Digital Audio Broadcasting

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Logo Digital Audio Broadcasting
Logo Digitalradio für DAB+

Digital Audio Broadcasting (DAB) ist ein digitaler Übertragungsstandard für terrestrischen Empfang von Digitalradio. Es ist für den Frequenzbereich von 30 MHz bis 3 GHz geeignet und schließt daher auch die Verbreitung von Hörfunkprogrammen über Kabel und Satellit ein. Entwickelt wurde DAB im Eureka-147-Projekt der EU in den Jahren 1987–2000. Der DAB-Standard ist unter dem Code EN 300 401 online von der europäischen Standardisierungsorganisation ETSI erhältlich.[1]

Für das DAB wurde 2001 in Deutschland der für allgemein verständlicher gehaltene Begriff Digital Radio und ein entsprechendes orangefarbenes Logo eingeführt. Im Zusammenhang mit dem Neustart von DAB+ im August 2011 wurde die getrennte Schreibweise ersetzt durch die neue Schreibung in einem Wort; auch das Logo wurde abgelöst. Dieser Schritt ist insofern etwas problematisch, als Digitalradio gleichzeitig ein Oberbegriff für unterschiedliche digitale Übertragungswege von Hörfunk ist, der beispielsweise auch Internetradio und DRM (Digital Radio Mondiale) umfasst.

Logo Digital Radio für Radioübertragung nach DAB-Standard

Frequenzen[Bearbeiten]

Als Frequenzbereich sind das VHF-Band I (47–68 MHz, aber keine Nutzung für Radio und Fernsehen mehr vorgesehen), DAB-Band III (174–230 MHz), in einigen Ländern der „Kanal 13“ (230–240 MHz) sowie Teile des L-Bandes (um 1,46 GHz) für DAB eingeteilt. Der Frequenzbereich VHF-Band III wird in Deutschland für digitales Radio freigehalten, vereinzelte Fernsehsender im VHF-Band sollen in den UHF-Bereich verlagert werden. Die Frequenzen im L-Band eignen sich auf Grund der geringen Reichweite nur zur lokalen DAB-Versorgung.

DAB-Frequenzbereich Band III

DAB weist vier länderspezifische Übertragungsmodi (I, II, III und IV) auf. Für eine weltweite Nutzung eines Empfängers muss dieser alle Modi unterstützen:

  • Modus I für Band III, terrestrisch
  • Modus II für L-Band, terrestrisch und Satellit
  • Modus III für Frequenzen unter 3 GHz, terrestrisch und Satellit
  • Modus IV für L-Band, terrestrisch und Satellit
DAB-III-Empfangsgerät ONN ODABR01 (Original Albrecht DR 600)

Verfügbarkeit[Bearbeiten]

DAB ist in Deutschland, der Schweiz, Südtirol, Belgien, Dänemark und dem Vereinigten Königreich fast flächendeckend verfügbar. In Frankreich sind bisher nur einzelne Empfangsinseln um Paris und Lyon verfügbar, ebenso in den Niederlanden. In Italien treiben vor allem die Privatsender den DAB-Ausbau in den norditalienischen Großräumen voran. In Kanada wurden bis 2011 einige Ballungsräume in Ontario, Québec und British Columbia versorgt.[2] In Österreich wurde der seit 2000 laufende Versuchsbetrieb 2008 eingestellt. Insgesamt wird DAB in mehr als 40 Ländern eingesetzt, womit etwa 500 Millionen Menschen von DAB-Sendern erreicht werden (Stand November 2011).

Deutschland[Bearbeiten]

DAB ist seit 1995 in Deutschland verfügbar. Die Abdeckung und die Versorgung in den einzelnen Gebieten ist unterschiedlich. Das Bundesland Bayern nahm am 17. Oktober 1995 im Rahmen eines Pilotprojekts ein Netz von sieben landesweiten und jeweils sieben lokalen Hörfunkprogrammen in München, Nürnberg und Ingolstadt in Betrieb zusammen mit neuen Datendiensten.[3] Im April 1999 nahmen dort die ersten Sender den Regelbetrieb auf[4] und seit 2010 wurde ein zweites landesweites Netz aufgebaut. In anderen Teilen Deutschlands wurde und wird Digitalradio nur zögerlich eingeführt.

DAB hatte besonders in seiner ersten Phase mit großen Widerständen und mangelndem Erfolg zu kämpfen. Der Mitteldeutsche Rundfunk stieg nach Ende des Testbetriebs 1998 wegen „schlechter Erfahrungen“ zunächst komplett aus dem System aus[5] und schaltete erst im Jahr 2002 wieder als einziger Sender ein großteils unmoderiertes Klassikprogramm auf (MDR Klassik). Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg sah im Jahr 2004 den DAB-Standard im damaligen Format als gescheitert an.[6] Nach dem Start von DVB-T in Berlin mit seinerzeit 14 DVB-T-Radiosendern war dort zeitweise nur ein DAB-Ensemble mit den Programmen von Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übrig geblieben.[7]

In einigen Fällen beendeten private Programmanbieter die DAB-Ausstrahlung nach dem Wegfall entsprechender staatlicher Subventionen.[8][9][10][11] In Hamburg stellte der Veranstalter des landesweiten UKW-Programms Alsterradio die DAB-Verbreitung des Zusatzprogramms AllRock im Jahr 2005 aus wirtschaftlichen Erwägungen ersatzlos ein.[12] Auch in anderen Bundesländern zogen sich zahlreiche Anbieter in der ersten Hälfte des neuen Jahrzehnts aus der DAB-Technik zurück. Privatsender zeigten eher Interesse an weiteren UKW-Frequenzen.[13] Leistungsbeschränkungen zur Vermeidung von Störungen des militärisch genutzten Frequenzbereichs oberhalb 230 MHz verhinderten vielerorts einen problemlosen Indoor-Empfang. Erst 2007 konnte die Leistung einiger DAB-Sender auf bis zu 10 kW (ERP) erhöht werden, nachdem die Bundeswehr den Verzicht auf die Benutzung der benachbarten Kanäle erklärt hatte.[14][15]

Über einen langen Zeitraum sind von Politik und Wirtschaft keine nennenswerten Entscheidungen getroffen worden, die dem Digitalradio zum Durchbruch verhelfen konnten.[16] Am 15. Juli 2009 sperrte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) die beantragten Mittel für die DAB-Programme der ARD und des Deutschlandradio, da die vorliegenden Projektanträge der ARD und des Deutschlandradios zum Digitalen Hörfunk wesentliche Teile der von ihr mit den Rundfunkanstalten abgestimmten Kriterien nicht erfüllten und damit die Wirtschaftlichkeit der Projekte nicht nachgewiesen werden konnte. Die vorgesehenen Projektmittel für die digitale Zukunft des Hörfunks wurden nicht gestrichen, sondern für neue Initiativen eingefroren.[17] Die KEF empfahl in diesem Zusammenhang die Prüfung von DVB-T als Alternative zu DAB, was ihr heftige Kritik eintrug, denn Ulrich Reimers, der einzige Techniker im Gremium, galt als befangen. Sein Name taucht auf DVB-T-Patentschriften auf.[18]

Seit Ende 2009 ist bei privaten Veranstaltern wieder mehr Interesse an digitalen Verbreitungswegen erkennbar. So haben sich neue Anbieter auf DAB-Senderplätze beworben, wie Oldiestar in Berlin und neue Anbieter für lokale Senderbouquets in Bayern.[19] In Bayern wurden im Oktober 2011 vier neue landesweite Privatprogramme genehmigt: Antenne Bayern digital, Antenne Bayern Info digital, MEGA RADIO, RT1 in the mix. Nach Mega-Radio haben auch die anderen Programme inzwischen den Sendebetrieb aufgenommen.[20][21]

