Diskussion:Antisemitismus in islamischen Ländern
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[Bearbeiten] Einleitung verjüngt
Hallo. Ich habe nun endlich mal diese unsensible Vermischung aus Antisemitismus und Judenfeindlichkeit Rechnung getragen (allein das Lemma ist schon falsch und führte so zu vielen Zeilen überflüssiger Distanzierung von Arabarn und Antisemitismus). Unter der Rubrik Begriff ist hier nun deutlich gemacht, dass es sich um Judenfeindlichkeit handeln soll und nicht um die europäische Bedeutung für das Wort Antisemitismus. Infolge dessen ist sämtlicher POV Distanzierungs- und Relativierungsversuch überflüssig der vorher unter "Begriff" stand. Im Artikel zu Antisemitismus ist z.B. die Etymologie hinreichend geklärt. Die theoriefindenden Ansätze, dass der Westen den arabischen Ländern den Antisemitismus übergeholfen hätte usw. durfte ebenfalls gehen. Für eine so umfangreiche Herleitung von möglichen Begründungen heutiger Auffassungen ist die QUELLENzahl von NULL nicht ausreichend.Haram 04:01, 10. Jan. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Israelischer Stempel im Reisepass
Gibt es ein Verbot, mit einem israelischen Stempel im Reisepass in einen arabischen Staat einzureisen? --88.78.229.103 20:09, 17. Jan. 2008 (CET)
- in iran ja, aber das sind keine araber... (nicht signierter Beitrag von 90.134.170.158 (Diskussion | Beiträge) 20:11, 10. Feb. 2008)
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- Gilt meines Wissens für alle arabischen Staaten außer Ägypten und Jordanien. Quellen fallen mir grad keine ein. Soweit mir bekannt ist, kann man in D einen zweiten Reisepass beantragen, wenn man in ein arabisches Land reisen muss/will, dass mit israelischem Stempel keine Einreise erlaubt. Sollte eigentlich in den Artikel, wenn sich ne reputable Quelle, etwa Webseite des deutschen oder israelischn Aussenministeriums, findet. --adornix 21:01, 10. Feb. 2008 (CET)
Ja, dieses Verbot gibt es, genauso wie es ein Verbot gibt als Nichtjude oder Nichtjüdin in Israel eine Jüdin oder Juden zu ehelichen, weswegen jüdische-arabische israelische Ehepaare die Hochzeit meist in Zypern abhalten, um durch die im Ausland geschlossene Ehe nachträglich in Israel als Ehepaar anerkannt zu werden. Es ist auch für Nichtjüdinnen und Nichtjuden (ausgenommen sind Ehepartner/innen) unmöglich in Israel eine Staatsbürgerschaft zu erlangen, wenn sie nach Israel einwandern und dort leben wollen. Möglich wird es nur für Konvertiten zum Judentum. Leider ist diese politische und religiöse Ausgrenzung (noch) eine Gegenseitige, die eines Tages aber doch in einer Anerkennung enden muss, sind doch die Juden keine Fremden unter den Orientalen, wenn sich auch ein Teil so gibt, der uns orientalische Juden jedoch auch diskriminiert.
- ad Eheschließung: Das liegt in erster Linie daran, dass es eigentlich so etwas wie eine Zivilehe in Israel nicht gibt. Religiöse Eheschließungen und in anderen Staaten gültige Ehen werden aber in Israel anerkannt. Juden, deren Kinder und deren Ehepartner bekomen recht leicht die israelische Staatsbürgerschaft. Das hat historische Gründe und dient dazu, verfolgten Juden eine Heimat zu bieten. --Gerhard wien 09:13, 25. Feb. 2009 (CET)
- Dass es in Israel keine Zivilehe gibt ist typisch für die Nachbarländer Israels wie für fast alle islamischen Länder. Israel hat das Eherecht beibehalten, das im Mandatsgebiet Palästina galt, und das letztlich ein Überbleibsel des Millet-System des Osmanischen Reiches ist. Nebenbei kennen die meisten Länder der Welt keine Zivilehe. Die Zivilehe ist eine europäische Errungenschaft der letzten Jahrhunderte. Die eingewanderten europäischen Juden konnten dieses Erbe nicht in Palästina durchsetzen. Die Türkei hat im Gegensatz zu Israel das Millet-System schon in den 20er Jahren durch Atatürk abgeschafft und die Zivilehe eingeführt. --Mixia 17:02, 25. Feb. 2009 (CET)
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- Antizionismus und Antisemitismus sind nicht disjunkt. Der heutige Antisemitismus in islamischen Ländern ist in der Regel antizionistisch. --Mixia 10:24, 25. Feb. 2009 (CET)
- Kann man so sehen, muss man aber nicht, ich sehe das nicht so. Aber unsere Meinungen stehen ja hier nicht zur Debatte. --Krude 13:17, 25. Feb. 2009 (CET)
- Antizionismus und Antisemitismus sind nicht disjunkt. Der heutige Antisemitismus in islamischen Ländern ist in der Regel antizionistisch. --Mixia 10:24, 25. Feb. 2009 (CET)
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[Bearbeiten] Sayed Qutb
Hallo! Sollte in dem Artikel nicht auch auf die Urheberschaft eines gewissen Sayed Qutb (vgl. den Wikipediaartikel über Sayed Qutb: http://de.wikipedia.org/wiki/Sayyid_Qutb ) hingewiesen werden. Er hat einen nicht unbedeutenden Anteil am islamischen Judenhass und mit seinen Schriften viel dazu beigetragen, dass im Islam der historische Judenhass weiter angewachsen ist. Wenigstens ein Link zum Artikel sollte gesetzt werden. Gruß (nicht signierter Beitrag von 84.62.5.12 (Diskussion | Beiträge) 22:47, 24. Feb. 2008)
- Dann musst du diesen Anteil mit Fachliteratur belegen. Jesusfreund 17:09, 4. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Ghettos/ Mellah
Der Satz "Judenghettos und Berufsverbote gab es in islamischen Ländern nicht." ist so nicht richtig. Zumindest in Marokko gab es mit den Mellahs eigene Ghettos, auf die die Juden beschränkt wurden. Mellah--62.245.168.190 13:46, 2. Jun. 2008 (CEST)
- Die Mellahs stehen drin, aber auch, dass Juden freiwillig in eigene Viertel zogen. Bitte belegen, dass es sich um gezielte Getthoisierung handelte. Jesusfreund 17:09, 4. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Hochmittelalter
Der Abschnitt ist teils wirr, hinsichtlich der Situation der Juden im christlichen Teil Spaniens bis Ende des 15. Jahrhunderts auch ungenau bis verzerrend. Die Judenvertreibungen setzen v.a. Ende des 15. Jh. ein, bald auch die Verfolgung "judaisierender" Konvertiten. Findet jemand mit Sachkompetenz Zeit, diesen Teil zu überarbeiten? Andererseits stellt sich die Frage, ob an der Stelle überhaupt der christliche Teil Spaniens behandelt werden sollte; hat mit dem eigentlichen Thema wenig zu tun. D.J.
- Ich finde die Kritik aus diesem leider unsignierten Beitrag zutreffend. Das christliche Spanien gehört höchstens als Referenz in den Artikel. Ich habe den Absatz gestrichen und den vorausgehenden um eine Referenz erweitert. --Mixia 16:21, 3. Feb. 2009 (CET)
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- Es gibt durchaus einen Zusammenhang. Als Folge der Rekonquista wurden die jüdischen Gemeinden im heutigen Zentralalgerien von radikalen Sekten bekämpft und vernichtet. --Mastermaus 09:32, 10. Feb. 2009 (CET)
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- Ich habe die Formulierung etwas überarbeitet. --Mixia 10:40, 10. Feb. 2009 (CET)
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- Ich habe irgendwo ein Buch stehen, wo das Ganze ausführlich erläutert ist. Melde mich in ein paar Tagen wieder. --Mastermaus 11:18, 10. Feb. 2009 (CET)
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- Gefunden! Ich zitiere:
- "Für die Juden des Touat kam es Ende des 15. Jahrhunderts zu einem einschneidenden Ereignis. Es war die Zeit, da die christlichen Könige Spaniens die Eroberung der iberischen Halbinsel abschlossen (...) Einer der mächtigsten Männer Marokkos, El-Merilli, angesichts der christlichen Offensive von missionarischem Eifer erfüllt, wollte die saharischen Juden zur Aufgabe ihres Glaubens zwingen. Zunächst stieß er im Touat auf Widerstand. Der islamische Kadi von Tamentit, El-Asmouni, versuchte sogar eine grundsätzliche Entscheidung aller islamischen Schriftgelehrten Nordafrikas zugunsten der Juden herbeizuführen. Er konnte aber nicht verhindern, daß es 1492 in Tamentit zu einer antijüdischen Aktion kam, die im allgemeinen als Pogrom bezeichnet wird. (...) Diejenigen Juden, die ihren alten Glauben behalten wollten, wanderten aus und ließen sich im M'zab nieder." Zitat Ende
- Quelle: Klaus Polkehn "Im Banne der Sahara", Brockhaus Verlag, Leipzig 1969
- --Mastermaus 09:35, 12. Feb. 2009 (CET)
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[Bearbeiten] Osmanisches Reich
die genannten Städte gehören nicht alle zum osmanischem Reich
Bitte hinzufügen: Die Juden flohen im Jahre 1492 von der iberischen Halbinsel, als sie nach dem Untergang des maurischen Reiches gezwungen werden sollten, zum Christentum überzutreten. Sepharden sind Juden, deren Vorfahren bis 1492 in Spanien und Portugal ansässig waren. Sie sprechen eine gemeinsame Sprache, das Sephardische, das sich vom mittelalterlichen Iberoromanischen ableitet.
Der damals herrschende Sultan Beyazit II. (1481–1512) schickte einen großen Teil der osmanischen Flotte nach Spanien, um die sephardischen Juden zu retten. Mehr als 200.000 von ihnen, die sich nicht zum Christentum bekehren lassen wollten, flüchteten zunächst nach Tanger, Algier, Genua und Marseille, später nach Saloniki und schließlich auch nach Istanbul. Der Sultan gewährte damals über 50.000 dieser spanischen Juden Zuflucht im osmanischen Reich. In Istanbul sind die sephardischen Juden bis heute geblieben. Ihre Zahl wird auf etwa 20.000 geschätzt. Insgesamt 20 Synagogen sind in der Stadt zu finden, die bedeutendste von ihnen ist die 1951 eingeweihte Neve-Shalom-Synagoge im Stadtteil Beyoğlu, auf die drei terroristische Anschläge verübt wurden (1986, 1992 und 2003). Istanbul ist der Sitz des türkischen Oberrabbiners (zur Zeit Ishak Haleva). . Nurbanu,die Mutter von Murat III,soll eine gebürtige Sefardin mit Namens Rachel gewesen sein.
Auch im zweiten Weltkrieg flüchteten viele jüdische Wissenschaftler in die Türkei und waren dort als Professoren tätig.
- Steht entweder drin oder ist bislnag unbelegt. Anmelden, Belege bringen, selber machen. Jesusfreund 17:09, 4. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Weblinks überarbeiten
WP:WEB gibt 5 Links vom feinsten als Maximum vor. Darüber kann man bei sehr allgemeinen Übersichtsartikeln sicher hinaus, aber die jetzigen 21 (+ der Hinweis auf den Giordano-Artikel, der kein Weblink ist) sind allerdings zuviel. Wer immer sich zum Aufräumen berufen führt, möge bitte auch mal gucken, ob man den folgenden sinnvoll einbauen kann:
Daniel Pipes: “Where the Nazi ‘Big Lie’ Endures”, in New York Sun, 1. Mai 2007
--Asthma und Co. 16:04, 30. Dez. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Osmanisches Reich
was war das für ein "grösseres Judenpogrom 1574 in Safad"? bitte quellenangabe. danke.--Ajnem 17:54, 23. Feb. 2009 (CET)
[Bearbeiten] muslime, araber, indoiraner etc.
im artikel werden iraner oder perser (durchwegs) als araber bezeichnet. ohne persönlich zu werden: wer iraner (oder perser, was nicht das gleiche ist) für araber hält, sollte sich m.e. nicht als autor/in an einem so schwierigen und so hohe wissensanforderungen stellenden text betätigen. --Ajnem 18:09, 23. Feb. 2009 (CET)
[Bearbeiten] berufe und wohnviertel
"Juden siedelten jedoch oft freiwillig in eigenen Vierteln (Juderías) und spezialisierten sich auch hier auf die von Muslimen verachteten Berufe. In der Ära der Mauren waren sie oft Textil-, Gewürz- und Arzneihändler, staatliche Steuereinnehmer, Schriftgelehrte, Übersetzer oder Kunsthandwerker." juderias gab's m.w. nur in spanien. und sind "Textil-, Gewürz- und Arzneihändler, staatliche Steuereinnehmer, Schriftgelehrte, Übersetzer oder Kunsthandwerker" "von Muslimen verachteten Berufe"? wenn nicht, bitte ändern. --Ajnem 19:24, 24. Feb. 2009 (CET)
[Bearbeiten] Lemma
In jedem Diskussionsarchiv findet man Diskussionen zum Lemma. Hier's eine weitere *schäm*
Ich denke, dass das „in Ländern“ irreführend ist. Ich habe auch schon von Muslimen in Deutschland „antisemitische“ Ausrüfe auf verschiedenen Ebenen gehört; „Islam“ bindet sich ja nicht bestimmte Länder (trotz Islamische Republik), sondern an die Menschen, die den Glauben ausführen – in allen Ländern. Beschränkte sich der Antisemitismus tatsächlich nur auf die geografischen Länder wäre es OK, der islamisch begründete Antisemitismus reicht jedoch über die Grenzen „islamischer Länder“ hinaus.
Ich schlage deshalb eine Lemmaänderung zu Antisemitismus (Islam) (wie nl:Antisemitisme (islam)) oder Antisemitismus im Islam (wie en:Islam and antisemitism) vor. Was ja:イスラームと反ユダヤ主義 bedeutet weiß ich leider nicht ![]()
Beide Formen suggerieren keine Abhängigkeit (im Gegensatz bspw. zu Islamischer Antisemitismus o.ä.), sondern beziehen sich nur auf antisemitische Gedankenträger innerhalb dieser religiösen Strömung. -- Gohnarch░░░░ 10:12, 17. Mai 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Antisemitismus oder Judenhass?
Die Überschrift klingt irgendwie paradox, da Araber selber Simiten sind und daher die Bezeichnung selber ablehnen. Wäre der Begriff Judenhass oder Antizionismus, so wie die Moslems es selber bezeichnen, angebrachter? Oder versteht man generell unter Antisemitismus ausschließlich den Anti-Judentum? Dann ist die Bezeichnung Antisemitismus irreführend oder zumindest schwammig (nicht signierter Beitrag von 217.86.133.181 (Diskussion | Beiträge) 13:18, 16. Jun. 2009 (CEST))
- Juden sind noch weniger Semiten, als Araber das sind (jedenfalls nach antisemitischer Eigenlogik). Der Begriff Antisemitismus wird synonym für antijüdischen Rassismus verwendet. Juden sind natürlich keine "Rasse", dennoch gibt es Rassismus gegen sie. Antizionismus hingegen ist was anderes. Er richtet sich gegen eine bestimmte politische Ideologie. Dass er als Vehikel für Antisemitismus dienen kann, macht ihn nicht mit jenem identisch. -- Arne List 15:38, 16. Jun. 2009 (CEST)

