Dirk Nowitzki

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Basketballspieler
Dirk Nowitzki
Dirk Nowitzki (2009)
Spielerinformationen
Voller Name Dirk Werner Nowitzki
Spitzname Dirkules, German Wunderkind
Geburtstag 19. Juni 1978
Geburtsort Würzburg, Deutschland
Größe 213 cm
Position Power Forward, Center
NBA Draft 1998, 9. Pick, Milwaukee Bucks
Vereinsinformationen
Verein Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dallas Mavericks
Liga NBA
Trikotnummer 41
Vereine als Aktiver
1994–1998 DeutschlandDeutschland DJK Würzburg
000 0 1999 DeutschlandDeutschland DJK Würzburg
Seit 0 1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dallas Mavericks
Nationalmannschaft1
Seit 0 1997 Deutschland 141 Spiele[1]
1Stand: 11. September 2011
Medaillenspiegel
Basketball (Männer)
DeutschlandDeutschland Deutschland
Weltmeisterschaft
Bronze 2002 Vereinigte Staaten Deutschland
Europameisterschaft
Silber 2005 Serbien und Montenegro Deutschland

Dirk Werner Nowitzki (* 19. Juni 1978 in Würzburg) ist ein deutscher Basketballspieler. Er ist seit 1998 in der nordamerikanischen Profiliga NBA für die Dallas Mavericks aktiv. In der NBA-Spielzeit 2006/07 bekam Nowitzki als erster Europäer den NBA Most Valuable Player Award (MVP) für den wertvollsten Spieler der regulären Saison verliehen.[2] In den NBA Finals 2011 gewann er mit den „Mavs“ als erster Deutscher die NBA-Meisterschaft und wurde zudem mit dem NBA Finals MVP Award für den wertvollsten Spieler der Finalserie ausgezeichnet.[3]

Nowitzki gilt als einer der besten Spieler in der Geschichte des Basketballsports. Magic Johnson und Charles Barkley bezeichneten ihn als „einen der größten Basketballer aller Zeiten“ bzw. als überragenden Spieler der letzten 30 Jahre.[4] Er zählt mit über 26.000 erzielten Punkten zu den 10 besten Korbjägern der NBA-Geschichte und ist der einzige NBA-Spieler, der in seiner Karriere mehr als 26.000 Punkte, 9.000 Rebounds, 3.000 Assists, 1.000 Blocks, 1.000 Steals und 1.400 erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe erzielt hat. (Stand: 17. April 2014)

2011 wurde Nowitzki als erster Mannschaftssportler in Deutschland zum Sportler des Jahres gewählt. Er ist zudem mit 141 Spielen, 2912 Punkten und einem Punkteschnitt von 20,65 pro Spiel (Stand 8. März 2014) Topscorer der deutschen Basketball-Nationalmannschaft.[5]

2012 wurde er als erster Nicht-Amerikaner mit dem Naismith Legacy Award ausgezeichnet.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Anfänge in Deutschland[Bearbeiten]

Dirk Nowitzkis Mutter Helga Nowitzki war ebenso wie seine Schwester Silke Nowitzki Basketballnationalspielerin. Sein Vater Jörg-Werner Nowitzki spielte früher Handball in der 2. Bundesliga und war zwischenzeitlich Dirks Handball-Trainer. Über Turnen, Handball und Tennis kam Dirk Nowitzki selbst jedoch erst mit 13 Jahren zum Basketball (Schulmannschaft des Würzburger Röntgen-Gymnasiums und später DJK Würzburg). Sein Mentor Holger Geschwindner entdeckte ihn im Sommer 1995 zufällig, überzeugte ihn bald, sich ganz auf den Basketballsport zu konzentrieren, trainierte intensiv mit ihm und steht ihm heute noch bei wichtigen Turnieren oder in wichtigen Saisonphasen (Play-offs, etc.) sowie als Manager mit Rat und Tat zur Seite.[6]

Auch während seiner Zeit als Wehrpflichtiger der Bundeswehr, vom 1. September 1997 bis 30. Juni 1998, spielte Nowitzki Basketball. Er war in der Saison 1997/98 erfolgreichster Korbschütze und Rebounder des damaligen Zweitligisten DJK Würzburg und verhalf der Mannschaft entscheidend zum Aufstieg in die Basketball-Bundesliga. In der Aufstiegsrunde zur ersten Basketball-Bundesliga erreichte die DJK Würzburg mit 14:2 Punkten den ersten Platz in ihrer Gruppe. Das letzte und entscheidende Aufstiegsspiel gewannen die Würzburger mit 95-88 gegen den Erzrivalen USC Freiburg, die daraufhin nach einem Jahr Erstligazugehörigkeit wieder aus der Basketball-Bundesliga absteigen mussten. Nowitzki erzielte in diesem Spiel 26 Punkte. Das deutsche Fachmagazin Magazin BASKET verlieh dem damaligen Zweit-Ligaspieler Nowitzki 1998 den inoffiziellen Titel Wertvollster Spieler (MVP) der Relegation zur Basketball-Bundesliga 1998. Die Scouts der NBA wurden auf den 19-jährigen aufmerksam, als er am 29. März 1998 in San Antonio, Texas beim alljährlichen Nike Hoop Summit eine Junioren-Weltauswahl gegen die besten US-Talente mit einer überragenden Leistung zum Sieg führte (33 Punkte, 14 Rebounds und 3 Steals).[7] Außerdem zeigte Nowitzki sein Können bei der U22-Junioren-Basketball-Europameisterschaft, die vom 14. – 23. Juli 1998 in Trapani, Italien stattfand. Die Junioren-Basketball-Nationalmannschaft erreichte das Achtelfinale und Nowitzki spielte beim Spiel um den 7. Platz (97-95 Sieg in der Verlängerung gegen Litauen) mit 34 Punkten überragend.[8] Daraufhin wurde der beim NBA-Draft 1998 als 9. Spieler gedraftet.

Wegen des Spielerstreiks in der NBA spielte Nowitzki zunächst weiter in Deutschland. Sein Erstliga-Debüt gab er am 4. September 1998 gegen Alba Berlin. Ihm gelangen in diesem Spiel 6 Steals. Nowitzki wurde in seiner ersten und bisher einzigen Bundesliga-Saison 1998/1999, im Aufstiegsjahr der DJK Würzburg, zum Basketballer des Jahres gewählt, obwohl er nur 4 Monate und 16 von insgesamt 26 Pflichtspielen absolvierte, da er bereits einen Profivertrag in der NBA unterschrieben hatte. Nowitzki erreichte in diesen 16 Spielen einen Punkteschnitt von 22,90, kam im Durchschnitt auf 8,4 Rebounds und 3,1 Assists und erreichte ein Effektivitäts-Score von 27,13.[9] Sein letztes Spiel in der Basketball-Bundesliga absolvierte er am 3. Januar 1999 gegen die LTi Gießen 46ers, Nowitzki erzielte 34 Punkte.[10]

NBA-Spieler bei den Dallas Mavericks[Bearbeiten]

Im NBA Draft 1998 wurde er von den Milwaukee Bucks an neunter Stelle ausgewählt[11] und anschließend zusammen mit Pat Garrity im Tausch gegen Robert Traylor, der zuvor an sechster Stelle geführt wurde, zu den Dallas Mavericks transferiert. Dirk Nowitzki war damit der erste deutsche Basketballspieler, der direkt aus Europa in die NBA wechselte; der in den 1990er-Jahren unter anderem bei den Seattle SuperSonics spielende Detlef Schrempf hatte zuvor an einem US-amerikanischen College gespielt.

Sein erstes NBA-Spiel absolvierte Nowitzki in der durch einen Lockout verkürzten Saison 1998/99 am 5. Februar 1999 gegen die Seattle SuperSonics mit Detlef Schrempf. Bei den Dallas Mavericks wurde Nowitzki als „German Wunderkind“ eingeführt. Mit diesem großen Erwartungsdruck tat sich Nowitzki in seinem ersten NBA-Jahr schwer. Klar war von Anfang an nur, dass er ein außergewöhnlich talentierter Basketballspieler ist. Schon in seiner zweiten Saison verbesserte sich der junge Deutsche in allen statistischen Kategorien deutlich (Platz 2 in der Wahl des Most Improved Player der NBA) und konnte sich als ein Führungsspieler seines Teams etablieren. Seit der Spielzeit 2000/01 ist Nowitzki regelmäßig der erfolgreichste Korbjäger der Mavericks. In dieser Saison hatte Nowitzki zusammen mit Michael Finley und Steve Nash entscheidenden Anteil daran, dass sich Dallas zum ersten Mal seit elf Jahren wieder für die Playoffs qualifizieren konnte. Dort verloren die Mavericks in der zweiten Runde 1:4 gegen die San Antonio Spurs, nachdem zuvor die Utah Jazz mit 3:2 besiegt wurden. Nowitzki wurde erstmals ins All-NBA Third Team gewählt.

Vor der Saison 2002/03 wurde Nowitzki von den NBA-Vereinspräsidenten zum besten ausländischen Spieler der NBA gewählt. In den NBA-Play-offs 2003, in denen er mit den Dallas Mavericks das Halbfinale erreichte, gelang ihm mit 46 Punkten in einem Spiel ein neuer Vereinsrekord. In der Saison 2003/04 gelang ihm im Auswärtsspiel bei den Seattle Supersonics am 27. Januar 2004 mit acht erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen sein bisheriger Karrierebestwert. Am 2. Dezember 2004 konnte er den Vereinsrekord für die meisten Punkte in einem Spiel gegen die Houston Rockets mit 53 Punkten überbieten.[12] Im Februar 2006 gewann Nowitzki den Dreipunkte-Wettbewerb des 55. NBA All-Star-Wochenendes. Nowitzki ist der erste Europäer in der Geschichte der NBA, der ins All-NBA-First-Team (2005–2007, 2009) gewählt wurde.[13]

In der Saison 2005/06 führte er sein Team wieder in die Playoffs und nach dem vierten Sieg im sechsten Spiel gegen die Phoenix Suns sogar zum ersten Mal in der Geschichte der „Mavs“ ins Finale. Im fünften Spiel des Halbfinales erzielte er 50 Punkte und sorgte damit nicht nur für die Wende in der Serie, sondern baute seinen Punkterekord in einem Playoff-Spiel aus. Im NBA-Finale trafen sie auf die Miami Heat und unterlagen mit 2:4 Siegen, nachdem sie bereits mit 2:0 in Führung gegangen waren. Bereits vor den Playoffs brach er einen weiteren Teamrekord der Mavericks, indem er 60 Freiwürfe nacheinander traf. Im Herbst 2010 konnte er diesen Rekord sogar noch steigern, als er erst nach 82 verwandelten Freiwürfen in Folge wieder einen verwarf.

Nach der bitteren Finalniederlage startete Dallas mit vier Niederlagen in die Saison 2006/07. Trotzdem führte Nowitzki die Mavericks mit Trefferquoten von über 50% aus dem Feld und über 90% von der Freiwurflinie zu einer bemerkenswerten Saison mit 67 Siegen in 82 Spielen. Dallas liegt mit dieser Saison auf einem geteilten sechsten Platz der besten je erreichten Siegquoten in einer Spielzeit. Am 17. Februar 2007 wurde Nowitzki als erster Maverick und erster Europäer in die Starting Five des NBA All-Star Games berufen. Am Ende der regulären Saison gewann Nowitzki bei der Wahl zum wertvollsten Spieler der NBA. In der ersten Runde der Playoffs trafen die Mavericks auf die Achtplazierten Golden State Warriors mit Don Nelson, dem ehemaligen Trainer von Dallas. Schon in der regulären Saison verloren die Mavericks alle drei Spiele und auch das erste Spiel der Serie ging in Dallas klar verloren, woran Nowitzki mit nur 25% Trefferquote einen großen Anteil hatte. Das zweite Spiel konnte mit verbessertem Nowitzki gewonnen werden, so dass die Serie beim Stand von 1:1 nach Oakland wechselte. Dort ging beide Spiele verloren. Nowitzki brachte solide Leistungen, insgesamt war aber vor allem die Defensive der Mavericks überfordert. Das fünfte Spiel konnte Dallas zu Hause auch durch 30 Punkte und 12 Rebounds von Nowitzki gewinnen. Spiel 6 in Oakland wurde dann zum Desaster. Dallas verlor mit 25 Punkten Unterschied, wobei Nowitzki mit nur 8 Punkten bei 15% Trefferquote einen seiner schwächsten Playoffauftritte überhaupt zeigte. Damit war Dallas mit 4:2 in der ersten Runde ausgeschieden, was zuvor noch keinem Team mit so guter regulärer Saison passiert war.[14]

Die Saison 2007/08 verlief für die Mavericks mit 51 Siegen und Platz 7 im Westen eher enttäuschend. Auch die Statistiken von Nowitzki verschlechterten sich leicht und er wurde nach drei Nominierungen ins All-NBA First Team diesmal nur ins All-NBA Second Team gewählt. Am 9. März 2008 erzielte Nowitzki gegen die New Jersey Nets seinen 16.644. Karrierepunkt und löste somit Rolando Blackman als All-Time-Scoring Leader der Mavericks ab.[15] In den Playoffs verlor Dallas in der ersten Runde klar mit 1:4 gegen die New Orleans Hornets, Nowitzki konnte mit im Schnitt 26,8 Punkten bei 12 Rebounds und 4 Assists jedoch überzeugen.

Mit Beginn der Saison 2008/09 wurde Rick Carlisle neuer Trainer der Mavericks und ersetzte damit Avery Johnson. Nowitzki knüpfte mit 25,9 Punkten pro Spiel an seine besten Saisons an und wurde wieder ins All-NBA-First-Team gewählt. Trotzdem reichte es für die Mavericks nur für 50 Siege und Platz 6 im Westen. In der ersten Runde der Playoffs konnten die favorisierten San Antonio Spurs mit 4:1 bezwungen werden. Nowitzki konnte dabei nach vier durchwachsenen Spielen mit 12 bis 20 Punkten erst im fünften Spiel mit 31 Punkten überzeugen.[16] In der nächsten Runde verlor Dallas 1:4 gegen die Denver Nuggets. Die Schlüsselszene der Serie war dabei ein Dreipunktewurf von Carmelo Anthony eine Sekunde vor Ende der dritten Begegnung bei einer 2-Punkte-Führung für Dallas. Statt der Chance zum Ausgleich im nächsten Heimspiel gab es eine vorentscheidende 3:0-Führung der Nuggets.[17] Die Werte von Nowitzki waren in der Serie mit im Schnitt 34,4 Punkte bei 11,6 Rebounds und 4 Assists überragend.

In der Saison 2009/10 blieben die Statistiken von Nowitzki konstant. Beim All-Star Game stand er zum zweiten Mal in der Starting Five, nachdem er für den verletzten Kobe Bryant in die Anfangsformation nachgerückt war. Bemerkenswert war die selbst für den ausgezeichneten Freiwurfschützen außergewöhnliche Trefferquote von 91,5 %. Dallas kam auf 55 Siege und Platz 2 im Westen. In den Playoffs verloren die Mavericks in der ersten Runde gegen die San Antonio Spurs mit 2:4. Nowitzki kam in der Serie auf 26,7 Punkte und 8,2 Rebounds pro Spiel.

NBA-Meisterschaft in der Saison 2010/11[Bearbeiten]

Nachdem auf eine sehr gute reguläre Saison erneut ein Erstrundenaus folgte, reagierten die Dallas Mavericks mit einigen Veränderungen. Das „Titelfenster“ drohte sich zu schließen, da neben Dirk Nowitzki auch Jason Kidd und viele weitere Leistungsträger bereits über 30 waren. Die freien finanziellen Mittel, die sich durch den Gehaltsverzicht von Nowitzki sowie durch den Abgang des überbezahlten Centers Erick Dampier boten, wurden primär für die Verpflichtung von Tyson Chandler genutzt, der die Defensive deutlich stärkte. Im Lauf der Saison wurde zudem der dreimalige All-Star Peja Stojakovic verpflichtet. Die reguläre Saison verlief mit 57 Siegen sehr erfolgreich. Nowitzki war dabei wie gewohnt vor allem offensiv der wichtigste Spieler, auch wenn sich seine Statistiken leicht verschlechterten. Im zehnten Jahr in Folge wurde er zum All-Star-Wochenende eingeladen, wie im Vorjahr wurde er ins All-NBA Second Team gewählt, und bei der Wahl zum MVP belegte er den sechsten Platz.[18]

Trotz der überzeugenden Leistungen in der regulären Saison mit Platz 3 im Westen galten die Mavericks nach den Enttäuschungen der vergangenen Playoffserien diesmal als klarer Außenseiter. In der ersten Runde traf man auf die sechstplatzierten Portland Trail Blazers. Nachdem die ersten beiden Spiele in Dallas gewonnen werden konnten, gingen die nächsten beiden in Portland verloren. Im fünften Spiel konnte Dallas zu Hause wiederum gewinnen, um die Serie im sechsten Spiel in Portland zu entscheiden. Nowitzki war der wichtigste Spieler bei Dallas, erzielte in jedem Spiel mindestens 20 Punkte und war mit 33 Punkten bei 11 Rebounds sowie einer ausgezeichneten Trefferquote der Garant für den wichtigen Auswärtssieg in Spiel 6.[19]

In der nächsten Runde traf Dallas auf die klar favorisierten Los Angeles Lakers, den zweitplatzierten der regulären Saison und Titelgewinner der beiden Vorjahre. Die Serie startete in Los Angeles, wo die Mavericks das erste Spiel auch dank 28 Punkten und 14 Rebounds von Nowitzki mit 96:94 gewinnen konnten. Nachdem das zweite Spiel in Los Angeles sogar deutlich gewonnen wurde, wechselte die Serie nach Dallas. Dort führten die Lakers im dritten Spiel weniger als fünf Minuten vor dem Ende noch mit sieben Punkten, bevor Dirk Nowitzki mit einem Dreier die Aufholjagd der Mavericks startete. Unterstützt von Jason Terry und Peja Stojakovic wurde das Spiel noch mit 98:92 gewonnen, wobei Nowitzki bei erneut sehr guter Trefferquote 32 Punkte und neun Rebounds beisteuerte. Mit diesem Spiel war der Widerstand der Lakers gebrochen. Im letzten Spiel konnte Nowitzki beim Erdrutschsieg sogar etwas geschont werden.[20]

Nachdem der Titelverteidiger ohne Spielverlust besiegt wurde, galt Dallas erstmals als ernstzunehmender Titelanwärter. Im Conference Final warteten die viertplatzierten Oklahoma City Thunder, gegen die Dallas zunächst Heimrecht hatte. Das erste Spiel konnten die Mavericks gewinnen, wobei Nowitzki 12 seiner 15 Würfe aus dem Feld versenkte. In diesem Spiel stellte er außerdem mit 24 getroffenen Freiwürfen ohne Fehlwurf einen neuen Playoffrekord auf und kam somit auf insgesamt 48 Punkte. Das zweite Spiel ging verloren, so dass die Serie beim Stand von 1:1 nach Oklahoma wechselte. Dort konnte das erste Spiel gewonnen werden, obwohl Nowitzki bei einer schlechten Trefferquote mit nur 18 Punkten sein schlechtestes Spiel der 2011er Playoffs ablieferte. Der Sieg war vor allem das Verdienst von Tyson Chandler, der 15 Rebounds holte, und Shawn Marion, der ebenfalls 18 Punkte erzielte. Im zweiten Auswärtsspiel lag Dallas weniger als fünf Minuten vor dem Ende mit 15 Punkten zurück, konnte sich aber vor allem durch 12 Punkte von Nowitzki in die Verlängerung retten, die dann deutlich gewonnen wurde. Nowitzki war hierbei mit insgesamt 40 Punkten bei guter Trefferquote wieder der dominante Spieler. Im fünften Spiel konnten die Mavericks die erste Chance nutzen und die Serie vor heimischen Publikum gewinnen. 1:20 Minuten vor Ende des Spiels erhielt Nowitzki bei zwei Punkten Rückstand nach verworfenem Dreipunktewurf sofort die Chance zu einem zweiten, den er versenkte. Damit lag der psychologische Vorteil bei den Mavericks, die die Führung nicht mehr abgaben.[21]

In den NBA Finals 2011 kam es zur Neuauflage der Endspielserie von 2006 gegen die Miami Heat mit den Superstars LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh. Miami hatte dabei zunächst Heimrecht. Das erste Spiel ging recht deutlich an die Heat, die 6:20 Minuten vor Ende des zweiten Spiels erneut mit 15 Punkten führten. Diesmal schafften die Mavericks jedoch die Wende. Dabei erzielte Nowitzki, der sich im ersten Finalspiel einen Sehnenriss im linken Mittelfinger zugezogen hatte, die letzten neun Punkte für sein Team, darunter einen Dreipunktwurf 26 Sekunden vor dem Ende und den Korbleger zum Sieg. Die Serie wechselte beim Stand von 1:1 nach Dallas, wo die Mavericks jedoch wieder in Rückstand gerieten. Dirk Nowitzki kam zwar auf 34 Punkte bei 11 Rebounds und erzielte den Großteil der Teampunkte im letzten Viertel, scheiterte aber mit seinem Fadeaway zum möglichen Ausgleich in der Schlusssekunde. In Spiel 4 hatte er von 39 Grad Fieber gehandicapt über das gesamte Spiel eine schlechte Trefferquote, leistete mit einem Korbleger 15 Sekunden vor Ende aber einen wichtigen Beitrag zum knappen Sieg und damit zum erneuten Ausgleich der Serie. Auch das letzte Spiel in Dallas konnten die Mavericks mit Nowitzki als Topscorer für sich entscheiden, so dass sie vor dem erneuten Wechsel der Serie nach Miami erstmals mit 3:2 in Führung gingen. Im sechsten Spiel traf Nowitzki in den ersten drei Vierteln extrem schlecht. Die guten Leistungen von Jason Terry und J.J. Barea hielten Dallas im Spiel und sorgten zusammen mit dem im letzten Viertel endlich treffenden Nowitzki für den Sieg im Spiel und somit in der Serie. Damit gewann Nowitzki am 12. Juni 2011 als erster Deutscher den NBA-Titel sowie die Auszeichnung des Finals MVP.[22] Am 28. Juni 2011 wurde Nowitzki in seiner Heimatstadt Würzburg empfangen. Dort trug er sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Bei den jährlichen Espy-Awards des US-Sportsenders ESPN gewann Dirk Nowitzki 2011 als erster Basketballer nach Michael Jordan (Preisträger 1993) den Award in der Kategorie Best Male Athlete, sowie als erster Europäer den Preis als Best NBA-Player. Nowitzki ist der erste Nicht-Amerikaner, der eine persönliche Auszeichnung bei den Espys erhielt. Aufgrund seiner herausragenden Erfolge 2011 erhielt Nowitzki zum zweiten Mal nach 2005 den FIBA Europe Player Of The Year Award.[23]

Spielzeiten 2011–2013[Bearbeiten]

Nowitzki im Spiel der Dallas Mavericks gegen ALBA Berlin während der NBA Europe Live Tour 2012.

Nach dem Titelgewinn 2011 verließen Spieler wie Tyson Chandler, J.J. Barea oder Peja Stojakovic die Dallas Mavericks. Die Saison fand durch den Lockout verspätet statt und wurde auf 66 Spiele verkürzt. Mit einer Bilanz von 36:30 Siegen fiel die Saison durchwachsen aus. Die Mavericks erreichten mit dem siebten Platz der Western Conference die Play-offs. Nach der kräftezehrenden Titelsaison mit über 100 Spielen sowie der anschließenden Teilnahme an der Basketballeuropameisterschaft kam Nowitzki nur schwer in die Saison und war außer Form, was sich in seinen Statistiken niederschlug. Nach einer einwöchigen Pause, in der er an seiner Fitness arbeitete, zeigte Nowitzki deutlich bessere Leistungen. In 62 Spielen erreichte er mit 1.342 Punkten den siebten Platz bei den erzielten Punkten der Saison, mit 21,6 Punkten den achten Platz bei Punkten im Schnitt und außerdem mit 6,8 Rebounds im Schnitt den 36. Platz in dieser Kategorie. Nowitzki wurde zum elften Mal in das NBA All-Star-Team berufen, sowie zum zwölften Mal in ein All-NBA Team gewählt. Während der Saison erzielte Nowitzki als 19. Spieler der NBA-Geschichte seinen 24.000 Punkt und überholte in der Folge Charles Barkley in der NBA All-Time Scoring List. Überdies gelang ihm in einem Spiel gegen die Boston Celtics der 1000. Block seiner Karriere. In der ersten Runde der Play-Offs traf Nowitzki mit seinen Mavericks auf die Oklahoma City Thunder, den späteren Gegner der Titelgewinner aus Miami in den Finals, und schied nach einem 4:0-Lauf (sog. Sweep) der Thunder schon früh aus. Dies war erst das dritte mal in der Geschichte der Playoffs, dass der Titelverteidiger bereits in der ersten Runde „gesweept“ wurde.