Neustart in Deutschland 2011[Bearbeiten]

Nachdem der DAB-Rundfunk während seiner ersten Phase in der Bundesrepublik Deutschland (mit Ausnahme von Bayern) nur mangelhafte Verbreitung und Akzeptanz erreicht hatte, wurde für das Jahr 2011 ein Neustart geplant. Den Erfolg sollte das weiterentwickelte DAB+ garantieren; es verwendet effizientere Kanalcodierungs- und Kompressionsverfahren und hat bei vergleichbarer Sendeleistung eine höhere Reichweite und Empfangssicherheit als DAB. Nach den Planungen sollte ab dem 1. August 2011 neben öffentlich-rechtlichen Programmen auch private Anbieter auf einem erstmalig bundesweit ausgerichteten Multiplex, dem sogenannten „Bundesmux“, verbreitet werden. Die Vereinbarung dazu traf der Netzbetreiber Media Broadcast mit dem öffentlich-rechtlichen Deutschlandradio und sechs privaten Veranstaltern im Dezember 2010, nachdem der Chiphersteller Frontier Silicon einen vierjährigen Werbevertrag mit den privaten Programmanbietern abgeschlossen hatte und sich damit zu finanzieller Unterstützung verpflichtete.[22] Neben Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen stand mit LoungeFM, 90elf, Absolut Radio, Energy, ERF Radio, Klassik Radio, Radio Bob und Radio Horeb ein erweitertes Programmangebot bereit.[23] Damit war der bundesweite DAB-Plus-Multiplex zu mehr als 85 Prozent ausgelastet und somit die Bedingung der KEF für die Freigabe der eingefrorenen Projektmittel in zweistelliger Millionenhöhe erfüllt. Die verbleibenden Kapazitäten wurden von der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten erneut ausgeschrieben, woraufhin die Hamburger Frank Otto Medienbeteiligungsgesellschaft mbH mit dem Programm KISS FM das Angebot erweitern konnte.[24] Im November 2011 folgte Regiocast mit sunshine live.[25]

Die ursprünglich 14 Programme starteten auf DAB+ pünktlich zum 1. August 2011 und wurden zu Beginn über 27 Sender mit bis zu 10 kW Leistung ausgestrahlt. Zusammen mit dem neuen Komprimierungsverfahren im AAC-Format konnte so im Vergleich zu DAB ein wesentlich störungsresistenteres Signal und eine erhöhte Reichweite realisiert werden. Angestrebt war zunächst die Versorgung der großen Ballungsräume und einiger Autobahnachsen.

In Nordrhein-Westfalen wurde der Bundesmux ursprünglich auf Kanal 5A verbreitet. Um Störungen des Polizeifunks zu vermeiden, erfolgte bereits im September 2011 die Umstellung auf Kanal 5C (ermöglicht durch eine entsprechende Vereinbarung mit den Niederlanden).[26] Bis zum 2. März 2012 werden ausnahmslos alle DAB-Plus-Sender auf Kanal 5C umgestellt.[27] Im Oktober 2011 lief der DAB-Plus-Regelbetrieb annähernd problemlos, Endgeräteindustrie und Händler sahen ihre Erwartungen „mehr als erfüllt“.[28] Ein weiterer Ausbau des Sendernetzes ist vorgesehen, zunächst war die Versorgung wichtiger Autobahnverbindungen und weiterer urbaner Gebiete vorrangig. Bis zum Endausbau im September 2015 sind 110 Sendestandorte für das bundesweite DAB-Plus-Sendernetz vorgesehen.[29] Die aktuelle DAB-Sendeabdeckung in Deutschland beträgt ca. 70 Prozent der Bevölkerung (Stand November 2011).[30]

Thüringen wird landesweit mit DAB versorgt. DAB wurde dort bereits 1995 als DAB-Pilotprojekt eingeführt. Aufgrund der vorgegebenen geringen Sendeleistungen fehlt es nach Angaben der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) an einer ausreichenden Indoor-Empfangsversorgung. Nach Einschätzung der TLM liegt die aktuelle Sendeabdeckung in Deutschland bei 80 Prozent.[31]

DAB+ ist mit bisherigen DAB-Geräten nur zu empfangen, sofern sie mit neuer Firmware aktualisiert werden können. Neue DAB-Plus-fähige Geräte sind zumeist abwärtskompatibel. Praktisch alle Geräte, die seit Ende 2010 neu in den Handel kamen, unterstützen den neuen Standard. Eine empfangstechnische Ausnahme im Bundesmux stellen Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur dar, die auch mit herkömmlichen DAB-Radios empfangbar sind, da sie weiterhin im alten mp2-Format senden. Ein Problemfall bei DAB+ sind Lokalradios, da die große Datenkapazität für einzelne Sender im Verhältnis teurer ist.[32] Darauf zugeschnittene Sendernetze existieren bislang nicht. Das L-Band, das ursprünglich für Lokalfunk vorgesehen war, wird aufgrund der zu hohen frequenzbedingten Dämpfung möglicherweise nicht mehr zum Einsatz kommen.

Nach Angaben der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien soll Ende 2013 der Versorgungsgrad mit 88% unterwegs und 54% zuhause (Indoorempfang) von Digitalradio in Bayern sein.

Zugpferde für den Erfolg des DAB-Radios[Bearbeiten]

Derzeit sind einige Sender vor allem im bundesweiten DAB-Ensemble als „Zugpferde“ im Gespräch. Das sind Sender, die nur für einen Teil der Hörer interessant sind, dort jedoch die Kaufentscheidung für ein digitales Empfangsgerät beeinflussen und so über den Erfolg des Digitalradios maßgeblich mitentscheiden. So zählen z.B. im Bereich der Musikprogramme Radio BOB! und sunshine live als Zugpferde,[33] da es vergleichbare Programme über UKW nur lokal begrenzt gibt. Auch 90elf war als einziger Sender, der Bundesligaspiele unverschlüsselt übertrug, ein solches Zugpferd. Teilweise wird sogar überspitzt formuliert, Digitalradios könnten mit dem Entzug der Bundesligarechte für 90elf aus Sicht deren Hörer Elektroschrott werden.[34] Auch Programme wie die des Deutschlandradio oder ERF Plus, die wegen ihrer inhaltlichen Ausrichtung gezielt von ihren Hörern genutzt werden, wären ohne DAB+ nur lokal begrenzt terrestrisch verfügbar.

Unter dem Titel Bestandsaufnahme: DAB+ bislang weder Top noch Flop resümiert Teltarif im Mai 2013, Zugpferde seien wichtig, aber nicht allein entscheidend für den Erfolg des Digitalradios. Weitere Überlegungen wie z.B. ein interaktiver Rückkanal über das Internet oder DAB-Autoradios als Serienausstattung könnten zusätzlich erforderlich sein, um DAB zur Marktdurchdringung zu verhelfen. Nach einer Studie des SWR seien Hörer, die DAB bereits nutzen, nicht mehr bereit, zum UKW-Hörfunk zurückzuwechseln.[35]

Private und öffentlich-rechtliche Programme[Bearbeiten]

Neben dem deutschlandweiten Multiplex sind auch einige landesweite Veranstalter sowie öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalten mit am Neustart von DAB-Plus beteiligt. In 14 Bundesländern senden zurzeit öffentlich-rechtliche Hörfunk-Programme, teilweise sind dort analoge Mittelwellenprogramme im Parallelbetrieb auch in DAB(+) verfügbar.[36]

Der Hessische Rundfunk (hr) sendet seit 1. Dezember 2011 seine sechs Radiowellen hr1, hr2-kultur, hr3, hr4, You FM und hr-info im Sendestandard DAB+; davor wurden die hr-Radioprogramme nicht über DAB ausgestrahlt.[37] In einem zweiten Bouquet für das Rhein-Main-Gebiet werden auch die Programme Absolut relax, Radio FFH, Harmony FM, Radio Teddy, Planet Radio und Antenne 50Plus gesendet.

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) verbreitet seit dem 22. November 2011 seine Hörfunkprogramme NDR 1, NDR 2, NDR Kultur, NDR Info und N-Joy via DAB+.[38] Zuvor hatte der NDR die langjährige Verbreitung der Programme im alten DAB-Standard im Sommer 2011 beendet. Seit dem 5. Januar 2012 wurde das Angebot mit NDR Info Spezial, NDR Blue sowie dem NDR-Verkehrskanal NDR Traffic ergänzt. Aufgrund zu geringer Senderdichte können die Programme nicht flächendeckend gesendet werden. Bei den von NDR 1 verbreiteten Landesprogrammen hat dies zur Folge, dass sie in ihren zugedachten Verbreitungsgebieten nur in stark begrenztem Bereich empfangen werden können. So ist beispielsweise das NDR-Landesprogramm für Schleswig-Holstein nur im Großraum Kiel empfangbar, wogegen das Hamburger Landesprogramm weit in die angrenzenden Bundesländer reinreicht. Private Radiosender haben bislang kein Interesse gezeigt, diese norddeutschen DAB-Plus-Landesmultiplexe mitzunutzen.[39]

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) nutzt seit dem 1. August 2011 DAB+ zur Verbreitung seiner Programme MDR 1, Jump, MDR Figaro, MDR Info, MDR Sputnik und MDR Klassik.[40] In Sachsen-Anhalt sind mit Radio SAW, 89.0 RTL, Rockland Sachsen-Anhalt und Radio Brocken auch private landesweite Veranstalter über DAB+ zu empfangen.

Der Saarländische Rundfunk (SR) strahlt seine Radioprogramme Unser Ding und Antenne Saar seit dem 17. Januar 2012 auch in DAB+ aus.[41] SR 1 Europawelle, SR 2 Kulturradio und SR 3 Saarlandwelle werden vorerst weiter im alten DAB-Standard gesendet wie auch das private Radio Salü.

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) stellte seine Verbreitung der Radioprogramme am 1. August 2011 von DAB auf DAB+ um.[42] Mit den Programmen 1 Live, WDR 2, 1LIVE diggi, KIRAKA, Funkhaus Europa, WDR Event und dem Verkehrsdienst WDR VERA sowie ab dem 6. November 2012 WDR 5[43] bildet man damit jedoch ein anderes Angebot als über UKW, da die Programme WDR 3, WDR 4 fehlen. Laut WDR erreiche man bereits „in der ersten Ausbaustufe […] 85 Prozent der Bevölkerung in NRW.“ Einziger Privatsender im Landesmultiplex ist derzeit (Stand: Oktober 2012) das Domradio.

Der Bayerische Rundfunk (BR) sendet seit 1998 auf DAB und begann ab 1. August 2011 sukzessive die DAB-Ausstrahlung auf DAB+ umzustellen. Derzeit (Stand Dezember 2012)[44] werden nur noch Bayern plus, Bayern 1 Oberbayern, BR Verkehr, Bayern 3, Puls und BR-Klassik (dieser nur bis 31. März 2012) nach dem alten DAB-Standard ausgestrahlt. Alle anderen BR-Programme werden über DAB+ verbreitet. Aufgrund der weitaus größeren Akzeptanz von Digitalradio in Bayern beteiligten sich auch mehrere Landesweite Privatsender am Neustart von DAB+, u. a. Rock Antenne, Absolut relax, Megaradio Bayern, rt1 in the mix, Antenne Top40, Antenne Bayern Info digital sowie Smart Radio. Als letzter Sender stellte Radio Galaxy am 1. August 2012 die Ausstrahlung von DAB auf DAB+ um. In den Regionen München, Nürnberg, Erlangen, Ingolstadt und Augsburg gibt es zusätzlich Lokalmultiplexe, auf den auch alle in der jeweiligen Region auf UKW sendenden Lokalradios übertragen werden.

Der Südwestrundfunk (SWR) sendet seit dem 9. Januar 2012 offiziell über DAB+. Bereits vorher nutzte man DAB zur Verbreitung der Radioprogramme. Zum Neustart des Digitalradios stellte man die Programme SWR2, SWR3, SWR4 sowie DASDING auf DAB+ um, lediglich SWR1 und SWRinfo senden in Baden-Württemberg noch im alten Modus DAB. In Rheinland-Pfalz wurden die zwei Programme im Zuge der Aufschaltung der Regionalversionen am 25. April 2014 auf DAB+ umgestellt.[45][46]

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) begann am 1. Januar 2012 mit Ausstrahlungen in DAB+ über zwei Berliner Sender. Neben den RBB-Programmen Radio Berlin 88,8, Antenne Brandenburg, Kulturradio, Inforadio, Radio Eins und Fritz wurden zum Start auch Programme anderer öffentlich-rechtlicher Anstalten, so Bayern 2, MDR JUMP, SWR3, BR-Klassik und Funkhaus Europa (WDR) über DAB+ verbreitet. WDR 2 verblieb im alten DAB-Modus.[47] In einem zweiten Multiplex sendeten zudem Bayern plus sowie die privaten Radio B2 und Radio Paloma, jedoch auch hier nur im alten DAB-Modus. Im Ballungsraum Berlin/Potsdam ist der RBB seit dem 18. August 2011 digital (DAB+) über Antenne zu empfangen.

Mit Radio Bremen (RB) über DAB+ sind seit 1. Februar 2013 alle ARD-Rundfunkanstalten in diesem Standard empfangbar.[48]

Liste der DAB-Multiplexe[Bearbeiten]

Schweiz[Bearbeiten]

Der Bundesrat erteilte am 17. Februar 1999 der SRG SSR idée suisse die Konzession zum Aufbau eines DAB-Netzes in der Schweiz. Noch im gleichen Jahr gingen im Großraum Bern-Solothurn die ersten Sender in Betrieb. Weiter folgten in den Jahren 1999 und 2000 die Regionen Interlaken-Bern-Biel, Baden-Zürich-Winterthur sowie die Genferseeregion und die Agglomeration Basel. Seit 2001 ist DAB auf den Hauptverkehrsachsen Ost-West (inklusive der großen Tunnels) und Teilen der Nord-Südachse empfangbar. Ende 2009 war DAB in der ganzen Schweiz zu empfangen. Zwischen dem 15. und 22. Oktober 2012 wurden (bis auf drei Sender, welche simultan in DAB und DAB+ ausgestrahlt werden) sämtliche DAB-Sender abgeschaltet.[49] Damit wurde die Migration auf eine komplette DAB+ Ausstrahlung begonnen. Bis 2015 soll diese abgeschlossen sein.

Die SRG SSR idée suisse strahlt in den vier Sprachregionen je ein eigenes Programmensemble mit neun bis elf Sendern aus – im Kanton Graubünden ist es mit Ausnahme zweier Sender ausschließlich in DAB+. Im Juli 2007 wurden acht private Programme für das zweite DAB-Ensemble in der Deutschschweiz konzessioniert. 18 Anbieter haben dafür ein Konzessionsgesuch eingereicht. Die SRG SSR idée suisse erhält zwei zusätzliche Konzessionen. Insgesamt sind 17 Programme der SRG SSR idée suisse aufgeschaltet.

