Diskussion:Galileo Galilei

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Galileos verlorene Konstante

In der Sektion "Wissenschaftliche Leistungen, Methodisches" steht: " Die Wege s und die Zeiten t verhalten sich zueinander ebenso, wie die Elemente S und T der absoluten Maßstäbe „Raum“ und „Zeit“ sich zueinander verhalten. Das Verhältnis S/T ist konstant, da die Maßstäbe unveränderlich sind. Damit tritt in diesem geometrischen Beweis des Maßes der Geschwindigkeit gleichförmig-geradliniger Bewegung erstmals eine Naturkonstante auf; ihre Dimension ist [Raumelement durch Zeitelement, oder L/T]. Sie bindet die Bewegungslehre an ein metrisches absolutes raumzeitliches Maß- und Bezugssystem. In den später üblich gewordenen und in Lehrbüchern zu findenden analytisch-algebraischen Darstellungen der Bewegungslehre Galileis und Newtons ist diese Konstante verloren gegangen; sie erscheint erst wieder in der modernen Physik (jetzt unter der Bezeichnung „Vakuumlichtgeschwindigkeit“)."

Ich finde, dass ist sehr undeutlich und nicht klar. Und ohne Quellenangaben. --92.230.77.200 03:38, 29. Okt. 2011 (CEST)

[Bearbeiten] Die Tage der Discorsi

In dem Abschnitt "Kinematik" steht, dass die Discorsi 4 Tage hat. Ich habe zufällig eine deutsche Discorsi zuhause und dort sind es 6 Tage. Galileo Galilei Vorwort: J. Hamel Ostwalds Klassiker der Exakten Wissenschaft Band 11 Reprint der Bände 11,24 und 25 Unterredungen mathematischer Demonstrationen über zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Fallgesetze betreffend von Galileo Galilei; erschienen 2007 ©Wissenschaftlicher Verlag Harri Deutsch GmbH

-- 109.90.119.80 18:42, 5. Okt. 2011 (CEST)


Im bezeichneten Kapitel handelt es sich offenbar wirklich um eine Verwechslung zwischen "Dialogo" und "Discorsi". Der "Dialogo sopra i due massimi sistemi del mondo, tolemaico, e copernicano" - "Dialog über die beiden hauptsächlichsten Weltsysteme, das ptolemäische und das kopernikanische", 1632 in Florenz gedruckt, diskutiert Fragen des geozentrischen und heliozentrischen Weltsystems. Dieses Buch war Anstoß und Gegenstand des Inquisitionsprozesses gegen Galilei im Jahr 1633 und führte zu seiner Verurteilung. Dieser Dialog findet an vier Tagen statt, d. h. das Buch ist in vier Hauptabschnitte gegliedert.

Die "Discorsi e dimostrazioni matematiche intorna a due nuove szienze attenenti alle mecanica & i movimenti locali" - "Unterredungen und mathematische Demonstrationen über zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Fallgesetze betreffend" wurden 1638 in Leiden gedruckt. Galilei durfte auf Grund des Urteils das kopernikanische System nicht mehr erörtern. Nun wandte er sich im Hausarrest während seiner letzten Lebensjahre wieder den Forschungen der Bewegung von Körpern zu, die er schon als Professor in Pisa betrieben hatte. Diese Unterredungen unter den gleichen drei Personen wie im Dialog erstrecken sich über sechs Tage; dieses Buch ist also in sechs Hauptkapitel gegliedert. Mit dieser Veröffentlichung hat sich Galilei - auch im heutigen wissenschaftlichen Urteil - den Ruf eines ersten Physikers erworben.

Im Abschnitt Kinematik müsste es somit am Ende des zweiten Absatzes lauten:"...; voll ausgearbeitet wurden die Fallgesetze im dritten und vierten Tag der sechs Tage der Discorsi e Demostrazioni von 1638."

