Dinosaur Jr.

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Dinosaur Jr.
"Where The Action Is", Stockholm, Schweden, 2008
"Where The Action Is", Stockholm, Schweden, 2008
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative
Gründung 1984 als Dinosaur
1985 als Dinosaur Jr.
Auflösung 1998
Neugründung 2005
Website www.dinosaurjr.com
Aktuelle Besetzung
J Mascis
Lou Barlow (1984–1989, seit 2005)
Schlagzeug
Murph (1984–1993, seit 2005)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Mike Johnson (1989–1998)
Schlagzeug
George Berz (?-?)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Green Mind
  UK 36 02.03.1991 (2 Wo.)
  US 168 30.03.1991 (6 Wo.)
Where You Been
  DE 69 01.03.1993 (7 Wo.)
  UK 10 20.02.1993 (3 Wo.)
  US 50 27.02.1993 (15 Wo.)
Without a Sound
  UK 24 10.09.1994 (2 Wo.)
  US 44 17.09.1994 (8 Wo.)
Hand It Over
  US 188 12.04.1997 (1 Wo.)
Beyond
  DE 49 11.05.2007 (2 Wo.)
  UK 52 12.05.2007 (1 Wo.)
  US 69 19.05.2007 (3 Wo.)
Farm
  DE 77 03.07.2009 (1 Wo.)
  US 29 11.07.2009 (4 Wo.)
I Bet on Sky
  DE 39 28.09.2012 (… Wo.)
  AT 49 28.09.2012 (… Wo.)
  CH 82 30.09.2012 (… Wo.)
  UK 73 29.09.2012 (… Wo.)
  US 51 06.10.2012 (… Wo.)
Singles[2]
The Wagon
  UK 49 02.02.1991 (2 Wo.)
Get Me
  UK 44 14.11.1992 (1 Wo.)
Start Choppin
  UK 20 30.01.1993 (3 Wo.)
Out There
  UK 44 12.06.1993 (2 Wo.)
Feel the Pain
  UK 25 27.08.1994 (3 Wo.)
I Don't Think So
  UK 67 11.02.1995 (1 Wo.)
Take a Run at the Sun
  UK 53 05.04.1997 (1 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Dinosaur Jr. ist eine 1984 von J Mascis (bürgerlicher Name: Joseph Donald Mascis Jr.) und Lou Barlow unter dem Namen Dinosaur gegründete Independent-Band, deren Sound stark von Punk, Heavy Metal und Noise-Rock, aber auch von eingängigen Melodien geprägt ist.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1985 veröffentlichten Dinosaur ihr selbstbetiteltes Debütalbum bei Homestead Records. Durch den Erfolg des Albums wurde die Hippieband Dinosaurs (mit Grateful-Dead-Texter Robert Hunter) auf die Band aufmerksam und zwang sie zu einer Namensänderung. In Anspielung auf das Alter der Hippies fügte J Mascis das Kürzel „Jr.“ hinzu.

Für die nächsten beiden Platten wechselte die Band zum kalifornischen Label SST. Bei den Aufnahmen zu Bug im Jahre 1988 kam es zu Streitigkeiten zwischen Barlow und Mascis, woraufhin Barlow die Band verlassen musste und sich vollkommen auf sein bisheriges Nebenprojekt Sebadoh konzentrierte.

Ab 1991 erschienen die Dinosaur-Jr.-Alben bei Blanco y Negro und Sire, zwei Sublabels der Warner Music Group. Sie entstanden unter der Regie des unangefochtenen Bandchefs Mascis, der 1993 auch Drummer Murph feuerte. Danach spielte er mit ständig wechselnden Musikern wie Mike Watt, Mike Johnson oder Kurt Fedora zusammen. 1994 steuerte Dinosaur Jr einen Titel zum Kiss-Tribute-Album Kiss My Ass bei.[3]1998 löste Mascis die Band auf und war fortan als J Mascis + The Fog auf Solopfaden unterwegs. Allerdings war er schon zu Zeiten von Dinosaur Jr. das einzige ständige Mitglied der Band gewesen. Nebenbei produzierte J Mascis auch andere Bands wie Buffalo Tom und Sonic Youth.

Dinosaur Jr. waren kommerziell nie wirklich erfolgreich, besaßen in Independent-Kreisen aber Kultstatus. Hits der Band waren u. a. eine Coverversion von Just Like Heaven von The Cure, Freak Scene vom Album Bug und Feel The Pain vom Album Without A Sound. Zu letzterem existiert auch ein Musikvideo von Spike Jonze, in dem die Band mitten in New York Golf spielt.

Im Frühjahr 2005 bestätigte die Band eine Wiedervereinigung in der Originalbesetzung. J Mascis, Lou Barlow und Murph spielten im Sommer 2005 bei einigen Festivals in England, Deutschland, Spanien und Japan. 2007 erschien das Comeback-Album Beyond, das erste seit 1988, das in der Originalbesetzung aufgenommen wurde. Im Frühsommer 2009 folgte dann Farm, 2012 I Bet On Sky.

Diskografie[Bearbeiten]

  • Dinosaur (1985)
  • You're Living All Over Me (1987)
  • Bug (1988)
  • Whatever´s Cool With Me (1991)
  • Green Mind (1992)
  • Where You Been (1993)
  • Quest (1993)
  • Without A Sound (1994)
  • Hand It Over (1997)
  • In SessionBBC-Aufnahmen (1999)
  • More Light – J Mascis + The Fog (2000)
  • Free So Free – J Mascis + The Fog (2002)
  • J + Friends Sing + Chant for AMMA (2005)
  • Beyond (2007)
  • Farm (2009)
  • I Bet on Sky (2012)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dinosaur Jr. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chartplatzierungen Alben: DE UK US.
  2. Chartplatzierungen Singles: UK
  3. Dale Sherman: Black Diamond 2 - The Illustrated Collector’s Guide to Kiss, Collector’s Guide Publishing Inc., 1997, ISBN 1-896522-36-X, Seiten 78 – 80