Seit 15. Oktober 2009[50] betreibt die Swiss Media Cast AG, eine von der SRG und Privatradios getragene Unternehmung, in der Deutschschweiz und Teilen der rätoromanischen Schweiz ein eigenes DAB-Plus-Netz, über welches alle Privatradios und einige Sender der SRG verbreitet werden (Layer D02, Kanal 7D, Band III).[51] Von Beginn an waren dies DRS 4News Radio Swiss Classic, Option Musique, Rete Tre, Radio Top Two, Life Channel, Energy Zürich, Radio Eviva, Radio Basel, backstageradio.ch, sowie Open Broadcast (im Testbetrieb).[52] Ein Abschaltszenario für UKW-Sender ist zwar „längerfristig“ geplant, aber derzeit nicht konkret terminiert.[53] Die Entwicklung zeigt, dass inzwischen jeder zehnte Haushalt ein DAB-Plus-Gerät besitzt. Diese Sender werden über das DAB-Plus-Netz der SMC AG auf Kanal 7D (Band III) in der ganzen Deutschschweiz verbreitet.[54]

Die Schweizer Regierung hat Ende Oktober 2011 beschlossen, keine neuen UKW-Frequenzen mehr zu vergeben. Neben den bereits bestehenden UKW-Konzessionen werden nur noch Konzessionen für DAB+ vergeben. Der Bundesrat begründet dies unter anderem mit der bereits weit fortgeschrittenen Digitalisierung in der Schweiz und den hohen Kosten, die ein UKW-Umbau zur Bereitstellung neuer Frequenzen zur Folge hätte.[55]

Seit dem 1. Januar 2013 ist mit dem Kanal 7A ein Multiplex in der Nordschweiz hinzugekommen, der am 3. September 2013 um weitere Sender erweitert wurde, die zuvor auf Kanal 9A gesendet haben. Am 29. November gingen zwei dritte Multiplexe auf Sendung. Kanal 9D mit vorerst neun Programmen und zunächst zwei Standorten in der Ostschweiz und Liechtenstein.[56] Ebenso im Kanal 8B mit zunächst zwei Standorten und dem Ziel eines flächendeckenden Ausbaus im Mittelland. Alle Multiplexe werden künftig in ihrem Gebiet nahezu flächendeckend ausgebaut.

In der Romandie werden zwei regionale Multiplexe geplant, vorgesehen sind die Kanäle 10B und 10D. Für 10B bestehen bereits Konzessionen für drei Programmveranstalter. Im Tessin sind noch keine regionalen Multiplexe geplant.

Liste der DAB-Multiplexe[Bearbeiten]

Österreich[Bearbeiten]

DAB in Österreich[Bearbeiten]

Der ORF und die 2005 ausgegliederte ORS betrieben auf experimenteller Basis zwischen Jänner 1999 und Ende 2008 DAB-Sender in Wien und Tirol.

In Wien wurde zwischen Januar 1999 und Ende 2008 über drei Sendeanlagen[57] am Bisamberg, Kraftwerk Donaustadt und beim ORF-Zentrum Küniglberg im Block 12B die Programme Ö1, Radio Wien, Ö3 und FM4 ausgestrahlt.

Im Tiroler Unterinntal wurde zwischen September 2000 und Ende 2008 über den Sender Patscherkofel und Innsbruck 2 - Seegrube[57] im Block 12C die Programme Ö1, Radio Tirol, Ö3 und FM4 gesendet, um einen durchgehenden DAB-Empfang von Deutschland bis Italien zu ermöglichen.

Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) schrieb dazu zwischen 2006 und 2009 auf ihrer Website, die Ausstrahlung liefe „[…] praktisch aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit.“[58]

Von 2000 bis Ende 2008 wurden von der ORS in Wien und Innsbruck folgende Radioprogramme digital ausgestrahlt:

Allerdings hat sich DAB in Österreich aufgrund fehlender Nachfrage von Programmveranstaltern bis heute noch nicht durchsetzen können. Zudem möchte die ORS abwarten, welcher Standard sich neben DAB (DAB+, DRM, etc.) durchsetzen wird.[59]

Mit Ende 2008 wurde die Programmausstrahlung vom ORS mit DAB beendet. [60]

DAB+ in Österreich[Bearbeiten]

Der ORS wurde im Mai 2012 die Genehmigung zum befristeten DAB-Plus-Testbetrieb auf Kanal 6A am Pfänder für die Dauer vom 1. Oktober 2012 bis zum 1. Oktober 2013 erteilt, jedoch nicht in Anspruch genommen.[61]

Aufgrund der Topografie und der Nähe zu den Nachbarländern haben von dieser Sendeanlage bereits ausländische DAB-Plus-Multiplexe eine Zulassung:

  • Bayern Digital Radio GmbH (Kanal 12D)[62]
  • Bayerischer Rundfunk (Kanal 11D)[63]
  • SwissMediaCast AG (Kanal 7D)[64]
  • Südwestrundfunk (Kanal 8D)[65]
  • Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (Kanal 12C)[66]

Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) hatte im Juni 2012 zu Interessensbekundungen aufgerufen.[67]

Im August 2013 wurde bekanntgegeben, dass in Wien - vorbehaltlich der Zustimmung der Regulierungsbehörde Kommunikationsbehörde Austria - ein DAB+-Pilotversuch starten soll. Geplant ist die Verbreitung über ein Gleichwellennetz mit zwei Senderstandorten, wobei der leistungsstärkere der beiden Standorte mit 10 kW betrieben wird. Die an diesem Test teilnehmenden Rundfunkveranstalter sind noch nicht bekannt.[68]

Andere digitale Technologien[Bearbeiten]

Seit Dezember 2009 sind vereinzelt digitale Radiosender in Österreich empfangbar, allerdings wird derzeit ausschließlich im DVB-T-Multiplex B (nur Wien, Radio Maria Österreich) und C (Steiermark, allerdings als TV-Programm) gesendet. Die Ausstrahlung einiger Stationen über DVB-H wurde 2010 eingestellt. Die Wiedereinführung von DAB in der Variante DAB+ wurde im Februar 2011 wegen des Fehlens überzeugender Erfolgsmeldungen aus dem Ausland von den Programmanbietern nicht geplant.[69]

Südtirol[Bearbeiten]

Zurzeit werden von der Rundfunk-Anstalt Südtirol (RAS) sowie eines privaten Konsortiums und auch der RAI (Radiotelevisione Italiana) insgesamt 28 Hörfunkprogramme fast landesweit und zahlreiche weitere (davon 7 in deutscher Sprache) Hörfunkprogramme im Großraum Bozen, Überetsch und Unterland ausgestrahlt.

Block 10B der RAS[Bearbeiten]

  • Bayern 3 (Hitradio)
  • Bayern Klassik (Klassische Musik)
  • Bayern 5 Aktuell (24 Stunden Nachrichten)
  • KiRaKa vom WDR (Kinderradio)
  • RADIO UNO (der RAI)
  • RADIO DUE
  • RADIO TRE
  • S-BZ RAI (RAI Sender Bozen)
  • Deutschlandradio Kultur in DAB+
  • Swiss Pop in DAB+
  • Swiss Classic in DAB+
  • RSI Rete Due in DAB+

Block 10D der RAS[Bearbeiten]

  • ORF-OE1 (Österreich 1, Kultur)
  • ORF-OE2 (Radio Tirol)
  • ORF-OE3 (Hitradio Ö3)
  • ORF-FM4 (Alternativ)
  • SRG-Swiss Jazz (24 Stunden Jazz)
  • SRG-Radio Rumantsch (rätoromanisch)
  • Bayern2 (Information)
  • Bayern1

Des Weiteren wird im Großraum Bozen auf dem Kanal 13A das Ensemble „DABMEDIA“ ausgestrahlt (Versorgung von ca. 39 Prozent der Bevölkerung). Dieses beinhaltet die folgend aufgeführten Programme:

Block 13A von DABMEDIA[Bearbeiten]

  • Radio 2000
  • Radio Gherdeina
  • Radio Grüne Welle
  • Radio Holiday
  • Radio Tirol
  • Südtirol 1
  • Tele Radio Vinschgau


Auf Block 12C sendet ebenfalls entlang der Brennerautobahn A22 und in Meran (wie auch in anderen Teilen Italiens) das Ensemble von „Club DAB Italia“, das ausschließlich aus italienischsprachigen Programmen in DAB+ besteht.[70] Auch im Trentino und Veneto wurden entlang der A22 seit Dezember 2012 mehrere Sendeanlagen errichtet.

