Dietmar Schönherr

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Dietmar Schönherr

Dietmar Otto Schönherr (* 17. Mai 1926 in Innsbruck) ist ein österreichischer Schauspieler, Schlagersänger, Hörspielsprecher, Moderator, Synchronsprecher, Schriftsteller, Übersetzer und Regisseur. Schönherr engagiert sich seit 1985[1] in Nicaragua für soziale und kulturelle Projekte. Sie haben für ihn die mit Abstand größte Bedeutung in seinem Lebenswerk.[2] Schönherr erlangte durch seine Hauptrolle in der ersten und bis heute beliebtesten deutschen Science Fiction-Fernsehserie Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion eine bis heute anhaltende Popularität. Er moderierte die Fernsehshow „Wünsch Dir was“ und ab 1973 die erste Talkshow im deutschsprachigen Fernsehen „Je später der Abend“.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Dietmar Schönherrs Großvater, der k. u. k. Generalmajor Hugo Schönherr, wurde Ende 1917 mit dem Prädikat "Edler von Schönleiten" in den erblichen österreichischen Adelsstand erhoben. Nach dem Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie ging der Familie mit dem Adelsaufhebungsgesetz 1919 die Nobilitierung verloren.

Dietmar Schönherrs Vater, Otto Schönherr Edler von Schönleiten, diente als Oberst im österreichischen Generalstab und im Zweiten Weltkrieg als Generalleutnant in der deutschen Wehrmacht. Schönherr jr. wollte daher die gleiche Laufbahn einschlagen. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahre 1938, hatte man seinem Vater nahegelegt in die deutsche Wehrmacht zu wechseln; andernfalls drohte die unehrenhafte Entlassung. Schönherr sr. willigte ein, obwohl er gegen den Anschluss Österreichs als auch gegen den Nationalsozialismus war. Später sympathisierte er mit dem Widerstand und war mit Henning von Tresckow befreundet. Seine Einstellung belegen in seinem Nachlass gefundene Gedichte gegen den Krieg.[3] Die Familie zog nach Potsdam um, wohin sein Vater zum Infanterie-Regiment Nr. 9 („Graf Neun“) versetzt wurde.[3] Im weiteren Kriegsverlauf stieg Otto Schönherr bis zum Generalleutnant auf. Im Jahre 1943 machte Dietmar Schönherr das Abitur am Potsdamer Victoria- (heute Helmholtz-) Gymnasium. Der Filmregisseur Alfred Weidenmann sah ihn als Pimpfenführer auf dem Bornstedter Feld und wollte ihn für die Hauptrolle in dem Ufa-Film Junge Adler gewinnen. Schönherr wollte eigentlich zum Militär und nahm das Angebot erst nach längerem Zögern an. Die Höhe der Gage gab schließlich den Ausschlag, da sie über dem Jahressold seines Vaters lag.[4] Die Eltern waren erleichtert, ihren Sohn für ein paar Monate vor dem Krieg bewahrt zu sehen. Doch unmittelbar danach meldete er sich im Mai 1944 als Freiwilliger zum Kriegsdienst bei den Gebirgsjägern als Fahnenjunker. Im April 1945 desertierte er. Seine Familie kehrte nach dem Krieg nach Österreich zurück und siedelte sich in Ried bei Landeck an.

Film und Theater[Bearbeiten]

Stefan Walz (links), Dietmar Schönherr (rechts),
in: Der Tod zu Basel von Urs Odermatt, 1990

Schönherr begann 1946 ein Architekturstudium, kehrte aber bald zur Schauspielerei zurück, wenn auch auf Umwegen: von 1947 bis 1952 war er Sprecher, Schauspieler, Regisseur, Reporter und Autor beim Österreichischen Rundfunk. Danach wechselte er als Hörfunkdramaturg und Moderator zum WDR nach Köln.

1955 kam der Durchbruch mit dem Film Rosenmontag. Schönherr wurde als Film-, Theater- und Fernsehschauspieler populär. Er wirkte in über 100 Kino-Filmen mit, machte Hunderte von Fernsehproduktionen, stand im gesamten deutschsprachigen Raum auf der Bühne und sorgte als Fernsehmoderator für intelligente Unterhaltung.

Er spielte zahlreiche Rollen auf folgenden Theaterbühnen: Exl-Bühne in Innsbruck, Contra-Kreis-Theater in Bonn, Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien, Salzburger Landestheater, Tiroler Landestheater in Innsbruck, Komödie Berlin, Renaissance-Theater in Berlin, Ha-Bimah in Tel Aviv und schließlich 15 Jahre lang am Zürcher Schauspielhaus unter anderem als König Lear.

Neben diesen Auftritten als Theater- und Filmschauspieler wurde Schönherr einem weiten Publikum durch die Rolle des Commander Cliff Allister McLane in der Fernsehserie Raumpatrouille bekannt. Diese Science-Fiction-Serie erlangte sofort einen bis heute anhaltenden Kultstatus bei den deutschsprachigen Fernsehzuschauern und kann als seine populärste Filmrolle gesehen werden. Mit zur Raumschiffbesatzung gehörten damals Eva Pflug, Claus Holm, Wolfgang Völz, Friedrich G. Beckhaus und Ursula Lillig.

Schönherr machte sich mit der Moderation von neuartigen Fernsehformaten einen Namen, die seinen Kollegen damals noch zu riskant waren. Von 1969 bis 1972 moderierte er mit seiner Frau Vivi Bach die innovative und vielgesehene Fernsehshow Wünsch Dir was.[5]

Mit Je später der Abend moderierte er ab 1973 die erste Talkshow des deutschen Fernsehens. Im Gegensatz zu manch anderen Sendungen dieses Fernsehformats von heute versuchte er, seine Gäste auf spannende Weise, aber stets respektvoll zu befragen.[6]

Als Synchronsprecher war Dietmar Schönherr die deutsche Stimme von James Dean in den Filmen Jenseits von Eden, … denn sie wissen nicht, was sie tun und in Giganten. Daneben sprach er u. a. Sidney Poitier sowie Audie Murphy in Denen man nicht vergibt und Steve McQueen in Thomas Crown ist nicht zu fassen.

Schönherr ist einer der Mitbegründer der Tiroler Volksschauspiele, zunächst in Hall und ab 1982 in Telfs. Er leitete die Volksschauspiele fünf Jahre lang, 1983 inszenierte er dort das Drama Der Weibsteufel von Karl Schönherr (mit dem er nicht verwandt ist). Dietmar Schönherr ist der am häufigsten engagierte deutschsprachige Schauspieler in seiner Altersklasse.[7]

Schlagersänger[Bearbeiten]

1958 begann Schönherr eine wenig erfolgreiche Karriere als Schlagersänger. Seinen ersten Schallplattenvertrag bekam er bei Philips, wo bis 1964 elf Singles herausgebracht wurden. Weitere Singles wurden bis 1976 bei Ariola, Cornett und Prom veröffentlicht. Insgesamt kamen etwa 17 Singles mit Schönherr auf den Markt, darunter sind fünf Singles, die er mit zusammen mit Vivia Bach besang. Schönherrs einziger Schallplattentitel, der die deutschen Hitlisten erreichte, war der 1959er Song Such das Glück der Welt, der in den Top 50 der Fachzeitschrift MUSIKMARKT acht Wochen notiert war und mit Rang 35 seine beste Platzierung erreichte.

Literatur[Bearbeiten]

Schönherr ist auch als Schriftsteller tätig, er ist der Autor von Romanen, Erzählungen sowie von Kinder- und Jugendbüchern, die er zum Teil selbst als Sprecher für Hörbücher veröffentlichte. Die Mehrzahl seiner Sujets spielen in Mittelamerika. Darüber hinaus übersetzte er einige Werke von André Gide und Jean-Paul Sartre aus dem Französischen.