1636/38 bezieht sich wohl auf die Behauptung im Abschnitt "Hausarrest 1633-1642 und die Discorsi": "Ein Druck des italienischen Texts der Discorsi erschien erst ein Jahr danach 1636 bei Louis Elsevier in Leiden." Das war nicht 1636, sondern 1638.(1)

1635 wurde der Dialog, nicht die Discorsi in Straßburg durch den Protestanten Matthias Bernegger bei David Hautt in Straßburg in einer lateinischen Übersetzung mit dem Titel "Systema cosmicum" herausgegeben. (2)

(1) Enrico Bellone, Galileo Galilei, Leben und Werk eines unruhigen Geistes, Spektrum der Wissenschaft 1/2002, S. 104 (2) Maurice A. Finochiaro, Retrying Galileo, 1633-1992, University of California Press, 2005, S. 73

--AugustFalkner 22:34, 4. Jan. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Problem der Fixsternparallaxe

Meines Erachtens fehlt ein Hinweis auf ein entscheidendes wissenschaftliches Argument, das den Gegnern Galileis zur Verfügung stand. Es wird zu Recht in dem Beitrag darauf hingewiesen, dass Galileis System zu relativ unpräzisen Ergebnissen führte, weil er (aus persönlicher Präferenz) die Vorstellung ablehnte, dass Planeten sich auf elliptischen Bahnen bewegen. Etwa ebenso wichtig dürfte aber der Umstand gewesen sein, dass Galilei bei seinen Beobachtungen keine Parallaxen am Fixsternhimmel nachweisen konnte. Parallaxen sind Kreisbewegungen, die Sterne im Laufe eines Jahres scheinbar am Himmel vollführen. Diese scheinbaren Kreisbewegungen sind das Ergebnis des Umlaufs der Erde um die Sonne. Erst im neunzehnten Jahrhundert gelang der Nachweis einer Fixsternparallaxe, da dies mit den qualitativ noch recht schlechten Fernrohren früher technisch nicht möglich war. Es ist ein tragischer Aspekt des Galileiprozesses, dass Galilei in entscheidenden Punkten seine eigene Theorie wissenschaftlich noch nicht beweisen konnte. Bei dem Wikipedia-Eintrag zum Stichwort "Parallaxe" findet sich ein entsprechender Hinweis auf das Problem. Für eine entsprechende Ergänzung wäre ich dankbar.(C. Richter) (nicht signierter Beitrag von 84.185.73.13 (Diskussion) 01:31, 28. Jul 2010 (CEST))


[Bearbeiten] Galileis Psyche

Ingos Kotze, die einen Beitrag zum Fall Galilei geschrieben hat ("Der Fall G. und andere Irrtümer"), merkt im Rotary-Heft 12 / 2006, S. 48 an:

"Als Galilei 1610 nach Rom kommt, wird er in den Kardinalspalästen wie ein Triumphator empfangen. [...] Sein Stern steht jetzt im Zenit. Doch seine Neigung zu böser Polemik, sollte ihn von nun an auf eine andere Umlaufbahn lenken. Galilei ist ein ausgesprochen reizbarer, schmähsüchtiger, eifersüchtiger und aggressiver Mensch, und er ist eitel."

Unterm Strich: Es waren eher persönliche denn wissenschaftliche und theologische Auseinandersetzungen, die G. in Misskredit brachten, und G. war selbst nicht unschuldig an der Zuspitzung der Dinge.

