Dingsleben
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
Hilfe zu Wappen |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Hildburghausen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Feldstein | |
| Höhe: | 435 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,44 km² | |
| Einwohner: |
261 (31. Dez. 2011)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98646 | |
| Vorwahl: | 036873 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HBN | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 69 008 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Mauerstr. 9 98660 Themar |
|
| Bürgermeister: | Joachim Golla | |
| Lage der Gemeinde Dingsleben im Landkreis Hildburghausen | ||
Dingsleben ist eine Gemeinde im Landkreis Hildburghausen in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Feldstein an. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Themar.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage
Dingsleben liegt räumlich gesehen im Städtedreieck Hildburghausen, Römhild und Themar sowie am Fuß der Gleichberge in Südthüringen. Die Kreisstraße 510 erschließt den Raum und führt zu anderen Wegen durchs Grabfeld im Henneberger Land. Die Nachbarorte sind Sankt Bernhard und östlich Zeilfeld. Das Gelände ist stark kupiert, aber klimatisch aus dem Schweinfurter Becken günstig beeinflusst.
[Bearbeiten] Geschichte
Dingsleben wurde erstmals urkundlich erwähnt, als die Äbtissin Emhild des Klosters Milz es am 3. Februar 799 samt Zugehörungen dem Stift Fulda übertrug.[2]
Zur Zeit der Revolution 1848 gehörte Dingsleben zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. Im Zuge der Revolutionswirren wurde der Ort von Truppen des Königreichs Bayern, den „Strafbayern“ besetzt.
Im Jahre 1895 wurde eine Brauerei gegründet, die noch als Dingslebener Privatbrauerei Metzler existiert.
Am Morgen des 8. April 1945 beseitigten Einwohner zusammen mit Zwangsarbeitern aus Polen und Russland die von der Wehrmacht aufgerichtete Panzersperre, um den US-Truppen freien Durchzug zu ermöglichen.[3]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus sechs Ratsmitgliedern:
- Sportverein 51 Dingsleben: 4 Sitze
- Freiwillige Feuerwehr Dingsleben: 1 Sitz
- Heimatverein Am Brunnenberg: 1 Sitz
(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)
[Bearbeiten] Wirtschaft
In Dingsleben ist die Dingslebener Brauerei ansässig. Weiterhin sind in Dingsleben viele kleinere Betriebe und vor allem Ein-Mann-Unternehmer ansässig.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Alfred Kirchner (* 1887), Politiker (NSDAP)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Wolfgang Kahl:Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S.55
- ↑ Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 123, ISBN 3-88864-343-0
[Bearbeiten] Weblinks
Ahlstädt | Auengrund | Bad Colberg-Heldburg | Beinerstadt | Bischofrod | Bockstadt | Brünn/Thür. | Dingsleben | Ehrenberg | Eichenberg | Eisfeld | Gompertshausen | Grimmelshausen | Grub | Hellingen | Henfstädt | Hildburghausen | Kloster Veßra | Lengfeld | Marisfeld | Masserberg | Nahetal-Waldau | Oberstadt | Reurieth | Römhild | Sachsenbrunn | Schlechtsart | Schleusegrund | Schleusingen | Schmeheim | Schweickershausen | St. Bernhard | St. Kilian | Straufhain | Themar | Ummerstadt | Veilsdorf | Westhausen
