Dietmar Bartz

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Dietmar Bartz (* 1. April 1957 in Duisburg) ist ein deutscher Journalist.

Bartz wuchs in Ratingen auf, ist Dipl.-Archivar (FH) und studierte an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Universität Hamburg Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik. Nach dem Abbruch des Studiums absolvierte er ein Volontariat bei der taz in Bremen.

Von 1988 bis 1991 war er Wirtschaftsredakteur bei der taz in Berlin und danach bis 1994 Ressortleiter Wirtschaft bei der Wochenpost in Berlin. Vier Jahre lang arbeitete er als freier Wirtschaftsjournalist in Prešov (Slowakei). Darauf folgten weitere Tätigkeiten in Deutschland, von 1998 bis 2001 als Chef vom Dienst bei mare in Hamburg und bis 2006 als Meinungsredakteur bei der taz. Von 2002 bis 2005 gehörte er zugleich der Redaktion der deutschen Ausgabe von Le Monde Diplomatique an. Von 2007 bis 2009 war er Chef vom Dienst bei der deutschen Ausgabe von Vanity Fair. Die gleiche Funktion hatte er 2012 bei der deutschen Ausgabe von Interview inne. Er arbeitet auch als Projektmanager (u. a. Fleischatlas) und Medienberater.

Im Zuge seiner Berichterstattung über den Einsturz des Kölner Stadtarchivs prägte Bartz den Begriff Köln-Flocken.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Konfusion im Binnenmarkt. AV-Verlag, Augsburg 1990, ISBN 3-925274-34-0
  • Die Wirtschaft verstehen. Eichborn-Verlag, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-8218-1446-2. 3. Auflage unter dem Titel Wirtschaft von A bis Z. 2002, ISBN 3-8218-3944-9
  • Seemannssprache. Von Tampen, Pütz und Wanten. Delius Klasing, Bielefeld 2007, 2. Auflage 2008, ISBN 978-3-7688-1933-6
  • als Mitherausgeber oder Redakteur: Atlas der Globalisierung. 4 Ausgaben 2003–2012. Le Monde Diplomatique, Berlin, zuletzt ISBN 978-3-937683-39-3
  • Wirtschaftsbericht Irak 2011/2012. In: Irak + Ich. Herausgegeben von Media in Change and Transition, Berlin 2011, keine ISBN, S. 102–128
  • (Herausgeber:) Südosteuropa. Der kleine Subkontinent. Edition Le Monde Diplomatique, Berlin 2014, ISBN 3-9376-8344-5

Weblinks[Bearbeiten]