Das Dilbert-Prinzip
Das Dilbert-Prinzip ist ein 1997 veröffentlichtes satirisches Buch von Scott Adams. Darin wird das Peter-Prinzip aufs Korn genommen. Das Buch wird häufig in der Management-Literatur zitiert.
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Dilbert-Prinzip [Bearbeiten]
Das darin vorgestellte Dilbert-Prinzip ist eine satirische Abwandlung des Peter-Prinzips. Nach dem Dilbert-Prinzip werden die ineffizientesten Arbeiter unverzüglich ins Management versetzt, wo sie den geringsten Schaden anrichten können. Dadurch verfügt die Person im Management weder über die notwendigen sozialen Eigenschaften eines Managers noch über die fachlichen Kenntnisse bzgl. des von ihr gemanagten Bereiches.
Beim Peter-Prinzip von Laurence J. Peter und Raymond Hull dagegen steigt jeder Beschäftigte bis zu einer Stufe im Unternehmen auf, deren Anforderungen er nicht mehr gewachsen ist. Der Aufstieg erfolgt, weil die Person auf der bisherigen Stufe erfolgreich war. So entstehen Manager, die immerhin einen gewissen Einblick in die fachliche Materie ihrer Abteilung haben.
Hintergrund [Bearbeiten]
In seinem Buch Das Dilbert-Prinzip versucht Scott Adams an verschiedenen Beispielen satirisch nachzuweisen, dass das Dilbert-Prinzip sich immer weiter durchsetzt, obwohl es bestimmt nicht von den einzelnen betroffenen Personen beabsichtigt ist.
Die Bezeichnung Dilbert-Prinzip rührt von der Comic-Serie Dilbert her und taucht erstmals 1994 in einem Artikel des Dilbert-Schöpfers Scott Adams im Wall Street Journal auf.[1][2]
Literatur [Bearbeiten]
- Scott Adams: Das Dilbert-Prinzip. Die endgültige Wahrheit über Chefs, Konferenzen, Manager und andere Martyrien. Redline Verlag, München 1997, ISBN 978-3636015921.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Laurence Peter: The Peter Principle. In: Business: The Ultimate Resource™. 中信出版社, 2003, ISBN 7-80073-659-8, S. 941 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
- ↑ Srinivas R. Kandula: Human Resource Management in Practice. 3. Auflage. Prentice-Hall of India, 2005, ISBN 81-203-2427-7, S. 135 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).