„Diskussion:Buddhismus“ – Versionsunterschied

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Gesellschaftliche Lehren?

Der Artikel ist durchaus schlecht. Die erste Frage nach den gesellschaftlichen Vorstellungen einer Religion ist die nach der Rolle der Frau. Der Artikel enthält diesen zentralen Begriff nicht. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 92.78.60.92 (DiskussionBeiträge) 21:52 Uhr, 6. Jul. 2008)

Inhaltliche Vorschläge

Folgende Aspekte sollten behandelt werden:

Zen und Japan

Im Artikel steht, dass Zen eine Buddhismus-Entwicklung in Japan darstellt. Klickt man jedoch auf Zen, liest man dort, dass es in China enstand. Bitte um Richtigstellung. -- Rookie-Doo 23:19, 5. Jan. 2009 (CET)

Hast du im Artikel Buddhismus den Abschnitt "Geschichte und Verbreitung des Buddhismus" gelesen? Dort ist der Zusammenhang Buddhismus, China und Japan (Zen) dargestellt. --BambooBeast 13:26, 6. Jan. 2009 (CET)

Religiöses Weltbild von Buddhisten

Während die Philosophie ausführlich erklärt wird, bleibt das religiöse Bild nebelhaft. Beispiele:

  • Gehört der Glaube an "Höllenwesen" und "Göttern" dazu?
  • Gehört der Glaube an beseelte Tiere dazu?
  • Wie stellt sich der Buddhist Wiedergeburt und Seelenwanderung genau vor?
  • Inwieweit überschneiden sich Buddhismus und Hinduismus; wo liegen die wesentlichen Unterschiede?
  • Ist Buddhismus ohne den hinduistischen Hintergrund denkbar?

Ich denke, es sollte darauf hingewiesen werden, dass der Buddhismus an sich keine Religion im Sinne von Gotteslehren ist. Religiöse Elemente (Götter, etc) sind durch kulturelles Mischen mit Hinduismus und anderen lokalen Kulten und Aberglauben beigemischt worden, sind jedoch nicht in den originalen Lehren des Buddha enthalten. Im Allgemeinen ist es wichtig zu verstehen, daß die meisten Begriffe symbolisch gemeint sind, und oft zur Illustration der Erkenntnisse benutzt werden. Desweiteren besteht ein Unterschied zwischen (symbolischer) Wiedergeburt und Reinkarnation (vom Hinduismus), welche das Verständnis der Lehre grundlegend beeinflussen, besonders für westliche Kulturen. Ich glaube, Buddhismus kann sehr gut ohne Hinduismus stehen, und die Therevada Tradition ist auch ein Ansatz die Lehren von äußeren Einflüssen zu bereinigen.(Der vorstehende nicht signierte Beitrag – siehe dazu Hilfe:Signatur – stammt von Jens Troeger (DiskussionBeiträge) 04:46, 20. Nov. 2008)

Statistik

  • In welchen Ländern ist der Buddhismus verbreitet?
  • Vielleicht eine hübsche Illustration mit Weltkarte dazu?
  • Wieviele Anhänger hat der Buddhismus jeweils in diesem Ländern?
  • Welche Entwicklungen der Anhängerzahl sind in den letzten Jahrhunderten/Jahrzehnten zu verzeichnen?

Lifestyle

  • Wie fügt sich der Lifestyle-Buddhismus des Westens ein?
Es ist nicht einmal geklärt, ob es so etwas wie Lifestyle-Buddhismus überhaupt gibt, mir ist so etwas nicht bekannt. Evetl. meinst du ja Sachen, die gerade "in" sind, z.B. sich eine dicke Buddha-Plastik in den Garten zu stellen, aber mit Buddhismus hat das nichts zu tun. Und jeden "Privat-Guru" muss man nicht auflisten.
Richtig, ist alles unbekannt, müßte recherchiert und ggf. ergänzt werden. Gemeint war hier, dass es im Westen modisch ist, sich zum Buddhisten zu erklären, weil einem Komponenten wie Friedfertigkeit gefallen, obwohl die betreffenden Personen gar keine Ahnung von dem Gottesglauben, Höllenwesen und anderen durchaus absurden Vorstellungen haben. Buddhismus ist für solche Leute Lifestyle und Aushängeschild, nicht aber wirklicher Glaube. --Kajjo 13:19, 2. Okt. 2008 (CEST)
ACK. Der Buddhismus erscheint vielen als "Kompatibler" mit der modernen aufgeklärten Welt, als etwa das Christentum. Ziele wie "Zufriedenheit", "Frieden" oder "Wissen" sind halt vielen näher als "Gottesfürchtigkeit" und der Glaube an "das Wort Gottes". --TheK? 13:40, 2. Okt. 2008 (CEST)
Die dicke Buddhaplastik ist nicht Buddha, sondern ein Chinesischer Wandermönch, Budai glaube ich. Desweiteren ist der Buddhistische Lifestyle sehr wohl definiert duch den Achtfachen Pfad (für den normalen Bürger) oder durch wesentlich mehr Regeln (für den Mönch). Der Buddhismus hat nichts mit Glaube zu tun, sondern ist eine Lebenseinsicht welche durch einen ausgeschriebenen Lebenswandel erworben wird; die tatsächliche Lehre des Buddha lehnt Glaube, Aberglaube, und Ignoranz der Realität des Lebens ab.(Der vorstehende nicht signierte Beitrag – siehe dazu Hilfe:Signatur – stammt von Jens Troeger (DiskussionBeiträge) 04:58, 20. Nov. 2008)

--Kajjo 15:41, 28. Jul. 2008 (CEST)

Herrenlose sig?
Tja, IP. Tut aber so oder so wohl wenig zur Sache. --Kajjo 18:49, 2. Okt. 2008 (CEST)

Dikussion über Fiktion/Fakten

Hast Du den Artikel überhaupt gelesen? Sieht nicht so aus.
Zu "Höllenwesen" und "Göttern" findest Du etwas im Abschnitt Der Kreislauf des Lebens: Samsara.
"Beseelte Tiere" sind Unfug, denn wie Du dem Abschnitt Reinkarnation entnehmen könntest, gibt es im Buddhismus keine "Seele". Das Kapitel fasst auch kurz zusammen wie sich "der Buddhist Wiedergeburt und Seelenwanderung" vorstellt. In dieser und ein paar anderen Textpassagen wird auch immer wieder auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Hinduismus eingegangen.
In welchen Ländern der Buddh. verbreitet ist lies bitte einfach im Abschnitt zur Verbreitung nach - dort findest Du auch die "hübsche Illustration mit Weltkarte", die Du Dir wünschst. Mit Statistiken über die Anteile an Buddhisten in den Ländern kann ich leider nicht dienen, das könnte man - wenn es sich herausfinden lässt - sicher z.B. als Klammerzusätze ergänzen (für Thailand, Sri Lanka u.ä. recht einfach, für die V.R.China oder Myanmar eher schwer).
Der "Lifestyle-Buddhismus des Westens"? Was verstehst Du darunter, oder besser: gibt es dazu seriöse Literatur? Angesprochen wird die zunehmende Verbreitung im bereits genannten Abschnitt zur Verbreitung. --Tsui 23:18, 28. Jul. 2008 (CEST)

Lieber Tsui, natürlich habe ich das gelesen, worauf ich mich beziehe. Ich bin gerade in dem Abschnitt "Samsara" auf die mir bis dahin unbekannten (auch auch jtzt noch unklaren) Höllenwesen gestoßen. Da letztere ja nun nicht gerade gesichert sind, wäre es wohl zu empfehlen, entweder in diesem Abschnitt zu erläuern, was es damit auf sich hat, oder aber in einem vorausgehenden Abschnitt zu erklären, dass das buddhistische Glaubensbild durchaus auch "Höllenwesen" und zahlreiche Götter kennt. Mir als Laien ist absolut unklar geblieben, inwieweit die vielen Götter von Buddhisten anerkannt werden, also z.B. angebetet, gefürchtet, ihnen geopfert. -- Wie kommt es, dass gebildete Laien in diesem Artikel immer sofort als dumme Störenfriede angesehenw erden anstatt auf ihre Fragen hilfsbereit und sachlich zu antworten. Gerade die Vorschläge in diesem Abschnitt sind nun wahrlich vorsichtig und konstruktiv formuliert. Und wieder wird mir vorgeworfen, etwas nicht gelesen oder verstanden zu haben. Kann es denn wirklich nicht sein, dass Euer Artikel vielleicht noch nicht perfekt ist? Sind Vorschläge denn wirklich so ärgerlich? -- Der Ausdruck "Seele" mag für Buddhisten fremd erscheinen, aber auch das wird nicht erwähnt. Wie nennt denn der Buddhist das Äquivalent? Was haben Tiere, Menschen, Höllenwesen und Götter gemein? Karma? Warum muss ich rateb, anstatt eine anständige, freundliche Antwort zu erhalten? --Kajjo 23:44, 28. Jul. 2008 (CEST)

