Diskussion:Glühlampe
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[Bearbeiten] Funktion einer Glühlampe
Elektronen werden durch einen Glühfaden gedrückt. Der Glühfaden beginnt zu Glühen. Die Elektronen laden sich mit Energie auf und können nun die Spektralfarben und die Elektromagnetische Strahlung aktivieren. Es kommt zur Bildung von Photonen.Der Glühfaden beginnt zu Leuchten. (nicht signierter Beitrag von 217.249.216.78 (Diskussion) 10:25, 30. Nov. 2011 (CET))
- Ich glaub, da hast du einiges falsch verstanden. --Cepheiden 10:28, 30. Nov. 2011 (CET)
- Klingt esoterisch. -- Janka 13:34, 30. Nov. 2011 (CET)
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- Wird schon irgendwo in der Wikipedia beschrieben, wie und warum heiße Metalle oder andere Stoffe strahlen? Falls ja, wo? --Diwas 01:13, 1. Dez. 2011 (CET)
- Alle Stoffe senden ständig Wärmestrahlung aus. Die "Farbe" ist von der absoluten Temperatur abhängig. Siehe Wiensches Strahlungsgesetz. -- Janka 21:03, 2. Feb. 2012 (CET)
- Wird schon irgendwo in der Wikipedia beschrieben, wie und warum heiße Metalle oder andere Stoffe strahlen? Falls ja, wo? --Diwas 01:13, 1. Dez. 2011 (CET)
[Bearbeiten] Durchbrennen - Blitzlampe
Beim Durchbrennen einer Lampe, sehr oft unmittelbar nach dem Einschalten des elektrischen Stroms entsteht durch lokales sehr starkes Überhitzen des Glühfadens oft ein kleiner Lichtblitz. Dies und der Zusammenhang mit Einweg-Blitzbirnen, die nur einmal gezündet werden und innen Magnesium(?)drähte in Sauerstoff(?) verbrennen finde ich erwähnenswert. --Helium4 17:48, 14. Dez. 2011 (CET)
[Bearbeiten] Quecksilber-Emission
Im Abschnitt "Quecksilber-Emission" werden zwei Dinge durcheinander gebracht. Die Quecksilberbelastung als Argument gegen Energiesparlampen bezieht sich fast immer auf die Gesundheitsgefährdung durch Quecksilberdampf z.b. bei Glasbruch und nicht unbedingt auf die Umweltbilanz bei der Herstellung. Das sollte im Artikel erwähnt werden. (nicht signierter Beitrag von 78.40.168.28 (Diskussion) 09:18, 25. Dez. 2011 (CET))
[Bearbeiten] Textdoppelung
Kann bitte mal jemand, der dazu die Berechtigung hat, im Abschnitt "Elektrische Lichtquellen" in der Klammer den Begriff "Halogen-Metalldampflampen" rausnehmen. Der kommt nämlich doppelt vor (auch als letzter Begriff in der Klammer). Danke. (nicht signierter Beitrag von 78.54.131.4 (Diskussion) 21:25, 28. Dez. 2011 (CET))
[Bearbeiten] Ursprung des Wortes Glühbirne
Weiss da jemand mehr? Woher das Wort kommt oder wann es geprägt wurde? Klar ist es so aufgrund der Form ... aber ich würde gerne wissen, wo dieses Wort ursprünglich geprägt wurde. (nicht signierter Beitrag von 88.117.39.187 (Diskussion) 23:47, 10. Jan. 2012 (CET))
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- Der Kluge (Etymologisches Wörterbuch) behauptet, dass der Bestandteil „Glüh-“ vom Glühstrumpf übernommen wurde. -- wefo 05:39, 11. Jan. 2012 (CET)
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- Sie glüht, und sie ist birnenförmig. Was will man da groß herleiten? Der Duden (Herkunftswörterbuch) beschränkt sich auf: "20. Jh., für älteres 'Glasbirne'; wohl nach 'Glühstrumpf', der Gasbeleuchtung". Beste Grüße, --Avstriakos 14:09, 2. Feb. 2012 (CET)
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[Bearbeiten] Reflektorlampen
"Glühlampen mit Innenreflektor" sind doch Reflektorlampen? Das ist ja wohl der gängige Ausdruck dafür. Also sollte man den dort auch erwähnen. --Assistent 18:05, 28. Jan. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Änderung bei "Beispiele für längere Lebensdauer"
Die Änderung des Satzes "Die 4-Watt-Kohlefadenlampe gilt damit als dienstälteste Glühbirne der Welt" auf "Diese 60-Watt-Kohlefadenlampe wird jedoch nur mit 4 Watt betrieben" ist falsch. Glühbirnen werden nicht "mit Watt betrieben". Richtig wäre z.B., wie es hier steht: "Die Glühlampe wurde in den 1890er Jahren von der Shelby Electrics Company in Ohio hergestellt und hatte ursprünglich eine Leistung von 60 Watt; heute sind es jedoch lediglich noch 4 Watt". Beste Grüße, --Avstriakos 14:03, 2. Feb. 2012 (CET)
Und warum hat das Lamperl nurmehr 4 Watt ? Vorwiderstand ? Spannung gesenkt ? Oder hat sich der Widerstand der Lampe selbst im Lauf der Zeit verändert ? -- 213.164.9.10 14:25, 2. Feb. 2012 (CET)
Genaugenommen "hat" die Birne keine Watt, sondern sie nimmt sie auf. Sagt man halt so, ist aber technisch nicht korrekt -- 213.164.9.10 14:45, 2. Feb. 2012 (CET)
- Wenn sie die aufnehmen tät, hätte sie mittlerweile min. 4 MWh gespeichert. Da muß man aufpassen, dass sie nicht platzt.
