Die vier Musketiere

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Dieser Artikel behandelt die vier Tennisspieler mit diesem Spitznamen. Für den gleichnamigen Film, siehe Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady.
Die „vier Musketiere”: oben Brugnon (links) und Cochet, darunter Borotra (links) und Lacoste

Die vier Musketiere (französisch les Quatre Mousquetaires, angelehnt an den Roman „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas), war in den 1920er und 1930er Jahren die populäre Bezeichnung der französischen Tennisspieler Jean Borotra, Jacques Brugnon, Henri Cochet und René Lacoste.[1] Unter anderem führten sie Frankreich im Davis Cup zu sechs Erfolgen in Folge (1927 bis 1932). Mit Ausnahme des Doppelspezialisten Brugnon gewannen die übrigen mehrfache Einzeltitel bei Grand Slam-Turnieren, darunter drei Mal die amerikanischen Meisterschaften in Forest Hills, sechs Mal die Wimbledon Championships und zwischen 1922 und 1932 zehn von elf Titeln bei den französischen Meisterschaften.

Der einzige Spieler, der die Dominanz der vier Musketiere durchbrechen konnte, war der US-Amerikaner Bill Tilden.

Anfang der 1930er Jahre wurden die „vier Musketiere” durch die Spieler Ellsworth Vines, Fred Perry, Jack Crawford und Don Budge in der internationalen Tennisszene verdrängt. Im Jahre 1976 wurden sie in die Hall of Fame des Tennissports aufgenommen.

1981 wurde der neue Siegerpokal der French Open im Herren-Einzel zu Ehren der „vier Musketiere” Coupe des Mousquetaires genannt. Nach ihnen sind außerdem die vier Haupttribünen des Court Philippe Chatrier im Stade Roland Garros benannt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The New Musketeers, daviscup.com. Abgerufen am 3. Juni 2013.