

„Newsday“ (NY), 23. Februar 1983

Von Hilbergs Darstellung setzten sich spätere intentionalistische Historiker der NS-Forschung wie Eberhard Jäckel, Helmut Krausnick oder Klaus Hildebrand ab, die dann behaupteten, Hitler habe mit der Endlösung seine lange vorher gefassten Pläne konsequent umgesetzt. Ähnlich wie die später folgenden Funktionalisten unter den Historikern, wie Martin Broszat, Hans Mommsen und Christopher Browning, deutete Raul Hilberg den Entschluss zur Shoa/Holocaust als prozesshaften Vorgang einer Radikalisierung, die allerdings ohne die Person Hitlers und seinen ausgeprägten Judenhass (Antisemitismus) nicht denkbar wäre:

„Hitler war der leitende Architekt der jüdischen Katastrophe. Er war es, der die fließenden Ideen von 1940 in die harte Realität von 1941 transformierte. Hitler machte diesen letzten Schritt zum unerbittlichen Resultat aller antijüdischen Maßnahmen […] und er schmiedete den dezentralen Verwaltungsapparat Deutschlands um in ein Netz von Organisationen, die reibungslos zusammenwirkten, so dass die Erschießungen, Deportationen und Vergasungen nebeneinander und gleichzeitig durchgeführt werden konnten.“

Hilberg: Täter, Opfer, Zuschauer, S. 30

Hilberg vertrat die Meinung, dass es den Tätern durch die strikte Arbeitsteilung bei der „Endlösung“ ermöglicht worden sei, sich als „kleines Rädchen im Getriebe“ zu empfinden und sich selbst von einer persönlichen Verantwortung freizusprechen.[2] Diese Deutung ist teilweise umstritten. Der Kritik zufolge lasse sie außer Acht, dass ein gewichtiger Anteil als Augenzeuge oder Täter unmittelbar am Tötungsprozess beteiligt war.[3]

Spätere Autoren zu diesem komplexen Thema beschreiben vielfach seinen Einfluss auf ihre Arbeit: Götz Aly, Saul Friedländer,[4] Eberhard Jäckel, Wolfgang Benz,[5] Ian Kershaw, Leni Yahil.

Editionsgeschichte[Bearbeiten]

Es war schwierig einen Verlag für das Buch zu finden. In den 1950er Jahren war eine Gesamtgeschichte der Judenvernichtung kein gefragtes Thema in den USA. Dazu kam eine kritische Beurteilung der Arbeit. So lehnte Yad Vashem eine Unterstützung der Veröffentlichung ab. Dazu war die Veröffentlichung solch eines Buches wegen der zu erwartenden niedrigen Absatzzahlen und des außerordentlich großen Umfangs eine schwierige editorische Aufgabe. Erst nach einer über sechs Jahre dauernden Verlagssuche durch die Lektorate von fünf Verlagen wurde Hilbergs Dissertation 1961 von dem kleinen Verlag Quadrangle Books (Chicago) verlegt. Ein wohlhabender Gönner, der vertriebene jüdische Unternehmer Frank Petschek,[6] finanzierte eine Startauflage von 5.500 Exemplaren indirekt durch eine garantierte Abnahme von mindestens 1.200 Exemplaren. Sie wurden Bibliotheken zur Verfügung gestellt.[7]

Historiker von Yad Vashem beanstandeten Hilbergs kritische Einschätzung des aktiven und passiven jüdischen Widerstandes. Hans Mommsen führt für diese Abwehr folgenden Grund an: „Zu Beginn der 50er Jahre neigten fast alle Überlebenden, auch die jüdischen Verbände in den USA, sowie die internationale historische Forschung dazu, die Erinnerung an den Holocaust herunterzuspielen, ja zu verdrängen.“[8] Auch bei Hannah Arendt, die 1959 ein Gutachten zu Hilbergs Dissertation verfasste, stieß seine akribische Untersuchung zunächst auf Ablehnung, während sie gleichzeitig die Ergebnisse durchaus nutzte.[9] Hilbergs Hauptwerk wurde in Israel nicht verlegt.[10]

Schließlich entschied sich auch der deutsche Verlag Droemer Knaur, der 1963 die Rechte an Hilbergs Werk erworben hatte, 1965 gegen eine Veröffentlichung des Buchs. Die Verlage Rowohlt und Beck lehnten ebenfalls eine Publikation ab, andere schwiegen auf entsprechende Anfragen Hilbergs. Der Spiegel sprach später von „Wortbruch“ und von einer „seit Jahren überfälligen Übersetzung“.[10] Auch viele andere deutsche Verlage lehnten eine Veröffentlichung ab.