- "Wattage- Began at 60 watts, currently shines at 4 watts." [1]
- "It's a 60-watt bulb and it's only turned on for about four watts. .. Since its installation in 1901, the light bulb dubbed "The Centennial Bulb" has been operating day and night running on 4 watts" [2]
- "It is a 60-watt bulb and it’s only turned on for about four watts" [3]
Die Änderung war also korrekt. --Virtualiter 15:06, 2. Feb. 2012 (CET)
In Englisch ist's auch nicht besser, wieso auch. Sollte heissen "comsumption of .. watts" oder "Leistungsaufnahme von .. Watt". Aber das ist sicher pingelig, also soll's so sein. Btw wenn sie das speichern hätte können, wär' sie direkt was wert. Aber so hat sie hundert Jahre eingeheizt und den Klimawandel begünstigt :-) -- 213.164.9.10 16:01, 2. Feb. 2012 (CET)
Die Spannung wurde nicht gesenkt, sondern sogar erhöht; wie hier nachzulesen ist, von ursprünglich 110 auf 120V im Jahr 1976; ein Vorwiderstand kann's also nicht sein. Entweder verbraucht sie nurmehr 4 Watt (mögliche altersbedingte Erhöhung des Innenwiderstandes des Fadens?), oder ihre Lichtleistung entspricht nurmehr einer 4W-Birne. "Mit vier Watt betrieben" ist technisch jedenfalls genauso daneben wie "run on four watts". Beste Grüße, --Avstriakos 16:46, 2. Feb. 2012 (CET)
- Leistung (Physik) wird nicht „verbraucht“. Aber solche Myteriösitäten erörtern wir besser in Diskussion:Centennial Light. --Virtualiter 17:25, 2. Feb. 2012 (CET)
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- Korrekt eine Glühlampe zieht das "bißchen" Watt was ihr Widerstand erlaubt. Alles andere regelt das Ohmsche Gesetz, das durch die vorgegebene Spannung bestimmt ist. Soweit zum Anlass - das sich der Widerstand im Laufe der Lebensgeschicht' erhöht hat und dadurch die aufgenommene Leistung sinkt wird wohl durch das oben benannte Zitat bestätigt. Wiege sagt: Soweit meine Meinung … --Paule Boonekamp 12:06, 3. Feb. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Lebensdauer der Glühbirne
Zum Thema Lebensdauer der Glühbirne war heute folgendes zu lesen: „So wurde im Dezember 1924 in Genf von den international führenden Glühlampenherstellern ein Kartell gegründet, das die Lebensdauer von Glühbirnen von 2500 auf 1000 Stunden begrenzte. Für jede verkaufte Glühbirne, die länger brannte, mussten fortan empfindliche Strafen gezahlt werden.“ („Geplante Obsoleszenz - Kaufen für den Schrotthaufen“; Yahoo - Finanzen, 7.1.2012) Demnach würde sich die Lebensdauer der Glühbirne nicht einem technischen Kompromiss verdanken, sondern dem privateigentümlichen Bereicherungstrieb.(nicht signierter Beitrag von 141.255.96.49 (Diskussion) )
- Das ist keine wirklich neue Erkenntnis, dieses Phoebuskartell gab es zwar tatsächlich, es hat jedoch seit rund 70 Jahren keine Bedeutung mehr. Ich habe das mal bei "Siehe auch" verlinkt, weil ich's zumindest für erwähnenswert halte.--NSX-Racer | Disk | B 01:31, 8. Feb. 2012 (CET)
- Die Fachliteratur aus dieser Zeit nennt 600 bis höchstens 2000 Brennstunden -- wobei diese Mittelwerte nichts aussagen zu der hauptsächlich zufälligen Lebensdauer einer einzelnen Birne. Es gab und gibt durchaus einzelne Exemplare, die 6000 Stunden und mehr überleben.
- Und es gab seinerzeit Reklametafeln, die fantastische Lebensdauern von 2500 und mehr Stunden anpriesen. Und so einigte man sich bei Phoebus, nicht mehr als 1000 Brennstunden zu versprechen.
- Man arbeitete seinerzeit mit verschiedenen Füllgasen daran, die Lebensdauer zu erhöhen. Aber ihr Verschwörungstheoretker in Wikipedia können mir jetzt sicherlich erklären, wie sie die Lebensdauer gezielt begrenzen wollten. --Virtualiter 17:04, 8. Feb. 2012 (CET)
- Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern ein gerichtsnotorisches Kartell gewesen. Entsprechende Zweifel bitte auf der Diskussionsseite des betreffenden Artikels anbringen, aber nicht hier sinnlose "Beleg"-Bapperl 'reinsetzen - und das auch noch mehrfach.--NSX-Racer | Disk | B 17:58, 8. Feb. 2012 (CET)
- Was meinst Du mit gerichtsnotorisches?
- Ich erinnere Daran, dass Du in der Belegpflicht stehst, wenn Du hier was einbringen willst. Anderenfalls gehe ich davon aus, dass Du hier WP:TF betreibst und dafür melde ich dich dann auf der VM. --Virtualiter 18:29, 8. Feb. 2012 (CET)
- Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern ein gerichtsnotorisches Kartell gewesen. Entsprechende Zweifel bitte auf der Diskussionsseite des betreffenden Artikels anbringen, aber nicht hier sinnlose "Beleg"-Bapperl 'reinsetzen - und das auch noch mehrfach.--NSX-Racer | Disk | B 17:58, 8. Feb. 2012 (CET)
dann ist eher der ganze Artikel über das Kartell theoriefindung und nicht der verweis darauf ;) -- Moehre Bewerte mich! 18:32, 8. Feb. 2012 (CET)
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- Es gibt tatsächlich an vielen Stellen Verschwörungstheorien, aber dass jemand behauptet, dass Phoebus-Kartell habe nicht existiert, lässt sich nur durch späte Geburt oder absichtliches Verdrängen erklären. Die Existenz ist vielfach belegt und wird ja nicht einmal von den Herstellern bestritten. Also, hier eine Quelle aus der Philips-Familie (sorry, ist in englisch, aber daran soll's ja wohl nicht scheitern): They will know who they're dealing with Anton Philips, 2004. --Wosch21149 19:13, 8. Feb. 2012 (CET)
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[Bearbeiten] Diskussion zum weiteren Vorgehen
Der Artikel ist jetzt erst einmal voll gesperrt, deshalb sollten wir uns hier überlegen, was wir nach einer Entsperrung im Artikel stehen haben wollen. Nachdem Virtualiter mich auf meiner Diskussionsseite angesprochen hatte, haben wir dort weiter diskutiert und das eigentliche Problem wohl schon etwas klarer bekommen. Um die Diskussion weiterzuführen hierher kopiert (wegen der besseren Lesbarkeit nur die Formatierung etwas geändert):
- Was wolltest du damit belegen?
