Diego de Almagro el Mozo

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Diego de Almagro, genannt Diego el Mozo („der Junge“), (auch d’Almagro; * um 1520 in Panama; † September 1542 in Cuzco) war ein spanischer Konquistador und Generalkapitän in Südamerika.

Diego de Almagro war der Sohn des Konquistadors gleichen Namens und einer panamaischen Indígena. Ein Zeitgenosse, der ihn persönlich kannte, schilderte den 18-Jährigen als einen Jüngling von stattlichem Äußeren und perfekten Reiter, gut erzogen, dem Vater stärker als der indigenen Mutter ähnlich, von dunkler Hautfarbe und fast bartlos.[1] Er sammelte nach dem gewaltsamen Tod seines Vaters im Juli 1538 dessen Anhänger (einige Hundert), um gegen Francisco Pizarro zu ziehen, gegen den sein Vater vergeblich gekämpft hatte. Almagro ermordete mit seinen Anhängern Francisco Pizarro am 26. Juni 1541 und ließ sich zum Generalkapitän von Peru ausrufen. Er nahm das Land in Besitz, doch wurde ihm dies von den Anhängern des ermordeten Pizarro streitig gemacht.

Aus Spanien kam der Oberrichter Cristóbal Vaca de Castro angereist, um die Parteienfehde zu schlichten. Almagro wollte sich jedoch seinem Urteil nicht beugen und wurde am 16. September 1542 nach der Schlacht von Chupas in der Nähe des heutigen Ayacucho besiegt, gefangen genommen, nach Cuzco gebracht und anschließend mit 40 seiner Anhänger hingerichtet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kirkpatrick, F.A.: Die spanischen Konquistadoren, Goldmanns Gelbe Taschenbücher 859, München, S. 156

Literatur[Bearbeiten]