Dillingen/Saar
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Saarland | |
| Landkreis: | Saarlouis | |
| Höhe: | 183 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,07 km² | |
| Einwohner: | 21 404 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 970 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 66744–66763 | |
| Vorwahl: | 06831 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SLS | |
| Gemeindeschlüssel: | 10 0 44 111 | |
| Stadtgliederung: | 3 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Merziger Str. 51 66763 Dillingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Franz-Josef Berg (CDU) | |
| Lage der Stadt Dillingen/Saar im Landkreis Saarlouis | ||
Dillingen/Saar ist eine Stadt im Landkreis Saarlouis, Saarland. Sie hat etwa 21.000 Einwohner. Dillingen liegt im Naturpark Saar-Hunsrück an der Mündung der Prims in die Saar.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Dillingen besteht aus drei Stadtteilen: Diefflen, Dillingen und Pachten.
Diefflen, an der unteren Prims gelegen, hat rund 4.800 Einwohner und ist seit 1969 eingemeindet. Geprägt durch die Nähe zur Dillinger Hütte hat der Stadtteil einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Industriearbeitern an der Bevölkerung.
Der hohe Ausländeranteil und viele Einwohner mit Migrationshintergrund geben der Stadt Dillingen im Saarland ein unverwechselbares internationales und fast großstädtisches Flair.
[Bearbeiten] Einwohner
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1998 – 21.499
- 1999 – 21.635
- 2000 – 21.444
- 2001 – 21.464
- 2002 – 21.460
- 2003 – 21.494
- 2004 – 21.333
[Bearbeiten] Geschichte
Die gallo-römische Siedlung Contiomagus bestand an der Kreuzung der Fernstraßen Metz-Mainz und Trier-Straßburg, im heutigen Stadtteil Pachten. 275/276 wird Contiomagus im Zuge der Völkerwanderung zerstört und wieder aufgebaut.
1324 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung von Diefflen und 1357 die erste Erwähnung des Alten Schlosses. Zwischen 1618 und 1648 gab es Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg. 1685 erhielt Dillingen durch Ludwig XIV. eine Erlaubnis zur Errichtung von Eisenhütten vor den Toren Saarlouis. 1815 wird die Region preußisch. 1990 wurde in Dillingen bzw. Pachten eine 2000-Jahr-Feier veranstaltet.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister
- 1. April 1897 bis 31. März 1904: Julius Schuh
- 11. Mai 1904 bis 13. November 1909: Matthias Schmitt
- 28. Dezember 1909 bis 18. August 1920: Karl Wagner
- 22. Oktober 1920 bis 14. Juni 1922: Camille David
- 15. Juni 1922 bis 31. Juli 1923: Verwaltet von Kreissekretär Noll aus Saarlouis die Stelle des Bürgermeisters.
- 1. August 1923 bis 11. Januar 1936: Otto Nicola
- 11. Januar 1936 bis 30. März 1945: Dr. Albert Kronenberger
- 1. April 1945 bis 7. Mai 1945: Benedikt Hoffmann
- 8. Mai 1945 bis 5. September 1945: Heinrich Scherer
- 1. November 1945 bis 30. September 1946: Theodor Okon
- 1. Oktober 1946 bis 28. Mai 1956: Peter Lamar
- 16. Oktober 1956 bis 14. Februar 1974: Eduard Jakobs, CDU
- 20. März 1974 bis 19. März 1994: Gerhard Leonardy, CDU
- 20. März 1994 bis 19. März 2004: Erwin Planta, SPD
- 20. März 2004 bis heute: Franz-Josef Berg, CDU
[Bearbeiten] Stadtrat
| Partei | Sitze |
|---|---|
| CDU | 20 |
| SPD | 14 |
| FDP | 2 |
| ÖBL | 3 |
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Creutzwald (Frankreich) seit 1967
- Hoyerswerda (Deutschland) seit 1988
- Sutera (Italien) seit 2002
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Dillingen verfügt über einen Bahnhof an der Saartalstrecke der Deutschen Bahn (Saarbrücken-Trier-Koblenz). Ferner befindet sich am Dillinger Saarufer ein Yachthafen[1]. Die Niedtalbahn führt bis ins französische Thionville (Diedenhofen). Der teilweise auf Saarlouiser Gemarkung liegende Industriehafen Dillingen zählt mit einem Güterumschlag von mehr als 3 Millionen Jahrestonnen zu den bedeutendsten Binnenhäfen Deutschlands. In der Bergfahrt werden überwiegend Übersee-Erze sowie Importkohle für die Dillinger Hütte entladen, während in der Talfahrt insbesondere die Produkte der Dillinger Hütte den Weg zu den Nordseehäfen finden.