- Hi Wosch, du brachtest diesen sinnfreien Beitrag wieder rein, und hängst dann] als angeblichen Beleg einen Artikel zu Anton Philips dran - in dem ich jedoch nach zeitaufwendiger Suche nach "Lebensdauer" nichts finden konnte. --Virtualiter 22:34, 8. Feb. 2012 (CET)
- Ich glaube, das Problem ist, dass du bisher keinem richtig klar machen konntest, worum es dir eigentlich geht. Stellst du in Frage, dass es das Phoebuskartell gegeben hat? So hatte ich dich bisher verstanden. Der Sinn des Kartells ist in Phoebuskartell bereits in der Einleitung beschrieben: "Ziel war unter anderem, den technisch bedingten Kompromiss zwischen hoher Lebensdauer und hoher Lichtausbeute von Glühlampen zugunsten höherer Verkaufszahlen festzulegen." In Glühlampen hast du den Link zu diesem Kartell wiederholt rausgeschmissen, wegen, wie (offenbar nicht nur) ich verstanden hatte, eines fehlenden Beleges, dass es das Kartell überhaupt gegeben habe. Dazu habe ich den Artikel von Anton Philips verlinkt. Wir fanden es allerdings unüblich, einen Beleg für die Sinnhaftigkeit eines Links zu einem anderen Lemma anzubringen. Du suchst jetzt also etwas über Lebensdauer? Stellst du damit den o.g. Zweck des Kartells in Frage, da unbelegt? Dann ist deine Kritik im Artikel Glühlampe allerdings falsch, dann solltest du ein "Belege"-Bapperl im Artikel des Phoebuskartells unterbringen, wenn es dort keinen Beleg zu der Aussage in der Einleitung gibt. Oder spielst du evtl. auf die "Verschwörungstheorie" der (unbelegten) Erfindung einer "ewigen" Glühlampe an? Es tauchen ja immer mal wieder Berichte auf, dass einer der großen Hersteller (oder sogar das Kartell?) diese Erfindung aus Geschäftsinteresse unterdrückt hätte. Das wäre eine Story, die aber wirklich nur mit Beleg in einen dieser beiden Artikel untergebracht werden dürfte. Lass uns dein Anliegen gerne diskutieren, dann können wir entscheiden, ob es zu Glühbirne oder Phoebuskartell gehört - und den überflüssigen "Beleg" am Link entfernen. Den Link selbst halte ich mit dem oben Gesagten übrigens nicht für einen "sinnfreien Beitrag". --Wosch21149 23:32, 8. Feb. 2012 (CET)
- Ich habe nie bestritten, dass es Phoebus gab.
- Ich bestreite, dass dort die Lebensdauer auf 1000 Std. beschränkt wurde.
- Man einigte sich darauf, keine andere Lebensdauer zu bewerben oder zu garantieren. (One of the first actions of the Phoebus organisation when it was created in 1925 was to lay down a standard life of 1,000 hours—then already in common use in the United Kingdom and elsewhere—for general service filament lamps; it was provided that no mention of "long life" should be made in any advertisement for lamps.) --Virtualiter 23:45, 8. Feb. 2012 (CET)
- Gut, dann sollte die Diskussion aber auf der Kartellseite geführt werden. In Glühlampe wird ja nicht behauptet, dass man sich im Kartell auf 1000h Brenndauer geeinigt hat. Hier steht nur der Link mit der Einleitung: "Zum Kompromiss zwischen Lebensdauer und Lichtausbeute bei Allgebrauchslampen siehe auch Phöbuskartell." Ich werde diese Diskussion zur Glühlampe kopieren, dass wir die anderen wieder einbeziehen können. --Wosch21149 23:55, 8. Feb. 2012 (CET)
- Ich glaube, das Problem ist, dass du bisher keinem richtig klar machen konntest, worum es dir eigentlich geht. Stellst du in Frage, dass es das Phoebuskartell gegeben hat? So hatte ich dich bisher verstanden. Der Sinn des Kartells ist in Phoebuskartell bereits in der Einleitung beschrieben: "Ziel war unter anderem, den technisch bedingten Kompromiss zwischen hoher Lebensdauer und hoher Lichtausbeute von Glühlampen zugunsten höherer Verkaufszahlen festzulegen." In Glühlampen hast du den Link zu diesem Kartell wiederholt rausgeschmissen, wegen, wie (offenbar nicht nur) ich verstanden hatte, eines fehlenden Beleges, dass es das Kartell überhaupt gegeben habe. Dazu habe ich den Artikel von Anton Philips verlinkt. Wir fanden es allerdings unüblich, einen Beleg für die Sinnhaftigkeit eines Links zu einem anderen Lemma anzubringen. Du suchst jetzt also etwas über Lebensdauer? Stellst du damit den o.g. Zweck des Kartells in Frage, da unbelegt? Dann ist deine Kritik im Artikel Glühlampe allerdings falsch, dann solltest du ein "Belege"-Bapperl im Artikel des Phoebuskartells unterbringen, wenn es dort keinen Beleg zu der Aussage in der Einleitung gibt. Oder spielst du evtl. auf die "Verschwörungstheorie" der (unbelegten) Erfindung einer "ewigen" Glühlampe an? Es tauchen ja immer mal wieder Berichte auf, dass einer der großen Hersteller (oder sogar das Kartell?) diese Erfindung aus Geschäftsinteresse unterdrückt hätte. Das wäre eine Story, die aber wirklich nur mit Beleg in einen dieser beiden Artikel untergebracht werden dürfte. Lass uns dein Anliegen gerne diskutieren, dann können wir entscheiden, ob es zu Glühbirne oder Phoebuskartell gehört - und den überflüssigen "Beleg" am Link entfernen. Den Link selbst halte ich mit dem oben Gesagten übrigens nicht für einen "sinnfreien Beitrag". --Wosch21149 23:32, 8. Feb. 2012 (CET)
Vorschlag zum weiteren Vorgehen:
- Die aufgeworfene Frage, ob das Kartell für eine Festlegung auf 1000h verantwortlich ist, gehört nicht hierher, sondern auf die Seite Phoebuskartell und sollte dort diskutiert werden. Ob dort ein Beleg-Bapperl eingeführt werden soll, muss dort geprüft werden.
