Diskussion:Christ

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Definition Christ

Ich halte die von Sugizuk eingefügte Definition von Christ: "Ein Christ richtet sein Leben nach der Bibel aus und pflegt mit Jesus Christus den persönlichen Kontakt im Gebet. Ein Christ ist nicht fehlerfrei, aber er weiss, dass Jesus für seine Sünden gestorben ist, zudem hat er die Hoffnung auf ewiges Leben." nicht für allgemeingültig. Für mich können z.B. auch Menschen Christen sein, die nicht den persönlichen Kontakt zu J.C. im Gebet pflegen. Daher habe ich diesen Absatz entfernt. --Uwe Rumberg 22:59, 1. Jun 2005 (CEST)

Aber Christsein bedeutet beileibe mehr als nur getauft zu sein. "Man ist kein Christ nur weil man in die Kirche geht; man ist ja auch kein Auto nur weil man in der Garage steht" Ich bin entweder für einen Abschnitt wiedergeborener Christ oder einen eigenen Artikel mit selbigen Namen. --10.0.0.11 18:20, 11. Okt 2005 (CEST)

Sie können doch den Absatz nicht einfach entfernen, weil er nicht ihrem persönlichen Glauben entspricht. Der Satz beschreibt allgemeingültig und biblisch, was einen Christen ausmacht. Wenn sie für sich "Christ" anders definieren, so ändert dies doch nichts an der allgemeinen Gültigkeit der Definition "Christ" durch die Bibel. --84.138.124.110 12:44, 5. Mai 2006 (CEST)

Die Begrifflichkeit des "wiedergeborenen Christen" (englisch: born again) basiert auf einer einseitigen Interpretation einer einzigen Biblestelle (Jn 3:1-3). Die Verwendung dieses Begriffs ist ausserordentlich konfessionell geprägt durch die amerikanischen Evangelikalen und Fundamentalisten. Ich halte es für nicht verantwortbar nur ebensolche als Christen per Definition in der Wikipedia darzustellen. Persönlich würde ich gerne eine Überarbeitung des Artikels bezüglich NPOV sehen. Gast 09:59, 18. April 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Anregung für differenzierter Darstellung

Dieser Text stammt aus der englischen Wikipedia aus dem Artikel 'Sola fide'. Vielleicht kann er uns als Hilfe dienen eine Differenziertere Darstellung des Begriffes Christ hinzubekommen.
Abschnitt: Works of the Law
For a deeper understanding, it is important to note, that there is a distinction between the works necessary for salvation, and the works of the Law. One such example is Romans 3:28, which teaches whether circumcision is needed as a work of the Law. In contrast, there are works, such as those described in Matthew 25 (see above). However, the Mosaic law and the principles of the Gospel (such as the Sermon on the Mount and the Last Judgment of Matthew 25) correspond, and the latter fulfills, clarifies, and expands on the former. It centers on God's love for us, and love to others. So a Protestant believer will claim that "the law is holy, and the commandment holy, and just, and good," (Romans 7:12) harmonizing the two principles of the same Bible. (http://www.justforcatholics.org/a172.htm ) See Antinomianism and Christian view of the Old Testament Law.

Tradition Process
or
Event
Type
of
Action
Permanence Justification
&
Sanctification
Roman Catholic Process Synergism Can be lost via mortal sin Part of the same process
Lutheran Event Divine monergism Can be lost via loss of faith Justification is separate from and occurs prior to sanctification
Methodist Event Synergism Can be lost Dependent upon continued sanctification
Orthodox Process Synergism Can be lost through sin Part of the same process of theosis
Reformed Event Divine monergism Cannot be lost Both are a result of union with Christ

[Bearbeiten] Neutralität

Den Artikel halte ich insgesamt für erforderlich und informativ. Es mangelt dem Artikel jedoch m. E. an Neutralität, besonders da, wo Aspekte wie Bekehrung oder Säuglingstaufe angesprochen werden. Da gibt es unter Christen einfach zu viele und auch entgegengesetzte Auffassungen. Eine Überarbeitung des Artikels hinsichtlich NPOV halte ich daher für erforderlich. Ich bin mir im klaren darüber, dass das keine leichte Sache ist. Den Neutralitätsbaustein habe ich in den Artikel gesetzt, damit sich nach Möglichkeit Leute verschiedener Anschauungen finden, die den Artikel gemeinsam überarbeiten. Ich beteilige mich gerne daran, möchte mir aber erst noch Gedanken machen. --Mathetes 17:12, 20. Apr 2006 (CEST)

Vielleicht hilft es zur Neutralität, wenn Quellen angegeben werden. --Mathetes 18:01, 20. Apr 2006 (CEST)

Durch die Überarbeitung von Benutzer:Haruspex ist der Artikel nun so neutral, dass ich den Neutralitätsbaustein entfernt habe. Danke, Haruspex! -- Mathetes 15:43, 10. Jun 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Lösung

Ich glaube es wird entweder sehr schwierig oder unmöglich, den Begriff "Christ" hier allgemeingültig zu klären. Jede Konfession, jede Sekte und jeder Mensch, der die Bibel auslegt, hat ein anderes Vorverständnis und eine andere Einstellung dazu, was ein Christ ist bzw. was einen Christen ausmacht. Lösen lässt sich das ganze meiner Meinung nach nur, wenn man für jede Kirche, Freikirche und Konfession einen eigenen Absatz macht, wo beschrieben ist, wie die jeweilige Gruppe definiert, was ein Christ ist. Sekten und religiöse Sondergruppen könnte man auch einschliessen, der Meinungsfreiheit halber. --84.138.124.110 12:38, 5. Mai 2006 (CEST)

Mit Deinen ersten beiden Sätzen hast Du sicherlich nicht ganz Unrecht. Das mag ein Grund dafür sein, dass die Quellenlage (s. u.) für diesen Begriff sehr schlecht ist. Momentan ist der Artikel geprägt von der Auffassung, die eher im evangelikalen Lager verbreitet ist. Dass das nicht klar herausgearbeitet ist, sondern für diese Auffassung sogar der Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhoben zu werden scheint, beraubt dem Artikel m. E. seine Neutralität. Ich bin allerdings der Meinung, dass es für viele gängige Auffassungen eine große Schnittmenge gibt, so dass dann nur das außerhalb dieser Schnittmenge Liegende gesondert behandelt werden braucht. Wenn wir das Wikipedia-Prinzip gelten lassen, dass Informationen in Artikeln belegt werden müssen, dann wird wohl offenbar werden, dass sich viele Angehörige religiöser Sondergruppen gar nicht als "Christen" bezeichnen. Für diese anderen Bezeichnungen könnten dann ja eigene Artikel angefertigt werden, wenn es sie noch nicht gibt. Das Relevanzkriterium für diese anderen Artikel dürfte in vielen Fällen erfüllt sein. --Mathetes 16:10, 9. Mai 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Quellen

Momentan, 2006-05-09, gibt es für diesen Artikel keinerlei Quellenangaben. Die Informationen, die hier gegeben werden, sind also nicht überprüfbar und damit nahezu wertlos. Gerade im Bereich der Religion mit seinen vielen unterschiedlichen Sichtweisen und Überzeugungen dürfte m. E. ohne Belege, d. h. gute Quellen, gar nicht enzyklopädisch gearbeitet werden.
Andererseits - so habe ich nach einiger Recherche herausgefunden - ist die Quellenlage bezügliches des Begriffes "Christ" sehr dünn. Nicht einmal die großen deutschsprachigen theologischen Nachschlagewerke TRE und RGG enthalten dieses Stichwort. In keinem der theologischen Nachschlagewerke, die ich zu Hause habe, kommt der Begriff als Lemma vor. Allein das Fremdwörterbuch und das Herkunftswörterbuch von Duden verzeichnen das Stichwort mit kurzen Erläuterungen. Im Neuen Testament (NT) kommt der Begriff laut Konkordanz für die Lutherübersetzung dreimal vor. Nur an einer Stelle (Apg. 11, 26) und deren Kontext wird näher bestimmt, was unter der Bezeichnung "Christen" ("christianoi") verstanden wurde. So bin ich momentan hauptsächlich auf Sekundärliteratur zum NT und zum NT-Umfeld (Röm. Reich des 1. und 2. Jahrhunderts) angewiesen.
Wenn jemand belastbare Quellen zum Gebrauch und zur üblichen Bedeutung des Wortes "Christ" in einem bestimmten Bereich hat, möge er die bitte hier oder auf meiner "Spielwiese" nennen. Gibt es bspw. Weblinks zum Gebrauch in katholischer, protestantischer oder orthodoxer Tradition? (Eine Web-Suche ist sehr mühsam, da der Name "Christ" recht häufig gefunden wird und die anderen gefundenen Seiten meist keine Definition, Begriffsbestimmung o. ä. bieten.) Vielen Dank! Gruß --Mathetes 15:41, 9. Mai 2006 (CEST)

Bin jetzt im röm.-kath. Bereich fündig geworden: Katechismus der Katholischen Kirche: [1]

Im 2. Band des (röm.-kath.) Lexikons für Theologie und Kirche findet sich das Stichwort "Christ". Der Artikel stammt von Karl-Heinz Menke. Hat jemand Zugriff auf diesen Artikel und kann ihn hier kurz zusammenfassen? Danke! Gruß --Mathetes 18:31, 9. Mai 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Versionsbereinigung

Eine Version vom 8. Juni wurden wegen Wikipedia:Urheberrechte beachten gelöscht. --Lyzzy 11:28, 17. Jun 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Allgemeine Überlegungen

Wenn man nach der Definition von "Christ" fragt, landet man doch automatisch beim Glaubensbekenntnis. Vielleicht ist es sogar das selbe. Zummindestens hat es das selbe Problem. Um herraus zu finden ob es ein gemeinsamen Nenner oder eine Schnittmänge gibt, könnte man die folgenden Punkte untersuchen:

  • Jesus als Lehrer
  • ,als einziger Sohn Gottes.
  • Selbst göttlich
  • Jungfräuliche Empfängnis
  • Auferstehung
  • Sühne-Tot
  • Dreifaltigkeit
  • (Glaubens-)Taufe
  • Geist-Taufe
  • Gemeinde-Zugehörigkeit
  • Schuldbekänntnis/Sühne (Mt 6,12)
  • Schöpfungs-Glaube
  • Papst als Stellvertreter Gottes
  • Bibel als (einzigstes) göttlich inspiriertes Werk
  • Jüngernschaft
  • Gebet
  • Mission (Mt 28,19)
  • Armut/Besitzlosigkeit (Mt 5,3 Mt 19,21)
  • "Christus-in-uns"
  • Das Verständnis vom Abendmahl
  • Sakrament
  • Friedfertikeit (Mt 5,5+9)
  • Nächstenliebe
  • Jesus (leibliche) Wiederker (Mt 25,13)
  • "Gottes neue Welt" (Mk 1, 15)
  • Geistheilung (Mk 9,39)
  • "In-Zungen-Sprächen" (Apo 2,4)
  • usw....

Mr.bloom 01:20, 23. Jun 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Christen und Anstand

Jesus "empfahl seinen Anhängern ein anständiges Leben zu führen", schrieb ein(e) Benutzer(in) mit der IP-Adresse 80.121.105.227 am 2006-07-27 um 23:12 in den Artikel. Ich meine, dabei handelt es sich um ein weit verbreitetes Missverständnis. Christsein heisst nicht "anständig leben", z. B. stets angemessen gekleidet zu sein, höflich zu sein, zu wissen, wie man Gabel und Messer gebraucht, stets Bitte und Danke zu sagen, niemandem etwas wegzunehmen, nicht übermäßig zu schimpfen usw. Das kann dazu gehören und gehört wohl bei vielen Christen dazu. Aber dass Jesus seinen "Anhängern" (Jüngern) dies empfohlen habe, dafür fehlt mir die Quellenangabe. Ich denke, christliches Leben geht sehr viel tiefer und kann sich auch mal über den Anstand hinwegsetzen. -- Mathetes 23:37, 27. Jul 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Sündenbock ist ein Ritual der Juden und des Judentums

Der Sündenbock ist ein eigenartiges Ritual der Juden aus dem Alten Testament. In der Literatur gibt es keinen Hinweis diesbezüglich auf Christus und deshalb sollte dieser Begriff bei den Juden aufgeführt werden aber nicht bei Christus. In den gängigen Übersetzungen des Neuen Testaments kann kein diesbezüglicher Hinweis gefunden werden. Wie Christen leben sollten ist auch ausführlich im Neuen Testament beschrieben. Gegereal 08:04, 28. Juli 2006 (CEST)

Das Christentum ist aus dem Judentum hervorgegangen, zwischen denen kann man keinen klaren Schnitt machen und Opfer waren auch im Judentum nicht nur aus dem AT bekannt. Gib doch bei google mal "Jesus Sündenbock" ein, da findet man so einiges darüber. Jesus war übrigens auch Jude. ^^ --Haruspex 09:54, 28. Jul 2006 (CEST)

Christus war ein Jude. Er reformierte das Judentum und erschuf eine Gegenbewegung die sich auf der ganzen Welt verbreitete. Lies doch einmal die Literatur: - Die Bibel - Einheitsübersetzung, Herderverlag Stuttgart 1980 - Jesus und seine Zeit - J.R. Porter Orbisverlag München

Genaugenommen ist das Sündenbockritual ein Kult der von jüdischen Priestern vom Stamme Levi praktiziert wurde. Dieses Ritual entstand in der Zeit nach der Babylonischen Gefangenschaft ca. 586 vor Christus und ist daher nicht christlich.

Im Neuen Testament, das von Christus handelt ist dieses Ritual überhaupt nicht erwähnt, daher hat es mit Christ nichts zu tun und ist nicht christlich. Ich kann in meiner doch recht umfangreichen Literatur keine christliche Religion finden, die dieses Ritual praktiziert, also ist es nicht christlich, möglicherweise antichristlich. Der Sündenbock ist Teil des Judentums und wurde von den Urchristen und den späteren christlichen Religionen nicht übernommen. Dies ist offensichtlich und jederzeit beweisbar und deshalb sollten bei dem Artikel über "Christ" jene wesentlichen Daten stehen, die mit Christus in Zusammenhang stehen. Der Sündenbock gehört zum Judentum. -- Gegereal 11:21 28. Juli 2006 (CEST)

Es geht auch nicht darum, dass Christen dieses Ritual praktizieren, sondern darum, dass sein Tod als in dieser Tradition stehend betrachtet wurde und immer noch wird. Die Aufgabe der Opferrituale wird häufig nicht zuletzt auch damit begründet, dass durch Jesus Tod diese nichtmehr nötig seien, weil er sein Leben geopfert habe. --Haruspex 11:33, 28. Jul 2006 (CEST)
Der Begriff Sündenbock geht zurück auf Levitikus 16. Gemeint ist, einem Ziegenbock die Schuld symbolisch aufzuladen und ihn in die Wüste zu schicken, damit das Volk Israel versöhnt wird mit Gott. Zu Levitikus 16 steht bei mir in der Einheitsübersetzung, dass die Sache mit dem Sündenbock auf eine vorjüdische Tradition zurückgeht. Dieses Ritual wurde dann judaisiert, also in den jüdischen Ritus eingebaut. Ich habe den Begriff "Sündenbock" von Haruspex so aufgefasst, dass die moderne Bedeutung - soziale Rolle - dahinter steht. Das finde ich eine anschauliche, moderne Sprache. Eine Schwierigkeit ergibt sich für mich dann, wenn jemand sich etwas besser im jüdischen Ritus des Alten Testaments auskennt und nun fälschlicherweise - aber wie kann er das wissen? - den Begriff auf Levitikus 16 bezieht. Es gibt im Alten Testament eine ganze Reihe von Schlacht- und Brandopfern, die mit Unreinheit und Sünde zu tun haben. Durch Jesu Tod am Kreuz, so z. B. der Hebräerbrief, sind nun alle diese Opfer überflüssig geworden. Fazit: Da tatsächlich die Gefahr einer Missdeutung relativ groß ist, bin ich nun dafür, den Begriff "Sündenbock" aus dem Artikel zu streichen. Bitte nur die allernötigste Christologie in den Artikel, also nur dort, wo des Sinns wegen unbedingt erforderlich. Alle Änderungen bitte belegen (siehe Wikipedia:Quellenangaben; die bisherigen dünnen Literaturangaben sind keine Quellenangaben) Viele Grüße an Euch beide -- Mathetes 20:51, 28. Jul 2006 (CEST)
Es ist schon auch so, dass Jesus gewissermaßen in der Tradition der Opfertiere gesehen wird, siehe z.B. [2] oder [3]. Wenn aber selbst dir das nicht bekannt ist ist es vielleicht wirklich nicht dermaßen relevant, meinen Erfahrungen zufolge kommen diese Opfergedanken und -parallelelen eigentlich immer dann zum tragen, wenn es um Jesus' Kreuzigung geht. Liegt ja auch Nahe, denn die Funktionsweise (Schuld wird auf unschuldiges Opfer abgeladen) ist ja die selbe. Vielleicht auch nur Zufall, dass ich gerade mit solchen Leuten zu tun hatte und sie eigentlich eine Minderheit darstellen, keine Ahnung, kann ich mir aber eigentlich auch kaum vorstellen. --Haruspex 00:56, 29. Jul 2006 (CEST)
Hallo Haruspex,
Du hast nicht geschrieben, wen Du meinst mit "Wenn aber selbst dir das nicht bekannt ist ...". Ich beziehe es mal auf mich, da Dein Diskussionsbeitrag auf meinen folgt. Ich hatte geschrieben: "Es gibt im Alten Testament eine ganze Reihe von Schlacht- und Brandopfern, die mit Unreinheit und Sünde zu tun haben. Durch Jesu Tod am Kreuz, so z. B. der Hebräerbrief, sind nun alle diese Opfer überflüssig geworden." Der stellvertretende Sühnetod Jesu spielt im Neuen Testament eine bedeutende Rolle ebenso wie die Deutung des Todes Jesu als Opfertod. Zurückgeführt wird die Entstehung dieser Deutung meist auf das Gottesknechtslied in Jesaja 53. So z. B. Leonhardt Goppelt in seinem Buch Theologie des Neuen Testaments (siehe Mathetes' Quellen), S. 243f. Der Sündenbock wurde einmal jährlich in die Wüste geschickt und war weder Schlacht- noch Brandopfer. Deshalb ist der Sündenbock von den Opfertieren zu unterscheiden. Mir ist kein direkter Zusammenhang von Sündenbock und Jesu Tod bekannt. Dein erster Link weist auf einen Text, der "Sündenbock" mit Fragezeichen nennt und dann jede Antwort darauf vermissen lässt. Der Text der Schüler-SMD ist für mich keine zuverlässige Quelle, wenn es um theologische Fragen geht. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass es tatsächlich Theologen gibt, die so einen Zusammenhang herstellen und wissenschaftlich begründen. Ich selbst könnte so einem Zusammenhang, wenn er gut begründet ist, gut zustimmen, aber meine persönliche Meinung ist hier eher irrelevant, denn wir sollen hier keine Theoriefindung betreiben, sondern Theoriedarstellung. Viele Grüße -- Mathetes 14:27, 29. Jul 2006 (CEST)
Klar war das auf dich bezogen, dich kenn ich schon ein wenig und ich weiß dass du da eine gewisse Kompetenz hast. Den Sündenbock hatte ich als bekanntes Beispiel für diese ganze "Schuld-Ablade-Geschichte" betrachtet, dass das so missverständlich ist hätte ich garnicht gedacht. Und dass es kein klassisches Beispiel für ein Opfertier ist, naja, wirklich geopfert wurde Jesus auch nicht. Um Theoriefindung ging es mir auch nicht, es ist einfach soweit ich es kennengelernt habe die Standardlehre. --Haruspex 15:08, 29. Jul 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Ursache für Verbreitung des Christentums

