Die vier Geier der Sierra Nevada

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Filmdaten
Deutscher Titel Die vier Geier der Sierra Nevada
Originaltitel I quattro inesorabili
Produktionsland Italien, Spanien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1965
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Primo Zeglio
(als Anthony Greepy)
Drehbuch Manuel Sebares
Marcello Fondato
Federico De Urrutia
Primo Zeglio
Produktion Adriano Merkel
Musik Marcello Giombini
Kamera Manuel Fernández Mila
Schnitt Daniele Alabiso
Besetzung

Die vier Geier der Sierra Nevada ist ein Italowestern, den Primo Zeglio 1965 unter Pseudonym inszenierte. Der Amerikaner Adam West, der durch die Fernsehserie Batman bekannt wurde, spielt die Hauptrolle des am 14. April 1967 auch in Kinos des deutschsprachigen Raumes erstmals gezeigten Filmes.

Handlung[Bearbeiten]

Texas Ranger Sam Garrett versucht, die Unschuld des für 500$ gesuchten Rex nachzuweisen. Vier eher übel beleumundete Cowboys sind im Gefolge des Deputies hinter dem Gesuchten her. Sie erschießen Rex und lassen Garrett ohne Pferd in der Wüste zurück. Später töten sie einen reichen Farmer und sorgen dafür, dass Garrett als Schuldiger angesehen wird. Er wird ins Gefängnis gebracht, kann aber fliehen und muss sich nun selbst der vier Galgenvögel erwehren, da die Witwe des Ermordeten ein Kopfgeld von 2000$ auf seine Ergreifung ausgesetzt hat. Garrett kann drei seiner Verfolger töten und den vierten gefangennehmen. Wieder sieht er sich einem Gerichtsverfahren gegenüber, das ihn dieses Mal zum Tod durch den Strick verurteilt. Mit Hilfe eines jungen Freundes kann er dem Sheriff jedoch beweisen, dass der Überlebende der vier Kopfgeldjäger der wahre Schuldige ist, was der nach einer Scheinhinrichtung Garretts auch zugibt. Außerdem tritt auch Rex' Unschuld zu Tage; der Deputy hingegen wird als Bösling erkannt.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films urteilte: „Harter, aber nicht selbstzweckhaft brutaler Euro-Western, dem es vor allem an Atmosphäre mangelt.“[1]

V. Bassoli lobte die bewegliche Regie un den Einsatz der Farbe, die mit Einfallsreichtum und einem sympathischen Hauch an Abenteuer versuche, die traditionellen Elemente anzureichern. Negativ bemerkt der Rezensent die Anwesenheit der Epik amerikanischer Vorbilder.[2]

Anmerkungen[Bearbeiten]

Das Filmlied Ranger singt Raoul.

Der Film spielte in Italien 154 Millionen Lire ein.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die vier Geier der Sierra Nevada im Lexikon des Internationalen Films
  2. in: L'avvenire d'Italia, 27. Februar 1966
  3. Roberto Poppi, Mario Pecorari: Dizionario del cinema italiano: I film Vol. 3. Gremese, 1992, S. 421