Dimini-Kultur

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur gleichnamigen Tribus der Schnellkäfer siehe Dimini (Tribus).
Karte der europäischen Jungsteinzeit– bzw Mittelsteinzeitkulturen, ca. 4500–4000 v. Chr.:

Die spätneolithische Siedlung Dimini gab einer Kultur den Namen. Der Ort liegt etwa fünf Kilometer südwestlich von Volos in Thessalien, Griechenland. Ihren Namen erhielt die archäologische Ausgrabungsstätte von dem heutigen in der Nähe liegenden Dorf Dimini. Die neolithische Siedlung ist gut strukturiert und die dort gefundene Keramik gibt auch der spätneolithischen Periode (4. Jahrtausend v. Chr.) in Griechenland ihren Namen. Die Dimini-Kultur folgt der Sesklo-Kultur.

Siedlungsplatz[Bearbeiten]

Für die neolithische Siedlung sind mehrere Ringmauern, die um den Hügel herum verlaufen, charakteristisch. In den Mauern sind mehrere Zugänge zum Mittelpunkt der Anlage auf der Hügelkuppe ausgelassen worden. Der Mittelpunkt wird durch einen hofähnlichen Platz markiert, der von kleineren Gebäuden und einem größeren megaronförmigen Haus umstanden ist. Die Häuser der neolithischen Ortschaft lagen nicht nur auf dem Hügel, sondern befanden sich auch verstreut in dessen Umfeld. Aus mykenischer Zeit stammt dagegen ein Kuppelgrab, das in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts v. Chr. datiert wird. Die Grabanlage wurde in den Hügel hineingebaut.

Literatur[Bearbeiten]

  • Brinna Otto: Die verzierte Keramik der Sesklo- und Diminikultur Thessaliens (= Keramikforschungen. Bd. 6). von Zabern, Mainz 1985, ISBN 3-8053-0776-4 (Zugleich: Innsbruck, Universität, Habitilations-Schrift, 1982).

Weblinks[Bearbeiten]

39.36194444444422.893333333333Koordinaten: 39° 21′ 43″ N, 22° 53′ 36″ O