Im Artikel steht nun: "Die Lehren des Christus verbreiteten sich schnell im gesamten römischen Imperium, weil die Römer aus Palästina die Juden verjagten." Unter Christentumsgeschichte steht, dass vor allem die Hellenisten für die Verbreitung des Christentums verantwortlich gewesen seien und im Artikel Hellenisten wiederum steht, dass sie wegen ihrer Tempelkritk von den jüdischen Machthabern verfolgt worden seien. Kann da jemand für Klarheit sorgen? --Haruspex 14:06, 28. Jul 2006 (CEST)

Historisch gesehen belagerte Titus, der Sohn des römischen Kaisers im Jahre 70 n. Chr. Jerusalem und zerstörte den Tempel der Juden. Von diesem Tempel steht nur mehr ein kleiner Rest der Westmauer, die heute als Klagemauer bekannt ist. Die aufständischen Judenzeloten flüchteten auf die Festung Masada. Sie konnten Masada nicht halten, wollten sich nicht ergeben und begingen dann lieber Selbstmord.

Ein weiterer Aufstand wurde 132 n. Chr. niedergeschlagen. Seit dieser Zeit war es den Juden verboten in den Ruinen der heiligen Stadt Jerusalem zu leben. Viele Juden und die Judenchristen fliehen in andere Städte rund um das Mittelmeer. Etwa auch nach Pella, Ephesus und Rom. Die "Hellenisten" waren griechischsprechende Christen, die es auch in Jerusalem gab. Vergleiche Ninian Smart: Atlas der Weltreligionen, Verlag Könemann Köln. Und nocheinmal: Der Sündenbock gehört zum Judentum. Im Neuen Testament, das das Buch über Christus und das Buch der Christen ist wird er nirgendwo gefunden. Bitte respektiere diese literarische Tatsache. Es ist einfach die Wahrheit. --Gegereal

Er wurde und wird von Christen aber so betrachtet und darum geht es in dem Satz. Im NT wird Jesus übrigens auch als "Lamm Gottes" bezeichnet. Zu den Hellenisten: Danke erstmal. Die wurden dann vorher von den jüdischen Machthabern verfolgt und danach haben die Römer angefangen, die alle Juden zu vertreiben, oder wie? --Haruspex 16:16, 28. Jul 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Literatur

  • Herbert Vorgrimmler: Neues Theologisches Wörterbuch. Herder, Freiburg im Breisgau 2000, ISBN 3-451-27340-3.

[Bearbeiten] Völlig überflüssige Doppelung?

Hallo,

hat dieser Artikel eigentlich irgendeine Berechtigung? Warum sollte man das Christentum und dessen Geschichte unter diesem Lemma noch einmal abhandeln? Alle Informationen, die hier enthalten sind, stehen dort auch. --Tolanor 20:13, 3. Okt 2006 (CEST)

Hallo Tolanor,
hat Deine Einrichtung eines Redirects eigentlich irgendeine Berechtigung? Mit wem hast Du das abgestimmt? Jedenfalls nicht mit den Leuten, die diesen Artikel bisher betreut haben. Das ist ganz mieser Stil, was Du hier treibst. Bitte belege hier Deine Behauptung und warte danach mindestens einige Tage, welche Antwort Du erhältst. Deine Vorgehensweise, zunächst einen Redirect einzurichten, ohne hier auf der Diskussionsseite vorher Deine Absicht kundzutun und irgendeine Begründung zu hnterlassen, stößt bei mir auf größtes Missfallen zumal Du dann noch zweimal revertiert hast. Solche tiefgreifenden Maßnahmen sind grundsätzlich eine angemessene Zeitlang vorher anzukündigen und dabei eingehend zu begründen, Schließlich willst Du ja überzeugen. Im Konsens kann man alles machen, aber bitte nicht im Alleingang. -- Mathetes 22:28, 3. Okt 2006 (CEST)

Hallo, du hast nach wie vor keine Argumente zur Sache vorgebracht, was mich zu der Vermutung veranlasst, dass dir schlicht keine einfallen. Solltest du weiterhin keine konkreten Argumente vorbringen können, steht dem Redirect ja nichts mehr im Wege. --Tolanor 22:34, 3. Okt 2006 (CEST)

