Dillberg
| Dillberg | ||
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| Höhe | 595 m ü. NN | |
| Lage | Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, Bayern (Deutschland) | |
| Gebirge | Fränkische Alb | |
| Geographische Lage | 49° 19′ 28″ N, 11° 22′ 54″ O49.32444444444411.381666666667595Koordinaten: 49° 19′ 28″ N, 11° 22′ 54″ O | |
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| Typ | Zeugenberg | |
| Besonderheiten | Rundfunksender des Bayerischen Rundfunks | |
Der Dillberg ist eine etwa 595 m ü. NN hohe Bergkuppe der Fränkischen Alb im Gemeindegebiet von Postbauer-Heng im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, Bayern (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Der Dillberg befindet sich im Westteil des Oberpfälzer Juras, dem in der Oberpfalz gelegenen Teil des Fränkischen Juras (Fränkische Alb). Er ist Teil der sich um Neumarkt in der Oberpfalz erstreckenden Zeugenberge der Albhochfläche. Östlich, etwas unterhalb seiner sanft gewölbten Bergkuppe, liegt der Ortsteil Dillberg der Marktgemeinde Postbauer-Heng. Über den auf seiner Kuppe unbewaldeten Dillberg verläuft ein Teil der Europäischen Wasserscheide.
[Bearbeiten] Aussichtsmöglichkeit
Der Dillberg bietet besonders nach Westen in Richtung Mittelfranken einen guten Panoramablick, beispielsweise zum 27 Kilometer entfernten Nürnberger Fernmeldeturm. Bei sehr guter Sichtbedingungen kann man auch die Südosthänge des Naturparks Steigerwald sehen. Nach Osten erstreckt sich die Aussicht von Neumarkt-Oberölsbach über das Schwarzachtal und die Burgruine Wolfstein bis in den Neumarkter Talkessel und nach Süden kann man bis ins Altmühltal schauen.
[Bearbeiten] Wissenswertes
Auf dem Dillberg befindet sich der vom Bayerischen Rundfunk schon seit 1955 betriebene Sender Dillberg, dessen Hauptmast 231 Meter hoch ist.
Am Fuß des Dillbergs wurde 1953 der Goldblechkegel von Ezelsdorf-Buch gefunden. Dort befindet sich der Wurzhof, eine Einrichtung für geistig Behinderte der Rummelsberger Anstalten.
Rund um den Dillberg wurde früher "Silbersand" abgebaut. Einige Silbersandhöhlen sind heute noch sichtbar. Die größte Höhle, die Dillberghöhle (Höhlenkataster Fränkische Alb, Katasternummer K 44) befindet sich in unmittelbarer Nähe des Wanderweges nach Buch.
Des Weiteren befindet sich auf dem nordöstlichen Bergbereich, zwischen dem Weiler Kleinvoggenhof und Doktorshof, ein Teilstück einer neuzeitlichen Befestigungslinie, der sogenannten Kurbayerischen Landesdefensionslinie. Sie sind heute ein Bodendenkmal.
[Bearbeiten] Sagen
Um den Dillberg ranken sich viele Sagen. Er soll unterirdische Höhlen haben oder es soll eine unterirdische Stadt auf dem Dillberg geben. Die meisten Sagen stammen aus der Zeit der Hunnen. Als auf ihrem Rückzug durch Deutschland ihr König Attila starb, suchten die wilden Kriegsvölker einen passenden Platz, wo sie ihren toten Heerführer begraben konnten. Der Dillberg schien dazu angeblich geeignet. Dort errichteten sie eine Grabkammer und vergruben ihren König Attila, auch Etzel genannt im Jahre 453 n. Chr. Geschichtsträchtig ist die Gegend auf alle Fälle. Vielleicht ist der Goldhut von Ezelsdorf / Buch aus dieser Zeit?