In der langen Offseason blieb er in Form durch regelmäßiges Training. Doch während der Vorsaison begann sein rechtes Knie wieder anzuschwellen. Nach über einer Woche Beobachtung entschied man sich zu einer Operation, wodurch Nowitzki sechs Wochen ausfiel. Für Nowitzki war es der erste größere Eingriff während seiner Karriere.[24] Sein Comeback feierte Nowitzki bei der 91:129 Niederlage gegen die San Antonio Spurs am 23. Dezember 2012, er stand 20 Minuten auf dem Platz und erzielte 8 Punkte. Insgesamt verpasste Nowitzki die ersten 27 Partien der Saison. Die Saison 2012/13 beendete Dirk Nowitzki mit 917 Punkten (17,3 im Durchschnitt) und 363 Rebounds (6,8 im Durchschnitt) in 53 Spielen. Er wurde das erste mal seit dem Jahr 2001 nicht für das All-Star- Game nominiert. Er verpasste mit den Maverick den Einzug in die Play-Offs. Insgesamt war die Saison die Schwächste seit 1999/2000. Während der Saison schaffte Nowitzki als 17. Spieler den 25.000. Karrierepunkt in der regulären Saison und holte als 46. Spieler seinen 9.000. Rebound.

Saison 2013/2014[Bearbeiten]

In der Saison 2013/2014 konnte Nowitzki wieder an frühere Leistungen anknüpfen und führte die Dallas Mavericks zurück in die Playoffs. In 80 Spielen erreicht er 1.735 Punkte (Schnitt 21,7, Platz 13), was Platz 10 bei den meisten Gesamtpunkten entspricht.[25][26] In der Saison erreichte er die Top 10 der Besten Scorer der NBA-Geschichte.[27]

Nationalmannschaftskarriere[Bearbeiten]

Mit der deutschen Basketball-Nationalmannschaft erreichte Nowitzki als überragender Spieler des Teams die Bronzemedaille der Basketball-Weltmeisterschaft 2002 sowie die Silbermedaille bei der Basketball-Europameisterschaft 2005. Er wurde jeweils Topscorer dieser beiden Turniere sowie zum MVP (wertvollstem Spieler) gewählt. Bei der EM 2001 wurde Nowitzki ebenfalls als bester Scorer und in das All-Tournament-Team berufen.

Bei der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 in Japan kämpfte sich Dirk Nowitzki mit der deutschen Nationalmannschaft bis ins Viertelfinale, in dem sie den Vereinigten Staaten unterlagen.

Bei der Eurobasket-Europameisterschaft 2007 in Spanien führte er das deutsche Team mit überragenden Leistungen zu Beginn und Ende des Turniers auf den 5. Turnierplatz und sicherte sich im Spiel um Platz 5, das Deutschland 80:71 gegen Kroatien gewann, mit 31 Punkten die Scorer-Krone des Turniers. Er erzielte letztendlich im Schnitt 24,0 Punkte und sicherte sich 8,7 Rebounds (Turnier-Platz 2). Zuvor hatte er einige Spiele nicht überzeugt, wie z.B. gegen Weltmeister Spanien, als er nur 11 Punkte erzielte und eine sehr schlechte Trefferquote hatte.

Vom 15. bis zum 20. Juli 2008 nahm Nowitzki mit der deutschen Nationalmannschaft am olympischen Qualifikationsturnier teil und erreichte – nicht zuletzt durch seine eigenen herausragenden Leistungen – den dritten Platz und damit das letzte Ticket zum olympischen Basketballturnier. Nowitzki erzielte in den fünf Spielen des Turniers durchschnittlich 26,6 Punkte und war im Spiel um Platz 3 gegen Puerto Rico mit 32 Punkten entscheidend an der Qualifikation beteiligt. Am 8. August 2008 trug Dirk Nowitzki bei der Eröffnung der Olympischen Spiele die Flagge Deutschlands.

Nowitzki als deutscher Nationalspieler (2006)

Nachdem die deutsche Mannschaft ihr Auftaktspiel gegen Angola deutlich gewinnen konnte, (Nowitzki: 23 Punkte) und damit eine Revanche für die Beinahe-Niederlage bei der WM 2006 nahm, fand das deutsche Team nie wieder in einen Rhythmus im Turnier zurück. Es folgten deutliche Niederlagen gegen Griechenland und Spanien, wodurch es am vorletzten Gruppenspieltag zum Entscheidungsspiel gegen China kam. In einem sehr intensiv geführten Spiel konnte sich China, auch aufgrund sehr fragwürdiger Entscheidung der Schiedsrichter, mit 59:55 durchsetzen. 18 Sekunden vor Schluss vergab Nowitzki die Chance mit einem Dreipunktwurf das Spiel beim Stand von 58:55 auszugleichen. Deutschland schied damit bereits vorzeitig in der Gruppenphase aus und wurde im letzten Gruppenspiel von der Mannschaft der USA mit 106:57 geschlagen, dies bedeutete die zweithöchste Niederlage des DBB aller Zeiten.

Im Lauf des Olympischen Turniers zeigte sich deutlich, dass Nowitzki mehr als andere NBA-Spieler extreme Probleme mit der physischen europäischen Spielweise hat, was allerdings auch an den überharten Verteidigungsaktionen seiner Gegenspieler lag. Während des Turniers beschwerten sich sowohl Dirk Bauermann als auch Nowitzki über die fehlende Aufmerksamkeit der Schiedsrichter, dies war trotz ähnlicher Abläufe in der Vergangenheit bisher nicht geschehen. Nowitzki äußerte sich sehr reserviert, aber bestimmt zur Leistung der Schiedsrichter im Spiel gegen China: „Der Weltverband wollte China im Viertelfinale sehen, und dieses Ziel wurde ja erreicht“.

Bei der Basketball-Europameisterschaft 2009 trat Dirk Nowitzki nicht an, da der Clubbesitzer der Dallas Mavericks Mark Cuban ihm eine Teilnahme verweigert hatte und Nowitzki ihm zudem sein Versprechen gegeben hatte, nach den Olympischen Spielen 2008 eine Pause in der Nationalmannschaft einzulegen, um sich ganz auf die Mavericks zu konzentrieren. Insgesamt absolvierte Nowitzki bisher (September 2011) 141 Länderspiele und hat mit 2.912 Punkten und einem Schnitt von 20,65 in der Nationalmannschaft die besten Werte aller Zeiten.[28] Nach der Vertragsverlängerung bis 2014 bei den Mavericks sagte Dirk Nowitzki auch die Teilnahme an der Basketball-Weltmeisterschaft 2010 ab.

Im Juli 2011 gab Nowitzki als amtierender NBA-Finals-MVP bekannt, dass er trotz der langen NBA-Saison mit der deutschen Nationalmannschaft an der Europameisterschaft 2011 teilnehmen wird.[29] Beim BEKO Supercup im August 2011 spielte Nowitzki erstmals nach drei Jahren wieder für die Nationalmannschaft. Dirk Nowitzki war bis zur Europameisterschaft 2013 mit 983 Punkten zweitbester Werfer in der Geschichte der Basketballeuropameisterschaften und liegt aktuell auf dem dritten Platz (09/2013).