Hallo Tolanor,
Du willst Bestehendes verändern. Also liegt die Last der Begründung dafür bei Dir. Bitte belege hier Deine Behauptung und warte danach mindestens einige Tage, welche Antwort Du erhältst. -- Mathetes 22:50, 3. Okt 2006 (CEST)

Nur kurz mal zum Grundsätzlichen: Solange wir hier ein Wiki sind, werde ich mit Sicherheit nicht jeden Furz, den ich vorhabe zu tätigen, vorher ankündigen. Wie soll das weitergehen? Muss ich bald ein Meinungsbild veranstalten, bevor ich einen Artikel verbessern darf?
Jetzt zur Sache (auf die du ja partout nicht eingehen willst): Meine „Behauptung“ war: „Alle Informationen, die hier enthalten sind, stehen dort auch.“ Im einzelnen:
  • In der Einleitung erklärt dieser Artikel, was ein Christ sei. Dasselbe steht in Christentum: „Jesus wird von den Christen als der Christus (der Gesalbte), also der jüdische Messias, verehrt sowie als der Mensch gewordene Sohn Gottes.“
  • Dann wird auf die Etymologie des Wortes eingegangen: „Das Wort "Christ", altgriechisch "Χριστιανοι" (Christianoi = Christianer), für die Anhänger Jesu Christi soll zum ersten mal in Kleinasien in der heutigen Türkei um 42 erwähnt worden sein.“ Dasselbe steht in Christentum: „Die Apostelgeschichte (11,26) erzählt, dass die Nachfolger Christi den Namen Christen zuerst von den Ungläubigen der zum Römischen Reich gehörenden syrischen Stadt Antiochia am Orontes erhielten, in welche sie nach den ersten Verfolgungen in Palästina geflohen waren.“ – beides basiert auf der gleichen Quelle (Apg).
  • „Christen sind Monotheisten und glauben an nur einen Gott, den sie sich aber in drei Personen vorstellen als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Im Judentum offenbarte Gott sich dem Volk Israel bereits als JHVH. Aus diesem jüdischen Gottesglauben ist der christliche hervorgegangen.“ – wird alles unter Christentum#Lehre viel ausführlicher abgehandelt.
  • „Christ sein“ bis „sogar ganz abgelehnt“ ist in meinen Augen Geschwurbel. Wie auch immer: Das wird alles schon in Christentum dargestellt (unter #Lehre).
  • „Die christliche Lehre verbreitete sich in den ersten Jahrhunderten schnell im gesamten römischen Imperium und ausserhalb davon.“ – so ein Schwachsinn. Von „schnell“ kann zunächst gar keine Rede sein, und dass die konstantinische Wende hier nicht einmal erwähnt wird, spricht für sich. Wie auch immer: Das wird alles schon im Artikel Christentumsgeschichte (wo es hin gehört), auf den bei Christentum#Geschichte verwiesen wird, dargestellt, und zwar weitaus besser (wenn auch immer noch ziemlich schlecht).
  • Der letzte Absatz wird ebenfalls vollständig bei Christentum behandelt.
Also: Dieser Artikel hier ist schlecht und überflüssig. Ich setze daher den Redirect abermals und bitte dich, nicht zu revertieren, wenn dir weiterhin keine Sachargumente einfallen. --Tolanor 23:57, 3. Okt 2006 (CEST)

Hallo Tolanor,
bevor hier ggf. ein Redirect eingerichtet wird, warten wir bitte erst mal einige Tage auf das, was andere zu diesem starken Eingriff in diesen Artikel und zu Deinen Argumenten zu sagen haben. Danke für Deine Mühe der einzelnen Auflistung! Gruß -- Mathetes 00:44, 4. Okt 2006 (CEST)

Noch einmal hallo Tolanor,
ich werde mich in den nächsten Tagen mit Deinem Anliegen hinsichtlich dieses Artikels näher befassen und Dich wissen lassen, was ich dazu denke und wie wir "die Kuh vom Eis kriegen". Auch mir gefällt nämlich der Artikel in der jetzigen Form nicht so ganz, auch wenn ich ihn heute für viel besser halte als noch vor einigen Monaten (damals Neutralitätsproblem). So viel schon vorab: Es gibt weitere Artikel, deren Inhalt meiner Meinung nach eigentlich hier eingearbeitet gehörte: Namenschrist und U-Boot-Christ (nahezu identisch in der Sache und deshalb m. E. wirklich redundant). Dabei könnte man dann auch gleich den für meine Gefühle zu strengen POV dort entfernen. Weiteres in den nächsten Tagen. Bis dann -- Mathetes 01:30, 4. Okt 2006 (CEST)

