Direct-to-Video

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Als Direct-to-Video werden Filmproduktionen bezeichnet, die weder für eine Aufführung in Kinos noch für das Fernsehen, sondern für eine Auswertung im Heimvideomarkt produziert wurden. Debütierten diese Filme früher auf VHS oder anderen Bandformaten, stellten die Hersteller mit Beginn des 21. Jahrhunderts auf neuere Videomedien wie DVD um. Solche Produktionen werden in Deutschland von manchen Leuten auch als Direct-to-DVD oder Straight-to-DVD bezeichnet.

Neben Nischenfilmen wie Splatter- und anderen Horrorfilmen werden auch häufig Fortsetzungen erfolgreicher Kinohits, etwa Hollow Man 2 oder Garfield – Fett im Leben, als Direct-to-Video-Produktionen veröffentlicht. Nachdem Pornofilme in den 1980er Jahren aus den Kinos verschwanden, fanden sie vor allem als Direct-to-Video-Produktionen ihre Zuschauer.

Die Entscheidung, auf welchem Medium ein Film veröffentlicht wird, kann sich bis zur Veröffentlichung ändern. So wurde beispielsweise der Disney-Film Heffalump – Ein neuer Freund für Winnie Puuh erst in der Produktion von einer Video- auf eine Kinoauswertung geändert.

Situation in Japan[Bearbeiten]

In Japan werden solche Produktionen als Original Video (kurz: OV), auch als Video Eiga (ビデオ映画, dt. „Videofilm“) und V-Cinema, bezeichnet.

Bei Anime werden derartige Produktionen als Original Video Animation (OVA) bzw. Original Animation Video (OAV) bezeichnet.