Dieter Simon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Dieter Simon (* 7. Juni 1935 in Ludwigshafen) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Von 1955 bis 1959 studierte er Jurisprudenz, Geschichte und Philosophie in Heidelberg und München. 1962 promovierte er bei Wolfgang Kunkel. Von 1968 bis 1991 war er Inhaber des Lehrstuhls für Zivilrecht und Römisches Recht an der Universität Frankfurt am Main. Von 1980 bis 2003 war Simon Direktor am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. In dieser Zeit baute er das Institut von der Rechtsgeschichte hin zur Rechtstheorie und Rechtssoziologie um. Im Jahr 1989 wurde er Vorsitzender des Wissenschaftsrats, ein Amt, das er drei Jahre innehatte. Von 1995 bis 2005 war er Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Als Honorarprofessor der Humboldt-Universität Berlin prägt er dort seit 1996 die methodologische und rechtstheoretische Ausbildung. Er ist korrespondierendes Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres.

Dieter Simon ist Begründer und Herausgeber der "Forschungen zur Byzantinischen Rechtsgeschichte", des – inzwischen eingestellten – "Rechtshistorischen Journals" der "Gegenworte" und der Myops.

Zu seinen Schülerinnen und Schülern zählen neben Marie Theres Fögen, Maximilian Herberger, Rainer Maria Kiesow, Elisabeth Koch, Kent Lerch und Regina Ogorek auch viele andere Rechtstheoretiker, Rechtshistoriker und Rechtsphilosophen.

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge