Diskussion:Bischof

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Falsche reformierte Kirchen / Bitte unierte Kirchen berücksichtigen

  • Die unter "Reformierte Kirchen" genannten Kirchen im Rheinland und von Westfalen sind keine reformierten Kirchen. Es handelt sich vielmehr um verwaltungsunierte Kirchen, die im Übrigen größtenteils lutherisch geprägt sind.
  • Die Landeskirchen, deren Leitungsperson "(Kirchen)präsident" heißt sind mit Ausnahme der Evangelisch-reformierten Kirche ebenfalls keine reformierten sondern unierte Kirchen.
Die pfälzische Landeskirche ist hierbei konsensuniert (d.h. es wurde (1818) als gemeinsames Bekenntnis für Mitglieder und Gemeinden festgelegt, was zwischen den beiden evangelischen Konfessionen nicht strittig war. Explizit nur lutherische oder nur reformierte Gemeinden gibt es daher in der Evangelischen Kirche der Pfalz nicht).
Die anhaltische Landeskirche ist als ehemaliges Mitglied der Altpreußischen Union verwaltungsuniert (d.h. unter ihrem Dach leben reformierte und lutherische Kirchenmitglieder und es kann lutherisch oder reformiert geprägte Gemeinden geben).
Der präzise Status der Union in der EKHN ist mir nicht bekannt.
  • Sinnvoll wäre also ein weitere Abschnitt über die unierten Kirchen, am besten im Anschluß an den zu verbessernden Abschnitt über die reformierten Kirchen.

Ciao, -- Nicetry 06:40, 29. Jun 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Bischöfe in Reformierten Kirchen

"Ausnahmen von dieser Regel finden sich in den osteuropäischen Reformierten Kirchen (beispielsweise Ungarn), die die Funktion des Bischofs, ähnlich wie in den Lutherischen Kirchen, kennen."

Ich habe mir die Freiheit genommen, den Satz zu ändern. Alle Reformierten Kirchen Osteuropas sind ungarische Reformierte Kirchen, die Mitglieder sind ungarischsprachig und die Lithurgiesprache ist Ungarisch. Mit dem Vertrag von Trianon wurde auch die Reformierte Kirche schwer geschlagen, die Kirche verlor mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder.

"Ausnahmen von dieser Regel finden sich heute in den ungarischen Reformierten Kirchen Osteuropas (Ungarn, Rumänien, Serbien, Slowakei, Ukraine), die die Funktion des Bischofs, ähnlich wie in den Lutherischen Kirchen, kennen."

Außerdem habe ich noch einen Satz über die Unitarische Kirche Ungarns und Siebenbürgens eingefügt, die aus der Reformierten Kirche heraus entstanden ist und deren Kirchenorganisation übernommen hat.

"Auch die im 16. Jahrhundert aus der Reformierten Kirche entstandene Unitarische Kirche (heute in Ungarn und Rumänien) kennt das Bischofsamt, da sie die Kirchenorganisation der Reformierten Kirche übernommen hat."

Gruß, Varujan (nicht signierter Beitrag von 131.152.218.198 (Diskussion | Beiträge) 12:00, 20. Dez. 2006 (CET))

[Bearbeiten] Geschichte

M.W. fehlt hier der historische Wandel des (röm.kath.) Bischofsamtes weitgehend. Unter dem christianisierten oström. Kaiser Konstantin wurden Bischöfe an Stelle der unfähig-korrupten heidn.-weltlichen Beamtenschaft erstmals auch in der weltlichen Staatsführung (Statthalterschaft) eingesetzt. Diese Instrumentalisierung durch die weltl. Gewalt wurde mit den Jahrhunderten derart umfassend, dass sich das Papsttum beim Investiturstreit für seine Kompetenzen zur Wehr setzen musste. Aus den verbeamteten Bischöfen wurden in der Folge die für das Mittelalter typischen Vasallen weltlicher Lehensherren, was einem lockereren Abhängigkeitsverhältnis gleichkam. Der Absolutismus sodann zeitigte zumindest für einige v.a. im Reich beso. privilegierte Bischöfe in Form des Fürstbischof-Titels einen neuen weltl. Macht-Höhepunkt (dem m.W. dann v.a. durch Napoleon Bonaparte ein Ende gesetzt wurde), während im totalen Gegensatz dazu z.B. die französ. Bischöfe in Form des Gallikanismus in starke Abhängigkeit zum Königshof gerieten und dort wohl schon damals auf das heute übliche, rein geistliche Amt festgelegt wurden (mit Ausnahme natürl. von Mazarin und Richelieu, die es als Kardinäle ins Ministeramt schafften...) --62.202.228.53 12:33, 5. Jan. 2012 (CET)

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