Die zwölf Apostel

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Die zwölf Apostel von Christian Schmid (17. Jhd.)

Die zwölf Apostel ist die zweite von zehn Kinderlegenden im Anhang der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 202; ATU 766).

Inhalt[Bearbeiten]

Dreihundert Jahre vor Christi Geburt hat eine arme Mutter zwölf Söhne, die sie nacheinander fortschicken muss, Brot zu suchen. Sie begegnen jeder ihrem kleinen Schutzengel, der ihnen den Wunsch erfüllt, den Heiland noch zu sehen. In einer prächtigen Felsenhöhle wiegt er sie in den Schlaf. Sie erwachen in der Nacht von Jesu Geburt und werden die zwölf Apostel.

Herkunft[Bearbeiten]

Die Geschichte ist seit der Zweitauflage (1819) als Kinderlegende Nr. 2 enthalten, laut Grimms Anmerkung aus dem Paderbörnischen von Familie Haxthausen. Sie vergleichen aus ihren Deutschen Sagen Nr. 297.

Literatur[Bearbeiten]

  • Grimm, Brüder. Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort. S. 275, 516. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe, Stuttgart 1994. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-003193-1)

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Die zwölf Apostel – Quellen und Volltexte