[Bearbeiten] Ortsansässige Unternehmen
- AG der Dillinger Hüttenwerke
- Lauer Industrieanlagen und Rohrleitungsbau GmbH
- Dillinger Fabrik gelochter Bleche GmbH
- Krüger Druck & Verlag
[Bearbeiten] Schulen
- Grundschule I Römerschule
- Grundschule II „Philipp-Schmitt“
- Schulkindergarten „Philipp-Schmitt-Schule“
- Grundschule III Odilienschule
- Grundschule IV Primsschule Diefflen
- Erweiterte Realschule
- Abendrealschule
- Albert-Schweitzer-Gymnasium
- Integrierte Gesamtschule
- Technisch-Wissenschaftliches Gymnasium Dillingen
- Technisch-Gewerbliches Berufsbildungszentrum Dillingen
- Kaufmännisches Berufsbildungszentrum
- Schule für Geistigbehinderte
[Bearbeiten] Kultur, Religion und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- Museum Pachten
- Naturhistorisches Museum der Akademie Dillingen/Saar
[Bearbeiten] Kirchen, Kirchliche Gemeinschaften u. ä.
- Römisch-Katholische Kirche (Saardom Hl. Sakrament, St. Johann, Maria Trost, St. Maximin, St. Josef)
- Evangelische Kirche
- Pfingstgemeinde
- Neuapostolische Kirche
[Bearbeiten] Bauwerke
siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Dillingen/Saar
Das Alte Schloss geht auf eine mittelalterliche Gründung zurück. Reste von Fundamenten und aufgehenden Mauerwerks legen nahe, dass es sich um eine polygonale Anlage handelt, die von Wasserläufen umgeben war. Um 1600 erfolgt unter Wilhelm Marzloff von Braubach eine Umgestaltung zu einem prachtvollen Renaissanceschloss, das im Laufe des Dreißigjährigen Krieges bereits teilweise zerstört wird. Ab 1789 baut der nassau-saarbrückische Baumeister Balthsar Wilhelm Stengel die Anlage zu einer Residenz für das neu entstandene Herzogtum Dillingen um. Im Alten Schloss Dillingen finden jährlich der Kunsthandwerkermarkt sowie zahlreiche Konzerte statt. Des Weiteren ist es möglich, im Alten Schloss zu heiraten.
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„Saardom“ |
Evgl. Kirche (1969) von Wandel, Hoefer und Lorch |
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[Bearbeiten] Kunst
Stahlskulpturen (Internationales Stahlsymposium): Anlässlich der 2000-Jahrfeier des Dillinger Stadtteils Pachten fand 1990 das Internationale Stahlsymposium statt, das zeitgenössische Stahlplastiken hervorbrachte, die heute zwischen Dillingen und der Saar frei zugänglich zu besichtigen sind.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- 1848 -1933, Joseph Peter Audebert[2]
- 1858 - 1941, Siegfried Alkan, Komponist
- 1955, Andreas Rothkopf, Organist, Pianist und Musikpädagoge
- 1960, Peter Jost, Musikwissenschaftler
- 1962, Christiane Weber, Fechtsportlerin und zweimalige Goldmedaillen-Gewinnerin bei Olympia
- 1968, Wolfgang Hau, Rechtswissenschaftler
[Bearbeiten] Ehrenbürger
- Alois Lauer, Fabrikant
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Dillingen/Saar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien -
Wikinews: Dillingen (Saarland) – Nachrichten - Amtsblattarchiv mit Volltextsuche
- Informationen zu Dillingen/Saar im BAM-Portal
- Stadt Dillingen
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