Privatleben[Bearbeiten]

Von 1950 bis 1964 war Dietmar Schönherr mit Ellen Schönherr (1923–2013) [8] verheiratet. 1963 lernte er die dänische Produzentin, Sängerin und Schauspielerin Vivi Bach kennen, die ihn für ihren Film engagieren wollte. 1965 heirateten sie. Von 1978 bis 1990 wohnte das Ehepaar im aargauischen Städtchen Kaiserstuhl, später lebte es auf Ibiza[9] in der Nähe der Ortschaft Santa Agnès de Corona. Vivi Bach starb am 22. April 2013.

Politisches und soziales Engagement[Bearbeiten]

Schönherr engagiert sich auch in politischer und sozialer Hinsicht. Vor der Nationalratswahl in Österreich am 1. März 1970 trat er für die SPÖ auf, um Bruno Kreisky zu unterstützen (der nach der Wahl Bundeskanzler wurde und es bis Mai 1983 blieb).

Anfang der 1980er Jahre wurde Schönherr ein aktiver Unterstützer der deutschen Friedensbewegung, wo er als Redner bei Friedensdemonstrationen gegen den NATO-Doppelbeschluss auftrat. Ab 1982 setzte er sich als Wahlhelfer für die deutschen Grünen ein. Er beteiligte sich 1983 an der „Prominentenblockade” des Raketendepots in Mutlangen. Zusammen mit Tausenden von Demonstranten blockierten sie vom 1. bis 3. September 1983 die Zufahrtswege zur Raketenstellung auf der Mutlanger Heide.[10] 25 Fernsehteams und 150 Journalisten aus der ganzen Welt verfolgten das Geschehen. Für seine Teilnahme an der Blockade wurde er zu einer Geldstrafe in Höhe von 8000 DM verurteilt. Da ihm jedoch die Wahl der Empfänger offengelassen wurde, wenn es denn sich um eine gemeinnützige Einrichtung handelte, gründete er eine solche und überwies dieser das Geld.

Danach drängte es Schönherr, „etwas mit Hand und Fuß“ zu unternehmen. Seit 1984 engagiert sich Schönherr in Nicaragua. Politisches Aufsehen erregte er bereits im November 1981 mit seiner Beschimpfung des damaligen US-Präsidenten Reagan als „Arschloch“ in der Schweizer Talkshow „Rendez-vous“, da dieser die Massaker der Contras an der nicaraguanischen Zivilbevölkerung finanzierte und sie als „Freiheitskämpfer“ bezeichnete. Schönherr wurde daraufhin vom Sender entlassen.

In Nicaragua unterstützt er seit 1985 fünf Solidaritätsprojekte mit den Einnahmen aus seinen Filmengagements und mit den Spenden vieler Freunde und Gönner, darunter das Kulturzentrum Casa de los tres mundos in Granada, eine integrierte Kunst- und Musikschule, die er mit seinem Freund Ernesto Cardenal und Peter Reichelt ins Leben rief. Er förderte den Aufbau des vom Hurrican „Mitch“ zerstörten Dorfes Los Angeles und gründete im Nordosten Nicaraguas die Siedlung La Posolera. In Zusammenarbeit mit dem Dokumentarfilmer Werner Penzel entstand in Posolera die Dokumentation Sterben zu Füßen der Brüder. Posolera – ein Dorf in Nicaragua, die am 27. März 1986 auf NDR III ausgestrahlt wurde. Ende 1985 gründete Schönherr zusammen mit dem Mannheimer Filmemacher und Ausstellungsproduzenten Peter Reichelt die Hilfsorganisation Stiftung „Hilfe zur Selbsthilfe“ Pronica e.V. Diese wurde 1994 in den Spenderverein Pan y Arte e.V. überführt. Im Mai 2006 übernahm Henning Scherf den Vereinsvorsitz. In Nicaragua gründete er zusammen mit Ernesto Cardenal die Stiftung Casa de los tres mundos. Schönherr ist Ehrenpräsident dieser Organisation, Vorsitzender ist seit 2006 der Schriftsteller und ehemalige Vizepräsident Nicaraguas Sergio Ramírez. Einmal im Jahr besuchte Schönherr mit seiner Frau Vivi Mittelamerika.

Zitate[Bearbeiten]

  • „Ich bin ein Träumer, der die Welt verbessern will.”[11]
  • „Brot und Kunst sind die wichtigsten Lebensmittel des Menschen. Wir kümmern uns um beides.” – Dietmar Schönherr über den Verein Pan y Arte[12]

Schaffens-Übersicht[Bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Darsteller[Bearbeiten]

Regisseur[Bearbeiten]

  • Sechs Dokumentarfilme über Afrika
  • 1969: Lachotzky (Spielfilm, Buch und Regie)
  • 1972: Kain (Spielfilm, Buch und Regie, Produktion, Verleih)
  • 1978: Elefantenmenschen (Indien)
  • 2001: Tiefkühlkost + Wasserwerfer. Eine Reise in die 60er mit Elke Heidenreich + Dietmar Schönherr,
    Filmdokumentation, Deutschland 2001, Autoren: Hildegard Kriwet, Florian Opitz, Peter Sommer, Produktion: WDR, 45 Min., teilweise s/w

Moderator[Bearbeiten]

  • 1961: Besuch aus Paris
  • 1967: Gala-Abend der Schallplatte Berlin 1967 (Pop)
  • 1967: ARD-Eröffnungssendung des Deutschen Farbfernsehens
    (mit seiner Frau Vivi Bach)
  • 1968: ZDF-Nightclub
  • 1969: Gala-Abend der Schallplatte Berlin 1969 (Pop)
    (mit seiner Frau Vivi Bach)
  • 1970: Wünsch Dir was
    (mit seiner Frau Vivi Bach)
  • 1973: Je später der Abend
  • 1977: 4 + 4 = Wir
  • 1978: Welt der Tiere
  • 1981: arena – ARD-Kulturmagazin mit der Schriftstellerin Leonie Ossowski
  • 1992: Wahre Wunder

Single-Schallplatten[Bearbeiten]

Jahr Titel A/B-Seite Katalog-Nummer
1958: Ich suche die Liebe / Du wirst geliebt Philips 345 046
1959: Mag auch der Frühling vergeh’n / Du gingst vorbei Philips 345 122
1959: Such das Glück der Welt / Niemand hält meine Hände Philips 345 151
1960: Ich geh durch die Nacht / Billy, Jack und ich Philips 345 199
1960: Morgen scheint die Sonne wieder / Komm bald wieder Philips 345 220
1960: Nacht in Soho / Am schönsten war die Zeit bei dir Philips 345 241
1961: Ich habe eine Freundin in Paris / Jeder Weg führt zu dir Ariola 35 614
1962: Riskiern wir einen Blick / Regen oder Sonnenschein Philips 345 356
1962: Einmal kommt die Stunde / Ich seh’s ja ein Philips 345 527
1964: Bye-Bye Tennessee / Ein Cowboy darf nicht feige sein Philips 345 661
1964: Die Straße am Abend / Immer nur nein Philips 345 765
1964: Sole Sole Sole / Nachts sind Küsse noch einmal so schön (1) Philips 345 680
1965: Bei mir beißen nicht nur die kleinen Fische an / Zähl die Stunden (1) Ariola 18 310
1965: Nathalie / Sie tat es nur aus Liebe Ariola 18 314
1968: Tanz doch mal wieder mit mir / Mein Schatz ich muss zum Bus (1) Cornet 3061
1969: Wünsch dir was / Es wird ja immer wieder Frühling (1) Cornet 3154
1976: Der Duft der großen Welt / In der guten alten Zeit (1) Prom 6.11891

(1) mit Vivi Bach

Über Schönherr[Bearbeiten]