Ich habe das nicht weiter nachgeprüft, und ich möchte es also nicht selbst in den Artikel setzen. Aber eine Anregung könnte es sein. --Delabarquera 17:21, 20. Jan. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Relativitätsprinzip

Im Abschnitt Der Dialog über die zwei Weltsysteme steht geschrieben, dass „in diesem Buch [Dialogo di Galileo Galilei sopra i due Massimi Sistemi del Mondo Tolemaico e Copernicano] […] Galilei unter anderem sein Relativitätsprinzip und seinen Vorschlag zur Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit [erklärte].“ Im Artikel über das Relativitätsprinzip hingegen steht, dass „das Relativitätsprinzip der Bewegung […] entgegen verbreiteter Annahme nicht auf Galileo Galilei zurück [geht]. Nach Galilei ist Geschwindigkeit objektiv und absolut zu bestimmen, und zwar mit Hilfe eines absoluten raumzeitlichen Maß- und Bezugssystems, das er in seinen Discorsi von 1638 bildlich vorstellt […]“. Was soll denn Galileis Relativitätsprinzip sein, wenn er von absoluten raumzeilichen Bezugssystemen spricht? Irgend etwas geht da nicht auf. Weiß von euch jemand, was genau im Dialogo di Galileo Galilei sopra i due Massimi Sistemi… steht? --Debianux 21:11, 18. Mai 2008 (CEST)

Die Erörterung der Lichtgeschwindigkeit erfolgt nicht im - im Inquisitionsprozess belangten - Dialogo sopra i due massimi sistemi del mondo (1632), sondern in den Discorsi e dimostrazioni matematiche intorno a due nuove szienze (1638). Der Dialog umfasst 4 Tage (Hauptkapitel), die Unterredungen 6 Tage. Dort wird die Lichtgeschwindigkeit folgend erörtert:

„Sagr. Aber welcher Art und wie groß dürfen wir die Lichtgeschwindigkeit schätzen? Ist die Erscheinung instantan, momentan, oder wie andere Bewegungen zeitlich? Ließe sich das experimentell entscheiden? Simpl. Die alltägliche Erfahrung lehrt, dass die Ausbreitung des Lichtes instantan sei; wenn in weiter Entfernung die Artillerie Schießübungen anstellt, so sehen wir den Glanz der Flamme ohne Zeitverlust, während das Ohr den Schall erst nach merklicher Zeit vernimmt. Sagr. Ei, Herr Simplicio, aus diesem wohlbekannten Versuche lässt sich nichts anderes schließen, als dass der Schall mehr Zeit gebraucht, als das Licht; aber keineswegs, dass das Licht momentan und nicht zeitlich, wenn auch sehr schnell sei. Auch eine andere ähnliche Beobachtung lehrt nicht mehr: sofort wenn die Sonne am Horizonte erscheint, erblicken wir ihre Strahlen; aber wer sagt mir, dass die Strahlen nicht früher am Horizont, als in meinen Augen ankommen? Salv. Die geringe Entscheidungskraft dieser und anderer ähnlicher Vorgänge brachte mich auf den Gedanken, ob man nicht auf irgend eine Weise sicher entscheiden könne, ob die Illumination, d. h. die Ausbreitung des Lichtes wirklich instantan sei: denn schon die ziemlich rasche Fortpflanzung des Schalles lässt voraussetzen, dass die des Lichtes nur sehr schnell sein könne. Und der Versuch, den ich ersann, war folgender: Von zwei Personen hält eine jede ein Licht in einer Laterne oder etwas dem ähnlichen, so zwar, dass ein jeder mit der Hand das Licht zu- und aufdecken könne; dann stellen sie sich einander gegenüber auf in einer kurzen Entfernung und üben sich, ein jeder dem anderen sein Licht zu verdecken und aufzudecken: so zwar, dass, wenn der Eine das andere Licht erblickt, er sofort das seine aufdeckt; solche Correspondenz wird wechselseitig mehrmals wiederholt, so dass bald ohne Fehler beim Aufdecken des Einen sofort das Aufdecken des Andern erfolgt und, wenn der eine sein Licht aufdeckt, er auch alsobald das des anderen erblicken wird. Eingeübt in kleiner Distanz, entfernen sich die beiden Personen mit ihren Laternen bis auf 2 oder 3 Meilen; und indem sie Nachts ihre Versuche anstellen, beachten sie aufmerksam, ob die Beantwortung ihrer Zeichen, in demselben Tempo wie zuvor, erfolge, woraus man wird erschließen können, ob das Licht sich instantan fortpflanzt; denn wenn das nicht der Fall wäre, so müsste in 3 Meilen Entfernung, also auf 6 Meilen Weg hin und her, die Verzögerung ziemlich gut bemerkbar sein. Und wollte man den Versuch in noch größerer Entfernung anstellen, in 8 oder 10 Meilen, so könnte man Teleskope benutzen, indem man die Experimentatoren da aufstellt, wo man Nachts Lichter anzuwenden pflegt, die zwar in so großer Entfernung dem bloßen Auge nicht mehr sichtbar erscheinen, aber mit Hülfe fest aufgestellter Teleskope bequem zu- und aufgedeckt werden können. Sagr. Ein schöner sinnreicher Versuch, aber, sagt uns, was hat sich bei der Ausführung desselben ergeben? Salv. Ich habe den Versuch nur in geringer Entfernung angestellt, in weniger als einer Meile, woraus noch kein Schluss über die Instantaneität des Lichtes zu ziehen war; aber wenn es nicht momentan ist, so ist es doch sehr schnell, ja fast momentan, und ich würde es vergleichen mit dem Blitze, den wir 8 bis 10 Meilen weit zwischen den Wolken sehen; hier können wir den Anfang unterscheiden, ja geradezu die Quelle, an einem bestimmten Orte zwischen den Wolken; und wenn auch unmittelbar darauf die rascheste Ausbreitung statthat in den umgebenden Wolken, so erkennt man doch einen zeitlichen Vorgang; denn wenn die Erleuchtung überall zugleich und nicht folgweise stattfände, so könnten wir schwerlich den Ursprung unterscheiden, das Centrum seiner Bahnen und der Ausläufer. Aber in welch ein Meer sind wir aus Unachtsamkeit gerathen? Zwischen Vacuum, Unendlichem, Untheilbarem, Momentanbewegungen, um nach 1000 Dingen nie am Ufer zu landen?“

Aus: Discorsi e dimostrazioni matematiche intorno a due nuove szienze attenenti all mecanica & i movimenti locali / Unterredungen und mathematische Demonstrationen über zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Fallgesetze betreffend von Galileo Galilei (1638), aus dem Italienischen übersetzt und herausgegeben von Arthur von Oettingen, Verlag von Wilhelm Engelmann Leipzig, 1890.--AugustFalkner 18:58, 30. Dez. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Topografie von Dantes Hölle?

Dieser Satz aus dem Artikel lässt eine Frage auftauchen: "Vor der Accademia Fiorentina glänzte er mit einem geometrisch-philologischen Referat über die Topografie von Dantes Hölle ..." - Von welcher Topografie ist hier die Rede? Müsste dies nicht eher Typografie heißen? Topografie ist ein Begriff der in die Geo- bzw. Kartografie gehört, weniger in die Literatur. Oder hat er eine fiktive Hölle aus Dantes Werk ebenfalls im fikitven Sinne topografisch beschrieben?--Dein Qardash 20:07, 1. Jan. 2009 (CET)

[Bearbeiten] Ehrung

Rom (dpa) - Vier Jahrhunderte nach Galileos bahnbrechenden astronomischen Entdeckungen feiert die katholische Kirche erstmals (am 15.02.2009) eine Heilige Messe für den einst als Ketzer verfolgten Physiker.

