Diskussion:EPR-Effekt
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[Bearbeiten] Unseriöse Seite
Bitte keine Spekulationen. Prinzip: Nur was ich selbst nachgerechnet/simuliert habe, glaube ich - und kann ich hier beschreiben. Seite muß dringend überarbeitet werden. Hier ist das Experiment zu beschreiben, nichts weiter! Interpretationen gehören allenfalls ganz kleinlaut hintendran! Benutzer:heinzelmann 10.5.2007
Ich habe meine Erklärung für 'spukhafte Fernwirkungen' in meinem ArtikelBenutzer:Togo/RealitätUndBewußtsein vorgeschlagen! Togo 08:10, 6. Mai 2004 (CEST)
Siehe auch: http://theory.gsi.de/~vanhees/faq/relativity/node19.html aus der FAQ von de.sci.physik
- Zur Information: der obige Beitrag ist offenbar im Zusammenhang mit einer Diskussion in der Newsgroup de.sci.physik (seit 16.09.04) zu sehen. Siehe [1]. Einen enzyklöpädiegerechten Artikel zu diesem Thema zu verfassen, dürfte eine der kniffligsten Aufgaben sein, die man sich hier überhaupt vornehmen kann und verlangt vom Autor erhebliches didaktisches Geschick und gleichzeitig eine spezielle Fachkenntnis, die nur wenige Physiker besitzen. Angesichts des obigen Textes scheinen mir diese Voraussetzungen nicht unbedingt gegeben zu sein. Damit will ich nicht sagen, dass ich den aktuellen Artikel nicht für verbesserungswürdig halte. Aber wenn das obige eine Alternative dazu werden soll, dann habe ich schon meine Bedenken. Es hapert schon an der Einführung ("Postulat der Spinerhaltung"?). Meines Wissens bezog sich das Gedankenexperiment ursprünglich auf eine gleichzeitige Messung von Ort und Impuls an einem System und einer Kopie, derart dass die Unschärferelation scheinbar verletzt würde. Leider bin ich aus dem Stand auf diesem Thema auch nicht mehr fit genug, um mitzumischen. Im übrigen würde gerne den Artikel in Einstein-Podolski-Rosen-Paradoxon umbenennen, falls niemand widerspricht oder wenigstens in Einstein-Podolski-Rosen-Effekt. Dazu fühle ich mich noch fit genug ;-). --Wolfgangbeyer 13:02, 19. Sep 2004 (CEST)
[Bearbeiten] Mehrfacheintrag
Hallo Fachleute, unter Einstein-Podolski-Rosen-Effekt hat jemand dasselbe nochmal beschrieben. Ich habe einen Redirect hierher gemacht. Es wäre schön, wenn jemand brauchbare Formeln etc hierher kopiert. --Siehe-auch-Löscher 11:03, 9. Okt 2005 (CEST)
- ... aber natürlich nicht einfach den ganzen Text hinten dran klatschen bitte, wie das 213.230.55.78 eben gemacht hat. --Wolfgangbeyer 12:50, 24. Dez 2005 (CET)
[Bearbeiten] Gedankenfehler
Meines Erachtens liegt der ganzen Diskussion ein Gedankenfehler zugrunde. Eigentlich gilt es nur, die Grundaxiome der Quantenmechanik zu beachten, mal in etwas laxer Form nur mit den hier benötigten:
1. Ein System wird vollständig durch die Wellenfunktion beschrieben. 2. Ein Messvorgang ist nicht wechselwirkungsfrei durchführbar (die Wellenfunktion ändert sich).
Zunächst wird lokal ein System mit Verschränkung erzeugt. Hierüber wird nicht diskutiert, denn offenbar ist jedem klar, dass bestimmte Messungen an diesem System nicht miteinander vereinbar sind. Nun wird das System "delokalisiert", d.h. seine räumliche Dimension wird stark vergrößert, aber immer noch durch die gleiche (Teil-)Wellenfunktion beschrieben (Axiom 1), da der Ortsanteil nicht mit der beobachteten Eigenschaft verschränkt ist. Jetzt wird lokal an einem Ort eine Messung durchgeführt; nach Axiom 2 ist die das Gesamtsystem beschreibende Wellenfunktion danach eine andere. Weitere lokale Messungen am anderen Ort werden also an einem anderen System durchgeführt, das weitgehend durch die Wellenfunktion beschrieben wird, die man auch vor sich hätte, wenn die erste Messung direkt am noch lokalen Gesamtsystem durchgeführt worden wäre.
Der Gedankenfehler beruht nun darauf, dass der nicht mit dem Ort korrelierte Teil der Wellenfunktion ebenfalls lokalisierbar ist und als lokale Beschreibung behandelt werden kann, die von einer anderen lokalen Beschreibung abgekoppelt ist. Das ist tradierte physikalische Praxis, widerspricht aber den Axiomen, da nicht wechselwirkungsfrei an einem Teil eines Systems gemessen werden kann.
Neben der mathematischen Tradition, Probleme zu Lokalisieren, um sie lösbar zu machen, spielt bei der ganzen Aufregung noch der Versuch einer "Erklärung" des ganzen eine Rolle. Wir sehen bei quantenmechanischen Effekten ein Messgerätesignal bei Erzeugung eines Systems und ein weiteres bei der Messung und versuchen nun, zu "erklären", was sich zwischen den beiden Signalen alles so abspielt. Eine Erklärung ist aber immer nur eine Übertragung in den Bereich unserer Sensorik und persönlichen Erfahrung. Abgesehen davon, dass es nichts zu erklären gibt (das wäre nach den Axiomen ja bereits eine Messung), entzieht sich der Bereich allein schon aufgrund seiner Dimensionen ganz einfach unserer Sensorik. Es ist sinnlos, auf der Grundlage der direkt erfahrbaren Objekte "Apfel" und "Birne" im Quantenraum etwas verdeutlichen zu wollen, weil es da Äpfel und Birnen einfach nicht gibt. Im konkreten Fall haben wir eine quantenmechanische Eigenschaft vor uns, die nicht vom Ort abhängt - für unsere Vorstellungswelt einfach ein Unding, da alles seinen Platz hat. Es ist für uns nicht vorstellbar, dass am Ort A etwas passiert, das sich an Ort B erst dann auswirkt, wenn wir ein Hilfsmittel herangezogen haben, um die Information von A nach B zu übertragen. Quantenmechanische Objekte haben aber offenbar Eigenschaften, die - wie unserer Erfahrung entsprechend - vom Ort abhängen, und solche - für uns unverständlich -, die das eben nicht tun.
Erklärungen wie "Multi-Universen" und ähnliches halte ich für genauso unsinnig, da es die Verständnisprobleme nur verlagert (aber vielleicht wird's dann so kompliziert, dass man aufgibt, was natürlich auch eine Lösung ist). Solche Vorstellungen haben nur dann etwas in einer Theorie zu suchen, wenn sich damit Messsignale berechnen lassen, die sich zuvor einer Berechnung widersetzten.
Meiner Meinung nach sollte man es sich bei einer ganzen Reihe von Phänomenen, die in der modernen Physik untersucht werden, ganz einfach verkneifen, um jeden Preis eine populärwissenschaftliche "Erklärung" für die Hausfrau (oder den Hausmann) zu produzieren, ganz einfach, weil die Gegenstände der Untersuchungen vollständig außerhalb unserer eigenen sinnlichen Erfahrung liegen. Wir können Geräte konstruieren, die bestimmte Funktionen erfüllen oder Signale produzieren, wir verfügen über ein Axiomensystem und eine darauf aufbauende Mathematik, die es erlaubt, die Geräte sinnvoll zu konstruieren und anzupassen, und die Erklärung ist eben die mathematische Theorie. Um zu einer solchen pragmatischen Betrachtungsweise zu gelangen, wäre es aber zunächst einmal notwendig, das Feindbild "Mathematik" in der Gesellschaft nachhaltig abzubauen (viele sind ja geradezu stolz darauf, in der Schule keine Formel verstanden zu haben).
--Gilbert Brands 30 Aug 2006 (CEST)
[Bearbeiten] heisenbergsche Unschärferelation: Kleinschreibung unsinnig, Redaktion ist gefordert
Die Redaktion soll sich mal etwas ausdenken, wie man die unsinnige Regel der Kleinschreibung im Zusammenhang mit '..sche' wieder hinbiegen kann. - Benutzer 132.199.101.108 18:04, 15. Okt. 2007 (CEST)
[Bearbeiten] Realismus?
Solange eine Definiton des (lokalen) Realismus fehlt, kann man schlecht sagen, daß Quantenphänomene diesen verletzen. Bitte Definition nachliefern!
Volle Zustimmung! --88.76.238.72 01:00, 14. Jul. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] EPR-Effekt???
Seit wann spricht man von einem EPR-Effekt? Mir ist es offensichtlich entgangen, daß das Paradoxon eindeutig aufgelöst wurde. Der Standardliteratur der theoretischen Physik allerdings auch. Auch ist die Kopenhagener Deutung bei weitem nicht akzeptiert. Es wird auf eine diesbezügliche Deutung der Quantenmechanik zumeist sowohl in der Ausbildung von Physikern als auch in der Forschung konsequent verzichtet. Alleine deswegen schon, weil diese Deutung zur weiteren Erkenntnis überhaupt gar nichts beiträgt. Auch stellen die Bell'schen Ungleichungen in diesem Zusammenhang überhaupt gar keinen eindeutigen Beweis dar. Auch diese müssen erst interpretiert werden. Die Kopenhagener Deutung ist genauso reine Metaphysik wie die Theorie der versteckten Variablen oder die Many-World-Theory. Wer das nicht verstanden hat bzw. verstehen kann, sollte sich zunächst einmal mit den Grundlagen der Logik beschäftigen anstatt mit Physik. Falls nun wieder die Quantenteleportation angeführt wird, so möchte ich meine eigene Meinung zum Ausdruck bringen, daß es sich hierbei um die größte physikalische Fehlinterpretation seit der vermeintlichen kalten Kernfusion und der Übertragung von Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit mittels Tunneleffekt handelt. --88.76.238.72 01:18, 14. Jul. 2008 (CEST)