  • „Gefällt Euch, was Ihr wollt?“ Dietmar Schönherr – Ein Leben ohne Fassade. Dokumentation, 45 Min., Buch und Regie: Karin und Ernst Kaufmann, Produktion: Trax Entertainment in Koproduktion mit ORF 2, Erstausstrahlung: 14. Mai 2006; 3sat, 18. Mai 2006[17]
  • höchstpersönlich – Dietmar Schönherr. Dokumentation, 30 Min., ein Film von Broka Herrmann, Produktion: hr, Sendedatum: 13. Mai 2006, Inhaltsangabe (Version vom 27. September 2007 im Internet Archive)
  • Nachtcafé. 20 Jahre Nachtcafé. „Markante Männer”. Ein Blick zurück mit Wieland Backes und Dietmar Schönherr, Talkshow, 90 Min., Produktion: SWR, Ausstrahlung: 29. Dezember 2006, Inhaltsangabe des SWR
  • Ich habe drei Leben. Dokumentation, 43 Min., Deutschland 2006, Regie: Broka Hermann, Produktion: hr, Erstsendung: 30. Dezember 2006, Inhaltsangabe von arte, Filmausschnitt
    Der Film dokumentiert die von heftigen Brüchen geprägte Lebensgeschichte des Schauspielers Dietmar Schönherr. Reichhaltiges Archivmaterial und das Vertrauen zum Filmteam ermöglichten es darüber hinaus, die Arbeit von Dietmar Schönherr über einen großen Zeitraum zu dokumentieren. Eine Biografie, die auch ein Spiegel der politischen und sozialen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts ist.

Hörspiele[Bearbeiten]

Als Autor[Bearbeiten]

Das von Dietmar Schönherr verfasste Hörspiel Nichts von Bedeutung wurde vom Bayerischen Rundfunk produziert und am 25. September 1950 erstmals gesendet. Die Handlung spielt in einem Hotel, in dem Revolutionäre eine Höllenmaschine deponiert haben. Ein Mikrofon nimmt die Gespräche der einzelnen Personengruppen in ihren Zimmern auf. Dabei weiß der Hörer immer genau, in wie vielen Minuten die Explosion erfolgen soll.

In dem einstündigen Hörspiel, das leider nicht mehr verfügbar ist, sprachen unter der Regie von Heinz-Günter Stamm viele bekannte Schauspieler der damaligen Zeit. Dazu gehörten Gert Westphal, Paul Dahlke, Carl Wery, Dagmar Altrichter, Peter Pasetti, Joana Maria Gorvin, Wolfgang Büttner, Fritz Rasp, Bettina Moissi, Hans Cossy und Werner Lieven.[18]

Als Sprecher[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Achtung Aufnahme. Loewes Verlag, 1943 (technische Informationen über den Film „Junge Adler“ für Jugendliche).
  • Kuckuck und der Feuerwehrmann. Spectrum-Verlag, Stuttgart/Salzburg/Zürich 1977, ISBN 3-7976-1297-4.
  • Ruzzitu. Bilder von Gottfried Kumpf. AT-Verlag, Aarau/Stuttgart 1978, ISBN 3-85502-035-3 (erhielt eine Auszeichnung der Kinderbuchmesse in Bologna).
  • Dietmar Schönherr, die Präsidentenbeschimpfung: eine Fernsehdiskussion und ihre Folgen. Mit einem Vorwort von Hans A. Pestalozzi und einem Epilog von Regina Bohne über die Ideologien des Ronald Reagan. ibf-Verlag, München 1983, ISBN 3-924011-03-6.
  • Reagan's Freiheitskämpfer. Terroristen im US-Sold; Dokumente, Bilder, Berichte. Edition Nuevo Hombre, Wuppertal 1985, ISBN 3-88943-100-3.
  • Liberté und die Wölfe. Hammer, Wuppertal 1985, ISBN 3-87294-274-3.
  • Nicaragua, mi amor. Tagebuch eine Reise und das Projekt Posolera. Hammer, Wuppertal 1985, ISBN 3-87294-275-1.
  • Casa de los Tres Mundos / Das „Haus der drei Welten”. Eine Kulturinnovation – Granada / Nicaragua. Reichelt, Mannheim 1987, ISBN 3-923801-03-3.
  • Die blutroten Tomaten der Rosalía Morales. Zweite erweiterte Liebeserklärung an eine unwirsche Geliebte. Eichborn, Frankfurt 2000, ISBN 3-8218-0844-6.
  • Sternloser Himmel. Ein autobiographischer Roman. Eichborn, Frankfurt 2006, ISBN 3-8218-0922-1.
  • Guapito und der barmherzige Mann von Samara. Mit Bildern von Katja Jäger. Kreuz, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7831-2676-1, (Kinderbuch).
  • Canto a la Vida. Gedichte von Liebe Mystik und Revolution. 2008.
  • Begrabt mein Herz am Fuße des Berges. Ephelant, Wien 2011, ISBN 978-3-900766-23-8.