Die RAI hat im November 2013 auch am Standort Penegal das DAB+-Paket für Trentino-Alto-Adige auf Block 12B in Betrieb genommen, das auch über weitere Sendeanlagen im Trentino ausgestrahlt wird.

Im Raum Bozen kann man unter Umständen bereits zusätzlich Programme aus dem Trentino empfangen, die über die Sendeanlage Paganella auf Block 10A und Block 12D senden.

Bis März 2013 hat die RAS auch einen Sender im L-Band betrieben, um die Ausbreitungseigenschaften dieses Frequenzbandes zu untersuchen. Der Sender befand sich am Hauptstandort Penegal und versorgte den Großraum Bozen (ca. 26 Prozent der Bevölkerung). Die Programmbelegung war provisorisch, die dort eingesetzten Programme wurden in das VHF-Band verschoben und senden nun über Block 10B. [71]

Europäische Union[Bearbeiten]

Länder mit regelmäßigem Dienst (tiefblau), Länder mit Tests (blau), interessierte Länder (hellblau), Länder, die DAB wieder abgeschafft haben (hellgelb)

In Frankreich wurde die Digitalisierung des Hörfunks verordnet. Dabei setzt Frankreich nicht auf DAB, sondern auf DAB+, DRM und DMB.[72] Mitte 2010 sollten die ersten Startinseln in Paris und Marseille gestartet werden und sukzessive bis 2015 das gesamte Land über DMB-Empfang verfügen.

Finnland hat sich von DAB abgewandt.

In Schweden ist DAB zur Zeit nur in den Großräumen Stockholm und Göteborg verfügbar. Der Empfang soll aber zügig ausgebaut werden.[73]

In Slowenien wurde die Lizenz für den alten Standard DAB am Hauptsendestandort Krvavec nach mehreren Verlängerungen nur mehr bis November 2013 gestattet. Zuvor fand im Sommer 2013 eine öffentliche Konsultation zum Nachfolgestandard DAB+ statt. [74]

Tschechische Radioprogramme waren bisher ausschließlich im L-Band zu empfangen, das Ziel ist, alle Sender auf das Band III umzurüsten. [75]

Vom Hauptsender Sljeme bei Zagreb hat der kroatische Betreiber OiV von 1997 bis 2011 DAB getestet. [76]

In Großbritannien ist DAB aufgrund einer guten Inhouse-Versorgung, der Programmvielfalt in Verbindung mit starker Promotion des Sendernetzbetreibers Digital One, der BBC und dem DRDB sehr erfolgreich. Bislang wurden 3,5 Millionen DAB-Empfänger verkauft. Die Handelskette Dixons hat FM-Radios aus dem Verkauf genommen, da sie sich zukünftig ganz auf den Verkauf digitaler Empfänger konzentrieren möchte.[77] Dort hat sich gezeigt, dass ein Zugpferd (in diesem Fall die BBC) immer den Erfolg von DAB beeinflussen kann. Inzwischen hat die Regierung den UKW-Ausschalttermin und das Umstiegsszenario bis 2015 gesetzlich festgelegt.[78]

Ausbauziele[Bearbeiten]

Offiziell erklärtes Ziel der Europäischen Kommission war es, analoges Fernsehen und Hörfunk bis zum Jahr 2012 (siehe Analogabschaltung) abzulösen. Dieses Ziel wurde nicht erreicht.

Im Mai/Juni 2006 tagte in Genf die Internationale Wellenkonferenz RRC 06, in deren Rahmen die Frequenzen für den digitalen Rundfunk (Hörfunk und TV) im VHF-Band III und im UHF-Bereich (Band IV und V) neugeordnet wurden. Im Ergebnis wurde dem Wunsch der Bundesrepublik Deutschland vollständig entsprochen, so dass zukünftig zwei weitere nationale Bedeckungen mit rund 12–18 DAB- oder entsprechend vielen DMB-Programmen möglich sind. Insgesamt stehen somit dann drei Bedeckungen mit rund 18–24 Programmen im VHF-Band III und weitere drei Bedeckungen mit ebenfalls 18–24 Programmen im L-Band (1,4 GHz) zur Verfügung.

Darüber hinaus wird die ARD DVB-T aus dem VHF-Band III in den für DVB-T günstigeren UHF-Bereich verlegen. Damit stehen für DAB/DMB im VHF-Band III weitere vier nationale Bedeckungen für ca. 24–36 DAB- oder entsprechend viele DMB-Programme zur Verfügung. Insgesamt bietet sich somit die Möglichkeit, im Band III über sieben Bedeckungen rund 42–63 DAB-Programme und im L-Band über drei Bedeckungen zusätzlich rund 18–24 DAB-Programme, also insgesamt über zehn Bedeckungen rund 60–87 DAB- oder entsprechend viele DMB-Programme zu verbreiten.

Marktsituation und konkurrierende Systeme[Bearbeiten]

Von 2004 an stand für interessierte Verbraucher eine größere Auswahl an DAB-Empfangsgeräten zur Verfügung, womit ein Hemmnis aus den Anfangsjahren aus dem Weg geräumt wurde. Im Vergleich zu UKW-Empfängern war die Auswahl jedoch immer noch bescheiden. Für 2007 nannte die Uni Bonn eine Zahl von 546.000 DAB-Empfängern in deutschen Haushalten.[79][80]

DAB-Radiogeräte werden seit Anfang 2012 auch unter der 40 €-Marke angeboten,[81] USB-Stick-basierte Empfänger sind ab ca. 20 € verfügbar. Inzwischen sind fast nur noch Empfänger für DAB+ im Handel erhältlich. Viele Hersteller haben ihre Modelle mit neuen mehrnormfähigen Chips ausgerüstet. Die Schweiz geht davon aus, dass mit der Migration der Sender von DAB auf DAB+ auch die Autogeräteindustrie nachziehen wird und ein ausreichendes Angebot von Autoradioempfängern auch für DAB+ ab 2012 anbieten wird.[53] Auch hier ist es aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus kaum möglich, mit DAB allein den UKW-Hörfunk vollständig abzulösen.

Nach der Entscheidung der KEF, DAB-Ausstrahlung nicht weiter zu fördern, wurde in Deutschland Radio über DVB-T als Alternative zu DAB diskutiert. Zur versuchsweisen Ausstrahlung von 14 Radiosendern über DVB-T im Raum Berlin gesellten sich zwei Radiosender in Leipzig. Ein in Hamburg und Schleswig-Holstein geplantes geteiltes DVB-T-Bouquet mit bis zu 16 Radioprogrammen kam aufgrund einer zu geringen Bewerberzahl nicht zustande. In Berlin ist das Radioangebot auf DVB-T mittlerweile wieder gekürzt worden. Auch sind keine mobilen Empfänger, insbesondere Autoradios auf dem Markt. Der Hauptkritikpunkt bei DVB-T-Radio ist die Inkompatibilität zur europäischen Entwicklung und die mangelhafte Mobilität. Ab ca. 120 km/h wird DVB-T nach der aktuellen Spezifikation unbrauchbar.

Das System Digital Multimedia Broadcasting wurde in Deutschland vom Markt nicht angenommen. In Österreich und in der Schweiz wurde es nie eingeführt. Jedoch verwendet Frankreich diesen Standard und die Geräteindustrie hat durch Mehrnormkompatibilität reagiert. Auch über Satellit gab es eine Radioübertragungsnorm, die nach Jahren wegen zu geringer Verbreitung nicht mehr genutzt wurde.

DAB ist länderbezogen unterschiedlich erfolgreich. Eine gute Übersicht bezüglich des länderspezifischen Ausbaus befindet sich unter Worlddab.org.[82] Eine Übersicht über konkurrierende Standards, terrestrisch und über Satellit, findet sich unter Digitalradio, Abschnitt Tabellarische Übersicht. Die derzeitige Situation in Deutschland lässt den Schluss zu, dass künftig DAB+ als Standard ausgesucht wird und sich als alleinige Radioplattform etablieren wird. Damit wäre zu den europäischen Nachbarn ein gleicher Standard ausgewählt. DVB-T hat sich durch diverse fehlgeschlagene Ausschreibungen nicht als Ersatz für DAB+ gezeigt.[83] Dadurch dürfte wohl DAB+ als „Sieger“ der Systeme hervorgegangen sein.[84]

Technik[Bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Informationen über Modulationsverfahren, Kanalbreite, Polarisation etc. fehlen vollständig. --Rôtkæppchen68 15:48, 8. Mär. 2012 (CET)

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DAB[Bearbeiten]

Die Audiodaten der Programme werden bei DAB zunächst mittels MUSICAM (MPEG-1 Audio Layer 2 alias MP2) mit Datenraten von 32 bis 256 kbit/s codiert. Die vor der Umstellung der meisten Sender auf DAB+ oft verwendete Bitrate von 160 kbit/s (häufig verwendeter Standard) liegt zwar um den Faktor 7,5 unter der einer Audio-CD, soll aber eine der Audio-CD nahe kommende Qualität erreichen (vgl. Verlustbehaftete Audiodatenkompression).

Für die DAB-Übertragung werden mehrere Audiodatenströme zusammen mit ebenfalls möglichen reinen Datendiensten zu einem sogenannten Ensemble mit hoher Datenrate zusammengeführt. Der so entstandene Multiplex wird mittels Coded Orthogonal Frequency Division Multiplex (COFDM) moduliert. Dieses Verfahren ist im Vergleich zur analogen Ausstrahlung deutlich robuster gegenüber Störungen. Zudem ist es möglich, weite Flächen mit nur einer Frequenz abzudecken (Gleichwellennetz). Dadurch ist die Frequenzökonomie, also der Verbrauch von Spektrum je Programm, bei DAB meist deutlich besser.

Für DAB werden in Deutschland derzeit die folgenden Frequenzbereiche zur Übertragung verwendet:

  • im VHF-Band III (174–230 MHz) die ehemaligen Fernsehkanäle 5 bis 8 und 11 bis 12
  • im L-Band den Bereich von 1452–1492 MHz. (direkte Sichtverbindung zum Sender nötig, geringe Reichweite)

Die für DAB verwendeten Frequenzenbereiche sind in Blöcke unterteilt. Das VHF-Band III enthält beispielsweise die Blöcke 5A bis 12D.

Das Band III findet überwiegend Verwendung für die regional ausgestrahlten Ensembles, während das L-Band, aufgrund höherer Kosten, bei DAB zur Ausstrahlung lokaler Ensembles genutzt wird. Inzwischen werden aber laufend L-Band-Netze in Band III-Netze „umgewandelt“.

Da die Frequenzen im L-Band aufgrund der hohen Frequenz eine höhere Sendeleistung erfordern, wird DAB im L-Band mit Sendeleistungen von bis zu 4 kW ausgestrahlt.

Ab dem 30. Mai 2006 wurde im Band III und im L-Band in einigen Ballungsräumen versuchsweise DMB ausgestrahlt, die Tests wurden aber spätestens Mitte 2011 eingestellt.

Ein Nachteil gegenüber dem analogen UKW-Empfang ist der höhere Energieverbrauch der DAB-Empfänger, erkennbar vor allem am Batteriehunger portabler DAB-Geräte. Das gilt nach ersten Erfahrungen auch für DAB-Plus-Empfänger.

DAB+[Bearbeiten]

Um den Qualitätsanspruch auch mit niedrigen Bitraten erfüllen zu können, reichte WorldDMB das Verfahren HE AAC v2 als ergänzendes Kodierungsverfahren für DAB zur Standardisierung ein. Dabei wird ein zusätzlicher Fehlerschutz (Reed-Solomon-Code) hinzugefügt. DAB+ benutzt damit zwar denselben Audiocodec und einen ähnlichen Fehlerschutz wie DMB, unterscheidet sich ansonsten jedoch technisch davon.[85]

Ein Vergleich der notwendigen Datenraten zwischen MUSICAM (DAB) und HE AAC v2 (DAB+) ist weniger eine Frage der technischen Festlegung, sondern hängt vor allem vom Anspruch an die Audioqualität und den zu übertragenden Audioinhalten ab. Vor der Einführung von DAB+ hat sich bei der Nutzung von MUSICAM in Deutschland eine Netto-Datenrate von 160 kbit/s etabliert, wobei oft auch noch 128 kbit/s akzeptiert werden. Um ähnliche Qualität mit HE AAC v2 zu erreichen, wird von etwa 80 kbit/s bzw. 72 kbit/s ausgegangen, wobei die Einschätzungen in der Praxis oft sehr variieren. HE AAC v2 ist sicherlich dazu geeignet, auch bei relativ niedrigen Bitraten noch akzeptable (aber nicht mehr unbedingt artefaktfreie) Audioübertragung zu ermöglichen. DAB+ wurde mit 80 kbit/s eingeführt und kann damit etwa doppelt so viele Audioprogramme in einem Ensemble übertragen wie das herkömmliche DAB-Übertragungsverfahren. Praktisch bedeutet das für DAB+ etwa 12 bis 18 Audioprogramme pro DAB-Ensemble. Umfangreiche praktische Erfahrungen sind in Testensembles ausgiebig gemacht worden. Dabei erreichte DAB+ eine höhere Akzeptanz. Positiv war bei den Tests zu vermerken, dass auch bei sehr niedrigem Empfangspegel die Sendungen nicht gestört wurden. Ab ca. 10 bis 15 Prozent Empfang war aber nichts mehr zu hören, denn bei DAB+ rauscht (wie bei UKW) oder „blubbert“ (DAB) es nicht mehr, sondern der Empfang bricht abrupt ab.

DAB Surround[Bearbeiten]

DAB Surround Sound ermöglicht 5.1-Raumklang durch die Kombination von MPEG-1 Audio Layer 2 (DAB) oder HE-AACv2 (DAB+) mit MPEG Surround.[86]

Marktübersicht und Kompatibilität zwischen DAB und DAB+[Bearbeiten]

Der Empfang von Sendern, die eine Codierung nach HE AAC+ V2 verwenden, ist nur mit DAB-Empfängern möglich, die zusätzlich mit einem Decoder für HE AAC+ V2 ausgestattet sind. Mit dem Ziel, die Empfänger, die zusätzlich zum MPEG-1 Layer 2 auch HE AAC+ V2 decodieren können, voneinander zu unterscheiden, wurde von WorldDMB die Bezeichnung „DAB+“ geschaffen. Dabei handelt es sich jedoch um einen reinen Marketingnamen, der nicht Bestandteil des Standards ist.

Seit Ende 2011 wächst in Deutschland die Zahl der Programme, die per DAB+ ausgestrahlt werden, rasant. In der Schweiz mit einem großen Angebot an DAB-Plus-Sendern bieten die großen Warenhäuser und Elektronikmärkte fast ausschließlich DAB+-Geräte an. Einfache Empfänger für DAB+ werden dort ab etwa umgerechnet 55 Euro verkauft, eine größere Auswahl steht ab ungefähr 100 Euro zur Verfügung. Das Angebot an Autoradios in DIN-Größen mit DAB-Plus-Kompatibilität (ab 100 Euro) begrenzt sich auf ein bis drei Modelle von einer handvoll Herstellern. Für Hifi-Komponenten gelten ähnliche Preise. Je nach Ausstattung sind die Preisspannen deutlich höher als bei UKW-Radioempfängern. Aufgrund der geringen Nachfrage gibt es noch nicht überall in Europa einen gut funktionierenden Wettbewerb.

Alle seit November 2011 erhältlichen Geräte, die DAB+ empfangen können, sind abwärtskompatibel und können auch DAB-Sendungen nach dem jetzigen Verfahren (MPEG-1 Layer 2) empfangen.

Hersteller bieten in der Regel kein Update der DAB-Geräte zur Aufrüstung auf DAB+ an (Blaupunkt, Kenwood, Pioneer, Roadstar). Für einige Geräte der Firma Roberts ist dies jedoch möglich.

Für PCs gibt es DAB-Plus-Sticks, die über einen USB-Anschluss mit dem PC verbunden werden. Viele dieser Geräte, insbesondere solche mit Realtek-RTL2832U-Chipset, sind auch als DVB-T-Stick nutzbar.

Empfang im Freien und in geschlossenen Räumen[Bearbeiten]

Der störungsfreie Empfang von DAB und DAB+ in geschlossenen Räumen (Indoor-Empfang) mit einer Teleskopantenne oder im Gerät fest eingebauten Antenne ist nur bei ausreichender Empfangsfeldstärke möglich. Der Empfang im Freien funktioniert aufgrund der fehlenden Dämpfungen durch Gebäude häufig bedeutend besser, auch über größere Distanzen.[87]

Datendienste[Bearbeiten]

Beispiel für die MOT SlideShow

Neben der reinen Audioübertragung sind folgende Datendienste und Typen in DAB bereits spezifiziert:

MOT
(Multimedia Object Transfer Protocol, ETSI-Standard EN 301 234): MOT ist ein Protokoll, um in einem Broadcast-Verfahren beliebige Dateien an alle Empfänger zu übertragen. Im Gegensatz zu FTP und anderen IP-bezogenen Protokollen berücksichtigt MOT die Schwierigkeiten bei einer unidirektionalen Verbindung. Dateien werden als Segmente übertragen, die wiederholt werden können, so dass der Empfänger die vollständige Datei über die Zeit hinweg zusammensammeln kann. Spezielle Zusatzinformation (im MOT-Header) beschreiben das übertragene Objekt sowie weitere Attribute (Kompression, Anwendungstyp etc.). MOT ist die Basis für das Broadcast-Website-Verfahren (BWS), mit dem dem Empfänger ein ganzer HTML-Baum mit Startseiten und interaktiven Elementen übertragen werden kann. Weiterhin können Radiosender die MOT SlideShow (SLS) nutzen, um grafisch aufbereitete Zusatzinformationen an ihre Hörer zu übertragen.
MOT kann entweder im MP2-Datenstrom eines Audiokanals übertragen werden (PAD, Programm Associated Data) oder als reiner Datendienst in einem Paketdatenkanal, manchmal N-PAD (nicht Programm begleitende Daten) genannt.
DLS
(Dynamic Label Segment): Übertragung von Radiotext-ähnlichen Informationen (Interpret etc.) in einem Audioprogramm als Programm begleitende Daten (PAD). Maximal können 128 Zeichen pro Nachricht übertragen werden.
IP over DAB
(ETSI-Standard EN 101 735): Übertragung von IP-Paketen über DAB; damit können IP-basierte Dienste (zum Beispiel Videostreams) auf den Empfänger übertragen werden. Ohne Rückkanal sind allerdings nur Broadcast/Multicast-Daten sinnvoll.
TMC
(Traffic Message Channel): Aus RDS übernommene Übertragung kodierter und stark komprimierter Verkehrsinformationen, die über ein Codebuch wieder in lesbaren Text bzw. Hilfestellungen für Navigationssysteme umgewandelt werden können.
TPEG
(Transport Protocol Experts Group): Multimodale Verkehrs- und Reiseinformationen.

Weitere Dienste sind problemlos in DAB zu übertragen, da sie über spezielle Verwaltungsinformationen im Multiplex signalisiert werden können.

