Directory of Open Access Journals

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo
Zeitschrifteneintrag

Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) ist ein von der Universitätsbibliothek der Universität Lund in Schweden betriebenes Verzeichnis von Elektronischen Zeitschriften, die nach den Grundsätzen des Open Access im Internet frei zugänglich sind.

Aufgenommen werden wissenschaftliche Fachzeitschriften mit Qualitätskontrolle, die kostenfrei sofort nach Erscheinen (und nicht erst nach einer Sperrfrist, embargo period) online zur Verfügung stehen. Die Mehrzahl der aufgenommenen Publikationen weist keine Freigabe von Inhalten etwa nach dem Modell der Creative Commons auf, obwohl die Open-Access-Erklärungen nicht nur das Zugangshindernis der Preisbarrieren beseitigen möchten, sondern sich auch gegen die permission barriers wenden.

Im Dezember 2004 zählte das DOAJ über 1400 Einträge, im Januar 2006 erreichte es die Zahl von 2000 freien Zeitschriften. Im Oktober 2007 waren bereits 2880 Zeitschriften angeführt, im September 2008 waren es 3644, im September 2010 5350 und im Oktober 2012 waren es 8.317 Zeitschriften. Mit Stand 5. Januar 2014 wurden 9.804 Open Access Journals verzeichnet.

Anders als bei der EZB, die unter anderem aufgrund weniger strenger Aufnahmekriterien erheblich mehr Zeitschriften als "frei" auflistet, ist bei einem Teil der Zeitschriften eine Suche nach einzelnen Aufsätzen möglich (im Januar 2006 an die 400 Zeitschriften mit knapp 84.000 Artikeln, im September 2008 1.254 Zeitschriften mit 209.571 Artikeln, im September 2010 2.257 Zeitschriften mit 442.468 Artikeln, im Oktober 2012 4.099 Zeitschriften mit 919.304 Artikeln). Mit Stand 5. Januar 2014 waren 5.636 Zeitschriften (mit insgesamt 1.573.847 Artikeln) auf Artikelebene durchsuchbar, das entspricht rund 57,5 % aller gelisteten Open Access Zeitschriften.

Einträge von Zeitschriften und Artikeln stehen nach dem OAI-Standard zur Verfügung.

Weblinks[Bearbeiten]