Übersetzungen einiger Werke von André Gide und Jean-Paul Sartre.

Literatur[Bearbeiten]

Dokumentationen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Projekte in Nicaragua
Interviews

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Werner Hörtner: Nicaragua ist ein Liebesthema, Salzburger Nachrichten, 13. Mai 2006; archiviert
  2. Jan Feddersen: „Das, nur das“, taz, 15. März 2006
    „Herr Schönherr, mögen Sie sagen, was das Wichtigste in Ihrem Leben war? [...] ‚Nicaragua‘, einige Zigarettenzüge später noch ‚Mutlangen‘. Schließlich: ‚Das, nur das.‘“
  3. a b Dietmar Schönherr: Sternloser Himmel. Ein autobiographischer Roman. Eichborn, Frankfurt am Main 2006
  4. Beckmann, Das Erste, 8. Mai 2006
  5. Bettina Cosack: Er stört gern, Berliner Zeitung, 17. Mai 2001
  6. 30 Jahre Talkshow im deutschen Fernsehen. Dietmar Schönherr ist der Pionier der Quasselei, WDR, 18. März 2003, archiviert auf archive.org
  7. Leben und Sterben im Altersheim, Die Welt, 18. April 2005
  8. http://de.tv.yahoo.com/blogs/de-tv/vivi-bach-gestorben-dietmar-sch%C3%B6nherr-fand-seine-frau-095215513.html
  9. Alexandra Plank: „Ein Vielbegabter mit sozialem Gewissen“, Tiroler Tageszeitung, 17. Mai 2011
  10. Demonstrationen gegen die „Nachrüstung”, Mutlangen 1. September 1983 („Prominentenblockade”)
  11. Dietmar Schönherr – Der Albert Schweitzer von Nicaragua, offizielle Webseite des Honorarkonsulats der Republik Nicaragua
  12. »Pan y Arte«
  13. Los Abandonados
  14. Christine Diller: Ich bin ein Tiroler, Münchner Merkur, 13. Juni 2006
  15. Giganten: Sigmund Freud – Aufbruch in die Seele, ZDF-Reihe Giganten, 11. Juli 2007, Schönherr als Sigmund Freud
  16. Hans-Christian Huf: Giganten. Große Wegbereiter der Moderne. List Verlag, 2007, ISBN 3-471-79544-8
  17. Gefällt Euch, was Ihr wollt?, Phoenix, Fernsehfonds Austria
  18. Dietmar Schönherr: „Nichts von Bedeutung“ auf ard.de abgerufen am 11. Februar 2012
  19. Irmgard Schmidmaier: Dietmar Schönherr: „Ich finde es wichtig, die Welt verbessern zu wollen”, Wiesbadener Kurier, 12. Mai 2006, archiviert
  20. Dietmar Schönherr: Biographie, Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung, November 2005