- Ein Beleg ist hier nicht nötig, da in Glühlampe nicht behauptet wird, dass das Kartell sich auf 1000h Lebensdauer geeinigt hatte. Den von NSX-Racer bereits entfernten Beleg am Link können wir dann wohl tatsächlich draußen lassen; er war eingefügt worden, um zu belegen, dass das Kartell existiert hatte. Das war offenbar aber gar nicht bezweifelt worden.
- Den Schönheitsfehler beseitigen, dass wir über die falsche Schreibweise Phöbuskartell nur über eine Weiterleitung zur richtigen Seite Phoebuskartell gelangen.
--Wosch21149 00:19, 9. Feb. 2012 (CET)
- Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Lebensdauer bei einer „normalen“ Glühlampe ein Kompromiss (Trade-off) mit der Helligkeit (Lichtausbeute) ist. Die Lebensdauer wurde zunächst dadurch verbessert, dass der Glühdraht in möglichst gleichmäßiger Stärke gefertigt wurde. Allerdings ist dies ein instabiles System, etwa so, wie sich bei einem unbefestigten Weg Senken bilden (oder vor Kreuzungen Wellen im Asphalt), so verdampfen heißere Stellen stärker. Auch Halogenlampen sind Glühlampen, nur wurde dieser Verdampfungsprozess durch einen besonderen Effekt stabilisiert. ((Ich muss dabei zugeben, dass mir bezüglich der Halogenlampen jegliche Erfahrung fehlt, denn die einzige, die ich habe, habe ich geerbt, und diese steht nur für den Fall betriebsbereit da, dass ich elektrisch heizen müsste.)) Des weiteren sind auch Skalenlampen von Radios Glühlampen. Nun kann ich zwar nicht ausschließen, dass eine Skalenlampe den Geist aufgibt, aber nach meinen Erfahrungen ist ihre Lebensdauer nennenswert höher. Eine gewisse Standardisierung des gewählten Kompromisses ist wegen der Vergleichbarkeit der Produkte für den Verbraucher unvermeidlich, insoweit sind die Vorwürfe gegen das „Kartell“ wohl eher als Verschwörungstheorie zu werten. -- wefo 04:54, 9. Feb. 2012 (CET)
- Nach Phoebuskartell ist offenbar belegt, dass deine Einschätzung falsch ist: "Die Einhaltung der zugewiesenen Kontingente wurde intern ebenso streng überwacht wie die Beachtung der festgesetzten Produktlebensdauer; bei Zuwiderhandeln drohten finanzielle Sanktionen. Eine Tabelle aus dem Jahr 1929 etwa listet exakt auf, wie viel Schweizer Franken eine Firma zu bezahlen hatte, deren Lampen die 1000-Stunden-Grenze überschritten, gestaffelt nach Höhe der darüber hinausgehenden Brenndauer." Als Beleg ist ein Amerikanisches Gerichsturteil aus dem Jahr 1942 genannt. Da wir hier im Artikel keine Aussage über die Kartellabsprachen stehen haben, sondern nur über den auch von dir genannten Kompromiss zwischen Helligkeit und Lebensdauer, sollte diese Diskussion ggf. auf "Phoebuskartell" geführt werden.--Wosch21149 10:28, 9. Feb. 2012 (CET)
- Ich muss zugeben, mich nur für die wissenschaftlich-technische Seite interessiert zu haben. Das Patentunwesen und Gerichtsurteile in dieser Richtung waren nie mein Ding. Deshalb ist Dein Hinweis für mich interessant. Danke. -- wefo 12:19, 9. Feb. 2012 (CET)
- Phoebus regelte den Markt außerhalb Nordamerikas.
- 1942 war Phoebus Geschichte. Diese Vereinbarungen wurden zu Beginn des WW1 nichtig.
- Natürlich hatte man gleich danach auf Seiten der Alliierten neue Verbindungen und Vereinbarung geknüpft. So gab es z.B. seit 1933 auch schon das ELMA selling system (o.ä.).
- Um was also, geht es in diesem ominösen Amerikanischen Gerichtsurteil aus 1942? --Virtualiter 13:50, 9. Feb. 2012 (CET)
- Ich muss zugeben, mich nur für die wissenschaftlich-technische Seite interessiert zu haben. Das Patentunwesen und Gerichtsurteile in dieser Richtung waren nie mein Ding. Deshalb ist Dein Hinweis für mich interessant. Danke. -- wefo 12:19, 9. Feb. 2012 (CET)
- Nach Phoebuskartell ist offenbar belegt, dass deine Einschätzung falsch ist: "Die Einhaltung der zugewiesenen Kontingente wurde intern ebenso streng überwacht wie die Beachtung der festgesetzten Produktlebensdauer; bei Zuwiderhandeln drohten finanzielle Sanktionen. Eine Tabelle aus dem Jahr 1929 etwa listet exakt auf, wie viel Schweizer Franken eine Firma zu bezahlen hatte, deren Lampen die 1000-Stunden-Grenze überschritten, gestaffelt nach Höhe der darüber hinausgehenden Brenndauer." Als Beleg ist ein Amerikanisches Gerichsturteil aus dem Jahr 1942 genannt. Da wir hier im Artikel keine Aussage über die Kartellabsprachen stehen haben, sondern nur über den auch von dir genannten Kompromiss zwischen Helligkeit und Lebensdauer, sollte diese Diskussion ggf. auf "Phoebuskartell" geführt werden.--Wosch21149 10:28, 9. Feb. 2012 (CET)
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- Zum "Kompromiss zwischen Helligkeit und Lebensdauer" gab es bereits vor Phoebus in UK eine BSI-Spezifikation über eine Mindest-Lichtausbeute, die von Zeit zu Zeit erhöht wurde. --Virtualiter 13:50, 9. Feb. 2012 (CET)
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- Patent-Austauschabkommen und Preisabsprachen erfolgten bereits 1921. (Im WW1 hatte Berlin keine Glühfäden mehr an die Feinde geliefert, womit diese gezwungen waren, sich dieses Know-How selbst anzueignen. Infolgedessen existierten nach WW1 in den verschiedensten Ländern mehrere neue Lampenhersteller.) --Virtualiter 13:50, 9. Feb. 2012 (CET)
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- Wie du schon richtig schriebst, erhöhte man seinerzeit die Lebensdauer, indem man Inertgase hoher Dichte, wie Stickstoff-Argon-Gemische, Krypton oder Xenon zufügte. Der Preis der letzten beiden lag bei 25.000 – 33.000 RM pro Liter. Und Otto Normalverbraucher wird in der Weltwirtschaftskrise froh gewesen sein, wenn er sich die Billigsten leisten konnte. --Virtualiter 14:00, 9. Feb. 2012 (CET)
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- Ich sehe hier eine Sammlung von Fakten, Feststellungen und Behauptungen, einiges an Erweiterungen zu den Informationen in den Artikeln "Glühlampe" und "Phoebuskartell". Um das konstruktiv zu verwerten, möchte ich dich bitten, die Punkte etwas zu strukturieren und auch ein paar Belege anzugeben, dann kann man das in die Artikel einbauen bzw. das Vorhandene verbessern. Einige Antworten habe ich dir auf meiner Userdisk (aber bitte jetzt hier weiter machen) gegeben. Es ist sinnvoll, auch die Artikel Phoebuskartell und das Englische Pendant zu lesen bzw. zu bearbeiten. Die meisten von dir genannten Punkte beziehen sich nämlich auf das Kartell und weniger auf die Glühbirne. Ich würde den Artikel hier gerne wieder aus der Vollsperre führen.--Wosch21149 14:55, 9. Feb. 2012 (CET)
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- Ich stimme zu. Die Diskussion um das Phoebuskartell ist hier off topic, der Sachzusammenhang ist aber gegeben und der Verweis geboten.
