Discworld II – Vermutlich vermisst

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Discworld II – Vermutlich vermisst
Entwickler Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Perfect Entertainment
Publisher Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Psygnosis (PC, PSX)
JapanJapan Sega (Saturn)
Erstveröffent-
lichung
1996 (PC)
1997 (PSX, Saturn)
Plattform PC (DOS, Windows), PlayStation, Sega Saturn
Spiel-Engine Tinsel
Genre Adventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus & Tastatur
Medium 2 CD-ROM
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 6 freigegeben

Discworld II – Vermutlich vermisst (Originaltitel: Discworld II: Missing Presumed...!?; US-Titel: Discworld II: Mortality Bytes!) ist nach Discworld das zweite grafische Point-and-Click-Adventure basierend auf Terry Pratchetts Scheibenwelt. Das Spiel wurde 1996 von Perfect Entertainment für PC-Windows entwickelt und 1997 auf die Konsolen PlayStation und Sega Saturn portiert.

Der Spieler kontrolliert in Discworld II Rincewind den Zauberer (im Original synchronisiert durch Eric Idle), dem die Aufgabe auferlegt wird, Gevatter Tod aus seinem spontanen Ruhestand zur Fortsetzung seiner Pflichten zu bringen. Die Handlung basiert auf verschiedenen Scheibenwelt-Romanen, vor allem Alles Sense, Voll im Bilde und Lords und Ladies.

Zu dem Spiel ist ein Nachfolger namens Discworld Noir erschienen.

Handlung[Bearbeiten]

Der Bibliothekar der Unsichtbaren Universität von Ankh-Morpork stirbt aus unerfindlichen Gründen nicht durch eine an einem Pferdekarren herbeigeführte Bombenexplosion. Auch anderswo in der Stadt geschieht es, dass Todgeweihte nicht sterben wollen und als Untote die Stadt unsicher machen, da ihre Seelen nicht mehr abgeholt werden. Gevatter Tod soll beschworen und davon überzeugt werden, zu seiner Arbeit zurückzukehren. Für das entsprechende Ritual muss Rincewind verschiedene Zutaten besorgen. Der herbeigerufene Tod scheint jedoch so vergnügt, dass er gar nicht daran denkt zurückzukehren. Rincewind soll herausfinden, wohin Tod verschwunden ist, und ihn zurückbringen.

Dieser gönnt sich derweil Ferien im Land von XXXX. Rincewind reist dorthin und spricht mit Tod, der zustimmt, zurückzukommen – jedoch unter der Bedingung, dass er berühmter wäre. Für einen Film, der für Gevatter Tod in Holywood produziert werden soll, muss Rincewind verschiedene Dinge besorgen. Der Erfolg des Films steigt Gevatter Tod zu Kopf und er wird wie ein Idol verehrt. Er lehnt es ab, in seinen alten Beruf zurückzukehren, sodass Rincewind den Job übernehmen muss.

Rincewind trifft im Haus von Gevatter Tod auf dessen Butler Albert, den er zuerst davon überzeugen muss, dass er seine Rolle vernünftig spielen kann. Nachdem dies gelungen ist, gibt Albert Rincewind seinen ersten Auftrag – und der ist ausgerechnet, die Seele von Gevatter Tod zu holen. Denn dieser hat es sich mittlerweile mit dem Patriarchen verscherzt und der Patriarch lässt auf einem Popfestival einen Anschlag durch einen Assassinen auf Tod verüben. Rincewind muss schnell handeln, um den langsam dahin scheidenden Tod zu retten, da er sonst permanent dessen Rolle übernehmen müsste. Er erfährt von einem Jungbrunnen, dessen Wasser er Tod zu trinken gibt. Anschließend rächt sich Tod an dem Assassinen.

Zu Ende des Spiels ist Gevatter Tod wieder zurückgekehrt und Rincewind der Held der Stunde. Er zeigt einen Film der Geschichte, doch der Film reißt. Um ihn zu reparieren, schneidet Rincewind Szenen der Elfenkönigin in den Film, welche aus der Leinwand heraus erscheint und in einer Parodie von King Kong den Bibliothekar (einen Affen) schnappt und mit diesem auf den Turm der Unsichtbaren Universität klettert. Rincewind bombardiert die Königin schließlich mit Wasser, das sie hässlich macht, und die Stadt ist gerettet.

Weblinks[Bearbeiten]