Du schreibst nun "natürlich habe ich das gelesen". Weshalb fragst Du dann nach Inhalten die im Artikel stehen? Diese Dinge hast Du offensichtlich nicht gelesen. Ich kann nicht erraten, was Du übersehen, nicht gelesen oder nicht verstanden hast.
Du beklagst die Form meiner Antwort? Du kennst sicher das Sprichwort "Wie man in den Wald ruft, so schallt es hinaus". Weiter oben lässt Du Sprüche ab wie "Du begreifst es wirklich nicht, oder?" und "Wie kann man nur so destruktiv sein." Zugleich änderst Du im Artikel Inhalte ohne zu wissen worum es geht und fragst hier nach Dingen, die bereits im Artikel stehen.
Du fragst: "Gehört der Glaube an "Höllenwesen" und "Göttern" dazu?" Ja, offensichtlich, sonst würde es ja nicht im Artikel stehen. Wie soll ich erraten, dass Du nicht das meinst was Du fragst, sondern - wie Du jetzt erst ausführst - wissen willst, was es mit diesen Wesen genau auf sich hat? Vorerst kann ich Dich auf die entsprechenden Detailartikel verweisen: Gott#Buddhismus und Deva (Gott) (ist im Artikel hier verlinkt, leider ein noch eher kurzer und etwas konfuser Artikel). Ebenfalls an der entsprechenden Stelle im Artikel (Höllenwesen (Niraya Wesen)) ist der Artikel Sechs Daseinsbereiche verlinkt. Der erklärt das Konzept kurz, aber als Einführung recht anschaulich.
Sicher kann oder sollte manches davon auch hier im Basis-Artikel zum Thema Buddhismus erläutert werden. Aber zumindest ich habe nicht auf Zuruf jederzeit die Zeit, mich an eine Ünerarbeitung zu machen die, wenn man sie ernsthaft angeht, mehrere Wochenenden in Anspruch nimmt. Es kostet schon genug Zeit, Dinge wieder zu korrigieren, die da vermurkst werden und das dann auch noch ausführlich und wiederholt bis ins Detail ausdiskutieren zu müssen. --Tsui 00:18, 29. Jul. 2008 (CEST)
Hallo Kajjo, ich möchte auch auf deine Frage antworten, warum die Diskussion hier nicht so erfreulich verläuft wie sie sollte. Wir sind uns einig darüber, daß der Artikel weder einen buddhistischen noch einen antibuddhistischen POV zeigen sollte. Es stimmt, daß er in der Fassung vor dem Abwahlantrag Formulierungen enthielt, die man, wenn man will, als buddhistischen POV deuten kann. Diese gilt es behutsam zu neutralisieren, soweit das nicht inzwischen schon geschehen ist. Dabei sollte man aber die Kirche im Dorf lassen. Du bist erheblich über das Ziel hinausgeschossen. Ich illustriere das anhand des bereits oben diskutierten Beispiels. In der Altfassung stand:

Bis zu zum Alter von 80 Jahren, bis bei ihm Parinirvana, das endgültige Nirvana (Verwehen), eintrat, wanderte er lehrend durch Nordinien.

Jeder zumindest ein wenig wohlwollende Leser versteht sofort, daß hier eine buddhistische Sichtweise wiedergegeben wird. Allerdings mag es auch weniger wohlwollende Leser geben, die auf die Idee kommen könnten, daß Wikipedia sich hier mit der Auffassung identifiziere, Parinibbana sei eine bewiesene objektive Tatsache. Außerdem ist es didaktisch schlecht, daß hier nicht ausdrücklich gesagt wird, daß Parinibbana mit dem Tod zusammenhängt. Also änderte ich folgendermaßen:

Ja, Du hast verstanden, worum es mir geht. Auch wenn ich nicht daran zweifle, dass Leser Parinibbana korrekt erkennen würden, eher daran (wie bereits mehrfach betont), dass Siddharta wirklich die Stufe Buddha erreicht hat. Das ist zentral! Es wäre unschön, wenn z.B. jugendliche Leser en passant akzeptieren würden, dass es so etwas wie Erleuchtung wirklich gibt.

Bis zu seinem Tod im Alter von 80 Jahren, der in der buddhistischen Tradition als Parinirvana (das endgültige Nirvana, Verwehen) bezeichnet wird, wanderte er lehrend durch Nordindien.

Das hast du geändert zur aktuellen Fassung:

Bis zu seinem Tod im Alter von 80 Jahren, mit dem er nach buddhistischer Vorstellung in das endgültige Nirvana eintrat, wanderte er lehrend durch Nordindien.

Ich finde deine Fassung akzeptabel, obwohl Parinibbana schon ein wichtiger Begriff ist, dessen Erwähnung sinnvoll wäre. Besser als "mit dem er ins endgültige Nibbana eintrat" fände ich "mit dem bei ihm das endgültige Nibbana (Verlöschen) eintrat", um einer örtlichen Deutung (etwa im Sinne europäischer Paradiesvorstellungen) vorzubeugen, und auch der Idee vorzubeugen, es gebe im Nibbana ein kontinuierlich fortexistierendes separates Ich (Seele), das sich "dort aufhält".

Dein Argument überzeugt. Mit der Fassung könnte ich gut leben und auch die Angabe "Nibbana" und ähnlich stört mich nicht sehr. Solche Fremdworte sollten aber jeweils erklärt oder in Klammern verwendet werden. Im Deutschen einzig bekannt ist NIRVANA -- warum kann man das nicht verwenden? Ist das grundfalsch, obwohl es so bekannt ist? Wenn ja, warum wird das dem Laien nicht erklärt?

Aber meinetwegen. Wichtig ist nun aber folgendes: Du hast die Änderung vorgenommen mit der Begründung "minus POV". Also ist die vorherige Fassung für dich ein (buddhistischer) POV. Und das ist ein Indiz dafür, daß es auch anderswo Probleme geben könnte. Darum sollten wir dem schon auf den Grund gehen. Du schreibst dazu: Ich geb's auf. Du willst die feinen Unterschiede einfach nicht sehen. Logik für Anfänger. Seien wir also geduldig und fragen wir: Worin genau bestehen die feinen Unterschiede, und wie können wir in der Logik für Anfänger vorankommen?

Gerne, jetzt wird es konstruktiv.

Es geht um den Satzteil der in der buddhistischen Tradition als Parinirvana (das endgültige Nirvana, Verwehen) bezeichnet wird. Die bloße Tatsache, daß hier berichtet wird, daß es für diesen historischen Vorgang in der buddhistischen Tradition einen bestimmten "Fachbegriff" gibt, und daß dieser ins Deutsche übersetzt wird, ist aus deiner Sicht bereits ein nicht akzeptabler POV des Artikels, obwohl ausdrücklich gesagt ist, daß es sich hier um eine buddhistische Ausdrucksweise für den Tod des Buddha bzw. einen damit gekoppelten Vorgang handelt. Wenn man also nicht mal schreiben darf, daß Buddhisten einen bestimmten Vorgang so und so bezeichnen im Rahmen ihrer Deutung dieses Vorgangs, was darf man dann überhaupt noch schreiben, ohne sich einen POV-Vorwurf einzuhandeln? Wer wird unter solchen Umständen motiviert sein, den Artikel zu überarbeiten?