- Andererseits fehlen Quellen zum hier relevanten Kernthema der Haltbarkeitsdauer von Glühlampen. Ich weise auf Glühlampen in Verkehrsampeln hin. Die halten offenkundig viele Einschaltvorgänge aus und haben auch eine höhere Haltbarkeit, denn 1000 Stunden sind nach wenigen Wochen im 24-Stunden-Betrieb vorüber. Das wird im Artikel erwähnt, jedoch ohne technische Erklärung der Konstruktionsunterschiede. Technisch fundierte Darstellungen aus Fachbüchern sollten inhaltslose Formulierungen zur Haltbarkeit wie "stellt einen Kompromiss" dar ersetzen. Auch die Suggestion "Es gibt keinen Grund für 1000 Stunden Nutzungsdauer gewöhnlicher Gebrauchslampen, 1000 Stunden Haltbarkeit ist ein Industriestandard mit Wurzeln in einem Kartell" benötigt gegebenenfalls fundierte technische Quellen, die belegen, dass es bei vergleichbaren Produktionskosten auch anders ginge. --Hgn-p 15:58, 9. Feb. 2012 (CET)
- Es gibt hinsichtlich der Lebensdauer keine Konstruktionsunterschiede. Sig-Lampen sind für eine vierfache Lebensdauer (inzwischen sind es wohl eher 14000h) gegenüber Allgebrauchslampen spezifiziert. Das wird einfach dadurch erreicht, indem man eine geringere Spannung draufdruckt als die Lampen im 1000h-Betrieb aushalten würden. Dadurch wird der Glühdraht nicht so stark erhitzt und die Sig-Lampe ist bei sonst gleichen elektrischen Parametern dunkler. Will man dieselbe Lichtstärke, muss man eine Siglampe höherer Leistung mit entsprechend längerem oder dickerem Glühdraht verwenden. Zusätzlich, das hat aber nur mit der Schaltfestigkeit zu tun, haben Sig-Lampen häufig nur eine Einfachwendel und viele Stützpunkte für den Glühdraht, weil im Einschaltmoment durch den sehr hohen Einschaltstrom eine starke Anziehung der engen benachbarten Wendelteile des Glühdrahtes stattfindet. Der Effekt ist bei einer Doppelwendel besonders stark und belastet eine Allgebrauchslampe zusätzlich. -- Janka 21:17, 9. Feb. 2012 (CET)
- Ergänzung:Kann man hier sehr schön sehen ohne für gerade diesen Laden werben so wollen: 60W elektrische Leistung, aber nur 380 lm Lichtstärke. Eine 60W-Allgebrauchslampe hat hingen um 600 lm. -- Janka 21:25, 9. Feb. 2012 (CET)
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- "Unter Lebensdauer einer Lampe versteht man die Brennzeit, während deren die Leuchtkraft von dem anfänglichen normalen Werth auf einen willkürlich gewählten Bruchtheil dieses Werthes, z. B. auf 60%, gesunken ist." (Hilfsbuch für die Elektrotechnik; 1900)
- "Die Lebensdauer einer Lampe beträgt im Mittel 800 bis 1000 Brennstunden. Bei längerer Verwendung nimmt die Leuchtkraft der Glühlampe ab : nach 500 Brennstunden ist dieselbe um 20 bis 25% gesunken, nach 700 Brennstunden um 30 bis 40%." (Moritz Kroll: Lehrbuch der Elektrotechnik; 1904)
- "Man hat die normale Lebensdauer einer Glühlampe auf 600 bis 1000 Brennstunden festgesetzt und bestimmt danach die Stromstärke, die sie führen darf, um eine gewisse Helligkeit zu geben." (Leo Graetz: Die Elektrizität und ihre Anwendungen; 1922)
Und was meint Ihr unter Lebensdauer zu verstehen? --Virtualiter 22:15, 9. Feb. 2012 (CET)
- Wahrscheinlich sagt dazu sogar unsere geliebte DIN etwas (könnte sogar etwas neuer sein als 1922). Im normalen Hausgebrauch bemerkt der Anwender kaum die abnehmende Lichtstärke, sondern den Zustand der absoluten Dunkelheit. Osram nennt z.B. auf der oben von Janka verlinkten Seite für eine SIG-Halogen Lampe: "Die mittlere Lebensdauer beträgt 14.000h, innerhalb der ersten 5500 Betriebsstunden werden 2% Lampenausfälle nicht überschritten." Sieht also so aus, als ob hier die Lebensdauer auch ganz trivial über Lampenausfall definiert wird. Dieses wird übrigens auch in Lebensdauer (Technik) so definiert: "Die Lebensdauer in der Technik bezeichnet die Zeit, die eine technische Anlage oder Gegenstand ohne den Austausch von Kernkomponenten oder komplettes Versagen genutzt werden kann."