Der Präsident des Päpstlichen Kulturrates, Gianfranco Ravasi, werde die Messe für Galileo Galilei am Sonntag in der römischen Basilica Santa Maria degli Angeli feiern, teilte die Wissenschaftsorganisation World Federation of Scientists mit. Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/440037 87.78.235.246 14:15, 14. Feb. 2009 (CET)

Ist das eine Ehrung? Die röm.-kath. Kirche liest Messen für Verstorbene, um diesen die Pein des Fegefeuers zu verkürzen (1). Wenn der Erzbischof, der 2010 zum Kardinal ernannt wurde, jetzt nach mehr als 350 Jahren eine Messe für den verstorbenen Galilei liest, nimmt er wohl an, dass dieser noch immer im Fegefeuer geläutert werden muss. Und das, nachdem angeblich die Kirche Galilei 1992 rehabilitiert, seine--AugustFalkner 10:44, 31. Dez. 2011 (CET) große Schuld also als Unschuld erkannt haben soll. Wie wird es dem Inquisitionskollegium "drüben" ergehen, wird für diese so mancher Kardinalnachfolger viele Messen lesen, nachdem die Kirche angeblich das grobe Unrecht von damals erkannt hat? Von wegen Ehrung: Der Chef der Inquisition von 1600, unter dem Giordano Bruno dem Scheiterhaufen übergeben wurde und der Ermahner Galileis von 1616, Kardinal Roberto Francesco Romolo Bellarmino wurde am 29.Juni 1930 heiliggesprochen und 1931 zum Kirchenlehrer erklärt (2). Wenn man es mit der Einsicht des Unrechts an Galilei in der röm.-kath. Kirche wirklich ernst meinte, müsste man an solchen Entscheidungen auch etwas ändern.

(1) Katechismus der katholischen Kirche, Can.1031, 1032 und 1371; (2) Wikipedia, Robert Bellarmin

AugustFalkner (15:05, 28. Dez. 2011 (CET), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur) --AugustFalkner 15:40, 28. Dez. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Hawking

Stephen Hawking kokettiert gelegentlich damit, dass er am 300. Todestag von Galilei geboren wurde (nicht signierter Beitrag von 92.116.39.156 (Diskussion | Beiträge) 01:31, 16. Aug. 2009 (CEST))

[Bearbeiten] "Nach Galilei benannt sind:"

außerdem noch eine Tauchcomputer Serie von Uwatec (Galileo)

bitte noch mit eintragen ;)

http://www.scubapro.com/europe/german/uwatec-products-/computers/galileo/galileo-luna (nicht signierter Beitrag von 217.226.185.158 (Diskussion | Beiträge) 21:54, 25. Aug. 2009 (CEST))


(15/9/11) Das Physik-Department der Universität Padua . Quelle: http://www.fisica.unipd.it/ Bitte eintragen. (nicht signierter Beitrag von 151.95.64.132 (Diskussion) 14:56, 15. Sep. 2011 (CEST))


[Bearbeiten] Michelangelo Galilei

Gibt es Informationen zu seiner familiären Situation? Michelangelo war vermtl. das Mündel von Galileo und auch später war er und seine Familie jahrelang finanziell von Galileo abhängig. Es gibt einen umfangreich erhaltenen Briefkontakt. Weiß jemand mehr?-- Kunani 22:58, 22. Okt. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Kleinigkeit

Beispielzitat aus dem Artikel: "Galileo und die Kirche

Landläufig wird die Politik der Amtskirche Galileo gegenüber als..."

Vorschlag: Besser wäre m.E. statt des allein stehenden Vornamens durchgängig den Familiennamen Galilei zu verwenden. Gruß -- Hedwig Storch 10:29, 9. Nov. 2009 (CET)

[Bearbeiten] Erfolge

Galileo Galileo heiretete 5male. Er hatte auserdem 15 Kinder. Er war bei den Frauen sehr belibt. Das mochte er sehr gern. I'm King of Furting. (nicht signierter Beitrag von 79.25.109.153 (Diskussion | Beiträge) 18:18, 22. Nov. 2009 (CET))

Das glaube ich nicht, bisher habe ich in jeder Quelle von keiner Ehe und von 3 Kindern gelesen --109.90.119.80 18:39, 5. Okt. 2011 (CEST)