Nein, da habt Ihr mich falsch verstanden. Der hier zitierte Halbsatz ist natürlich völlig OK und klar dargestellt. Allerdings bezog sich dieser Halbsatz nicht "auf den Tod von Buddha", sondern auf den "Tod von Siddharta". Der wiederum ist in Außenbetrachtung ein normaler Mensch. Die Logik des Satzes stimmt somit einfach nicht, denn in Essenz stand da: "Der Tod von Siddharta, der ... bzeichnet wird." Das ist natürlich Quatsch, denn nicht nur der Tod Siddharta wird als Parinirvana bezeichnet, oder? Gemeint war, dass der Tod jedes Erleuchteten (und somit auch der von Siddharta Buddha) als Parinirvana bezeichnet wird. Es geht hier auch (wie bereits oben eingestanden), nicht um falsch/richtig, sondern einerseits um enzyklopädische oder andererseits um neutrale Darstellung. Ich würde bevorzugen, dass man den Glaubenshinhalt, dass Erleuchtete ins Nirvana eingehen genau so darstellt (gerne in Euren Worten). Dann könnte man den leiblichen Tod Siddhartas beschreiben, ohne vom Nirvana zu reden. Somit hätte man den Fakten und Fiktion in getrennten Sätzen erwähnt. -- Ist diese Logik nachvollziehbar? --Kajjo 09:18, 29. Jul. 2008 (CEST)

Weiter. Du schreibst oben, zur Begründung deiner Ablehnung der Verwendung des Begriffs Buddha im Artikel: Der Begriff Buddha (Erleuchteter) setzt den Glauben an die Existenz von Erleuchtung und Erleuchteten voraus. Das heißt: die bloße Verwendung des Begriffs "Buddha" im Artikel ist für dich schon POV, weil jemand denken könnte, daß jeder, der das Wort Buddha einfach so verwendet, damit seine Überzeugung ausdrückt, der Buddha sei erleuchtet, was POV ist.

Nein, auch das ist falsch interpretiert. Natürlich kann man den Begriff Buddha verwenden, wenn man ihn als erstes als Ehrentitel mit genauer religiöser Bedeutung einführt und dann verwendet, wenn man auf diese Bedeutung Bezug nimmt. Da erwarte ich dann auch keine Wiederholungen. -- Wenn ich mich recht erinnere, ging es aber darum, dass bereits in er Einleitung ohne jegliche Erklärung verkündet wurde, dass Siddharta Buddha ist. Das kann man doch auch anders schreiben, oder? Ich will hier wirklich keine Inhalte ändern, aber sinngemäß sollte erkennbar sein, dass die Gestalt Siddharta historisch belegt ist, aber er nur nach buddhistischer Überlieferung als DER Buddha gilt. Ist das wirklich so absurd?

Auf diese Idee ist wohl bisher noch niemand gekommen. Auch lupenreine Marxisten sprechen überall auf der Welt völlig unbefangen vom Buddha, wenn sie den Siddharta Gautama meinen, und Christen ebenso. Was sollen wir denn nach deiner Ansicht tun? Buddha jedesmal mit Anführungszeichen schreiben? Oder "sogenannter Buddha" oder "angeblicher Buddha" oder "von Buddhisten für einen Buddha gehaltene"?

Nein, das ist nicht nötig. Aber die Abfolge im Artikel muss korrekt sein und mein Kritikpunkt bezog sich auf die Definition in der Einleitung. Formuliert die Einleitung korrekt neutral und definiert bitte einmal, was Buddha bedeutet. Ab dann verwendet Ihr Buddha immer dann, wenn von den religiösen Taten die Rede ist.

Damit wäre jedenfalls sichergestellt, daß auch der dümmste Leser schon in der Einleitung zweifelsfrei erkennt, welche persönliche Überzeugung der Autor zum Artikelthema hat. Wenn das ein Vorgeschmack künftiger Diskussionen ist, kann einem schon mulmig werden. Im Artikel Mohammed kommt häufig der Begriff "Prophetenbiographie" vor. Ein Prophet ist per Definition ein Bote oder Sprecher Gottes. Für Atheisten gibt es so etwas nicht und für Christen ist Mohammed ein Pseudo-Prophet. Wirst du also auf der Diskussionsseite von Mohammed vorschlagen, daß man zwecks NPOV überall statt "Prophetenbiographie" schreiben muß "Biographie des angeblichen Propheten" oder "Biographie des von Muslimen für einen Propheten Gehaltenen"? Der Artikel Mohammed stammt übrigens von Benutzer Orientalist, der nicht im allermindesten im Verdacht steht, ein Sympathisant des Islam zu sein. Nwabueze 04:41, 29. Jul. 2008 (CEST)