- Ich würde es übrigens positiv finden, wenn du nicht nur sarkastisch neue Probleme aufwerfen würdest, sondern konstruktiv hilfst, Formulierungen für den Artikel zu entwickeln. --Wosch21149 22:40, 9. Feb. 2012 (CET)
- DIN 5035-6 ? --Virtualiter 23:04, 9. Feb. 2012 (CET)
[Bearbeiten] Lichtausbeute der Glühlampen verschiedener Watt-Zahlen und Lebensdauer
Gab es hier nicht mal eine Aufstellung der verschiedenen gängigen Glühlampen (25, 40, 60, 75, 100...Watt) in Relation zum abgestrahlten nutzbarem Lichtanteil? Oder war das ein anderer Artikel - egal, man konnte gut sehen, dass dabei die Glühlampen mit höherer Watt-Zahl, pro Watt mehr sichtbare Lichtleistung abgeben als Glühlampen mit geringer Watt-Zahl. Das würde im Prinzip heißen, dass z.B. Glühbirnen mit 100Watt einen höheren Wirkungsgrad hätten als welche mit 75 Watt. Aber die 100Watt Birnen sind zuerst verboten worden - ist das nicht ein Kritikpunkt zum Glühlampenverbot?
Da im Artikel steht: "Die Lichtausbeute (Anteil sichtbaren Lichts) erreicht bei einer Glühfadentemperatur von etwa 2700 K einen Anteil von etwa 3 %. Erhöht man die Temperatur auf 3400 K, so beträgt die Ausbeute 5 %. Die dazu erforderliche höhere Betriebsspannung (siehe dort) führt jedoch zu einer verkürzten Lebensdauer." Würde das dann bedeuten, dass eine Glühbirne hoher Watt-Zahl und großem Wirkungsgrad mit einer vergleichsweise hohen Temperatur betrieben wird woraus man folglich schließen muss, dass diese dann im Allgemeinen eine verkürzte Lebensdauer im Vergleich zu Glühlampen mit geringer Watt-Zahl aufweisen? (nicht signierter Beitrag von 84.147.63.229 (Diskussion) 23:03, 12. Feb. 2012 (CET))
- "Watt" haben damit wenig zu tun; das ist u.a. eine Frage des Innenwiderstandes der Glühwendel. Anders ausgedrückt: Die absolute "Helligkeit" ist was anderes als die relative "Lichtausbeute". Das Grundproblem: Je höher der Materialmix aufgeheizt wird, desto "natürlicher" - also sonnenähnlicher - ist das Licht (weil andersherum der Rotanteil entsprechend überwiegt) und desto effektiver (im Sinne der Abgabe für den Menschen sichtbaren Spektrums) ist die Lampe - aber desto kürzer lebt sie auch. Daß man Ausbeute und Farbtemperatur z.B. via Materialmix, Kolbengröße, Beschichtung, Gasbefüllung etc. deutlich verbessern könnte, wenn man nur wollte, steht auf einem anderen Blatt: Der Verkauf umweltschädigender "Sparlampen" ist für die Hersteller eben lukrativer. Beste Grüße, --Avstriakos 23:46, 12. Feb. 2012 (CET)
- Bei Glühlampen mit kleinem Kolben gibt es das Problem, dass sich jener relativ schnell schwärzt. Außerdem ist die Konvektion innerhalb des Kolbens wegen der Enge eher schlecht, so dass man den Glühfaden nicht so stark erhitzen darf wie in einer Großkolbenlampe. Die Lebensdauer der Kerzenlampen ist dennoch oft geringer als 1000h, das steht auf den Packungen auch drauf. Ich habe hier welche mit 750h. Dass 100W-Lampen zuerst verboten wurden lag daran, dass sie einen großen Kolben haben und in dieser Baugröße eine große Vielfalt an gleich hellen Energiesparlampen in allen Preislagen existiert, während im Bereich der Kerzenlampen nur sehr wenige Modelle genauso klein und dabei so hell sind wie eine 40W-Kerzenlampe. Für den Betrieb mit üblichen Lampenschirmchen kenne ich keine einzige, die es mit einer 40W-Kerze aufnehmen könnte. -- Janka 13:42, 13. Feb. 2012 (CET)
Lichtquelle#Beispiele --Virtualiter 15:37, 13. Feb. 2012 (CET)
Danke für die schnellen Antworten/Kommentare. Ich möchte trotzdem nochmal auf die Frage lenken ob Glühlampen hoher Watt-Zahl aufgrund des oben dargestellten Sachverhaltes im allgemeinen eine kürzere Lebensdauer haben als Glühlampen mit niedriger Wattzahl. (nicht signierter Beitrag von 84.147.37.165 (Diskussion) 15:40, 13. Feb. 2012 (CET))
- Theoretisch nicht. Praktisch aber schon, weil sie ja fast immer irgendwo "eingebaut" werden; in einer gleichartigen Lampe (bzw. Leuchte, also z.B. mit Schirm) entsteht für die stärkere Birne ein größerer Hitzestau. Ad Janka: Das gilt aber nur für herkömmliche Birnen. Bei "Halogen"-Typen wirkt gerade die Hitze lebensverlängernd, weshalb sie ja auch so kleine Kolben haben. Beste Grüße, --Avstriakos 18:35, 13. Feb. 2012 (CET)
- Auch bei Halogenbirnen ist die Hitze der Lampe Tod. Der Kolben kann deshalb kleiner sein, weil er wegen des Halogen-Kreisprozesses praktisch über haupt nicht schwärzt. Wolfram langert sich bevorzugt an den kühlsten, also dicksten Stellen der Wendel wieder an, also dort wo kaum Material fehlt. Daher ist der Halogen-Kreisprozess nicht lebensdauerverlängernd, sondern einzig der höhere Gasdruck, der durch den winzigen Kolben überhaupt erst zu bewerkstelligen ist. Außerdem ist Iod billig. Das Abdampfen zu behindern funktioniert auch mit Krypton als Füllgas, allerdings verhindert Krypton die Schwärzung nicht so vollständig wie Iod, weil es inert ist. Daher kann man den Glaskolben auch nicht so stark verkleinern und und daher auch den Gasdruck nicht so stark erhöhen wie bei einer Halogenbirne. -- Janka 22:58, 13. Feb. 2012 (CET)
- Steht ja alles hier: Es ist eine Glastemperatur von 250 °C nötig (!), um die Wolframatome zurück zur Wendel zu schicken (im Verein mit Füllgas und -Druck); was ja den Vorteil gegenüber Standardbirnen ausmacht, deren Fäden ihr Wolfram stetig nur verlieren. Wird eine "Halogen"-Lampe gedimmt - also die Temperatur verringert -, sinkt ihre Lebenserwartung. Das meinte ich mit "Hitze = lebensverlängernd". Beste Grüße, --Avstriakos 00:26, 14. Feb. 2012 (CET)
- Zur Verringerung der Lebensdauer einer gedimmten Halogenlampe möchte ich aber auch noch mehr Daten sehen. Denn eine Glühbirne, die nicht bei voller Leistung betrieben wird, hat auf der anderen Seite eine wesentlich höhere Lebensdauer. Welcher Effekt ist größer? Die Frage ist also: wie lang ist die Lebensdauer einer Halogenlampe bei Nennleistung (100%) - typische Angabe: 2000h - und wie lang ist die einer Halogenlampe , die z. B. nur mit 60% betrieben wird. --Wosch21149 10:54, 14. Feb. 2012 (CET)
