Digital Audio Access Protocol

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DAAP im TCP/IP‑Protokollstapel:
Anwendung DAAP
HTTP
Transport TCP
Internet IP (IPv4, IPv6)
Netzzugang Ethernet Token
Bus
Token
Ring
FDDI

Digital Audio Access Protocol (DAAP) ist ein Protokoll, um auf einem Computer gespeicherte Audiodateien über ein Computernetz anderen Nutzern zugänglich zu machen. Es wurde erstmals von dem Musikabspielprogramm iTunes 4.0 des US-amerikanischen Unternehmens Apple verwandt.

Spezifizierung und Einsatz[Bearbeiten]

Eine offizielle Spezifikation des Protokolls hat der Hersteller Apple nicht veröffentlicht, jedoch liegt eine durch „Reverse Engineering“ gewonnene Spezifikation vor. Es handelt sich um ein erweitertes HTTP dessen Server standardmäßig auf TCP-Port 3689 empfängt. Der Dienst wird über Zeroconf im Netzwerk bekannt gemacht und kann so von DAAP-Clients gefunden werden.

Inzwischen existieren zahlreiche Programme, die einen DAAP-Client, DAAP-Server oder beides enthalten, z. B. Rhythmbox, Banshee und seit der Version 1.4.2 auch Amarok. Alle drei sind für Linux-Betriebssysteme. Für das Betriebssystem Windows existieren beispielsweise die DAAP-Clients 'Get It Together' oder iTunes. Plattformunabhängig kann auch Songbird über eine Erweiterung als DAAP-Client dienen. Noch in der Entwicklung, aber ebenfalls plattformunabhängig, fungiert auch XMMS2 als DAAP-Client (Stand 2014).

DAAP-Authentifizierung[Bearbeiten]

Mit Version 4.2 von iTunes führte Apple eine Authentifizierung für den Zugang zu einem iTunes-Server ein, die mit Version 4.5 verändert wurde. Die Protokolle beider Versionen wurde innerhalb von wenigen Monaten durch Reverse Engineering ermittelt und in die oben genannten Applikationen eingebaut.

Mit iTunes Version 7.0 wurde ein Client-Überprüfungsmechanismus beim Verbinden mit einem iTunes-Server eingeführt. Dieser verhindert, dass sich DAAP-Clients (mit Ausnahme von iTunes >= 7.0 und der offiziell unterstützten Roku Soundbridge) mit einem aktuellen iTunes-Server verbinden können.

Weblinks[Bearbeiten]