Erst der linke Kleinverlag Olle & Wolter aus Berlin brachte dann das Buch 1982 in einer Hardcover – Ausgabe in deutscher Übersetzung heraus. In Koproduktion wurde das Buch 1983 auch von der Büchergilde Gutenberg veröffentlicht. Die deutsche Ausgabe (die zweite Ausgabe) von Hilberg war überarbeitet und eine deutlich erweiterte Auflage der ersten Fassung von 1961. Der Verlag Olle & Wolter erwarb damals die Weltrechte außer für Ausgaben in englischer Sprache. Die erste französischsprachige Übersetzung erschien 1985 im Verlag Gallimard.

Hilberg, der zwanzig Jahre auf eine deutschsprachige Ausgabe – im Land der Täter – warten musste, schrieb am 14. Juli 1982 froh über das „joint venture“ an Ulf Wolter von Olle & Wolter; “I am glad that you are my publisher in Germany.” (deutsch: „…bin erfreut, dass Sie mein Verleger in D…“) Die Absatzzahlen des Buches waren wegen des hohen Ladenpreises von 128,00 DM sehr schleppend. So kam der Verlag in eine Schieflage, die dazu führte, dass er kurz nach der Veröffentlichung des Buches die Pforten schließen musste.[11]

1990 gelang es dann Walter Pehle, Lektor für Zeitgeschichte im Fischer Verlag, eine Taschenbuchauflage von Hilbergs dreibändigem Werk zu einem attraktiven Preis herauszubringen. Das war nur deswegen möglich gewesen, weil mit dem Privatgelehrten und Historiker Dr. Dr. Dieter Dirk Hartmann aus Süddeutschland ein Sponsor gefunden worden war, der mit seinem Beitrag eine Herabsetzung des Ladenpreises ermöglichte.

Die Resonanz auf das neue Buch war ambivalent: Die FAZ sprach von einem „bedeutenden Buch“, der Spiegel von einem „unübertroffenem Standardwerk“. In der Hauptsache allerdings überwog das positive Echo. In der Öffentlichkeit war die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Holocaustthematik zu der Zeit in Deutschland noch weitgehend tabuisiert. So hatte auch die Bundeszentrale für politische Bildung 1982 noch kein Buch zum Thema Holocaust im Programm. Die Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen in Ludwigsburg hatte schon lange auf das Werk gewartet, um es in Prozessen gegen NS-Verbrecher einsetzen zu können. Hans Mommsen urteilte , dass nun ein „Stück skandalöser Einschränkung der Publikationsfreiheit in der Bundesrepublik beendet wurde“.[12]

Für 2009 soll in Israel das Erscheinen einer Übersetzung vereinbart worden sein. Zuletzt im Nachruf der Frankfurter Rundschau wurde darauf hingewiesen, dass noch keine „Publikationsgeschichte für Raul Hilbergs Hauptwerk […] geschrieben“ worden sei.[13]

Ausgaben (Auswahl)[Bearbeiten]

Ausgaben von Raul Hilberg: Die Vernichtung der europäischen Juden.

  • Englischsprachige Ausgaben:
    • The Destruction of the European Jews. Chicago, Quadrangle, 1961. OCLC 408733 (First Edition) -; 2nd ed. 1967; 3rd ed. bei Holmes & Meier, New York 1973; 4th ed. 1985
    • Publisher Franklin Watts; 1st New Viewpoints ed edition, 1973. OCLC 44105927
    • Harpercollins College, 1979. ISBN 0-06-131959-7
    • Revised edition, 3 vols. continuously paginated. New York, Holmes and Meier, 1985. xii + 1274 Seiten. ISBN 0-06-131959-7 (und eine Student Edition 1986; 360 Seiten. ISBN 0-8419-0910-5)
    • New Haven and London, Yale University Press, 2003. 3 Bd., xvi + 1388 Seiten. ISBN 0-300-09585-6

Deutsche Ausgaben:

  • Deutsche Erstausgabe: Herausgegeben von Ulf Wolter, aus dem Englischen von Christian Seeger u. a., Olle & Wolter, Berlin 1982, 840 S. ISBN 3-88395-431-4;
    • Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M, Olten, Wien, 1982/83, 840 S. ISBN 3-7632-2763-6 (Lizenzausgabe)
  • Durchgesehene und erweiterte Taschenbuchausgabe in drei Bänden, Übers. aus dem Englischen von Christian Seeger, Harry Maòr, Walle Bengs, Wilfried Szepoan, S. Fischer, Frankfurt a. M., 1990 und Folgejahre. 1352 S. ISBN 3-596-24417-X (Zuschüsse von einer genannten Einzelperson und dem Zentralrat der Juden in Deutschland)
    • S. Fischer, Frankfurt a.M., November 1999, 1352 Seiten. ISBN 3-596-24417-X (Nach Verlagsangabe ist dies die zehnte, eine durchgesehene und erweiterte und die aktuelle dt. Auflage.)
  • Weitere Übersetzungen:
    • La destruction des Juifs d'Europe, Paris: Gallimard, 1985 (Collection folio 38 / 39 [Nachdrucke: 1988, 1991; troisième édition, trois volumes, Gallimard, 2006])
    • La distruzione degli ebrei d’Europa. Torino: Einaudi, 1999. 1479 S. A cura di Frediano Sessi. [Trad. di Frediano Sessi e Giuliana Guastalla] – 1999, Nuova ed. riv. e ampliata – ISBN 8806139002 (ital.)
    • La Destruccion De Los Judios Europeos (Cuestiones De Antagonismo). Akal Ediciones, 2005. 1456 Seiten. ISBN 84-460-1809-8 (span.)
    • Kioku : Horokosuto no shinjitsu o motomete, ISBN 4760116931 (jap.)

Wirkung und Rezeption[Bearbeiten]

Von Beginn an war das Werk vor allem mit der Kritik konfrontiert, Hilberg bewerte zum einen die Rolle der Judenräte zu negativ und marginalisiere zum anderen die Bedeutung des jüdischen Widerstands. „Positives“ zu liefern, gehörte nicht zum Anliegen Hilbergs. Er wandte sich gegen eine „Opfer-orientierte“ Geschichtsschreibung und vertrat stattdessen den Standpunkt, der Vernichtungsprozess müsse von der Täterseite her analysiert werden. Kritik erfuhr Hilberg für sein Buch, weil er als erster Nicht-Revisionist überhaupt versuchte, die Zahl der ermordeten Juden einigermaßen genau zu ermitteln. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Opferzahl lediglich das Ergebnis sehr grober Schätzungen, die kurz nach Kriegsende vorgenommen worden waren. Zu den Verdiensten Hilbergs gehört es, diese wissenschaftliche Diskussion initiiert und möglich gemacht zu haben.[14] Auch Rechtsextremisten und Revisionisten beriefen sich auf Hilbergs Forschungen.[15]

Rezensionen des Buches[Bearbeiten]

Zur 1. Auflage:

  • Andreas Dorpalen: Review of Raul Hilberg, Destruction of the European Jews. In: Journal of Modern History 34, 1962, Heft 2, S. 226f.

Zu späteren Auflagen:

Zur Person des Autors[Bearbeiten]

Raul Hilberg (* 2. Juni 1926 in Wien; † 4. August 2007 in Williston, Vermont, USA) war ein US-amerikanischer Historiker, der 1939 als 13-jähriger Österreich und damit den Machtbereich der Nationalsozialisten gerade noch rechtzeitig verlassen hatte, gilt als einer der bedeutendsten Holocaust-Forscher. Seit 1944 diente er bei der US-Army, auch in Deutschland, in der 45th Infantry Division und beim War Documentation Department, das die Akten der Nazis und ihrer Kollaborateure zur Vorbereitung der Nürnberger Prozesse sichtete. Er begann 1948 mit seiner Magisterarbeit und besprach auch schon seine geplante Dissertation The Destruction of European Jewry mit Franz Neumann. Zunächst wollte Neumann ihn gar nicht als Doktoranden annehmen und erklärte, die geplante Arbeit werde sein „akademisches Begräbnis“ werden. Hilbergs Doktorvater nahm vor allem an dem Teil der Untersuchung Anstoß, der sich mit der Mitwirkung jüdischer Stellen am Vernichtungsprozess beschäftigte.