- Tja, ich gebe hier auch nur wieder, was in der WP steht. Ich hab's so verstanden: Glühfaden brennt durch, weil er dünner wird; dünner wird er, weil er Wolfram verliert; kriegt er das Wolfram wieder zurück, wird er nicht dünner, hält also länger. Allerdings steht dort was von "stark dimmen" - aber nicht, was das genau heißen soll. In meiner Schreibtischlampe z.B. steckt eine 12V/50W-Birne. Der Schalter ermöglicht zwei Helligkeitsstufen. In der niedrigeren Variante (keine Steuerung, sondern zweite Abzweigung von der Trafospule) liegen nur gut 10V an. So betreibe ich die Lampe, und ich habe schon seit 10 Jahren kein Birndel gewechselt. Das heißt, es brennt schon seit weit über 5000 Stunden. Falls nicht der Reflektor (die Lampe strahlt ja nach unten, also staut sich die heiße Luft ein bißl) dafür sorgt, daß dem Birndel "eh heiß genug" ist, kann ein wenig Dimmen also nicht wirklich schaden ... aber das ist nur meine Privaterfahrung. Beste Grüße! --Avstriakos 14:41, 14. Feb. 2012 (CET)
- Der Glühfaden kriegt das Wolfram zurück, aber nicht während des Betriebs und nicht an den Stellen, an denen es abgedampft wurde. Das hängt damit zusammen, dass das Wolframiodid zwar in der Nähe der Glühwendel wieder zerlegt wird, sich dort wegen der hohen Temperatur aber nicht niederschlagen kann. Während des Betriebs der Lampe gibt es einen statischen Dichtegradienten des Wolframdampfes und Wolframiodids, mit einem Wolframüberschuss an der Wendel und einem Wolframiodidüberschuss an der Innenwand des Glaskolbens. Der Wolframdampf verhindert dabei in der Nähe der Wendel das Abdampfen weiteren Wolframs. Erst wenn die Lampe abgeschaltet wird, wird der Wolframdampf an der Wendel niedergeschlagen, allerdings nicht an den dünnsten Stellen der Wendel, sondern vor allem Spitzen, die sich aus zuvor bereits abgeschiedenen Wolfram gebildet haben, weil dort an einer Spitze die Erstarrungswärme besser - nämlich nach allen Seiten hin - abgestrahlt werden kann als in einer Grube. So entstehen die Whisker auf dem Bild im Artikel. -- Janka 22:33, 14. Feb. 2012 (CET)
- Tja, ich gebe hier auch nur wieder, was in der WP steht. Ich hab's so verstanden: Glühfaden brennt durch, weil er dünner wird; dünner wird er, weil er Wolfram verliert; kriegt er das Wolfram wieder zurück, wird er nicht dünner, hält also länger. Allerdings steht dort was von "stark dimmen" - aber nicht, was das genau heißen soll. In meiner Schreibtischlampe z.B. steckt eine 12V/50W-Birne. Der Schalter ermöglicht zwei Helligkeitsstufen. In der niedrigeren Variante (keine Steuerung, sondern zweite Abzweigung von der Trafospule) liegen nur gut 10V an. So betreibe ich die Lampe, und ich habe schon seit 10 Jahren kein Birndel gewechselt. Das heißt, es brennt schon seit weit über 5000 Stunden. Falls nicht der Reflektor (die Lampe strahlt ja nach unten, also staut sich die heiße Luft ein bißl) dafür sorgt, daß dem Birndel "eh heiß genug" ist, kann ein wenig Dimmen also nicht wirklich schaden ... aber das ist nur meine Privaterfahrung. Beste Grüße! --Avstriakos 14:41, 14. Feb. 2012 (CET)
- Zur Verringerung der Lebensdauer einer gedimmten Halogenlampe möchte ich aber auch noch mehr Daten sehen. Denn eine Glühbirne, die nicht bei voller Leistung betrieben wird, hat auf der anderen Seite eine wesentlich höhere Lebensdauer. Welcher Effekt ist größer? Die Frage ist also: wie lang ist die Lebensdauer einer Halogenlampe bei Nennleistung (100%) - typische Angabe: 2000h - und wie lang ist die einer Halogenlampe , die z. B. nur mit 60% betrieben wird. --Wosch21149 10:54, 14. Feb. 2012 (CET)
- Steht ja alles hier: Es ist eine Glastemperatur von 250 °C nötig (!), um die Wolframatome zurück zur Wendel zu schicken (im Verein mit Füllgas und -Druck); was ja den Vorteil gegenüber Standardbirnen ausmacht, deren Fäden ihr Wolfram stetig nur verlieren. Wird eine "Halogen"-Lampe gedimmt - also die Temperatur verringert -, sinkt ihre Lebenserwartung. Das meinte ich mit "Hitze = lebensverlängernd". Beste Grüße, --Avstriakos 00:26, 14. Feb. 2012 (CET)
- Auch bei Halogenbirnen ist die Hitze der Lampe Tod. Der Kolben kann deshalb kleiner sein, weil er wegen des Halogen-Kreisprozesses praktisch über haupt nicht schwärzt. Wolfram langert sich bevorzugt an den kühlsten, also dicksten Stellen der Wendel wieder an, also dort wo kaum Material fehlt. Daher ist der Halogen-Kreisprozess nicht lebensdauerverlängernd, sondern einzig der höhere Gasdruck, der durch den winzigen Kolben überhaupt erst zu bewerkstelligen ist. Außerdem ist Iod billig. Das Abdampfen zu behindern funktioniert auch mit Krypton als Füllgas, allerdings verhindert Krypton die Schwärzung nicht so vollständig wie Iod, weil es inert ist. Daher kann man den Glaskolben auch nicht so stark verkleinern und und daher auch den Gasdruck nicht so stark erhöhen wie bei einer Halogenbirne. -- Janka 22:58, 13. Feb. 2012 (CET)
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- Na, das erklärt doch Vieles. (Ich gehe amal davon aus, daß das stimmt; für mich klingt es so, als wüßte Janka sehr genau, wovon er redet.) Schade eigentlich, daß das alles - in genau dieser Ausführlichkeit - nicht in der WP zu lesen ist. (Oder doch? Dann bitte ich um Pardon.) Bliebe zu klären, wo sich die Kurven der Parameter "Hitze" und "Dimmung" schneiden, was die Lebensdauer betrifft. Und ob es hier Unterschiede zwischen "220V"- und "12V"-Typen gibt, wie oft behauptet wird. Beste Grüße, --Avstriakos 22:37, 16. Feb. 2012 (CET)
- Um es in den Artikel einfließen zu lassen benötigen wir eine Quelle, ein Buch wäre gut. Ich habe allerdings zu diesem Thema keins geschrieben und kenne auch keins, das das Thema in genau diesem Detail erfasst.
