Dijle

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Dijle
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Die Dijle bei Mecheln

Die Dijle bei Mecheln

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Belgien: Provinzen Wallonisch-Brabant, Flämisch-Brabant und Antwerpen
Flusssystem Schelde
Abfluss über Rupel → Schelde → Nordsee
Quelle Bei Houtain-le-Val
50° 34′ 19″ N, 4° 25′ 3″ O50.5720111111114.4176027777778
Mündung Bei Rumst mit der Nete in die Rupel51.0736254.419875Koordinaten: 51° 4′ 25″ N, 4° 25′ 12″ O
51° 4′ 25″ N, 4° 25′ 12″ O51.0736254.419875
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Länge 86 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mittelstädte Ottignies, Wavre, Löwen, Mecheln

Die Dijle (niederländisch) bzw. Dyle (französisch, so auch die frühere niederländische Schreibweise) oder Tîle (wallonisch) ist ein belgischer Fluss, der durch die Provinzen Wallonisch-Brabant, Flämisch-Brabant und Antwerpen fließt. Sie entspringt bei Houtain-le-Val, einer Teilgemeinde der wallonisch-brabanter Stadt Genappe an der Südgrenze der ehemaligen Provinz Brabant und durchfließt die Städte Ottignies, Wavre, Löwen und Mecheln. Nach 86 km vereinigt sie sich bei Rumst mit der Nete zur Rupel.

An der Dijle schlug Arnulf von Kärnten 891 „das große Heer“ der Wikinger. Diese zogen sich daraufhin 892 zurück.

Während der Vereinigung Belgiens mit Frankreich in den Jahren von 1797 bis 1814 gab es ein Departement Dyle mit Brüssel als Hauptstadt. Sein Gebiet entsprach weitgehend dem der späteren belgischen Provinz Brabant.

Entlang der Dijle verlief die „KW-Linie“, eine Verteidigungsstellung aus den 1930er Jahren, ähnlich dem Westwall auf deutscher Seite. Eine Reihe von Befestigungswerken sind bis heute erhalten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dijle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien