Diskussion:Drama

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Der Wikipedia-Eintrag zu Komplikation führt nicht zu einem Dramen-relevanten Artikel. Ich habe den Link entfernt. 84.151.236.143 21:46, 26. Apr 2006 (CEST)

"Drama" heißt übersetzt Drama!?!?!?--4~ 15:49, 27. Jan 2005 (CET)

Mal eine Anmerkung: Das 5-aktige Drama entstand erst in der Klassik, die Dramendefinition nach Aristoteles geht von 3 Akten aus (steigende Handlung udn retardierender Moment wurde später eingefügt).

Das Ganze wurde dann von Gustav Freitag nochmal definiert.

das ist so nicht richtig: aristoteles geht von gar keinen akten aus. die griechische tragödie nach aristoteles hatte keine akte, sondern nur einen chor, der die verschiedenen handlungen (prolog, mehrere epeisodos, exodos) trennte. erst später als der chor mehr und mehr an bedeutung verlor, hat man begonnen diese handlungen durchzuzählen: prolog = akt I, epeis. I = akt II usw. O.k. 12:42, 15. Mai 2007 (CEST)

'Drama' ist hier völlig falsch beschrieben. Unter diesem Artikel findet man die Beschreibung der Dramatik, was eine Gattung aus der Gattungs-Trias (Lyrik - Epik - Dramatik). Das Drama ist aber nur die Erscheinungsform innerhalb der Gattung. --SRJ 18:08, 18. Jan 2006 (CET)

Drama = Drama ??? Aber noch schlimmer ist die Erklärung das Aufbaues. Ungna



Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vorschlag einer grundlegenden Überarbeitung des Artikels (?)

Überschrift zwecks Übersichtlichkeit nachgetragen von Zyril 22:14, 1. Jun 2006 (CEST)

bei korrekturen bitte mit andere farbe mfg Mehdi T.

DRAMA

Ein Drama ist eine literarische Gattung, deren Handlung bzw. Geschehen durch Schauspieler dargestellt wird. Es ist allgemein bekannt, dass das Drama die höchste Leistung der Kunst sei. Immerhin vereint der dramatische Dichter als einziger Außen- und Innenwelt in Wechselwirkung, wogegen sich der epische Dichter nur auf die Außenwelt konzentriert und der lyrische auf die Innenwelt. Die Handlung des Dramas wird in der Gegenwart dargestellt. Die Einheit des Ortes und der Zeit sind nebensächlich, aber die einzelnen Szenen müssen zu einer abgeschlossenen Handlung und einer stetigen Entwicklung führen. Im Drama verbindet sich die Handlung mit der Charakteristik der Personen. Diese kann auf verschiedenste Weise dargestellt werden. Einmal indirekt d.h., dass der Zuschauer sich selbst ein Bild von dem Charakter der gespielten Figur macht, nämlich dadurch, dass man die Person handelnd und in Beziehung zu den anderen Personen beobachten muss. Andererseits direkt, durch die eigenen Reden der Person, durch die Urteile der anderen oder durch Kontrastfiguren. Wenn es um wichtigere Personen geht, hat der Dichter die Möglichkeit die Charakteristik der Person zum Beispiel durch Monologe darzustellen, denn so können die Gedanken hörbar gemacht werden. Mit zu den wichtigeren Personen gehört die Hauptperson, der Held (Protagonist), welcher die sorgfältigste Charakterisierung benötigt. Deswegen befindet sich um diesen herum mehr oder weniger wichtige Nebenpersonen, die Partei des Helden und seine Gegner (Antagonisten). Das klassische Drama wurde von Horaz (* 65 v. Chr.; † 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, neben Vergil einer der bedeutendsten römischen Dichter der „Augusteischen Zeit“, das heißt der Zeit zwischen 43 v. Chr. - 14 n. Chr.) In seiner " Ars poetica" in fünf Akte eingeteilt:


1. EXPOSITION (lat.expositio= Darlegung) Hierbei wird dem Zuschauer die Ausgangssituation erklärt, um den Ablauf überhaupt verstehen zu können. Dazu gehören auch Zeit, Ort und Personen. 2. KOMPLIKATION Dies ist die steigende Handlung. Die Komplikationen werden offensichtlich. 3. PERIPETIE (von altgr. , "plötzlicher Umschlag", "unerwartete Wende"; im Drama: "durch plötzlichen Umschlag bewirkte Lösung des Knotens") Dieser Akt stellt den entscheidenden Wendepunkt dar. Die vorhergegangenen Umstände verkehren sich ins Gegenteil .4. RETARDATION Um die Spannung auf die bevorstehende Katastrophe zu steigern die Handlung verlangsamt. 5. KATASTROPHE Es kommt entweder zu einer wirklichen Katastrophe oder es kommt zu einem "guten" Ende. GESCHICHTE

Die Wurzeln des (europäischen) Dramas liegen in der Antike. Parallel dazu entstanden Tragödie und Komödie. Die zwei wichtigsten Entstehungsgründe waren einerseits der Spieltrieb des Menschen und der kultische Bereich, nämlich die Umzüge und Chöre im Rahmen des Dionysoskultes der griechischen Antike. Thespis (* 6. Jahrhundert v. Chr. in Ikaria, Attika) gilt als einer der ersten griechischen Tragödiendichter und Schauspieler in Athen. Einer griechischen Sage nach ist er der Erfinder des Dramas, speziell der Tragödie. Im Jahre 543 v. Ch. hat er den immer unverständlicher werdenden Chören einen Einzelsprecher zugeteilt. Später führte Aischylos einen zweiten Schauspieler und Sophokles einen dritten ein. Es folgte das Satyrspiel, das von Pratinas um 500 v. Chr. in Athen eingeführt wurde. Die Komödie ist aus dem Dionysoskult entstanden. Dabei trieben junge berauschte Leute mit grotesken Masken Späße, aus denen Theaterstücke wurden und unter Aristophanes ihren Höhepunkt erreichten. 328 v .Ch. wurde das erste Theater in Athen gebaut, welches Platz für 14.000 Zuschauer hatte. Seit der Gründung der Römischen Republik im Jahre 509 v. Ch. wurde die szenische Darbietung geboten. Rom entwickelte das griechische Schauspiel weiter, indem es die Personen vermehrte und Masken wegließ, womit der Mimik eine wichtige Rolle zukam. Die Schauspieler waren zwar gut bezahlt, aber hatten kein hohes bürgerliches Ansehen.


Mittelalter


Wie das Griechische Theater spielten der kultische Bereich und der Spieltrieb der Menschen die wichtigste Rolle. Im Spätmittelalter kam das Lustspiel dazu. (Eine Komödie (=Lustspiel) (v. griech. komodia = Lied der Gemeinen; Gesang bei einem fröhlichen Umzug) ist ein Drama mit erheiterndem Handlungsablauf, der in der Regel glücklich endet.)

Renaissance, Humanismus, Barock


Mit der Wiederentdeckung der antiken Formen beginnt das Drama der Neuzeit. Aus diesem entstanden die italienische Komödie und Tragödie der Renaissance. Dieser beinhaltet bereits die Formenwelt, welches das Theater bis in das 18. Jahrhundert prägt: Die drei Einheiten.




18. Jahrhundert


Das 18. Jahrhundert war geprägt vom Drama der Renaissance und dem elisabethanischen Drama(Shakespeare) Im Gegensatz zum Theater des Festlandes ist es durch seine offene Form und dem Verzicht auf die drei Einheiten wie auch auf die Ständeklausel, einer lockeren, raschen und abwechslungsreiche Szenenfolge geprägt.

19. bis 20 Jahrhundert


In Deutschland gibt es seit Ende des 18. Jahrhundert keine Verbindliche Formenwelt mehr. Hier sind die wichtigsten Stationen aus der Zeit genannt.

Entstehung des Bürgerlichen Trauerspiels Das bürgerliche Trauerspiel ist ein Drama, dessen Tragik sich nicht mehr in Schicksalen aus der Welt des Hochadels, sondern des Bürgertums entfaltet. Es geht um den Kampf gegen die Unterdrückung durch den Adel. (bereits im 18. Jahrhundert bei Lessing, "Emilia Galotti" und "Miss Sara Sampson" sowie bei Schiller, "Kabale und Liebe")

Milieudrama (das Milieu beherrscht die Entwicklung des Helden) des Realismus, besonders jedoch des Naturalismus

Wiederbelebung traditioneller Formen (Hofmannsthal: "Das Salzburger große Welttheater", "Jedermann")

Episches Theater (bes. bei Bert Brecht) regt den Zuschauer zum hinterfragen und Nachdenken an (Verfremdungseffekt). Die Unterhaltung liegt dabei im Denk -und Reflexionsprozess beim Zuschauen.

Theater des Absurden Das Absurde Theater ist eine Richtung des Theaters des 20. Jahrhunderts, die die Unsinnigkeit der Welt und den darin verlorenen Menschen darstellen will.(z. B. Samuel Beckett, z. B. "Warten auf Godot")




Formen des Dramas

Das Drama unterteilt sich in 3 Hauptgattungen, nämlich in Tragödie, Komödie und Tragikomödie.

Tragödie (griechisch trágos: Bock und odé: Gesang)

hierbei ist der Mensch zumeist in eine unlösbare Situation verstrickt. Sein Schicksal bestimmt den Verlauf der Handlung. Die Tragödie hat sich im antiken Griechenland aus den kultischen Spielen zu Ehren Dionysos entwickelt. Im 20. Jahrhundert wurden die bis dahin geltenden Gattungsbestimmungen aufgehoben und es etablierten sich Mischformen zwischen Tragödie und Komödie. (Groteske, Tragikomödie). In der Alltagssprache wird der Begriff tragisch für etwas sehr trauriges verwendet. In diesem Fall bedeutet es aber, dass sich jemand in einer unauflösbaren Situation befindet. Bespiel Ödipus und Hamlet.

Aristoteles wollte bei den Zuschauern während der Aufführung Mitleid (eleos) und Furcht (phobos) für den Helden erwecken. Ein wichtiger Aspekt bei der Tragödie ist der Chor. Er hat zwei verschiedene Aufgaben: 1. Er muss zusammenhängende Chorlyrische Partien singen, Chorlieder. 2. Außerdem muss er sich an der szenischen Handlung im Dialog beteiligen, in lyrische Form oder in Sprechversen.


Komödie (griechisch komedía: Gesang zu einem frohen Gelage) Hierbei prägt das Komische die Handlung, die Komödie ist ebenfalls bei Dionysosfeiern entstanden. Schon damals legte man Wert auf Wortkomik mit pantomimischen Elementen. Aristophanes war einer der Wichtigsten Dichter der Komödie. 486 v. Ch. wurde in Athen die früheste Bekannte Komödie aufgeführt. Die Komödie kann man beispielsweise unterteilen, nach der Form: Charakterkomödie: eine einzelne Person steht im Vordergrund Typenkomödie: charakterisiert durch ein typisches, durch Masken, Gestik oder Kostüme wieder erkennbares Rollenpersonal Konversationsstück: spielt in höheren Gesellschaftskreisen und lebt von der geistreichen Konversation nach dem Inhalt: satirisch-gesellschaftskritische Komödie Groteske: benannt nach den seltsam verschnörkelten Wandmalereien in der Grotte des Titus-Palastes in Rom, typisch sind grausige, bizarre Situationen, die lächerlich dargestellt sind

Tragikomödie Die Tragikomödie ist die Mischung von Tragik und Komik. Sie ist dazu gedacht die Doppelgesichtigkeit des menschlichen Lebens und der Welt zu verdeutlichen.

Unterschied zwischen antikes und modernes Drama


Antike Das antike Drama ist bei den Athenern im 6. Jahrhundert entstanden. die wichtigsten Dramengattungen waren die Tragödie, die Komödie, das Satyrdrama und das griechische Drama.