Technik und Ruf[Bearbeiten]

Nowitzki beim Freiwurf (2005)

Nowitzkis Stärke liegt darin, dass er trotz seiner Größe von 2,13 m enorm vielseitig ist und für einen so genannten 7-Footer (Spieler ab 2,13 m) einen besonders treffsicheren Wurf besitzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielern seiner Größe, die vor allem in Korbnähe punkten, hat er eine große Reichweite und ist ein sehr guter Dreipunktschütze. Besonders bekannt ist er für seinen sehr guten Fadeaway. Er ist einer der treffsichersten Schützen bei diesem Wurf, der besonders durch das Zurückfallen in der Wurfbewegung schwer zu verwandeln ist, jedoch durch den geschaffenen Platz zwischen Werfer und Verteidiger auch schwerer zu verteidigen ist. Markant ist bei Nowitzki das Anheben seines Knies bei diesem Wurf, was das Verteidigen noch weiter erschwert. Außerdem ist Nowitzki dazu fähig, diesen Wurf nicht nur aus dem Low-Post, sondern auch aus der Mitteldistanz und aus dem High-Post zu treffen. Seit dem legendären Larry Bird ist er der erste Spieler über 2,00 m Größe, der mehr als 50 % seiner Würfe, mindestens 40 % seiner Dreier und mehr als 90 % seiner Freiwürfe in einer Saison traf. In vielen Spielen konnte Nowitzki seine Leistungen im letzten Viertel noch einmal steigern, was seinem Team schon zu einigen zusätzlichen Siegen verhalf, da viele Spiele im vierten Viertel entschieden werden. Kritiker kreideten ihm allenfalls eine nur durchschnittliche Verteidigungsleistung an. Deshalb wurde er zu Beginn seiner NBA-Karriere von den Fans auch scherzhaft Irk genannt (das weggelassene D sollte fehlende Defensive ausdrücken, außerdem steht to irk für ärgern). Seit seiner Debütsaison 1998 entwickelte sich Nowitzki durch intensives Training weiter, was auch seine Verteidigungsleistung verbesserte. In der Folge verlieh man ihm wohlwollendere Spitznamen wie German Wunderkind, Dirkules (in Anlehnung an Herkules), Dunking Deutschman oder Flying Deutschman (in Anlehnung an den Niederländer Rik Smits, den Flying Dutchman).

Vertrag[Bearbeiten]

Dirk Nowitzki ist der derzeit bestbezahlte deutsche Sportler. Am 26. September 2006 verlängerte er seinen Vertrag bei den Dallas Mavericks vorzeitig um drei Jahre bis zum Ende der Saison 2010/11.[30] Sein Gehalt entsprach dabei der nach NBA-Richtlinien erlaubten Höchstsumme (ein so genannter maximum contract). In der Saison 2008/09 erhielt Nowitzki 18,08 Mio. US-Dollar von den Dallas Mavericks. Der Betrag steigerte sich pro Saison um etwa 12,5 %. Durch eine einseitige Spieleroption hätte er jedoch nach der Saison 2009/2010 aus seinem Vertrag, der ihm im letzten Jahr 21,5 Mio. US$ eingebracht hätte, aussteigen können. Er verließ Dallas jedoch nicht, sondern unterschrieb einen neuen Vierjahresvertrag über insgesamt mehr als 80 Mio. US$.[31] Sein aktueller Vertrag enthält außerdem eine sogenannte No-Trade-Klausel, wonach Nowitzki nicht ohne sein Einverständnis zu einem anderen Team transferiert werden kann. Dieses Mal schlug Nowitzki einen sogenannten max deal aus und verzichtete dabei freiwillig auf etwa 16 Mio. US$. Als Gegenleistung wurde vereinbart, dass das dadurch eingesparte Geld für Neuzugänge verwendet wird, die den Mavericks beim Titelkampf helfen sollen. Bis einschließlich der Saison 2011/12 hat Nowitzki insgesamt bereits über 160,4 Mio. US$ an reinen Gehaltszahlungen erhalten. 2011/2012 betrug sein Gehalt bei den Dallas Mavericks 19.092.873 US$, 2012/2013 20.907.128 US$. Seinen nach der Saison 2014 auslaufenden Vertrag verlängerte er um 3 Jahre für rund 25 Millionen Dollar. Damit schlug er Angebote von Maximalverträgen der Houston Rockets und Los Angeles Lakers aus. Das gesparte Geld wurde für die Verpflichtung von Chandler Parsons genutzt.

Statistiken, Rekorde und Meilensteine[Bearbeiten]

Nowitzki bei einem charakteristischen Fadeaway Jump Shot (2008)

Ende der regulären Spielzeit 2004/2005 war Nowitzki einer der wenigen Spieler, die in den beiden wichtigen Individual-Statistiken der NBA Top-Platzierungen vorweisen konnten: Er war sechstbester Werfer mit durchschnittlich 26,1 Punkten pro Spiel und zwölftbester Rebounder mit 9,7 Rebounds pro Spiel. In der folgenden Saison 2005/2006 steigerte er seine bisherigen Saison-Bestwerte auf 2151 Punkte. Das entsprach 26,6 Punkten pro Spiel. In der Saison 2008/09 erreichte Nowitzki wieder Spitzenwerte. Ihm gelangen in der regulären Saison 2094 Punkte, was den vierten Platz in der Gesamtpunkte-Rangliste der NBA bedeutete. Das entsprach einem Schnitt von 25,9 Punkten pro Spiel, ebenfalls Platz vier in der Punkte-pro-Spiel-Statistik. Bei den Rebounds erreichte er mit einem Schnitt von 8,4 Rebounds den zwölften Platz in der Reboundstatistik der Saison. In der Saison 2009/10 übertraf er mit 2027 Punkten (25,0 pro Spiel) zum fünften Mal in seiner Karriere die 2000-Punkte-Marke in der regulären Saison. Damit belegte er in der Rangliste nach Gesamtpunkten Platz vier, in der nach Durchschnittspunkten Platz sieben. Die reguläre Saison 2010/11 schloss Nowitzki mit einem Punkteschnitt von 23,0 ab (Platz 10 in der Punkte-pro-Spiel-Statistik). Insgesamt erreichte er 1.681 Punkte in 73 Spielen, dieses ist die geringste Ausbeute seit sieben Jahren. Bei den Rebounds schloss er mit einem Schnitt von 7,0 Rebounds pro Spiel ab (Platz 37 in der Reboundstatistik der Saison). Die reguläre Saison 2011/12 schloss er mit 1342 Punkten ab und erreichte einen Punkteschnitt von 21,6 Punkten (Platz 7 in der Punktestatistik). Er „holte“ 419 Rebounds (6,8 im Schnitt). Die Saison 2012/13 schloss er mit 917 Punkten und einem Schnitt von 17,3 Punkten sowie 363 Rebounds (6,8 im Durchschnitt) in 53 Spielen ab.

Am 1. Juni 2006 erzielte Dirk Nowitzki mit 50 Punkten in Spiel fünf gegen die Phoenix Suns sowohl einen Play-off-Karriererekord als auch einen Vereinsrekord. Dabei erzielte er 22 Punkte im letzten Viertel und führte seine Mannschaft so zum Sieg.

Am 17. Mai 2011 übertraf er den Freiwurfrekord für ein Playoffspiel mit einer 100-%-Quote. Er traf im ersten Playoffspiel gegen die Oklahoma City Thunder alle seiner 24 Versuche von der Freiwurflinie und übertraf damit den bisherigen Playoffrekord von Paul Pierce von 2003 (21/21) und egalisierte gleichzeitig mit 13 von 13 verwandelten Freiwürfen in einem Viertel (dem dritten Viertel) den Rekord von Michael Jordan.

Weiterhin gelang es ihm als erstem europäischen Spieler, mehr als 2.000 Punkte in einer NBA-Saison zu erzielen (Saisons 2002/03, 2004/05, 2005/06, 2008/09 sowie 2009/10). Am 6. Februar 2008 erreichte Nowitzki sein erstes Triple-double, er erzielte im Spiel gegen die Milwaukee Bucks 29 Punkte, 10 Rebounds und 12 Assists; sein zweites gelang ihm am 29. März 2010 gegen die Denver Nuggets (34 Punkte, 10 Rebounds, 10 Assists).

Reguläre Saison[Bearbeiten]

(Stand 17. April 2014)

  • 1.188 Spiele (Platz 35 in der ewigen NBA-Rangliste)
  • 42.603 gespielte Minuten (Platz 18 in der ewigen NBA-Rangliste)
  • 26.786 Punkte (Platz 10 in der ewigen NBA-Rangliste)[32] (22,5 im Durchschnitt)
    • Meiste Punkte in einem Spiel: 53 gegen die Houston Rockets am 12. Februar 2004.
  • 6.501 verwandelte Freiwürfe (Platz 11 in der ewigen NBA-Rangliste)
  • 9.594 Rebounds (Platz 40 in der ewigen NBA-Rangliste) (8,1 im Durchschnitt)
    • 8.272 Defensive-Rebounds (Platz 15 in der ewigen NBA-Rangliste),
    • 1.322 Offensive-Rebounds (Platz 231 in der ewigen NBA-Rangliste)
      • Meiste Rebounds in einem Spiel: 23 gegen die Boston Celtics am 21. Februar 2002.
  • 1.471 3-Pt Field Goals (Platz 23 in der ewigen NBA-Rangliste)
  • 9.407 Field-Goals (Platz 18 in der ewigen NBA-Rangliste)
  • 1.095 Blocks (Platz 71 in der ewigen NBA-Rangliste)
  • 3.139 Assists (Platz 169 in der ewigen NBA-Rangliste)
  • 1.037 Steals (Platz 135 in der ewigen NBA-Rangliste)
  • 2.208 Turnovers (Platz 78 in der ewigen NBA-Rangliste)

Play-Offs[Bearbeiten]

(Stand: 5.Mai 2014)

  • 135 Spiele (Platz 53 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 5.544 gespielte Minuten (Platz 29 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 3.455 Punkte (Platz 16 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 1.032 verwandelte Freiwürfe (Platz 10 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 1.370 Rebounds (Platz 21 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
    • 1.165 Defensive-Rebounds (Platz 7 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
    • 205 Offensive-Rebounds (Platz 68 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 141 3-Pt Field Goals (Platz 25 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 1.141 Field-Goals (Platz 23 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 124 Blocks (Platz 49 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 340 Assists (Platz 86 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 145 Steals (Platz 45 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)
  • 311 Turnovers (Platz 31 in ewiger NBA-Playoff-Rangliste)

Meilensteine[Bearbeiten]

Seit dem 9. Dezember 2005 ist Dirk Nowitzki All-Time-Leader bei Rebounds der Dallas Mavericks und seit dem 8. März 2008 auch All-Time-Leader nach Punkten und überholte damit Rolando Blackman.

Am 30. März 2007 übertraf er als 105. Spieler in der Geschichte der NBA die Grenze von 15.000 Punkten. Am 13. Januar 2010 überschritt er als 34. Spieler und erster Europäer in der Geschichte der NBA die Grenze von 20.000. Im Spiel gegen die Orlando Magic am 21. Dezember 2010 steuerte Nowitzki 17 Punkte zum 105:99 Sieg bei und überholte NBA-Legende Larry Bird in der ewigen Punkterangliste der NBA. Beim 113:97-Sieg gegen die New York Knicks am 2. Februar 2011 erreichte er 29 Punkte und durchbrach als 24. Spieler der NBA-Geschichte die 22.000-Punkte-Grenze.

Im Spiel gegen die Oklahoma City Thunder am 2. Januar 2012 warf Nowitzki als 31. Spieler der NBA-Geschichte seinen 8.000 Korb. Der 98:89 Sieg gegen die Phoenix Suns am 4. Januar 2012 war Dirk Nowitzkis 1000. Ligaspiel in der NBA, er ist der erste Spieler der Mavericks und der 98. Spieler der NBA-Geschichte der diese Marke überschritten hat.[33]

Beim 102:76 Sieg über die Milwaukee Bucks am 13. Januar 2012 steuerte Dirk Nowitzki elf Punkte bei und überschritt als 23. Spieler der NBA-Geschichte die Marke von 23.000 Punkten. Beim 89:73 Heimsieg am 20. Februar 2012 gegen die Boston Celtics erreichte Nowitzki 26 Punkte und überholte die NBA-Legende Robert Parish in der Punkterangliste und gehört nunmehr den Top 20 der besten Korbjäger in der Geschichte der NBA an, zudem gelang ihm als 80. Spieler der NBA-Geschichte der 1.000 Block.

Mit den 31 Punkten im Spiel am 24. März 2012 gegen die Houston Rockets (101:99) überholte Dirk Nowitzki den NBA-Hall of Famer Charles Barkley in der Ewigen Punkterangliste der NBA. Bei der 108:112 Niederlage gegen die Los Angeles Lakers am 15. April 2012 gelangen Nowitzki 24 Punkte, wodurch er als 19. Spieler der NBA-Geschichte die Marke von 24.000 Punkten überschritt. Beim 110:95 Sieg gegen die Phoenix Suns am 28. Januar 2013 warf Nowitzki 18 Punkte und überholte Allen Iverson (24.368 Punkte) in der Ewigen Punkterangliste der NBA. [34]

Bei der 96:113 Niederlage gegen die Brooklyn Nets am 21. März 2013 holte Nowitzki 6 Rebounds und durchbrach als 46. Spieler der NBA-Geschichte die Grenze von 9.000 Rebounds.

Beim 107:89-Sieg gegen die New Orleans Hornets am 15 . April 2013 warf Nowitzki 19 Punkte und überschritt als 17. Spieler der NBA-Geschichte die Marke von 25.000 Punkten.[35]

Beim 105:95-Heimsieg gegen die Washington Wizards am 12. November 2013 steuerte Nowitzki 19 Punkte bei und überholte Lakers-Legende Jerry West in der Ewigen Punkterangliste der NBA.

Am 20. November 2013 überholte Nowitzki im Spiel gegen die Houston Rockets mit seinem 17. von 35 Punkten Reggie Miller (25.279 Punkte) in der Ewigen Punkterangliste der NBA. Beim 111:104 Sieg bei den Houston Rockets am 23. Dezember 2013 warf Nowitzki 31 Punkte und überholte Alex English (25.613) in der Ewigen Punkterangliste der NBA. Während des Spiels schaffte er zudem seinen 3.000 Assist.

Beim 105:83 Sieg gegen die Chicago Bulls am 28. Dezember 2013 verwandelte er als 19. Spieler der NBA-Geschichte seinen 9.000 Wurf aus dem Feld. Mit 1.137 Spielen in der NBA ließ er Detlef Schrempf (1.136 Spiele) hinter sich und ist damit der Spieler aus Europa mit den meisten Spielen in der NBA.

Beim 110:97 Sieg gegen die Los Angeles Lakers am 7. Januar 2014 holte Dirk Nowitzki als 15. Spieler der NBA-Geschichte seinen 8.000 Defensiv-Rebound. Beim 107:88 Sieg gegen die Orlando Magic am 13. Januar 2014 verwandelte er seinen 1.400. 3-Punktwurf und ist damit der 24. Spieler der NBA-Geschichte, dem dieses gelang.

Bei der 117:115 Niederlage gegen die Houston Rockets am 29. Januar 2014 warf Nowitzki 38 Punkte und überschritt als erst 13. Spieler der NBA-Geschichte die 26.000-Punkte-Marke.

Beim 101:108 Auswärtssieg am 12. März 2014 der Dallas Mavericks gegen die Utah Jazz gelangen Nowitzki 31 Punkte und überholte John Havlicek (26.395 Punkte) in der Ewigen Punkterangliste der NBA, am 4. April 2014 beim 95:107 Auswärtssieg über die Los Angeles Lakers überholte er bei 27 eigenen Punkten Dominique Wilkins (26.668 Punkte) und am 8. April 2014 erreichte er schließlich die Top Ten. Er warf beim 95:83 Sieg bei den Utah Jazz 21 Punkte und ließ dadurch Oscar Robertson (26710) hinter sich. Er ist mit 26.786 erzielten Punkten der bestplatzierte weiße Spieler in der ewigen Punkterangliste. (Stand: 17. April 2014)

Dirk Nowitzki ist sowohl bei Spielen, Punkten, Rebounds, verwandelten 3-Punktwürfen, Freiwürfen und verwandelten Würfen in den Top 50 der ewigen NBA-Ranglisten gelistet. (Stand April 2014)

Privates[Bearbeiten]

In seiner Freizeit spielt Nowitzki Saxophon und Gitarre. Neben dem Teamtraining und seinem individuellen Training mit Holger Geschwindner macht er regelmäßig Yoga und Pilates. Nowitzki, der in seiner Jugend ein guter Tennisspieler war, ist von der TG Würzburg für den Spielbetrieb der 2. Kreisklasse im Juli 2011 gemeldet worden. Aufgrund der langen NBA-Saison kann Nowitzki nicht am Spielbetrieb teilnehmen.

