Diehl Aerospace

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Siehe Diskussionsseite.
Diehl Aerospace GmbH
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 2006
Sitz Alte Nußdorfer Str. 23
88662 Überlingen
DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Gerardo Walle, CEO
Wolfgang Bieber, COO
Christoph Ritzkat, CFO
Mitarbeiter 1300 (6/2013)
Umsatz 270 Mio. Euro (6/2013)
Branche Luftfahrzeugausrüstung
Produkte Avionik, KabinensystemeVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website diehl-aerospace.de

Die Diehl Aerospace GmbH mit Stammsitz in Überlingen (Baden-Württemberg), arbeitet auf dem Gebiet der Luftfahrzeugausrüstung und ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Diehl-Gruppe und der französischen Thales-Gruppe. Das Unternehmen firmiert seit 2006 unter der aktuellen Bezeichnung.

Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Überlingen, Frankfurt, Nürnberg und Rostock sowie in Kundendienstzentren in Donauwörth, Hamburg, Toulouse (Frankreich), Sterrett (USA) und Singapur rund 1300 Mitarbeiter, die im Jahr 2012 einen Umsatz von 270 Millionen Euro erwirtschafteten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Wurzeln des Unternehmens liegen im Bodenseewerk und reichen zurück bis in die 1940er-Jahre. Die Diehl Aerospace entstand aus der Zusammenführung mehrerer Unternehmen: 2000 wurde zunächst der Geschäftsbereich Regelung und Navigation der Bodenseewerk Gerätetechnik (jetzt Diehl BGT Defence) in Überlingen mit dem VDO Luftfahrtgeräte Werk in Frankfurt zur Diehl Avionik Systeme verschmolzen und entwickelte sich zum größten Avionikausrüster für die zivile und militärische Luftfahrt in Deutschland. 2006 erfolgte die Fusion mit der Diehl Luftfahrt Elektronik (DLE) in Nürnberg, die zuvor als Kabinenausrüster unter anderem mit Beleuchtungstechnik im Geschäft gewesen war.

Die überwiegend zivilen Luftfahrtaktivitäten von Diehl wurden 2007 in dem neugeschaffenen Teilkonzern Diehl Aerosystems gebündelt. Neben der Diehl Aerospace gehören dazu auch die Diehl Aircabin mit Stammsitz in Laupheim, und die Firmen Diehl Comfort Modules und Diehl Service Modules in Hamburg.

Im April 2014 gewann die Diehl Aerospace mit DACAPO® (Distributed Autonomous Cabin Power) in der Kategorie Grüne Kabine, Gesundheit, Sicherheit & Umwelt erstmals den Crystal Cabin Award, einen renommierten Innovationspreis der Luftfahrt, für die Vorstellung des visionären Konzeptes einer energie-autarken Kabine.[1]

Produktpalette[Bearbeiten]

Das Unternehmen liefert Systeme für Flugsteuerung, Cockpit- und Displaysysteme, Kabinen- und Versorgungssysteme, Kabinen-Management-Systeme, Kabinenbeleuchtung und -sicherheit, Energieumwandlung und -verteilung sowie Triebwerksregelung. Partner sind große Luftfahrzeughersteller wie Airbus, Boeing, Bombardier, Embraer oder Eurocopter. Im militärischen Segment ist die Diehl Aerospace im Verbund mit europäischen Partnern an der Entwicklung und Serienfertigung von Ausrüstungssystemen für die Plattformen Tornado, Eurofighter, Tiger und NH90 beteiligt.

Für neue Flugzeugmuster von Airbus und Boeing wurden viele Produkte neu entwickelt. Beim A380 ist die Diehl Aerospace Lieferant für das neuartige elektrische Türsteuerungssystem, die Kabinenbeleuchtung und die Hochauftriebssteuerung. Hier und im Militärtransporter A400M kommen erstmals auch in Zusammenarbeit mit Thales entwickelte integrierte Avionikmodule (IMA) und eine Ethernet-basierte Datennetztechnologie (AFDX) zum Einsatz. Für die 787 „Dreamliner“ werden Teile der Flugsteuerung sowie erstmals ein "Full-LED"-Kabinenbeleuchtungssystem geliefert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung des Unternehmens: Diehl Aerospace gewinnt Crystal Cabin Award 2014