Diskussion:Blade Runner

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[Bearbeiten] Deckard ist ein Replikant

Hatte dies schon einmal am 24. Oktober 2009 in den Artikel geschrieben, ist nun völlig untergegangen. Nur im letzten Abschnitt der Handlung steht immer noch: Im Director’s Cut bleibt offen, ob die Flucht gelingt und ob Rachael leben wird, und sogar die Frage, ob Deckard selbst ein Replikant ist, wird aufgeworfen.

In einem Interview sagte Ridley Scott dass Deckard ein Replikant ist. Zu merken sei dies im Film als Deckard betrunken am Klavier sitzt und einen Tagtraum hat, wo ein - aufgrund seiner Programmierung - Einhorn darin vorkommt. Am Ende des Films, kurz bevor er mit Rachael flüchtet, findet er ein in der Form von Origami gebasteltes, kleines Einhorn vor seiner Wohnungstür, dass ein Polizist dort hingelegt hat. Ein Hinweis darauf dass die Polizei und die anderen Blade Runner bereits wissen dass er ein Replikant ist.[1] Auch fragte Rachael zuvor ob sich Deckard schon einmal selbst jemals dem Replikantentest („Voight-Kampff-Test“) unterzog. --The real Marcoman 04:24, 19. Jun. 2011 (CEST)

Keine Ahnung wo man das einbauen könnte. Man bräuchte dafür einen Interpretationsabschnitt. Wäre aber etwas einseitig, wenn dieser lediglich Ridley Scotts Interpretation behandeln würde... --Christian140 11:03, 19. Jun. 2011 (CEST)
Das ist eine Grundthematik bei vielen Geschichten von Philip K. Dick. Die Frage wird bereits in der literarischen Vorlage zu Blade Runner gestellt und dort meines Wissens offen gelassen. Ridley Scott hat diese Frage in Blade Runner wohl nach seinen Vorstellungen aufgearbeitet und für sich beantwortet. -- Avantenor 20:11, 19. Jun. 2011 (CEST)

Also mein Freund Dirk, ein absoluter Filmkenner, meint, der Director's Cut unterscheide sich vom Original dadurch, dass die Szene mit dem Wegfahren in die Natur extra weggeschnitten wurde. Der Director's Cut ist demnach also kürzer. Die Studiobosse wollten im Original die Szene, damit der Kinobesucher weiß, dass der Film ein Happy End hat. Im Director's Cut lässt sich das nur durch das Origami erkennen. Der japanische Polizist war demnach vor Rachels Wohnung, hat sie aber Deckard zu liebe nicht gestellt. Rolz-reus 18:04, 14. Aug. 2011 (CEST)

Das Einhorn spielt im Director's Cut vor allem auf die Traumsequenz mit dem Einhorn an, die dort eingebaut wurde. Deckard spricht mit niemandem über diesen Traum und trotzdem scheint Gaff diese Erinnerung zu kennen. Das könnte demnach bedeuten, dass es eine eingepflanzte Erinnerung ist und Deckard ergo ein Replikant. --Avantenor 15:47, 16. Aug. 2011 (CEST)

Es geht in dem Film doch viel weniger um technologischen Fortschritt, sondern viel mehr um gesellschaftliche Verhältnisse und Macht. Deckard wird von den Inhabern der Macht über seine eigene Identität getäuscht, um ihn dazu zu bringen Seinesgleichen zu jagen und zu vernichten (search and destroy). Dies kann als eine Anspielung auf den Vietnamkrieg gesehen werden, wo die amerikanische Obrigkeit Menschen aus der amerikanischen Arbeiterklasse einredete, die vietnamesischen Sozialisten seien ihre Feinde und müßten aufgespürt und vernichtet werden. In Amerika wurden besitzlose Arbeiter zwangsrekrutiert, und in den Kampf gegen vietnamesische Kämpfer für Arbeiterrechte geschickt. Zugleich fand in den USA im eigenen Landesinneren eine staatliche Überwachung von Gewerkschaftern, und eine staatliche und geheimdienstliche Hexenjagd auf Kommunisten statt. Obwohl die Polizisten und kleineren FBI-Agenten meist selber der Arbeiterklasse entstammten, gaben sie sich (da sie den Täuschungen und Sugestionen der die Medien beherrschenden Obrigkeit erlegen waren) dafür her, im Namen des vermeintlichen Gemeinwohls Angehörige der eigenen Klasse zu bespitzeln und zu verfolgen und zu bekämpfen. --91.52.153.169 18:03, 29. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Fehler in der Analyse

Im Artikel und dem dazugehörigen Foto heißt es, dass Deckard im Ennis House wohnte, dass ist meines Erachtens falsch! Laut dem Making Of auf der aktuellen Blu-Ray gab es keine Drehgenehmigung für das Haus und es wurden nur Abgüsse von den Wänden angefertigt, um die Wohnung von Deckard im gleichen Stil im Studio aufzubauen. Es sah also aus wie das Ennis House, war aber eine Kulisse in einem Studio --StefanServos 21:29, 25. Okt. 2011 (CEST)

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