Diskussion:Grüne Gentechnik

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Euphemismus

Zweifelt irgendwer daran, dass Grüne Gentechnik ein Euphemismus für Agrogentechnik bzw. Gentechnik bei Pflanzen ist? Vielleicht sollte der Artikel sich trauen, einen Euphemismus auch als solchen zu benennen. --Thüringer ☼ 12:30, 5. Okt. 2011 (CEST)

ich zitiere einfach mal, was ich am 14. September geschrieben habe: ""Grüne Gentechnik" ist als Begriff absolut geläufig, wobei "grün" aber nicht "öko" oder ähnliches bedeutet, sondern als Abgrenzung zur "Roten Gentechnik" (Tiere) verwendet wird. Das sollte, wenn es zu Mißverständnissen führt ("schönfärbende Bezeichnung") definitiv in der Einleitung erklärt werden (wie das bei Grüne Biotechnologie z.B. der Fall ist. Eine Einschränkung auf "gentechnisch veränderte Pflanze" wäre m.E. deshalb wenig sinnvoll, da man sich damit auf das zentrale Objekt des Themenfeldes beschränken würde." -- Cymothoa 13:07, 5. Okt. 2011 (CEST)
das zentrale Objekt des Themenfeldes etc.: Sorry, auch wenn ich weder Opa noch Oma bin, kannst du das etwas allgemeinverständlicher formulieren:) --Belladonna 13:14, 5. Okt. 2011 (CEST)
(BK, erweiterter Beitrag von vorhin:) Ja, ich bezweifle diese Aussage ganz entschieden. Ich zitiere einfach mal, was ich am 14. September geschrieben habe: ""Grüne Gentechnik" ist als Begriff absolut geläufig, wobei "grün" aber nicht "öko" oder ähnliches bedeutet, sondern als Abgrenzung zur "Roten Gentechnik" (Tiere) verwendet wird. Das sollte, wenn es zu Mißverständnissen führt ("schönfärbende Bezeichnung") definitiv in der Einleitung erklärt werden (wie das bei Grüne Biotechnologie z.B. der Fall ist. Eine Einschränkung auf "gentechnisch veränderte Pflanze" wäre m.E. deshalb wenig sinnvoll, da man sich damit auf das zentrale Objekt des Themenfeldes beschränken würde." (Da war ein Vorschlag, den Artikel zu "gentechnisch veränderte Pflanze" umzubenennen, was aber eben die dahinter stehende Methodik und auch die Debatten thematisch in den Hintergrund rücken würde) Man betrachte auch die Google-Treffer: "Grüne Gentechnik": ~580.000, "Agrogentechnik" ~ 150.000, "Gentechnik bei Pflanzen" ~ 255.000 - das Lemma ist also nicht nur Teil einer logischen Benennung sondern orientiert sich sehr wohl auch am allgemeinen Gebrauch. Dabei wird "Grüne Gentechnik" auch von "Gegnern" häufig verwendet, die sicher keinen Euphemismus fördern wollen (z.B. Greenpeace, BUND, Brot für die Welt) Ich habe mal die anderen Begriffe (rote/weiße Biotechnologie) in die Einleitung aufgenommen, vielleicht wird die Sache dann eindeutiger. -- Cymothoa 13:21, 5. Okt. 2011 (CEST)
Ich halte es für einen gewollten Euphemismus und damit man den elegant verstecken kann, hat man das Begriffspaar "grüne" und "rote" Gentechnik erfunden, wobei der Begriff "rote Gentechnik" fast überhaupt nicht verwendet wird und nur als Legitimation für seinen euphemen Bruder herhalten muss. --El bes 04:29, 18. Okt. 2011 (CEST)
Die Unterscheidung "grüne" und "rote" Biologie ist älter als die Gentechnikdebatte und schlicht auf den Themenbereich übertragen worden. Natürlich darfst Du dazu Deine persönliche Meinung haben, aber die kann man sonst ohne Belege getrost in den Bereich "Verschwörungstheorie" einsortieren. Solange also niemand nachweisen kann, dass "Grüne Gentechnik" tatsächlich von irgendjemandem als Euphemismus gesehen wird, kann man sich diese Diskussion hier schlicht sparen. -- Cymothoa 13:29, 18. Okt. 2011 (CEST)
  • Dieses Werk (Politische Diskurse im Internet und in Zeitungen: das Beispiel Genfood) schreibt: Wir verwenden in unserem Kontext den Begriff "grüne Gentechnik", obwohl die Bestandteile "grüne" und "-technik" vielfach in Frage gestellt wurden. Kritiker bemängeln, dass die Übertragung von Fremdgenen auf Pflanzen durch die Bezeichnung "grüne Gentechnik" beschönigt werde. (Seite 34, Fußnote 18)
  • Die Grüne Jugend Berlin-Pankow schreibt hier: Der Begriff grüne Gentechnik ist ein Euphemismus. Er suggeriert, dass sie dem Naturschutz diene. Es handelt sich aber schlicht um Agrar-Gentechnik, also die Manipulation von Pflanzenerbgut, damit der Organismus bestimmte Abwehr- und Nährstoffe produziert oder gegen Schädlingsbekämpfungsmittel resistent ist. Rosen auf den Weg gestreut.
  • Dieser Blog (Graswurzel) schreibt: Die Wahrheit über genmanipulierte Nahrung - Über die genetische Manipulation von Pflanzen (euphemistisch "Grüne Gentechnik" getauft) wird in unseren deutschen Mainstream-Medien so gut wie nie die Wahrheit berichtet, die volle Wahrheit überhaupt nicht.
  • Der Standard schrieb 2006: Da wird vergangene Woche in einer Konferenz über Gentechnik in der Landwirtschaft - euphemistisch die "grüne Gentechnik" genannt - offen und von höchster (Kommissaren-)Stelle zugegeben, dass im Umgang mit dieser Technologie hoher Handlungsbedarf besteht. (Brüsseler Hauruck-Aktion, Johanna Ruzicka, 24. April 2006)
  • Dieser Blog (TempelderGaia - zugegeben etwas esotherisch) schreibt: Auch wenn die Befürworter des – euphemistisch – als „Grüne Gentechnik“ bezeichneten Einsatzes transgener Pflanzen behaupten, den Hunger in der Welt nicht nur bekämpfen zu wollen, sondern dazu auch in der Lage zu sein, bleiben sie den Beweis schuldig. Fakt ist, auch wenn gentechnisch veränderte Pflanzen weltweit auf mittlerweile 125 Millionen Hektar angebaut werden, ist der Hunger nicht weniger geworden. (siehe hier)
  • Auf dieser gentechnikkritischen Plattform aus Franken schreibt eine Dame: Die einzigen, die von der "grünen Gentechnik" (welch ein Euphemismus!) profitieren, sind einige wenige Agrarkonzerne. Dieser Profit wird mit gewaltigen Umweltveränderungen erkauft werden, die nicht mehr rückgängig zu machen sein werden, und die gigantische Schäden für alle bedeuten. (Zivil Courage - Geben Sie Ihr "Ja" für einen Agro-Gentechnikfreien Landkreis Kitzingen!)
  • etc.

So ganz alleine stehe ich mit meiner Einschätzung also nicht, man findet schon Belege dafür. Es ist aber der Industrie wohl gelungen, den Begriff weitgehend zu etablieren und viele Suchergebnisse unter "grüne Gentechnik" und "Euphemismus" datieren in die Zeit vor 2006. --El bes 20:06, 18. Okt. 2011 (CEST)

Also genügend Belege da. Wenn man das Lemma so lassen will, was aufgrund der Geläufigkeit des Begriffs meiner Meinung nach in Ordnung wäre, sollten dann nicht zumindest die suggestiven Aspekte des Namens erwähnt werden? Zumindest mit zB. "die sogenannte GG" in der Einleitung? -- Baldsaros Wunsch 21:33, 4. Jan. 2012 (CET)

Der vermeintliche (und »nahestehende«) Euphemismus ist am Textanfang m. E. gut aufgelöst. Man sollte aufhören, über das Wort zu streiten. Inhaltlich nasche ich gerade chilenische Blaubeeren von »High quality plants, micropropagated in America, acclimatized and rooted in Chile«. Bitte seht euch mal http://en.wikipedia.org/wiki/Micropropagation an, bezw. wie patentierte Früchte und deren Mikrovermehrung nützen. – Fritz@Joern.De Fritz Jörn 07:07, 11. Feb. 2012 (CET)

Dem Begriff grüne Biotechnologie unterliegt keinerlei Wertung. Da die Biotechnologie generell in Farben eingeteilt ist ("Die Farben der Biotechnologie" http://www.analytik-news.de/Presse/2005/375.html) ist die Farbe grün in Verbindung mit Pflanzen zu nennen ist nur logisch. Grün hat in den letzten Jahren eine positiv belegte Konnotation in Bezug auf die immer mehr beachtete ökologische Landwirtschaft bekommen. Die wechselnde Interpretation von Farben sollte aber keine Änderung einer gängige Klassifizierung bedingen. der Begriff "Braune Ware" (Unterhaltunselektronik) (http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroger%C3%A4t) wurde auch nicht aufgrund der negativen, historischen Bedeutung der Farbe braun geändert. -- Carrytheone (Diskussion) 14:32, 11. Mär. 2012 (CET)

[Bearbeiten] Ethische Aspekte

Dieser Abschnitt ist wie der gesamte Artikel suboptimal: Vollkommen zusammenhanglos und ohne Belege werden drei Einzelpositionen erwähnt. Hier müsste viel eher darauf hingewiesen werden, wie eng Grüne Gentechnik-Wirtschaft und Politik verquickt sind (und die dadurch fehlende Kontrollfunktion der amerikanischen und europäischen Lebensmittelbehörden FDA und EFSA aufgrund von Interessenkonflikten der zuständigen Amtsträger), dass es fast keine unabhängigen Wissenschaftler auf diesem Gebiet gibt (siehe Gegenbeispiel des norwegischen Instituts GenØk) und solche, die es wagen, kritisch gegen GVO zu publizieren (siehe Pusztai und Chapela), durch Kampagnen gekaufter Agenturen bekämpft werden (Film: Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes!). -- Baldsaros Wunsch 16:19, 4. Jan. 2012 (CET)

In dem Artikel Monsanto wird das Problem auch mit Quellen behandelt. Da ließe sich ggf, etwas rausziehen und auch hier verwenden. Die EU-Abgeordnete? Claire Robinson hat hierüber eine interessante Studie veröffentlicht. Wenn ich sie finde, stelle ich sie hier ein. Schau auch mal bei dem Lemma EFSA, da müsste eigentlich auch was zu finden sein. Gruß --Belladonna 16:25, 4. Jan. 2012 (CET)
hier die Quelle

[Bearbeiten] Rezension

gen-ethisches-netzwerk.de/gid/210/wendling/umkämpftes-wikipediaSargoth 19:49, 9. Mär. 2012 (CET)

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