Ich werde mir den Artikel mal anschauen! :-)
Nachtrag: Auf der Seite Mohammed wurde die Einleitung sehr gut gelöst: "Mohammed ... ist der Religionsstifter des Islam. Mohammed wird von den Muslimen in der Reihe der Propheten als der historisch letzte angesehen (...) Er ist folglich nach islamischer Auffassung „Das Siegel der Propheten“, das heißt, der Beglaubiger der früheren Propheten oder der letzte Prophet in der Geschichte der Menschheit." -- Das nenne ich neutral formuliert. Es geht also. (Im Vergleich: Da steht eben nicht: "Mohammed war der letzte Prophet." --Kajjo 10:38, 29. Jul. 2008 (CEST)
Also nochmal: Sicherlich darf man einen ganzen länglichen Abschnitt mit Worten a la "Gemäß buddh. Überlieferung beginnen" und dann erwarten, dass der Leser erkennt, dass der ganze Absatz nur Überlieferung ist. Auch hier sollte der Sprachstil dann diese Annahme nahelegen und z.B. nicht Fakten und Fiktion mischen. Ich bin realistischer Autor und Leser und ich erwarte selbstverständlich nicht, dass hier Buddha in Anführungszeichen steht oder ständige "laut Tradition"-Floskeln verwendet werden müssen. Gut wäre aber: 1) Fakten und Fiktion klar trennen. 2) Einleitung mit besonderer Beachtung schreiben. 3) Neue Begriffe klar definieren oder verständliche deutsche Ausdrücke nutzen und die Fremdworte in Klammern angeben. --Kajjo 09:18, 29. Jul. 2008 (CEST)

noch einmal Vorschläge

Nach den konstruktiven Worten von Nwabueze, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass für mich als Laie und wahrscheinlich auch für die überwältigende Mehrzahl der laienhaften Leser das Gesamtbild des buddhistischen Glaubens im vorliegenden Artikel nicht verständlich wird.

Der hinduistische Hintergrund, die jetzt erwähnten "Sechs Daseinsformen", der Kreislauf der Wiedergeburt usw. sind doch grundlegend für das Verständnis, warum Erleuchtung und Nirvana überhaupt erstrebenswert sind. Der Glaube an Götter und Höllenwesen und Wiedergeburt ist offensichtlich von wichtiger Bedeutung für die Vorstellungswelt der Buddhisten.

Wenn ich den Absatz unter Einführung#Lehre lese, dessen zweiter Absatz grob von mir stammt, dann ist das so etwa der einzige Absatz, in dem Glaubensinhalte pragmatisch und für Laien verständlich dargelegt werden. Warum kann der Rest nicht auch in etwa so einem Stil erfolgen? Es spricht nichts dagegen, Sanskrit-Ausdrücke zu erwähnen, aber ein Text, der damit durchsetzt ist und immer wieder das Verfolgen von Wikilinks notwendig macht, weil man sonst nichts versteht, der ist nicht hilfreich.

Ich schlage vor, die Gliederung so zu überarbeiten, dass in der Einleitung dien zentralen Begriffe genannt werden (Erleuchtung, Buddha, Reinkarnation, Nirvana) und dann das gesamte Glaubensbild (hinduistischer Hintergrund, Daseinsformen, Samsara, Edle Wahrheiten, Achtfache Pfad) skizziert wird. Die Details der einzelnen Begriffe können danach erläuert werden, denn sie nützen erst dann etwas, wenn der Leser sie in einen Kontext einzureihen weiß. Für sich genommen sind die meisten Begriffe wenig verständlich. --Kajjo 09:37, 29. Jul. 2008 (CEST)