Grüße,
Soweit ich sehe, gibt es einen eigenen Artikel Muslim. Man könnte ja auch argumentieren, daß unter Islam alles definiert ist und man einen zusätzlichen Artikel unter "Muslim" nicht benötige. Des weiteren Christ(en), Muslim(e), Buddhist(en) und sonstige Religionsangehörige zu ihren jeweiligen Religionen verschieben, so daß, wenn ich z.B. Christ oder Muslim eingebe, ich eben Christentum oder Islam bekomme. Die Frage stellt sich dann bezüglich des Informationsinhaltes, denn zu lange Artikel werden oftmals unübersichtlicher, und die Lust am Lesen vergeht.--Carski 14:45, 14. Okt 2006 (CEST)

Naja, nun sieht der Artikel aus wie eine zweite Begriffsklärungsklärungsseite zu Christ, finde ich nicht sehr gelungen. Aber in der Tat wäre es schön wenn es mal zu einer Einigung käme, stimmt doch bitte zur Not einfach drüber ab... --Haruspex 19:58, 18. Dez. 2006 (CET)

Ich finde die aktuelle Version http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Christ&oldid=25288225 des Artikel Christ sehr gut. Ausführlicher muss es nicht sein. Wer mehr über das Christentum wissen will kann ja dort nachlesen. Der Artikel sollte aber auf jeden Fall erhalten bleiben. Nicht nur deshalb, weil es auch einen Artikel Moslem oder Jude gibt. Es gibt nun mal Christen, so wie es Weise, Schwarze, Deutsche, Russen etc. pp gibt. --КаіСорен (KaiSören) 23:09, 18. Dez. 2006 (CET)


Nachdem hier Tolanor schon einmal etliche Argumente (s.o.) gebracht hat für einen Redirect dieses Artikels nach Christentum, möchte ich diesen Vorschlag jetzt noch einmal aufgreifen. Der Artikel ist tatsächlich in der jetzigen Form überflüssig. Darüber hinaus ist er in seiner Hauptaussage sachlich falsch und technisch schlecht gemacht:

  • Christ wird definiert als „ein Anhänger der Lehren von Jesus von Nazaret (bekannt auch als Jesus Christus) bzw. des Christentums“. Dies ist in zweierlei Hinsicht falsch: Christen verstehen sich nicht als Anhänger der Lehren Jesu von Nazaret, sondern seiner selbst. Und zwar nicht weil er auch bekannt als Jesus Christus ist (als wäre das ein Künstlername ...), sondern exklusiv deshalb.
  • Man verweist nicht zweimal auf die selbe Fußnote (hier Anmerkung 2). Der Autor heißt zudem nicht Vorgrimmler, sondern Vorgrimler.

Der Artikel sollte zumindest ansatzweise die inhaltliche Qualität des Artikels Christentum haben. Und wenn hier als Argumente die Artikel Juden und Muslim angeführt wurden, so muss man auch sehen, dass diese erheblich mehr zu sagen haben.
Man könnte diesen Artikel erheblich aufwerten, indem man nicht nur die obigen Fehler korrigiert, sondern z.B. einen Abschnitt einfügt, der erklärt, wie ein Mensch Christ wird (nämlich durch die Taufe). Dann hätte man hier wenigstens etwas Informatives zu lesen. Aber so ist der Artikel ziemlich unerträglich. --Arjeh 20:47, 9. Jun. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Frage

Also meine Frage ist wenn Jesus mit Nachnamen Christus heißt. Dann muss ja Gott auch so heißen. Oder etwa nicht den Jesus ist ja sein Sohn.

--91.44.234.128 (01:25, 6. Mär. 2010 (CET), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

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