Die letzte Kugel traf den Besten

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Filmdaten
Deutscher Titel Die letzte Kugel traf den Besten
Originaltitel Aventuras del Oeste
Produktionsland Spanien, Italien, Deutschland
Originalsprache Spanisch
Erscheinungsjahr 1964
Länge 92 (gek. Vers. 76) Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Joaquín Luis Romero Marchent
Drehbuch Joaquín Luis Romero Marchent
Pino Passalaqua
Werner Ebert
Produktion Félix Durán
Musik Angelo Francesco Lavagnino
(als John Cashell)
Fred Strittmatter
Kamera Rafael Pacheco
(als Raf Pacher)
Besetzung

Die letzte Kugel traf den Besten (Originaltitel: Aventuras en el Oeste) ist ein früher Italowestern in der Regie von Joaquin Luis Romero Marchent. Das Drehbuch entstand nach der Geschichte „Buffalo Bill y su epoca“ von Ángel de Zavala. Die stark gekürzte deutschsprachige Fassung wurde am 9. Juli 1965 erstaufgeführt.

Handlung[Bearbeiten]

In jungen Jahren war Buffalo Bill als „Bill Cody“ Reiter des Pony-Expresses. Nun führt er einen Siedlertreck durch den Westen, zu dem auch die hübsche Ethel und ihr Onkel, ein Pastor, gehören. Am Ziel der Reise erfährt Bill von einem Freund, dass ein schwunghafter Handel mit geschmuggelten Waffen vor sich geht, die letztliche bei den Indianern ankommen. Regelmäßig finden solche Gaunereien in dem Städtchen Custer statt, wo zwei Gangsterbosse die Angelegenheiten regeln. Schnell kann Bill, der sich mit Wild Bill Hickock und Calamity Jane zusammentut, bei seinem Kampf gegen die Schmuggler Erfolge erzielen; zudem trifft er in Custer wieder auf Ethel, die bei einem Angriff der Sioux-Indianer allerdings nur wie durch ein Wunder mit dem Leben davonkommt. Da die Eingeborenen eine weitere Attacke planen, wird Custer evakuiert, sodass sie wie eine Geisterstadt aussieht, als die Indianer tatsächlich einreiten. Buffalo Bill führt jedoch die versteckten Soldaten zum Sieg gegen die Indianer und räumt auch gleich endgültig mit den Schmugglern auf.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films sah einen („b)iedere(n) Eurowestern mit einer leichenübersäten, konfusen Story“.[1] Auch der Evangelische Film-Beobachter hat keine gute Meinung von dem Streifen: „Der mit Archivmaterial aufgelängte [...] Wildwestfilm um Weiße und Commanchen in ihren Auseinandersetzungen nach 1878 erweist sich als ein mit unzulänglichen Mitteln gestalteter ausgemachter Schmarren. Er ist nicht einen Pfennig wert.“[2]

Anmerkungen[Bearbeiten]

Italienischer Titel ist 7 ore di fuoco. Die Bauten schuf Jaime Pérez Cubero.

In der deutschen Fassung wird van Nutter von Wolfgang Hess gesprochen; Hellmuth Lange synchronisiert Francisco Sanz.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die letzte Kugel traf den Besten im Lexikon des Internationalen Films
  2. Ev. Presseverband München, Kritik Nr. 259
  3. http://www.synchrondatenbank.de/movie.php?id=26345