Dirk van der Aa

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Spielende Putten. Allegorie des Sommers

Dirk van der Aa (* 1731 in Den Haag; † 23. Februar 1809 ebenda) war ein niederländischer Maler, der vor allem durch seine Allegorien bekannt ist.

Leben[Bearbeiten]

Van der Aa unternahm mehrere Studienreisen nach Paris, ehe er ab 1755 Schüler des Johann Heinrich Keller in Den Haag wurde. Später studierte er bei dem sonst wenig bekannten Kutschenmaler Gerrit Mes, mit dem er auch ein gemeinsames Atelier bezog. Dort arbeiteten beide überwiegend an dekorativen Gemälden für Zimmereinrichtungen, Paneele und Kutschen. Bis zu seinem Ableben fungierte Van der Aa als Mitglied der Stiftung Renswoude, wo auch am 25. Juli 1809 eine Versteigerung seines künstlerischen Vermächtnisses stattfand.

Van der Aa malte in geschickter Komposition und sicherer Zeichnung Allegorien mit Amoretten, wobei er u. a. zeitgenössischen französischen Malern folgte. Anlässlich des Einzuges Wilhelms V. in Den Haag gestaltete Van der Aa 1768 den Entwurf für die Ehrenpforte, der sich heute im Kupferstichkabinett in Amsterdam befindet. Im Haus des Barons van Heeckeren van Kell (Lange Voorhout 32 in Den Haag) malte er ein Zimmer durch Tapeten mit arkadischen Landschaften aus.

Zu den Schülern Van der Aas zählten Evert Morel, Cornelis Kuipers, Louis Moritz und sein Neffe Jacob van der Aa.

Seine Werke werden heute auf dem Kunstmarkt mit bis zu 100.000 US-Dollar bewertet.[1]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seite eines weltweit tätigen Auktionshauses, abgerufen am 20. Oktober 2011