Dietmar Lorenz

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Dietmar Lorenz (* 23. September 1950 in Langenbuch) war 1980 der erste deutsche Judo-Olympiasieger

Als Mitglied der DDR-Olympiamannschaft nahm Dietmar Lorenz 1980 an den Olympischen Sommerspielen in Moskau teil. Zuerst kämpfte er im Halbschwergewicht und gewann die Bronzemedaille. Danach ging er als Außenseiter in der „Offenen Klasse“ an den Start. Zur Überraschung aller Judo-Experten besiegte er die favorisierten Gegner und gewann auch den Finalkampf gegen den zwölf Kilo schwereren Angelo Parisi aus Frankreich.

Damit ging Dietmar Lorenz als erster deutscher Judo-Olympiasieger in die Geschichte ein. Außerdem ist er bisher der erste und einzige Judoka, dem es gelang, als Halbschwergewichtler in der „Offenen Klasse“ die Goldmedaille zu erringen.

Dietmar Lorenz ist Inhaber des 7. Dan (Shichidan).

[Bearbeiten] Erfolge

  • 1973: WM-Dritter (Halbschwergewicht), EM-Dritter (Halbschwergewicht)
  • 1974: DDR-Meister (Halbschwergewicht)
  • 1975: Europameister (Halbschwergewicht), EM-Dritter (Offene Klasse), DDR-Meister (Halbschwergewicht und Offene Klasse)
  • 1976: Olympiafünfter (Halbschwergewicht), DDR-Meister (Halbschwergewicht und Offene Klasse)
  • 1977: Europameister (Halbschwergewicht), DDR-Meister (Halbschwergewicht)
  • 1978: Europameister (Halbschwergewicht und Offene Klasse), als erster Nichtjapaner Sieger des Jigoro Kano Cup in Tokio, DDR-Meister (Halbschwergewicht und Offene Klasse)
  • 1979: DDR-Meister (Halbschwergewicht und Offene Klasse)
  • 1980: Olympiasieger (Offene Klasse), Olympiadritter (Halbschwergewicht), DDR-Meister (Offene Klasse)

[Bearbeiten] Heute

Seit 1990 unterrichtet Dietmar Lorenz als Mitarbeiter der „Sportjugend Berlin e. V.“ Kinder und Jugendliche.

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