Disillusion

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Disillusion
Disillusion logo.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Progressive Metal
Gründung 1994
Website http://www.disillusion.de/
Gründungsmitglieder
Andy Schmidt
Gesang, E-Gitarre
Tobias Spier
Alex Motz (bis 2000)
Markus Espenhain (bis 1996)
Aktuelle Besetzung
Gesang, E-Gitarre
Andy Schmidt
E-Bass
Matthias Becker (ab 2008)
Schlagzeug
Jens Maluschka (2000-2007, ab 2008)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Alex Tscholakov (2007–2008)
E-Gitarre
Rajk Barthel (1999-2009)
Live-Mitglieder
Gesang, Schlagzeug; E-Gitarre; Bass
Dark Suns Mitglieder Niko Knappe, Maik Knappe und Christoph Bormann (2005)
E-Bass
Ralf Willis (2005)
E-Bass
Alla Fedynitch (2007-2008)

Disillusion ist eine deutsche Metal-Band aus Leipzig. Die Band kreierte ihre eigene experimentelle Stilrichtung aus Black-, Death-, Progressive-, Alternative- und Thrash Metal.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde die Band von fünf Schülern im Jahre 1994. Der Stil der Band bewegte sich damals noch eindeutig im Thrash-Metal-Bereich. Im Juli desselben Jahres wurde das erste knapp vierzig Minuten lange Demoband aufgenommen. Anfang 1996 verließ Markus Espenhain die Band. Die Band nahm dann im März desselben Jahres die erste im Studio aufgenommene Demo „Subspace Insanity“ auf. Mit diesem Material erspielten sie sich zumindest in der lokalen Szene einen Namen, aber weder zu überregionaler Bekanntheit noch zu einem Plattenvertrag genügte es damals.

1997 wurde dann das zweite Demo „Red“ aufgenommen. Mit zunehmendem Erfolg in der Umgebung und der nicht völlig unrealistischen Perspektive, die Band ernsthafter zu betreiben, sank die Begeisterung für die ehemalige Schülerband, und so beschloss man im Jahre 1998, die Band auf Eis zu legen. Noch am Ende desselben Jahres beschlossen Alexander Motz und Vurtox, die Band weiterzuführen. Es wurden weitere Songs geschrieben, und man sah sich nach neuen Mitstreitern um. Im Oktober des Jahres 1999 stieß dann Rajk Barthel als Gitarrist zu der Band, jedoch bald gefolgt von dem erneuten Ausstieg Alexanders. Bis zum Jahr 2000 fand man keinen dritten Mann und legte die Band erneut auf Eis, doch schließlich holte Vurtox Jens Maluschka als Schlagzeuger in die Band. Weiterhin kam Jörg Heinze als zweiter Gitarrist in die Band. Der neugefundene Gitarrist verabschiedete sich nach zwei geschriebenen Liedern allerdings auch schon wieder.

Die Band gab wieder einige Konzerte und nahm im Sommer 2001 die dritte Demo „Three Neuron Kings“ auf. Mit dieser erntete die Bands dann auch erstmals Lorbeeren seitens der Fachpresse. Die Band selber bezeichnete diesen Output stilistisch als Melodic Death Metal im Spannungsfeld von ‚Anathema‘, ‚Opeth‘, ‚Soilwork‘ und ‚Emperor‘.“ Im Frühjahr 2002 ging die Band zusammen mit zwei anderen Lokal-Bands erstmals auf Deutschland-Tour. Im Rahmen des „Legacy-Band-Contest“ nahm die Band die Single „The Porter“ auf, die die beiden Lieder „The Porter – A Lament“ sowie „Eternal Duality“ beinhaltete.

Nach dieser Single (deren Lieder auf dem nachfolgenden Album beide nicht enthalten sind) veröffentlichte man das vielbeachtete erste Album „Back to Times of Splendor“ (2004). Stilistisch bewegt man sich nun allerdings in anderen Gefilden als mit den ersten Demos. Die Musik ist weitestgehend frei von Death- und Black-Metal-Einflüssen, die Thrash-Metal-Elemente sind jedoch nicht vollständig gewichen.

Das Nachfolgewerk von „Back to Times of Splendor“, betitelt „Gloria“ wurde am 20. Oktober 2006 veröffentlicht. Mit dem Album betreten Disillusion musikalisches Neuland und greifen verstärkt auf elektronisch verfremdeten Gesang zurück. Das neue Album zeigt somit eine deutliche Stiländerung gegenüber dem Vorgänger auf, die von der bisherigen Fangemeinde kontrovers aufgenommen wurde.

Anfang 2007 verließ Schlagzeuger Jens Maluschka aus privaten Gründen Disillusion und wurde durch Alex Tscholakov ersetzt. Im Juli 2008 kehrt Jens wieder zur Band zurück. Die Session-Bassistin Alla Fedynitch wird 2008 durch Matthias Becker ersetzt. Am 8. Dezember 2009 gab Andy Schmidt bekannt, dass man sich von Gitarrist Rajk Barthel trennt.

Bei einem Interview mit der Leipziger Internet Zeitung vom 21. März 2010, gab die Band bekannt, bereits an einem neuen Album zu arbeiten. In der Theater-Fabrik Leipzig hatte die Band am 3. April 2010 ihren ersten Live-Auftritt seit zwei Jahren in Deutschland. Hier bestätigten sie, dass im Herbst das neue Album erscheinen sollte, was sich jedoch verzögerte. Die Arbeit am neuen Album wurde 2011 mehrmals für einige Konzerte unterbrochen. Seitdem ist der Status des neuen Albums ungewiss.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1997: Red (Demo)
  • 2001: Three Neuron Kings (MCD)
  • 2002: The Porter (EP)
  • 2004: Back to Times of Splendor
  • 2006: Gloria

Weblinks[Bearbeiten]

Disillusion bei MusicBrainz (englisch)