Diskussion:Eratosthenes

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verweis auf Kleomedes eingefügt; der artikel ist in arbeit. -- NeumonD 07:18, 10. Okt 2005 (CEST)


Hallo.

"Weiterhin ist er für seine Weltkarte aus dem dritten Jahrhundert bekannt, in der das als "Ökumene" bezeichnete römische Weltreich von Großbritannien über Nordafrika bis zum Zweistromland ungefähr ein Viertel der Fläche einnimmt."

Die Information muss falsch sein. 300 v. Chr. gab es noch kein römisches Weltreich. Großbritanien wurde erst 40 n. Chr von den Römern erobert. http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fbritannien_in_r%C3%B6mischer_Zeit -- AxelH22:18, 25. Okt 2006 (CEST)



Geburts- und/oder Sterbejahr von Eratosthenes sind falsch angegeben; er wäre sonst nur 18 Jahre alt geworden.


[Bearbeiten] Erdumfangberechnung von Eratosthenes

Es tut mir sehr leid das jetzt so zu sagen, aber ein echter mathematischer Beweis, daß die Erde eine Kugel und eben keine Scheibe ist, ist die Beobachtung von Erastostenes nicht.

Denn in diesem "Beweis" wurde die Annahme stillschweigend gemacht, daß alle Sonnenstrahlen parallel verlaufen. Wenn ich jetzt ein Anwalt des altgriechischen Weltbildes wäre, würde ich argumentieren, die Sonne kann ruhig eine Kugel sein. Ich müßte ja schließlich nur das Weltbild aufrecht erhalten, daß die Erde eine Scheibe ist. Also können die Sonnenstrahlen ruhig antiparallel verlaufen. Wenn nun die Erde eine Scheibe ist und die Sonnenstrahlen antiparallel verlaufen, dann kann doch durchaus über Syene der Stab keinen Schatten werfen, zur selben Zeit über Alexandria aber wohl. Zumindestens dann, wenn die Sonne direkt über Syene steht. Das kann man auf einem Tisch mit 2 aufrechten Stiften, Stäbe, Holzzahnstocher nachweisen: Wenn eine eingeschaltete Glühbirne direkt über einem Stift ist und der andere auf einem anderen Platz (eben nicht direkt unterhalb der Glühbirne), dann wird ein Stift einen Schatten werfen, der andere, der direkt unterhalb der Glühbirne ist nicht.

Somit ist das kein Beweis. Wenn man nun argumentiert, daß dann die Entfernung Erde Sonne, die man durch die Beobachtung von Eratosthenes auch berechnen kann (und zwar durch Pythagoras), daß dann die Sonne "zu nahe" an der Erde wäre und somit die Erde "verbraten" würde, dann könnte ich als Anwalt des griechischen Weltbildes noch immer argumentieren, daß keiner weiß (jetzt im antiken Griechenland) wie heiß die Sonne wirklich ist - und außerdem könnten die Strahlen auf dem Weg zur Erde (etwa durch den Äther oder die Götter :-)) abkühlen.

Fazit: Strenggenommen hat Eratosthenes nicht bewiesen, daß die Erde rund ist und hat strenggenommen somit auch nicht den Erdumfang berechnet.

Benutzer: identified

lieber "identified": Eratosthenes hat tatsächlich nicht bewiesen, dass die Erde eine Kugel ist. Das war auch garnicht der Zweck seiner Rechnung. Er setzte voraus, dass sie eine ist, und basierend auf dieser Annahme bestimmte er ihren Umfang zu 252000 Stadien (nicht 250000, wie manchmal angegeben). Siehe bei Kleomedes, der die Methode genau beschrieb. Unter Quellen steht da auch eine deutsche Ausgabe.

Die Idee, dass die Erde eine Kugel ist, stammt schon von Thales ca. 600 v.Chr. siehe bei Erdradius Das war zu Eratosthenes Zeiten allgemein anerkanntes Wissen. --Hans Eo 17:20, 1. Mai 2007 (CEST)

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