Diskussion:Gotik

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einige Streichungsvorschläge.

"Gotik" ist natürlich ein unerschöpfliches Mammutthema, aber einiges ist hier nach meiner Kenntnis schlicht falsch. Die im folgenden durchgestrichenen Passagen halte ich für falsch oder irreführend. In normaler Type der Artikeltext, kursiv meine Kommentare.

[Bearbeiten] Baukunst

[Bearbeiten] Historische Grundlagen im 11. bis 13. Jahrhundert

Im Mittelalter bestimmten die Könige, der Adel und der Klerus die Bauprogramme der zentralen Bauten und deren Baustil. Die Macht des adeligen Klerus wuchs im 10. Jahrhundert und wurde bestimmend für die Bauentwicklung. Die starke Rolle der Klöster mit ihren burgartigen geschlossenen Anlagen wirkte sich stilbildend aus. In der Romanik waren Kirchenbauten Stätten für die sakrale Aufgabe und Zentrum des dörflichen oder städtischen Lebens. Sie mussten aber auch die Funktion von beschützenden, wehrhaften Bauanlagen mit übernehmen. In dieser Allgemeinheit ist das falsch. Die Wehrfunktion des Kirchenbaus beschränkt sich auf wenige Einzelfälle

Das 12. und 13. Jahrhundert war geprägt ...

  • Die geistigen Grundlagen der Gesellschaft und der Kirche wurden durch die philosophischen Strömungen der Scholastik bestimmt. Der neuewas war daran um 1130 neu?, alles fordernde Anspruch des Gottes der Christen forderte die Eingliederung der Menschen und der Regierenden in das Gefüge der christlichen Weltordnung von Himmel und Erde, Zeit und Ewigkeit. In dieser Allgemeinheit ist das natürlich nicht verkehrt, sagt aber nichts über den Stilwandel von der Romanik zur Gotik. Der Kampf zwischen Kaiser und Königen einerseits und Papst sowie Kurie andererseits führte zu einem Wettbewerb in der Baukunst. Der Kampf weltlicher gegen kirchliche Macht hat wenig Auswirkungen auf die Baukunst. Der Papst spielt für die Gotik gar keine Rolle, der Kaiser genausowenig.
  • Politisch wurden Kirchenbauten zu einer Demonstration der Macht: der Macht von Kaisern, Königen und Herrschenden, Der Anteil der Herrscher am Kirchenbau ist insgesamt recht gering der Macht des erstarkten Klerus, der Macht der Päpste, Päpste und Gotik? die mit Innozenz III. (1198–1216) ihren Höhepunkt erreichte. Es war die Zeit des Investiturstreites Der Investiturstreit fällt in die Zeit 1070-1130, weit vor der Gotik, der Auseinandersetzung von Papst und Kaiser darüber, wer im Land die Bischöfe einsetzte (investiert). So entstanden Romanische Kaiserdome in Deutschland Kaiserlich war eigentlich nur Speyer, oder königliche gotische Kathedralen in Frankreich als Ausdruck dieser Macht. Auch die Macht der Ordensgemeinschaft Welcher Ordensgemeinschaft Benediktiner Zisterzienser oder wer? nahm zu. Aber auch die Stärkung der Städte führte zu „Bauten der Macht“ in der Mitte der Stadt.<ref> Gerlinde Thalheim (Hrsg.): Wege zur Backsteingotik. Bauten zur Macht; Monumentverlag, Bonn 2002, ISBN 3-935208-14-6</ref>
  • Die Wirtschaft in bestimmten Regionen ...Der Neubau von Saint-Denis diente als königlichen Grablege. Was hat St. Denis in diesem Abschnitt zu tun? Es war eben gerade keine Stadt, sondern ein Kloster.

[Bearbeiten] Entstehung des Stils

In der romanischen Basilika Sainte Marie-Madeleine in Vézelay wurde beispielsweise das Kreuzgratgewölbe verwendet. Aber erst als die Konstruktion des Kreuzrippengewölbes gelang, konnte sich ein neues Bausystem entwickeln. Es ermöglichte die Kombination von verschiedenen Gewölbezuschnitten. Die romanische Abteikirche Saint Philibert in Tournus zeigt, wie mit der Quertonne als Gewölbe die Kirche sehr hell, lichtdurchflutet wird. Die Fassadengestaltung dieser Kirche, von unten bis in die Türme hinein eine Einheit, zeigt den Willen auf zu einem durchgehenden Prinzip wie in der späteren Gotik. Auch der Spitzbogen als zentrales Element der Gotik findet sich vereinzelt, unter anderem in der Burgundischen Romanik. <ref> Fritz Baumgart: DuMont's kleines Sachlexikon der Architektur, Köln 1977 </ref> Den Chorumgang gab es bereits im 11. Jahrhundert in der Romanik. Das System aus Umgang und Kapellenkranz wurde in der Gotik zu einem zusammenhängenden System von Stützen und Gewölben weiterentwickelt. Für die Entwicklung des gotischen Gewölbes sind Vezelay und Tournus gerade keine passenden Vorläufer. Wichtiger ist die Normandie. Genauso bei der Doppelturmfassade: Saint Etienne in Caen ist auch hier der entscheidende romanische Vorläufer.

[Bearbeiten] Die Anfänge in Frankreich

[Bearbeiten] Saint-Denis

Die Kathedrale sollte einen umfassenden Herrschaftsanspruchs des französischen Königtums gegenüber den Baronen dokumentieren. Saint Denis war keine Kathedrale, „die Kathedrale“ gibt es nicht, Kathedralen waren keine Bauten des Königtums. Der König war noch nicht Alleinherrscher. Sein Gebiet war klein und von mächtigen Reichen umgeben. Die großen Diözesen waren königliche Bistümer und unterstanden der Krone. Mit Hilfe der Kirche konnte er seinen Einfluss zielstrebig stärken. In diesem Prozess war die gotische Architektur von großer symbolischer Bedeutung. Das trifft das Zusammenspiel von frz. Königtum und Kirche im 12. Jh. schon besser.

Die Fassade von Saint-Denis, gleichzeitig Triumphbogen und Burg, kann als die Wiedererschaffung des karolingischen Westwerks gedeutet werdenEben nicht, das Westwerk ist gerade etwas aganz anderes als die Doppelturm-Westfassade. Sie entstand unmittelbar vor dem Chor und ist, obwohl sie sich schon von den Formen der Romanik gelöst hat, noch nicht ganz als gotisch einzuordnen.

[Bearbeiten] Weitere frühe Entwicklung

Die Architektur der Nachbarländer Frankreichs, so auch des deutschen Kaisertums, war um 1150 die Romanik, die Architektur des französischen Königs – der Königsstil – war die Gotik. Das kann man vielleicht um 1230 behaupten,um 1150 ist das verfrüht, „die Gotik“ ist damals noch kein definiertes Konzept. Letztere stand in Frankreich zunächst in Konkurrenz zur Romanik. Der schnellere Wandel von der Romanik zur Gotik wurde dort auch durch den deutschen Investiturstreit begünstigt. In dieser Zeit kam es zu keiner entscheidenden Auseinandersetzung zwischen dem Papst und dem König von Frankreich, da die Päpste unter französischem Einfluss standen. ???Aber was hat das mit der Baukunst zu tun? Der Machtanspruch der neuen Architektur zeigt sich daran, dass in jedem der Krone neu unterworfenen Gebiet eine gotische Kathedrale errichtet wurde als deutlicher Hinweis, wer hier von nun an die Macht hatte.

[Bearbeiten] Von der romanischen zur gotischen Basilika

Als querschiffslose gotische Kirche stand am Anfang die dreischiffige Kathedrale von Sens (1140–1160) im damals ranghöchsten Erzbistum in Frankreich Warum war es das ranghöchste Erzbistum? Den Status eines Primas hat der ErzBf v Lyon beansprucht

[Bearbeiten] Wieder aus dem Archiv geholt

Was tun? - Ich plädiere immer noch für eine Aufteilung des Artikels. Wenn man ihn als pdf-Datei ausdruckt, umfasst er 47 Seiten, ziemlich viel für einen Artikel in der Enzyklopädie.--EHaseler 20:44, 4. Aug. 2011 (CEST)

Aufteilen ist ein guter Weg diesen Monsterartikel in den Griff zu bekommen. Bin dafür. 84.173.9.133 (nicht signierter Beitrag von 84.173.13.37 (Diskussion) 12:51, 5. Aug. 2011 (CEST))
Ich sehe keinen Widerspruch und würde mich so bald wie möglich ranmachen. Grüße, —DerHexer (Disk., Bew.) 00:34, 14. Aug. 2011 (CEST)

--EHaseler 19:07, 22. Nov. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Wikilink

Der Wikilink Kathedrale St. Nikolaus (Freiburg im Üechtland) sollte direkt auf die Kathedrale St. Nikolaus zeigen. -- 194.230.155.11 18:30, 27. Dez. 2011 (CET)

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