Dietrich von Apolda

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Dietrich von Apolda (* 1220 oder 1230; † nach 1302) war ein Dominikanermönch und Verfasser von Heiligenbiografien.

Dietrich stammte vermutlich aus der Familie der Herren von Apolda. Er trat 1247 in das Dominikanerkloster in Erfurt ein, wo er bis zu seinem Lebensende blieb. Bekannt geworden ist er durch zwei von ihm verfasste Heiligenbiographien, nämlich eine im Auftrag seines Ordens erstellte Vita des heiligen Dominikus und eine Vita der heiligen Elisabeth von Thüringen. Besonders die Elisabeth-Vita wurde breit rezipiert und prägte weit über das Mittelalter hinaus das Bild der populären Heiligen. Sie wurde 1604 erstmals im Druck veröffentlicht, von dem Historiker Heinrich Canisius, einem Neffen des Hl. Petrus Canisius.[1]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volker Honemann, Rudolf Suntrup: Literaturlandschaften: Schriften zur deutschsprachigen Literatur im Osten des Reiches, Band 11 von: Kultureller Wandel vom Mittelalter zur frühen Neuzeit, Verlag Peter Lang, 2008, S. 173, ISBN 3631570783; (Digitalscan)