Dillendorf

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ein Ortsteil von Bonndorf im Schwarzwald heißt auch Dillendorf (Bonndorf)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dillendorf
Dillendorf
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dillendorf hervorgehoben
49.9250638888897.3835277777778416Koordinaten: 49° 56′ N, 7° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Kirchberg (Hunsrück)
Höhe: 416 m ü. NHN
Fläche: 6,5 km²
Einwohner: 582 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55481
Vorwahl: 06763
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 030
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 5
55481 Kirchberg (Hunsrück)
Webpräsenz: www.dillendorf.de
Ortsbürgermeisterin: Renate Paschke
Lage der Ortsgemeinde Dillendorf im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild

Dillendorf ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Dillendorf im Kyrbachtal

Der Ort liegt im Kyrbachtal, zentral im Hunsrück, auf einer mittleren Höhe von 340 m NN. Die historische Ausoniusstraße verläuft durch Dillendorf.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Ortsgemeinde gehören die Ortsteile Liederbach und Dillendorf sowie die Wohnplätze Forsthaus Brauschied und Weißensteiner Hof.[2]

Nachbarorte[Bearbeiten]

Niedersohren Nieder Kostenz und Ober Kostenz
Dill Nachbargemeinden Kirchberg
Sohrschied Lindenschied Hecken

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 19. September 1338 durch eine Lehnsurkunde des Grafen von Sponheim-Starkenburg und seiner Frau Mechthild dem Erzbischof Balduin von Trier für erwiesenes Wohlwollen. 1434 wird Dillendorf in einer Bestätigungsurkunde der Markgrafen von Baden und Veldenz als Grafen von Sponheim über ihre trierischen Lehen erneut genannt. Mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Dillendorf besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Durch grünen Wellenschrägbalken geteilt; oben von Gold und Blau geschacht, unten von Silber und Rot geschacht“.

Die beiden geschachteten Felder Gold-Blau und Silber-Rot stellen die Wappen der vorderen und der hinteren Grafschaft Sponheim dar, zu deren Herrschaft die Gemeinde Dillendorf ehemals gehörte.
 Die Grenze der beiden Territorien bildete der durch den Ort fließende Kyrbach, der deshalb das Wappen schräg teilt.[4]

Literatur[Bearbeiten]

  • Sabine Bollhorst: Dillendorf im Hunsrück. Geschichte und Alltag; Dillendorf 2001 (Ortschronik)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dillendorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 37 (PDF; 2,3 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück