Dieter Hildebrandt (Autor)

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Dieter Hildebrandt (* 1. Juli 1932 in Berlin) ist ein deutscher Autor.

Hildebrandt studierte in Bonn, München, Berlin und in den USA und promovierte über Artur Kutscher. Von 1961 bis 1968 schrieb er für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und war 1969 bis 1971 Lektor bei Suhrkamp. Hildebrandt schrieb vor allem Bücher zu Themen aus Literaturwissenschaft und Literaturgeschichte (Ödön von Horvath, Lessing), über die Geschichte des Klaviers im 19. (Pianoforte) und 20. Jahrhundert (Piano, Piano) sowie zur Geschichte seiner Heimatstadt Berlin (Die Leute vom Kurfürstendamm, Berliner Enzyklopädie). Anfang 2005 publizierte Hildebrandt eine Geschichte der neunten Sinfonie von Beethoven unter dem Titel Die Neunte.

1980 übernahm Hildebrandt die Regie und das Drehbuch für den Dokumentarfilm Der gelbe Stern – Die Judenverfolgung 1933–1945, der 1981 für den Oscar als „Bester Dokumentarfilm“ nominiert war.[1]

Hildebrandt lebt im Spessart.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Mauer ist keine Grenze. 1964.
  • Deutsches Mosaik. (mit Siegfried Unseld), 1972.
  • Deutschland deine Berliner. 1973.
  • Lessing. Biografie, 1979.
  • Christlob Mylius. Ein Genie des Ärgernisses. (Preußische Köpfe 5). Berlin 1981.
  • Die Leute vom Kurfürstendamm. Roman, 1982.
  • Pianoforte. 1985.
  • Saulus/Paulus, ein Doppelleben. 1985.
  • Ödön von Horváth. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 10. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998, ISBN 3-499-50231-3. (Rowohlts Monographien, Bd 231)
  • Piano, Piano! Roman, Carl Hanser Verlag, 2000.
  • Die Neunte. Schiller, Beethoven und die Geschichte eines musikalischen Welterfolgs. Hanser, München/Wien 2005, ISBN 3-446-20585-3.
  • Die Sonne. Biographie unseres Sterns. Hanser, München/Wien 2008.
  • Schillers erste Heldin: Das Leben der Christophine Reinwald, geb. Schiller. Hanser Belletristik, August 2009.
  • Das Berliner Schloss. Deutschlands leere Mitte. Hanser Verlag, München 2011, ISBN 978-3-446-23768-1.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Autorenporträt auf hanser-literaturverlage.de, abgerufen am 31. Januar 2012.