[Bearbeiten] Digitalsat

Ich bin zu einem Hinweis auf http://brunelleschi.imss.fi.it/bibliotecagalileo/ gestoßen. Enthält komlette Digitalsate. Keine Ahnung ob das redundant wäre oder eine sinnvolle Linkergänzung --Franz (Fg68at) 13:25, 6. Nov. 2010 (CET)

[Bearbeiten] Fehlender Literaturverweis auf Zsolt von Harsanyi

Ein sehr lesenswerter Roman über Galileo Galilei wurde von Zsolt von Harsanyi, Esche Verlag Gmbh Leipzig, geschrieben. In Wikipedia unter Zsolt von Harsanyi (http://de.wikipedia.org/wiki/Zsolt_Hars%C3%A1nyi) zu finden. Ich habe die 3. Auflage aus dem Jahr 1939 (in Altdeutscher Schrift) gelesen und begeistert.

Es wäre schön, wenn dieser Verweis im Artikel auch aufgenommen wird.

-- Thomas Fiebich 10:11, 22. Jan. 2011 (CET)

Ich habe mich dessen mal angenommen, weil ich das Buch auch sehr mag und schon sehr oft gelesen habe. Habe mir bei der Gelegenheit gleich noch einmal die Erstausgabe bestellt.
Gelesen hatte ich früher die Pabel-Ausgabe in normaler Druckschrift (von 1963).--Robert Kuhlmann 09:29, 2. Dez. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Einleitung

Für einen exzellenten Artikel ist die Einleitung viel zu kurz! SteMicha 21:47, 14. Okt. 2011 (CEST)

[Bearbeiten] Reihenfolge Fallgesetze <-> Pendel

Im Abschnitt Lektor in Pisa, 1589–1592 lautet die Darstellung der Abfolge, Galileo habe sich mit den Fallgesetzen aufgrund seiner Beobachtungen von Pendeln beschäftigt. Irgendwie habe ich die Reihenfolge da anders im Gedächtnis. In der Biographie von Harsanyi (Und sie bewegt sich doch) ist es glaube ich so beschrieben, dass er nach seinen Fallexperimente am Turm von Pisa darauf kam, dass ein Pendel eigentlich einen "verhinderten Fall" abbildet und sich dadurch die (postulierte) Unabhängigkeit von Fallgeschwindigkeit und Gewicht besser beobachten lässt. Das ist jetzt aber nur aus der Erinnerung zitiert. Ich werde das noch einmal nachlesen und die Fundstellen hier nennen. Und dann bliebe natürlich noch die Frage, ob die Biographie als Beleg ausreichen würde.--Robert Kuhlmann 08:31, 2. Dez. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Galileo Galilei: Der Prozess gegen den Dialog / Galileo und die Kirche

Im dritten Absatz heißt es: "Am 22.Juni 1633 fand der Prozess in der Basilika Santa Maria sopra Minerva statt." Wenn damit gemeint ist, dass der Prozess an diesem Tag der Urteilsverkündigung in diese Basilika verlegt wurde, vorher aber im Sanctum Officium statt fand, dann ist es richtig. Die vorausgehenden Hinweise auf Verhöre lassen den Leser aber im Zweifel. Denn diese Ausdrucksweise unterscheidet in Verhöre vorher, die ja doch Teil des Prozesses waren, und in den Prozess in der Basilika, wo eigentlich "nur" der "feierliche" Abschluss des Prozesses mit der Urteils- und Strafverkündigung und dem Abschwören Galileis stattgefunden hat.