Was du hinduistischer Hintergrund nennst (ist nicht ganz korrekt, was man so Hinduismus nennt, ist wohl später als der Buddhismus entstanden), also der den drei großen indischen Religionen Brahmanismus/Hinduismus, Jainismus, Buddhismus gemeinsame gedankliche Hintergrund sollte in dem Artikel als vom Buddhismus unabhängig und von ihm vorausgesetzt herausgestellt und die Einordnung und Abgrenzung des Buddhismus zu den anderen indischen Religionen dargestellt werden. Natürlich gegebenenfalls nur ansatzweise mit Verweisen auf Hauptartikel. --Joachim Pense Diskussion 10:20, 29. Jul. 2008 (CEST)
Sehe ich genau so. --Kajjo 10:34, 29. Jul. 2008 (CEST)

Zwei Gesichtspunkte

Die sog. Vier Siegel, die ein Lehrsystem als buddhistisch ausweisen, sind nicht erwähnt. Synkretismus, dort hatte ich die Fundstelle angegeben: # ↑ Ein Lehrsystem gilt als buddhistisch, wenn es sich innerhalb des Rahmens der Vier Siegel bewegt: 1. Alles Erschaffene ist unbeständig 2. Alle verunreinigten Dinge sind leidhaft 3. Alle Erscheinungen sind leer und selbst-los. 4. Nirvana ist Friede. Aus: Das Auge einer neuen Achtsamkeit, S. 134, Dalai Lama

en:Anantarika-karmasiehe auch die dortigen Referenzen mit weiterführenden Angaben.

Austerlitz -- 88.72.8.85 11:24, 17. Mär. 2009 (CET)
Die Vier Siegel sind meines Wissens ein Begrifflichkeit, die es nur im Vajrayana-Buddhismus gibt. Die Vier Siegel können daher nicht als ALLGMEINE DEFINITON, was buddhistisch ist, herangezogen werden. Der Artikel beschreibt Buddhismus jedoch im gesamten Spektrum. Hier auf eine spezielle Sichtweise einer Strömung einzugehen ist vermutlich schon zu detailliert. --BambooBeast 14:56, 17. Mär. 2009 (CET)
Meines Wissens sind die "Drei Daseinsmerkmale" (Unbeständigkeit, Leidhaftigkeit, Nichtselbst) die ursprünglichere Zusammenfassung. Im Mahayana scheint Nirvana statt Leidhaftigkeit zu den drei wesentlichen Merkmalen des authentischen Buddhismus zu zählen. Die Vier Siegel geben beiden recht. :-) Ich meine, dass diese 4 Aspekte für den Buddhismus schon wesentlich sind, dass aber die Bezeichnung "Vier Siegel" eher ungebräuchlich ist. --xuPu 12:19, 18. Mär. 2009 (CET)

Fürstensohn?

Fürstentum Kapilavastu, heute Teil des Nepals, als Sohn des Herrscherhauses von Shakya geboren

Wir wissen wenig über die politischen Verhältnisse im Gemeinwesen der Sakkas. Die Bezeichnungen "Fürstentum" und "Herrscherhaus" sind geeignet, falsche Assoziationen zu wecken.

Das Gemeinwesen der Sakkas stand außenpolitisch zum Königreich Kosala in einem Souzeränitätsverhälnis, mußte also in Kriegszeiten Militärdienste leisten. Die innenpolitischen Angelegenheiten, Streitigkeiten um Wasserrechte zB wurden durch einen Rat geregelt, deren Vorsitzender der Vater des Siddharta Gotama war. Ökonomisch war sein Vater Bauer, vermutlich Großbauer mit eigenen Knechten, wiewohl er noch selbst auf dem Feld gearbeitet hat.

Von was man also höchstens reden kann ist von "einer der führenden Familien". (nicht signierter Beitrag von 85.178.100.209 (Diskussion | Beiträge) 12:58, 5. Apr. 2009 (CEST))

Grammatikalischer Fehler

Hallo, ich wäre dafür, hier eine Kleinigkeit zu ändern: "...eine fundamentale und befreiende Einsicht in die Grundbedingungen alles Lebens..." - Müsste es nicht heißen "... Grundbedingungen allen Lebens"? Soweit ich weiß ist hier der Genitiv die richtige Form.

Liebe Grüße, Tiger53 (nicht signierter Beitrag von 195.74.70.21 (Diskussion | Beiträge) 08:58, 16. Apr. 2009 (CEST))

Yes check.svg Done. Gruß, --Wissling 10:48, 16. Apr. 2009 (CEST)

Buddhismus

Was ist das?