Im Mai 2009 geriet Nowitzki, dem es bis dahin gelang, sein Privatleben vor der Öffentlichkeit größtenteils geheim zu halten, in die Schlagzeilen, als seine damalige Verlobte Crystal Taylor in seinem Haus in Dallas vom FBI verhaftet wurde. Gegen Taylor, die Nowitzki eine gefälschte Identität vorgab, lagen Haftbefehle wegen mehrfachen Betrugs und Fälschung von Dokumenten vor und sie wurde im Folgenden wegen Verstoßes gegen Bewährungsauflagen zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Taylor soll zu diesem Zeitpunkt schwanger gewesen sein, weshalb Nowitzki für den Fall seiner Vaterschaft einen Antrag auf das alleinige Sorgerecht stellte.[36][37] Dies erübrigte sich jedoch, da Taylor entweder überhaupt nicht schwanger war oder eine Fehlgeburt erlitten hat.[38]

Seit 2010 ist Nowitzki mit der Schwedin Jessica Olsson, der Schwester von Martin Olsson und Marcus Olsson,[39] liiert, die in Dallas als Managerin einer Galerie arbeitet, die Pop-Star George Michael gehört. Am 14. Februar 2012 verlobte sich das Paar. Am 4. August 2012 heirateten die beiden in einer traditionell afrikanischen Zeremonie, weil Jessicas Mutter aus Kenia stammt. Seit dem 24. Juli 2013 sind die beiden Eltern einer Tochter.[40]

Sonstiges[Bearbeiten]

Zum Saisonstart 2011/12 des MLB-Team der Texas Rangers warf er den First Pitch, der traditionell von einem Ehrengast ausgeführt wird.[41]

Auf dem Videowürfel im American Airlines Center läuft vor Heimspielen der Mavericks ein Comicfilm, der das Leben und die Karriere von Nowitzki zum Thema hat.

In der Folge A Short Story and a Tall Tale der US-Zeichentrickserie The Cleveland Show ist Dirk Nowitzki einer der Charaktere. Er synchronisierte sich selber. Die Folge wurde am 13. Februar 2011 auf Fox ausgestrahlt.

Nowitzki ist Kurator einer Stiftung, die in seinem Namen geführt wird. Die Dirk Nowitzki Stiftung wurde 2005 gegründet, Ziele sind die Förderung der Jugendhilfe, des Sports und der Erziehung und Ausbildung.[42] Die Stiftung unterstützt sozial benachteiligte Kinder und Erwachsene und wird von seiner Schwester Silke Nowitzki geleitet. Die Stiftung vergibt seit 2012 jährlich einen mit 30.000 Euro dotierten Preis, mit dem sie das Engagement von Projekten und Organisationen im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen auszeichnet. Mitglieder der Jury des Preises sind unter anderem Thomas Bach, Präsident des IOC, sowie Manuel Neuer.[43]

Nowitzki engagiert sich außerdem seit Jahren im Big Brothers Big Sisters Programm.[44] Am 28. August 2011 wurde Dirk Nowitzki vom damaligen Bundespräsident Christian Wulff das Silberne Lorbeerblatt[45] verliehen, die höchste Auszeichnung für deutsche Sportler.

Im Oktober 2012 wurde Nowitzki von der AmCham mit dem Transatlantic Partnership Award ausgezeichnet. Gewürdigt wurde dabei neben seinem sportlichen Erfolg vor allem seine Eigenschaft als Brückenbauer zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland. Laudator war der Kardiologe Eric N. Olson.[46]

Unter dem Titel Nowitzki. Der perfekte Wurf kommt 2014 ein Dokumentarfilm in die Kinos, der Nowitzkis Karriere und Leben nachzeichnet. Regisseur Sebastian Dehnhardt hat Nowitzki dafür u.a. ein Jahr lang begleitet.[47]Premiere des Filmes ist der 18. September 2014.[48]

2013 war Dirk Nowitzki Protagonist des Imagefilms Forever Dirk der NBA im Rahmen der Kampagne Forever is Big. Im Mittelpunkt des Films stand Nowitzkis Fade-Away Jump Shot.

Im September 2013 ernannte das Kinderhilfswerk Unicef Dirk Nowitzki zu seinem Botschafter.[49]

Auszeichnungen und Erfolge[Bearbeiten]

NBA[Bearbeiten]

  • Wertvollster Spieler (MVP) der regulären NBA-Saison (2007)
  • Wertvollster Spieler der Final-Serie (Finals MVP) der NBA (2011)
  • 12 Nominierungen für das NBA All-Star Game (2002-2012, 2014)
  • Erster Europäer, der in der Starting Five eines All-Star Teams stand (2007, 2010)
  • 12x Wahl in ein All-NBA Team (2001–2012)
    • 4x All-NBA First Team (2005 bis 2007, 2009)
    • 5x All-NBA Second Team (2002, 2003, 2008, 2010, 2011)
    • 3x All-NBA Third Team (2001, 2004, 2012)
  • Bester ausländischer Spieler (2002, 2010, 2012)
  • Community Assist Award für sein vorbildliches Soziales Engagement (2004)
  • Erster Europäer, der die 26.000-Punkte-Marke in der NBA (reguläre Saison) durchbrach (Januar 2014) (auch erster Europäer, der die 16.000-25.000 Punkte-Marken durchbrechen konnte. Pau Gasol mit 16.576 Punkten zweiterfolgreichster Europäer bei Punkten) (Stand: 12. April 2014)
  • 5x mehr als 2000 Punkte in einer Saison: 2002/03 (Punkte: 2011), 2004/05 (Punkte: 2032), 2005/06 (Punkte: 2151), 2008/09 (Punkte: 2094), 2009/10 (Punkte: 2027)
  • Sieger des „Three-Point-Shootout“ beim All-Star Game als bisher größter Spieler des Wettbewerbs (2006)
  • Sieger des Wettkampfs „Shooting Stars“ beim All-Star-Game 2010 mit dem „Team Texas“, bestehend aus Ex-NBA-Spieler und TV-Experte Kenny Smith und Becky Hammon vom WNBA-Klub San Antonio Silver Stars
  • Einziger Spieler in der Geschichte der NBA mit mindestens 26.000 Punkten und jeweils 1.000 Dreiern, Steals und Blocks.
  • Einziger Spieler in der Geschichte der NBA mit 150 Dreiern und 100 Blocks in einer Saison (2001)[50]
  • Einer von nur drei Spielern in der Geschichte der NBA mit mindestens 1.000 Blocks, 1.000 Steals und 1.000 verwandelten 3-Punkte-Würfen
  • Einer von nur vier Spielern in der Geschichte der NBA mit Playoff-Schnitten von 25 Punkten und 10 Rebounds pro Spiel (25,9 und 10,5; Stand 13. Juni 2011)
  • Einer von nur zwei Spielern in der Geschichte der NBA mit mindestens 30 Punkten und 15 Rebounds in 4 Playoffspielen nacheinander
  • Einer von nur fünf Spielern im 50-40-90 Club (Trefferquote in einer Saison von 50 % bei Field Goals, 40 % bei Dreiern und 90 % bei Freiwürfen)[51]
  • Einer von nur fünf Spielern in der Geschichte der NBA, der mindestens 25.000 Punkte, 9.000 Rebounds, 3.000 Assists, 1.000 Blocks und 1.000 Steals schaffte.
  • Einer von nur elf Spielern, die je mindestens einmal die Auszeichnungen NBA Champion, NBA MVP der regulären Saison, NBA Finals MVP, sowie mindestens 10 × NBA All-Star-Berufungen erreichen konnten
  • Mit 35 Jahren und 206 Tagen zweitältester Spieler (ältester war Shaquille O'Neal mit 36 Jahren und 358 Tagen) mit mindestens 40 Punkten in einem Spiel, sowie einer von nur zwölf Spielern der NBA-Geschichte die im Alter von 35 Jahren oder älter 40 Punkte oder mehr in einem NBA-Spiel erzielten. (01/2014)[52]
  • Rekordhalter bei getroffenen Freiwürfen innerhalb einer Playoff-Saison (205 getroffene Freiwürfe, NBA Playoffs 2006)[53]
  • Playoff-Rekord in Spiel 1 der Western Conference Finals 2011 gegen Oklahoma für die meisten in einem einzelnen Spiel getroffenen Freiwürfe ohne Fehlversuch: 24
  • In diesem Spiel: Neuer Rekord für True Shooting Percentage, (eine Statistik, die alle Wurfversuche, bei mindestens 20 Würfen, berücksichtigt) in den Playoffs mit 93,9 %. Die alte Bestmarke hielt seit 2001 Vince Carter mit 82,5. Den Regular Season Rekord hält Ray Allen mit 90,1 (14. April 2002).
  • Einer von nur neun Spielern in der Geschichte der NBA der mehr als 25.000 Punkte und zugleich mehr als 9.000 Rebounds erreicht hat . (Stand: 14.Januar 2014)[54]