Moderne Das moderne Drama ist gegen Ende des Mittelalters durch kirchliche Spiele (Ostern-, Passions-, Weihnachtsspiele) entstanden. Der Einfluss antiker Vorbilder brachte eine große Veränderung herbei. Die Charakteristik der Person gewann an deutlicher Bedeutung. Die Dramengattungen hier sind das Trauerspiel, das Schauspiel und das Lustspiel.


Ich gehe davon aus, dass du vorschlagen möchtest, diesen Text an Stelle des aktuellen Artikels einzustellen - und diesbezüglich hab' ich, ehrlich gesagt, kein besonders gutes Gefühl. Ich kenne deine Quellen nicht, gehe aber davon aus, dass sie zumindest teilweise hoffnungslos veraltet sind. So sehe ich (auch nach oberflächlicher Recherche per Google) in einigen Passagen etwa Friedrich Kirchner durchschimmern - und damit einen Forschungsstand des späten 19. Jahrhunderts (Sätze wie Es ist allgemein bekannt, dass das Drama die höchste Leistung der Kunst sei. haben in einer modernen Enzyklopädie leider nichts zu suchen, von einer Darstellung im Rahmen einer historischen Entwicklung einmal abgesehen).
Ich möchte dir also nahelegen, von dieser grundlegenden Überarbeitung abzusehen und stattdessen einzelne Punkte, die einer modernen Auffassung der Thematik entsprechen, in den bereits bestehenden Artikel einzufügen. --Zyril 22:14, 1. Jun 2006 (CEST)


[Bearbeiten] Vorschlag: Verweis zu "Drei Aristotelische Einheiten"?

Ich bin der Meinung, in diesem Artikel sollten die drei Konstruktionsprinzipien eines Dramas, zumindest als Verweis, erwähnt sein. Auch wenn sie häufig nicht sehr genau genommen werden, besitzen sie, als Teil der Aristotelischen Theatertheorie, auch heute noch an Bedeutung.

Drei Einheiten

[Bearbeiten] Bühnenstück, dramatische Dichtung, etc.

Wenn man bei Wikipedia Bühnenstück oder dramatische Dichtung sucht, kommt man nur auf diese Dramaseite. Was aber, wenn Bühnenstücke nicht mit Dramas identisch sind?

Bitte den ganzen Artikel entfernen. Dieser gefaehrdet das Ansehen von Wikipedia. Seht selbst.

[Bearbeiten] Stichwort "Drama" sollte besser zur Begriffsklärung führen

IMHO sollte die Seite "Drama" besser als erste den Inhalt von Drama (Begriffsklärung) zeigen: Die Bedeutung von Drama als Theaterstück ist die klassische und noch sehr weit verbreitet (weswegen z.B. auch Theaterstück und Bühnnenstück richtigerweise zu Drama weiterleiten). Gleichzeitig aber ist die Bezeichnung für das Filmgenre Drama ebenso gebräuchlich. Dies macht es verwirrend, wenn das Stichwort Drama zunächst nur das Theaterstück erklärt, z.B. bestand auf Fernsehfilm deswegen eine falsche Verlinkung.

Gleichzeitig ist natürlich auch noch die Bedeutung eines "tragisches Geschehens" sehr üblich, was man dann bei Begriffsklärung mit erwähnen sollte, wo dann auch ein Link ins Wiktionary dazugehört.

Einwände? --Angua 13:35, 6. Jul. 2008 (CEST)

Ja, auch die Dramaturgie des Filmdramas, wenn man die Drehbuch-Lehrgänge und -theorien betrachtet, stützt sich auf die Geschichte des Dramas seit Aristoteles ab. Leider gibt es Film und Fernsehen erst seit jüngerer Zeit. Insofern ist das Lemma richtig. Der Artikel ist aber noch ungenügend. --Summ 13:41, 7. Jul. 2008 (CEST)
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