- Es gibt unterschiede zwischen 12V und 230V-Typen, wenn man Lampen mit gleicher Leistung vergleicht. Dann muss der 230V-Glühfaden nämlich hochohmiger, also dünner und evtl. doppelt gewendelt sein, was seiner Lebendauer nicht zuträglich ist. Dadurch wird auch der Kolben größer. Eigentlich verspielt man durch den 230V-Betrieb mit geringer Leistung viele Vorteile der Halogenlampen. 12V/20W und 230V/500W sind hingegen eher vergleichbar. Dazu kommt noch, dass 12V-Halogenlampen hinter einem Netzteil sitzen müssen, das Netzspannungschwankungen wegfiltern und einen Sanftanlauf realisieren kann. Das führt dazu, dass solche Lampen kaum noch kaputtgehen. -- Janka 15:32, 17. Feb. 2012 (CET)
- Also, diese Deine Ausführungen gehören m.E. in den entsprechenden Artikel. Ich weiß, daß ich mich (bzw. Dich ...) damit für "TF"- und sonstige Watschen anmelde, aber ich würd's amal auch ohne Belege riskieren. Mein POV ... Beste Grüße! --Avstriakos 21:40, 17. Feb. 2012 (CET)
- Na, das erklärt doch Vieles. (Ich gehe amal davon aus, daß das stimmt; für mich klingt es so, als wüßte Janka sehr genau, wovon er redet.) Schade eigentlich, daß das alles - in genau dieser Ausführlichkeit - nicht in der WP zu lesen ist. (Oder doch? Dann bitte ich um Pardon.) Bliebe zu klären, wo sich die Kurven der Parameter "Hitze" und "Dimmung" schneiden, was die Lebensdauer betrifft. Und ob es hier Unterschiede zwischen "220V"- und "12V"-Typen gibt, wie oft behauptet wird. Beste Grüße, --Avstriakos 22:37, 16. Feb. 2012 (CET)
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- Würde ich nicht versuchen. Dazu mangelt es an physikalischem Verständnis. Wie etwa soll Wolframdampf in der Nähe der Wendel das Abdampfen weiteren Wolframs verhindern? Telekinese? Tatsächlich scheidet sich Wolfram im Betrieb wieder ab. Die Whisker-Bildung hat auch nichts mit der Abgabe von Erstarrungswärme zu tun, dazu sind die Materialmengen viel zu klein, sondern mit der Abreicherung von Wolfram nahe der Oberfläche – eine Stelle, die vorsteht, bekommt mehr mit. Schneeflocken wachsen auch so. Das beschleunigte Dünnwerden liegt weniger an ungleichmäßiger Abscheidung als an übermäßiger Verdampfung – die dünne Stelle hat mehr Widerstand und wird heißer. Gruß – Rainald62 04:48, 18. Feb. 2012 (CET)
- Der Wolframdampf steht in einem Gleichgewicht mit vom Glühdraht nachgeliefertem Wolfram sowie mit dem Wolframiodid. Das ganze ist eine Funktion des Druckes und des Temperaturgradienten im Kolben. Daher kann irgendwann *netto* auch kein weiteres Wolfram mehr vom Glühdraht entschwinden. In einer normalen Glühlampe ist das anders. Dort wird Wolfram an der Glaswand des Kolbens abgeschieden und damit dem Gleichgewicht in der Gasphase wieder entzogen, wodurch der Glühfaden im Betrieb dauerhaft Wolfram nachlieferen muss. Die Erstatrrung läuft auch so ab wie von mir beschrieben. Damit das Wolfram wieder auf dem Glühdraht niederschlagen kann, muss es die Phase wechseln, also überschüssige Wärme loswerden. Bei den herrschenden Temperaturen geschieht das hauptsächlich durch Strahlung. Auf einer bestehenden Kuppe hat es dazu ein Sichtfeld einer Halbkugel, während in einer Grube nur ein kegeliges Sichtfeld zur Verfügung steht. An der Kuppe können in derselben Zeit also deutlich mehr Wolframatome ihre Wärme abgeben, wodurch die Kuppe weiter wächst. Die Wärmeabgabe über die Wärmeleitung ist auch nicht unerheblich, allerdings wirkt sie sich bei Kuppe und Grube nahezu gleich aus. Bei Schneeflocken hat man im Gegensatz dazu eine sehr grobe Struktur und ein anderes Temperaturniveau, daher kann man die dominanten Mechanismen nicht vergleichen. -- Janka 12:15, 18. Feb. 2012 (CET)