Dallas Mavericks[Bearbeiten]

  • Teamkapitän[55][56]
  • Gewinn der NBA-Meisterschaft in den NBA Finals 2011
  • Gewinn der Western Conference und Erreichen des NBA-Finales mit den Dallas Mavericks (2006, 2011)
  • Dallas-Mavericks-Vereinsrekordhalter in Spielen, Punkten, Rebounds, Blocks, verwandelte Würfe, verwandelte 3-Punkte-Würfe und Freiwürfe (Stand 17. April 2014)[15]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

  • Wertvollster Spieler (MVP), Topscorer, Wahl ins All-Tournament Team und Gewinn der Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft 2002 in Indianapolis, USA
  • Wertvollster Spieler (MVP), Topscorer, Wahl ins All-Tournament Team und Gewinn der Silbermedaille bei der Europameisterschaft 2005 in Serbien-Montenegro
  • Topscorer der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 in Japan, Wahl ins All-Tournament Team
  • Topscorer der Europameisterschaften 2001 in der Türkei, Wahl ins All-Tournament Team
  • Topscorer der Europameisterschaften 2007 in Spanien, Wahl ins All-Tournament Team
  • Goldener Ehrenring des Präsidiums des Deutschen Basketball Bundes (verliehen 2007)[57]
  • mit 983 Punkten drittbester Werfer in der Geschichte der Basketballeuropameisterschaften (09/2013)
  • mit 2.912 Punkten in 141 Länderspielen Topscorer in der Geschichte der Nationalmannschaft (09/2011)
  • mit der deutschen Basketballnationalmannschaft der Herren Wahl zur Mannschaft des Jahres 2005

Sportmagazine/Sportsender/Internetseiten[Bearbeiten]

  • Platz 10 bei der Wahl unter die besten 10 Power-Forwards der NBA-Geschichte, Liste erstellt von ESPN (2005), Platz 5 der ESPN Top 10 Player list (2011)
  • Platz 5 bei der Wahl unter die besten Power-Forwards der NBA-Geschichte, SPOX-Leserwahl (2009)
  • Platz 4 bei der Wahl unter die besten 10 Power-Forward der NBA-Geschichte, Fox Sport (2011)
  • Sports Illustrated; NBA- All Decade Team (Secound Team) (2000–2009), 2009[58]
  • Platz 20 in der Rangliste der besten Franchise-Player in der Geschichte der NBA, ermittelt von Crossover-Online (2011)[59]
  • Platz 4 und einziger Aktiver in der NBA: Greatest White Basketball Players Liste, Bleacherreports.com (2011)
  • 3 ESPY-Awards 2011: „Best Male Athlete“, „Best NBA Player“ und mit den Dallas Mavericks „Best Team“ (jährliche Verleihung des Sportsenders ESPN)[60]
  • 6× Euroscar (Gazzetta Dello Sport; 2002–2006, 2011) (Bester Europäischer Basketballspieler)
  • 1× Mister Europa Player of the Year Award (Superbasket; 2005) (Bester Europäischer Basketballspieler)
  • Aufnahme in die Liste der „100 besten deutschen Sportler des Jahrhunderts“, einer im Jahr 2004 vom ZDF veröffentlichten Liste
  • Die-Sport1-Award (2007, 2011)[61]
  • Sport-Bild-Award als Star des Jahres (2004,2011)

Weitere Auszeichnungen und Erfolge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dino Reisner, Holger R. Sauer: Dirk Nowitzki, german wunderkind. Copress Verlag, München 2004, ISBN 3-7679-0872-7.
  • Peter Sartorius, Joachim Mölter, Dirk Nowitzki: Nowitzki. Rowohlt Verlag, 2008, ISBN 978-3-498-04689-7.
  • Jürgen Höpfl, Fabian Frühwirth: Einfach Er – Dirk Nowitzki – Aus Würzburg an die Weltspitze. Main-Post Verlagsgruppe, Würzburg 2011, ISBN 978-3-925232-73-2.
  • Holger Geschwindner: Nowitzki. Die Geschichte. Murmann Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86774-212-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dirk Nowitzki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiken der Deutschen Basketball-Nationalmannschaft
  2. Dirk Nowitzki Wins 2006-07 MVP Award. nba.com. 27. Mai 2007. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  3. Dirk Nowitzki holt historischen Titel mit den Dallas Mavericks. ran.de. 13. Juni 2011. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  4. Ein Sieg bis zum Titel! Miamis Möchtegern-Komiker lassen Nowitzki vor Spiel 6 kalt. kicker.de. 12. Juni 2011. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  5. Dirk Nowitzki´s Statistik beim DBB. basketball-bund.de. 11. September 2011. Abgerufen am 13. Januar 2013.
  6. Christian Witt: Basketball: Die Riesen aus Rattelsdorf, in: Focus vom 26. Mai 2003, abgerufen am 4. Oktober 2012.
  7. http://www.usabasketball.com/mens/hoopsummit/hsum_results.html
  8. http://www.nba.com/playerfile/dirk_nowitzki/bio.html
  9. http://statistik.basketball-bundesliga.de/bbl/stats/player/index.php?team=423&saison=1998&spieler_id=1385
  10. http://mahr.sb-vision.de/dbb/html/herren/spieler/spielespieler.aspx?spnr=157
  11. 1998 NBA Draft. basketball-reference.com. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  12. Playerfile Dirk Nowitzki – Career Stats. nba.com. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  13. Nowitzki als erster Europäer zum MVP gewählt. nba.com. 15. Mai 2007. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  14. Warriors Upset Mavs to Clinch First-Round Series
  15. a b Dallas Mavericks Career Leaders. basketball-reference.com. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  16. [1]
  17. [2]
  18. http://www.nba.com/2011/news/05/03/mvp-award/index.html
  19. http://www.nba.com/playoffs/2011/westseries3/
  20. http://www.nba.com/playoffs/2011/westseries6/
  21. http://www.nba.com/playoffs/2011/westseries7/
  22. http://www.nba.com/playoffs/2011/finals/
  23. http://www.fibaeurope.com/coid_Tsu3WhSbHAw6S3gKAgn1-3.articleMode_on.html
  24. Dirk Nowitzki verpasst den NBA-Saisonstart
  25. http://www.basketball-reference.com/leagues/NBA_2014_leaders.html
  26. [3]
  27. http://www.rp-online.de/sport/us-sport/nba/dirk-nowitzki-erreicht-die-top-ten-der-nba-scorer-aid-1.4165060
  28. http://mahr.sb-vision.de/dbb/html/herren/spielerakt/index.aspx
  29. Nowitzki und Kaman sagen EM-Teilnahme zu. DBB. 22. Juli 2011. Abgerufen am 22. Juli 2011.
  30. Nowitzkis Vertrag – 60 Millionen Dollar bis 2011. focus.de. 27. September 2006. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  31. Nowitzki-Vertrag – Mehr kann man nicht verdienen. focus.de. 20. Juli 2010. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  32. NBA-All-Time Statistics – Total Points. nba.com. Abgerufen am 18. Februar 2012.
  33. http://www.focus.de/sport/mehrsport/basketball-nba-nowitzki-feiert-sieg-im-1000-nba-spiel_aid_699576.html
  34. http://www.kicker.de/news/basketball/startseite/580944/artikel_es-geht-voran_nowitzki-ueberholt-iverson-mavs-bezwingen-suns.html
  35. http://www.welt.de/sport/article115286306/25-000-Punkte-Dirk-Nowitzki-jagt-Air-Jordan.html
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