Die Prozessabfolge war folgend:

1. Verhör im Sanctum Officium am 12. April 1633:

Galilei wird mit einem Schriftstück mit der Ermahnung aus 1616 konfrontiert(1). Das ihm vorgelegte Schriftstück stimmt jedoch mit der Originalbestätigung des damals amtierenden Kardinals Bellarmino (2) nicht überein, das Galilei bei diesem ersten Verhör in einer Abschrift, beim dritten Verhör im Original der Inquisition zu seiner Verteidigung vorlegt. Darüber vermerkt der Wikipedia-Artikel richtig: "Allerdings gab es in den Akten zwei verschiedene Fassungen, von denen nur eine korrekt unterschrieben und zugestellt war, weshalb im 19. und 20. Jahrhundert einige Historiker annahmen, die Inquisitionsbehörde habe 1632 zu Ungunsten Galileis einen Beweis gefälscht." Im Wesentlichen ging es dabei darum, ob lt. damaliger Anordnung des Papstes (3) für die Durchführung der Ermahnung Galileis der Pater Kommissar eingeschritten war oder nicht: "..., dass ... Seine Heiligkeit Seiner Exzellenz Kardinal Bellarmino angeordnet habe, dass er benannten Galileo zu sich beordere und ihn ermahne, die besagten Ansichten aufzugeben, und wenn er sich weigere zu folgen, der Pater Kommissar im Beisein des Notars und von Zeugen ihm die Weisung gebe, dass er sich gänzlich der derartigen Lehre enthalten müsse, auch diese Meinung zu lehren oder zu verteidigen oder gar abzuhandeln, dass er, wenn er dem nicht glaubwürdig beipflichte, eingekerkert werde." Im von der Inquisition 1633 (nicht 1632!)vorgelegten Schriftstück (1), das von niemandem unterzeichnet ist und nicht zugestellt wurde, wird auch der zweite Ermahnungschritt als vollzogen angeführt, wodurch Galilei als rückfälliger Ketzer gelten würde. Im Original des den Papstauftrag vollziehenden Kardinals Ballarmino (2), sogar mit dessen eigener Hand geschrieben - und von Galilei der Inquisition übergeben - steht von diesem zweiten Schritt nichts.

Es folgt eine Sitzung der Inquisitionskommission (ohne Galilei) am 17. April 1633 mit der Aufnahme der Gutachten von drei Theologen und ein inoffizielles Gespräch unter vier Augen am 27. April 1633 durch den Kommissar der Inquisition Vincenzo Maculani (4), das beabsichtigte, Galilei nachgiebiger zu machen.

2. Verhör am 30. April 1633 im Sanctum Officium:

Galilei räumt ein, dass er aus Eitelkeit, die daran Freude habe, den eigenen Geist glänzen zu sehen, die moderner klingende kopernikanische Ansicht in seinem Dialog wohl ein wenig besser herausgestrichen habe als die geozentrische Lehre (5).

3. Verhör am 10. Mai 1633 im Sanctum Officium:

Man gibt Galilei acht Tage Zeit zum Verfassen einer schriftlichen Verteidigung. Diese hat Galilei bereits mit (6)und überreicht sie samt dem Originaldokument der Ermahnung durch Kardinal Bellarmino im Jahre 1616 (2) der Inquisition. Galilei hält in seiner schriftlichen Verteidigung seine bisherige Linie aufrecht und gibt seiner Hoffnung Ausdruck, die "hochwürdigen und weisen Richter" würden erkennen, dass er die ihm erteilten Befehle weder wissentlich noch willentlich missachtet habe. Die über sein Buch verstreuten Fehler seien ihm vielmehr aus bereits bekannter Eitelkeit und aus dem Verlangen, klug zu erscheinen, aus der Feder geflossen. Schließlich bat er das Gericht, seine beklagenswerte gesundheitliche Verfassung und sein Alter zu berücksichtigen.