DAB/DMB eröffnet somit die Möglichkeit eines schnellen Datenkanals, auf dem neben TMC-Daten (Traffic Message Channel) wesentlich größere Datenmengen mit einer um Faktor 100 höheren Geschwindigkeit übertragen werden können. Das ermöglicht nicht nur die Übertragung wesentlich detaillierter Meldungen, sondern zusätzlich auch innerstädtische Meldungen, welche aufgrund des hohen Datenvolumens und einer nach oben begrenzten Location-Liste über TMC nicht mehr übertragen werden können. TPEG befindet sich derzeit in der TISA (Traveller Information Services Association) in Spezifikation. Die TISA ist ein Zusammenschluss des TMC-Forums unter ERTICO in Brüssel und der TPEG-Group bei der EBU in Genf. Darüber hinaus gibt es noch in Deutschland die Arbeitsgruppe »mobile.info« unter Beteiligung von BMW, Daimler, VW-Audi, Bosch-Blaupunkt, FhG, GEWI, Navteq, Tele Atlas, T-Systems und VDO-Siemens.[88] Diese Gruppe spezifiziert in Abstimmung mit der TISA ein besonders schlankes, auf die automobilen Belange zugeschnittenes TPEG Automotive, welches sich durch sehr geringe Verbreitungskosten bei hoher Effizienz auszeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikinews: Kategorie:Digitalradio – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ETSI EN 300 401 V1.4.1 (2006-06) – Radio Broadcasting Systems; Digital Audio Broadcasting (DAB) to mobile, portable and fixed receivers (PDF-Datei; 1,76 MB)
  2. DAB Ensembles Worldwide. Canada. Abgerufen am 7. Februar 2013 (kanadisches englisch).
  3. Die Historie der BLM – Zeitstrahl 1995. blm.de
  4. 20 Jahre BLM – Eine Chronik. (PDF; 340 kB) BLM, Dezember 2003
  5.  Ins Leere gesendet. In: Der Spiegel. Nr. 15, 2001, S. 94 ff. (online).
  6. mabb.de Pressemitteilung vom November 2004.
  7. Übersicht Region Berlin-Brandenburg
  8. tlm.de Seite der Thüringer Landesmedienanstalt
  9. rein-hoeren.de
  10. nlm.de Pressemitteilung der NLM: „Bisher wurden diese DAB-Übertragungskapazitäten von den privaten Veranstaltern des Gemeinschaftsprogramms 'Klassik digital Nord' genutzt, die nach Einstellung der Förderung durch die NLM mit Ablauf des Jahres 2004 auf Ihre Zulassung verzichten.“
  11. Mail des Sendernetzbetreibers Digitalradio Südwest
  12. allrock.de Website des Senders
  13. Ausschreibungen oder direkte Zuweisungen neuer UKW-Frequenzen in: Niedersachsen, März 2006, Mecklenburg-Vorpommern, August 2006, Sachsen, November 2006, Bremen, Januar 2006 (PDF), Brandenburg, Mai 2004
  14. Noch ein Bewerber für den digitalen Hörfunk Meldung vom 23. November 2007 auf heise-online
  15. Bundesnetzagentur verbessert „Im-Haus-Versorgung“ für Digitalradio in Bayern. Pressemitteilung der Bundesnetzagentur vom 23. November 2007.
  16. Helmut Merschmann: UKW-Radio in der Krise – Erlösung durch Massenverschrottung. In: Spiegel Online, abgerufen 14. November 2009.
  17. Pressemitteilung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vom 15. Juli 2009 (MS Word; 118 kB)
  18. prodigitalradio.de
  19. Digitalradio.de: Oldiestar in Berlin – DAB statt DVB-T vom 14. Januar 2010.
  20. Bayerndigitalradio
  21. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWolfgang Krafft: DIGITALER HÖRFUNK - DIGITAL AUDIO BROADCAST - TERRESTRIAL: DAB - Sender in der Bundesrepublik Deutschland. In: Wittsmoor-Liste. IRT Institut für Rundfunktechnik München, November 2012, abgerufen am 4. November 2013 (PDF; 96 kB).
  22. Frontier Silicon Moves to Ensure DAB+ Success in Germany (englisch)
  23. Alexander Zollondz: Einigung zwischen Privatsendern und Netzbetreiber – Digitalradio-Standard DAB+: Deutschland erhält eine zweite Chance. netzwelt.de, eingesehen am 2. Februar 2012.
  24. Tom Sprenger: Kiss FM bundesweit über DAB+ vom 8. Juli 2011.
  25. DAB+: sunshine live bereichert bundesweiten Digitalradio-Multiplex vom 24. Oktober 2011.
  26. Tom Sprengler: DAB+: Kanalwechsel in NRW. radiowoche.de am 27. September 2011.
  27. Pressemeldung der Media Broadcast, 22. Februar 2012 (PDF; 182 kB)
  28. digitalfernsehen.de: DAB Plus: Millionengrenze bei Geräten in Sicht - ZVEI zufrieden. 11. Oktober 2011.
  29. digitalfernsehen.de: Indoor-Versorgung in Zahlen 15. September 2011.
  30. bayerndigitalradio.de
  31. Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), eingesehen am 19. Januar 2013
  32. Inge Seibel-Müller: Lokalradio in NRW – „Die Betriebstemperatur ist gestiegen“ – Lokalradios vor der Digitalisierung in NRW. (ohne Datum)
  33. Kurzmeldung Nachricht vom 24.10.11. RadioRadio - Die Radiozeitschrift im Web
  34. Michael Fuhr: Ende von 90elf versetzt DAB+-Hörer in Schockstarre. Teltarif, 22. Mai 2013
  35. Michael Fuhr: Bestandsaufnahme: DAB+ bislang weder Top noch Flop – Pionierarbeit kleinerer Sender, interaktiver Rückkanal und Marketing (Teil 2 von 3). Teltarif, 19. Mai 2013
  36. Quelle für Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen: Sendertabellen bei UKWTV.de, Abruf 13. April 2010; sowie für Hessen: HessenDigitalRadio.de Abruf 24. März 2010.
  37. ukwtv.de UKWTV.de: Programmbelegung Hessen, Stand 12. Dezember 2011.
  38. Antenne digital (DAB+). Abgerufen am 20. Mai 2012.
  39. 06.12.2011: Vorerst keine regionalen DAB+ Angebote des privaten Hörfunks in Norddeutschland. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  40. MDR beim Digitalradio-Neustart dabei. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  41. SR über DAB+: Digitalradio hören wird ab Januar attraktiver. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  42. Digitalradio: WDR sendet ab 1. August digitale Programme im DAB+ Standard. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  43. http://www.wdr5.de/wdr-5-startseite/dabplus.html
  44. [1]
  45. Noch größere Programmvielfalt in Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 25. April 2014.
  46. SWR stellt auf DAB+ um und schaltet Sender ab – „Künftiger Ausbau hängt entscheidend vom Gerätemarkt ab“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  47. rbb: DAB+ vom Fernsehturm am Alexanderplatz. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  48. Website des Senders: Digitalradio in Bremen – Hörfunkprogramme in rauschfreier Qualität vom 1. Februar 2013
  49. Informationen zur Umstellung auf DAB+. SR DRS, 24. Juli 2012, abgerufen am 10. Februar 2013.
  50. CH/Start von DAB+ in der Deutschschweiz mit zwölf Programmen. Handelszeitung, 14. Oktober 2009
  51. Über SwissMediaCast swissmediacast.ch
  52. Stephan Munder: 15. Oktober 2009: Digitalradio geht in der Schweiz an den Start. radiowoche.de, 14. Oktober 2009
  53. a b Webseite digitalradio.ch: Häufig gestellte Fragen
  54. Programmdaten DAB+ Ensemble SMC AG SRG Broadcast
  55. Bundesrat will keine weiteren UKW-Frequenzen persoenlich.com
  56. ukwtv.de
  57. a b Radio in Oberösterreich - Alles digital?, Dampfradio, Version vom 24. Februar 2010.
  58. Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH: Einführung zu digitalem Radio. digitaler-rundfunk.at, abgerufen am 28. Dezember 2009; Einführung zu digitalem Radio (Version vom 4. November 2006 im Internet Archive); Einführung zu digitalem Radio (Version vom 30. April 2008 im Internet Archive)
  59. Serviceangebot der RTR: Digitales Antennen-Radio. Abgerufen am 20. Februar 2010.
  60. Website ORS: Abschaltung DAB Pilotprojekt und Mittelwelle, 16. Dezember 2008. Abgerufen am 20. Februar 2010.
  61. http://www.rtr.at/de/m/KOA451011005 Bescheid KOA 4.510/11-005 der RTR, 2. Mai 2012.
  62. http://www.rtr.at/de/m/KOA100412005 Bescheid KOA 1.004/12-005 der RTR, 14. Mai 2012.
  63. http://www.rtr.at/de/m/KOA100412004 Bescheid KOA 1.004/12-004 der RTR, 4. April 2012.
  64. https://www.rtr.at/de/m/KOA100412010 Bescheid KOA 1.004/12-010 der RTR, 16. November 2012.
  65. http://www.rtr.at/de/m/KOA100412007 Bescheid KOA 1.004/12-007 der RTR, 14. Mai 2012.
  66. http://www.rtr.at/de/m/KOA100406003 Bescheid KOA 1.004/06-003 der RTR, 20. März 2006.
  67. DAB+-Bedarfserhebung vom 1. Juni 2012 der RTR (KOA 4.000/12-001).
  68. Daniel Kähler - Radioszene.de: Pilotversuch:DAB+ für Wien noch in diesem Jahr. 20. August 2013, abgerufen am 31. August 2013.
  69. Vollversammlung der Digitalen Plattform Austria: Mehr Vielfalt im terrestrischen Fernsehen, rtr.at, 15. Februar 2011.
  70. http://www.ras.bz.it/news/news_d.asp?art=412894&HLM=1 Meldung der RAS vom 21. Dezember 2012
  71. Übersichtsseite: DAB in Italy (auf der Webpräsenz von wohnort.org/dab) (Abgerufen am 5. Dezember 2013)
  72. Frankreichs Radio wird digital. rein-hoeren.de
  73. Country Information for DAB, DAB+ and DMB - Sweden. Abgerufen am 31. Mai 2012.
  74. Country Information for DAB, DAB+ and DMB - Slovenia. Abgerufen am 5. Dezember 2013.
  75. Country Information for DAB, DAB+ and DMB - Czech Republic. Abgerufen am 5. Dezember 2013.
  76. Digitalni radio. Abgerufen am 5. Dezember 2013.
  77. Britischer Discounter nimmt UKW-Radios aus dem Angebot auf Wikinews
  78. worlddab.org (PDF; 78 kB)
  79. Uni Bonn geht von 546.000 Geräten in deutschen Haushalten aus. teltarif.de
  80. Mehr Interesse an DAB/Digital Radio als angenommen. xdial.de
  81. amazon.de Einige verfügbare DAB-Radios
  82. WorldDMB bietet Übersicht des länderspezifischen Ausbaus von DAB-Netzen
  83. infosat.de
  84. infosat.de
  85. Zum zusätzlichen Kodierungsverfahren HE AAC+ (PDF; 971 kB) auf WorldDAB
  86. Über DAB Surround (PDF) Fraunhofer IIS
  87. [2]
  88. mobile-info.org