1951 erhielt Hilberg eine befristete Stelle im War Documentation Project in München unter Leitung von Fritz T. Epstein (vgl. Osteuropäische Geschichte). Bis zu seiner Promotion unterrichtete er Politikwissenschaft an verschiedenen Universitäten, nachdem sein Doktorvater und Unterstützer Neumann als Folge eines Unfalls 1954 starb. An der Universität Vermont (UVM) arbeitete er in seiner weiteren wissenschaftlichen Laufbahn (1956–1991).

Literatur[Bearbeiten]

  • Raul Hilberg: Unerbetene Erinnerung – Der Weg eines Holocaustforschers. Aus dem Amerikanischen von Hans Günter Holl. 2. Auflage, Fischer, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-10-033621-6.
  • Ian Kershaw: Improvised Genocide? The emergence of the ‘Final Solution’ in the ‘Wharthegau’, Transactions of the Royal Historical Society, 6th ser., 2 (1992) 51-78.
  • Eugen Kogon: Der SS-Staat – Das System der deutschen Konzentrationslager. Alber, München 1946, zuletzt: 44. Auflage, Heyne, München 2004, ISBN 978-3-453-02978-1.
  • Wolfgang Mieder (Hrsg.): Reflections on the Holocaust. Festschrift für Raul Hilberg on his seventy-fifth birthday, Center for Holocaust Studies, University of Vermont 2001, X, 240 S.
  •  Alexander Osang: Hitler war doch nicht dumm. In: Der Spiegel. Nr. 49, 2002, S. 191–194 (2. Dezember 2002, Raul Hilberg ist einer der bedeutendsten Holocaust-Forscher – In München bekommt er jetzt den Geschwister-Scholl-Preis, online).
  • James S. Pacy, Alan P. Wertheimer (Hrsg.): Perspectives on the Holocaust. Essays in honour of Raul Hilberg, Boulder, San Francisco, Oxford, Westview Press 1995, VII, 195 S. (engl.)
  • Harald Welzer: Auf den Trümmern der Geschichte. Gespräche mit Raul Hilberg, Hans Mommsen, Zygmunt Bauman, Tübingen, Edition Diskord 1999[16]
  • Dan Stone (Hrsg.): The Historiography of the Holocaust. Basingstoke, Palgrave, 2004 (engl.)
  • Ulf Wolter, Ursula Wolte: Die Verordnete Demokratie. Wieviel Unrecht der Vergangenheit verträgt die Gegenwart? In: perspektiven ds, Heft 2/06, Schüren, Marburg 2007. ISBN 978-3-89472-576-1, ISSN 0939-3013 serials.ilalhi.org

Weblinks[Bearbeiten]

Interviews
Artikel
Nachrufe

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siehe dazu insbesondere die diversen Nachrufe unter Weblinks.
  2. Hilberg: Täter, Opfer, Zuschauer, S. 9
  3. Michael Kißener: Das Dritte Reich. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3-534-14726-X, S. 39
  4. S. F. im Interview, 2007
  5. Nach Der Spiegel vom 6. August 2007
  6. Zu Petschek siehe Schwere moralische Schuld. In: Die Zeit, Nr. 9/1995
  7. „Geschichte reicht in die Gegenwart“, NZZ, 10. Dezember 2002
  8. Hans Mommsen in der Laudatio 2002
  9. Götz Aly: Logik des Grauens. In: Die Zeit, Nr. 23/2006
  10. a b  Heinz Höhne: Selten Skrupel. In: Der Spiegel. Nr. 41, 1979 (online).
  11. siehe Wolfgang Wippermann: „Passt nicht ins Programm“, in Literaturkritik.de, 8. August 2007
  12. Hans Mommsen: Laudatio
  13. Arno Widmann: Die Vernichtung der europäischen Juden (Version vom 27. September 2007 im Internet Archive), in: Frankfurter Rundschau, 7. August 2007
  14. Dazu siehe Knut Mellenthin: Raul Hilberg 1926–2007: Er-pfiff-auf-den-mainstream in analyse & kritik Oktober 2007
  15. Der Standard: Holocaust: „Wir wissen erst 20 Prozent“, 1. September 2006
  16. Rezension von Nicolas Berg in: Newsletter – Informationen des Fritz Bauer Instituts, Nr. 18, 2000