Die vier Freiheiten

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Dieser Artikel erläutert die vier Freiheiten, die Franklin D. Roosevelt formulierte; zu den vier Freiheiten der Europäischen Union siehe: Grundfreiheit.

Die vier Freiheiten formulierte US-Präsident Franklin Delano Roosevelt am 6. Januar 1941 in seiner Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress. Sie spielte sowohl bei der Bildung einer Anti-Hitler-Koalition als auch bei der späteren Gründung der Vereinten Nationen eine Rolle.

Die Kraft dieser Rede resultiert aus ihrer Einfachheit und handlichen Formulierung. Allerdings werden in dieser Rede für amerikanische Auffassungen unbedenkliche wirtschaftliche und freiheitliche Momente miteinander verbunden, wie sie bald auch in späteren Dokumenten auftreten sollten.

Insofern wollte der Präsident für die US-amerikanische Bevölkerung wohl mit dieser Rede eine Perspektive aufzeigen, da in den USA kaum Kriegsbereitschaft festzustellen war, was u. a. in der Bewegung des America First Committee seinen Ausdruck fand. Elf Monate nach dieser Rede kam der japanische Angriff auf Pearl Harbor und in der Folge die Kriegserklärung der USA.

Der von der Rede inspirierte Maler Norman Rockwell schuf vier Gemälde, mit denen das Office of War Information ab 1943 durch die USA tourte und 130 Mio $ Kriegsanleihen einsammelte.

[Bearbeiten] Die vier Freiheiten

„In künftigen Tagen, um deren Sicherheit wir uns bemühen, sehen wir freudig einer Welt entgegen, die gegründet ist auf vier wesentliche Freiheiten des Menschen.
Die erste dieser Freiheiten ist die der Rede und des Ausdrucks – überall auf der Welt.
Die zweite dieser Freiheiten ist die jeder Person, Gott auf ihre Weise zu verehren – überall auf der Welt.
Die dritte dieser Freiheiten ist die Freiheit von Not. Das bedeutet, weltweit gesehen, wirtschaftliche Verständigung, die jeder Nation gesunde Friedensverhältnisse für ihre Einwohner gewährt – überall auf der Welt.
Die vierte Freiheit aber ist die von Furcht. Das bedeutet, weltweit gesehen, eine globale Abrüstung, so gründlich und so lange durchgeführt, bis kein Staat mehr in der Lage ist, seinen Nachbarn mit Waffengewalt anzugreifen – überall auf der Welt.

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