4. Verhör am 21. Juni 1633 im Sanctum Officium:

Nun verfügt am 16. Juni 1633 Papst Urban VIII. ein weiteres Verhör, in welchem Galilei mit der Folter zu drohen sei, wenn er nicht die volle Wahrheit sagen wolle (7). Dass damit wohl nicht nur das Zeigen der Folterkammer und Folterinstrumente gemeint war, wie häufig interpretiert wird, wenn man überhaupt zugibt, der Galilei-Prozess habe auch die Folter berührt, beweist das Anführen der Folter in der Urteilsbegründung (8): "Da es uns schien, dass du nicht die volle Wahrheit über deine Absicht gesagt hast, hielten wir es für nötig, gegen dich zum peinlichen Verhör zu schreiten." Im Original: "E parendo a noi che tu non havessi detta intieramente la verità circa la tua intentione, giudicassimo esser necessario venir contro di te al rigoroso essame." Man schritt ("venir") demnach also zum peinlichen Verhör = Folter. Das wird im Urteilsspruch der Inquisitionskommission gesagt, diese hat doch sicherlich nichts grässlicher dargestellt als vollzogen wurde. Unter dieser Beweislast kann man im Abschnitt "Galilei und die Kirche" der Feststellung nicht voll beipflichten: "Auch jetzt noch war das Klima verglichen mit anderen Ketzerprozessen, die zu Folter und Scheiterhaufen führten, freundlich und das Urteil milde."

Galilei bleibt in diesem 4. Verhör dabei: "Ich kann daher mit bestem Gewissen behaupten, dass ich nach der Entscheidung der Oberen die verdammte Lehre nie wieder für wahr gehalten habe." (9)

5. Am 22. Juni 1633 erfolgte schließlich in der Basilika Santa Maria sopra Minerva die Urteilsverkündigung (8)samt verlangtem, vom Inquisitionsgericht aufgesetztem Abschwur. Das war das Ende, nicht der alleinige Teil des Prozesses.

(1) Città del Vaticano, Galilei-Prozessakten des Vatikanischen Geheimarchivs, ASV, Arm. X 204, ff. 43v, 44r; (2) Città del Vaticano, Galilei-Prozessakten des Vatikanischen Geheimarchivs, ASV, Arm.X 204, f. 92r; (3) Città del Vaticano, Galilei-Prozessakten des Vatikanischen Geheimarchivs, ASV, Arm.X 204, f.43v; (4) Città del Vaticano, Biblioteca Apostolica Vaticana, Barb. lat. 6468, f. 49r; (5) Città del Vaticano, Galilei-Prozessakten des Vatikanischen Geheimarchivs, ASV, Arm.X 204, ff. 84r-86r; (6) Città del Vaticano, Galilei-Prozessakten des Vatikanischen Geheimarchivs, ASV, Arm.X 204, ff. 90r-91v; (7) Città del Vaticano, Sant' Officio, Decreta, an.1633 nota d'ufficio, f. 114v; (8) Arch. Nunz. Vienna 61, ff. 31r-34v; (9) Città del Vaticano, Galilei-Prozessakten des Vatikanischen Geheimarchivs, ASV, Arm.X 204, ff. 115r-116r.

Die Transkription aller angeführten Dokumente wurde publiziert in: Sergio Pagano, I Documenti Vaticani del Processo di Galileo Galilei (1611-1741), Nuova edizione accresciuta, rivista e annotata, Città del Vaticano, Archivio Segreto Vaticano, 2009

AugustFalkner --AugustFalkner 15:41, 28. Dez. 2011 (CET) (nicht signierter Beitrag von AugustFalkner (Diskussion) 01:31, 28. Jul 2010 (CEST))

[Bearbeiten] Galileo oder Galilei?

Im Artikel geht es beim Namen durcheinander, wenn man nur den Nachnamen nennen will. Wie heißt es richtig: Galilei hat das und das getan. Oder: Galileo hat das und das getan. Das sollte im Artikel konsistent sein - und wenn man Martin Luther "Luther" nennt, müsste Galileo Galilei wohl richtig "Galilei" heißen. (Anders ist es allerdings bei Leonardo da Vinci und Erasmus von Rotterdam.) --Jjkorff 12:29, 24. Jan. 2012 (CET)

Stimmt. Das sollte zumindest innerhalb eines Artikels konsistent gehandhabt werden. Ich bin für eine Überarbeitung. Wer macht es?--Robert Kuhlmann 14:22, 24. Jan. 2012 (CET)
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