Die heiße Spur (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Die heiße Spur
Originaltitel Night Moves
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1975
Länge 99 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Arthur Penn
Drehbuch Alan Sharp
Produktion Robert M. Sherman
Musik Michael Small
Kamera Bruce Surtees
Schnitt Dede Allen
Besetzung

Die heiße Spur (Originaltitel: Night Moves) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1975. Der Regisseur war Arthur Penn, das Drehbuch schrieb Alan Sharp. Die Hauptrollen spielten Gene Hackman, Jennifer Warren und Susan Clark; in einer der Nebenrollen ist Melanie Griffith zu sehen, die in diesem Film ihre erste bedeutende Rolle hatte.

Handlung[Bearbeiten]

Harry Moseby, ein ehemaliger Profi-American-Football-Spieler, arbeitet als Privatdetektiv in Los Angeles, mag seinen Job aber nicht. Als ihn seine Frau Ellen betrügt, nimmt er den Auftrag der alternden Schauspielerin Arlene Iverson an, ihre von zu Hause ausgerissene Tochter Delly Grastner zu finden.

Moseby findet Delly bei ihrem Stiefvater Tom Iverson im US-Bundesstaat Florida, wo er sich zuerst viel Zeit nimmt, bevor er Delly von seinem Auftrag erzählt. Er selbst hat eine Affäre mit Tom Iversons Lebensgefährtin Paula. Beim Tauchen entdeckt Delly ein Flugzeugwrack, in dem sich die Leiche von Marv Ellman, dem einstigen Liebhaber von Delly, befindet. Dieser hatte zusammen mit Iverson und Paula Schmuggelgeschäfte betrieben. Als Moseby Paula und Tom damit konfrontiert, wird Paula von einem plötzlich angreifenden Wasserflugzeug getötet und er selbst schwer verwundet. Als das Flugzeug mit dem Boot kollidiert und sinkt, entdeckt er seinen Freund Joey in dem sinkenden Wrack. Harry muss entdecken, dass jeder Beteiligte seine eigenen Motive verfolgt und dass er nicht viel tun kann, um der tief sitzenden Verderbtheit der einzelnen Protagonisten etwas entgegenzusetzen.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Lexikon des internationalen Films urteilte, Die heiße Spur sei „ein nüchterner Detektivfilm“, der vor allem durch die Darstellerleistungen und psychologische Profilierung fesseln würde. Der Film sei „eine äußerst reizvolle Neubelebung klassischer Detektivfilme der 40er Jahre, akzentuiert durch Kommentare zur (damaligen) amerikanischen Gegenwart, die sich zu einem subtilen Psychogramm des Landes verdichten.“[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Gene Hackman wurde 1976 als bester Hauptdarsteller für den BAFTA-Award nominiert, hatte aber gegenüber Al Pacino (Hundstage und Der Pate – Teil II) das Nachsehen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)