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[Bearbeiten] Trauernde Eltern: Beuys, Heerich, Kollwitz und Mataré?
Das Bild mit Bilduntertitel "Joseph Beuys und Erwin Heerich: Die trauernden Eltern, 1954, in Alt St. Alban, Köln" trägt (auf Commons) eine Beschriftung, derzufolge es von Käthe Kollwitz stammt und von Mataré reproduziert wurde. Und der Artikeltext erzählt, sie hätten alle vier (bzw. Mataré durch Weitergabe der Arbeit) daran gewirkt, demnach wären also Commons und Bilduntertitel falsch oder jedenfalls irreführend verkürzt. Weiß jemand, ob man dem Artikeltext trauen kann, sprich: die Bildbeschreibungen entsprechend ändern sollte? Ich habe leider keinen Zugriff auf den Beleg. Danke, Ibn Battuta 11:10, 6. Jan. 2011 (CET)
- Das Bild zeigt eine Kopie des Originalwerks von Käthe Kollwitz, an der nur Beuys und Heerich, im Auftrag von Mataré, der den Auftrag abgab, mitgewirkt hatten. Desgleichen steht im Zitat „FN 16“. In diesem Beleg gibt es zudem eine Abbildung, bei dem das Werk (die Kopie) mit Autorenschaft Beuys/ Heerich ausgewiesen wird. Bildbeschreibung auf Commons wäre also wohl zu ändern. Grüße --Thot 1 14:26, 6. Jan. 2011 (CET)
[Bearbeiten] "falsche Erinnerung"
Nach Revertierung meiner Einfügung durch Benutzer: Thot 1 kündige ich auf seinen Wunsch hin an an, dass ich im Abschnitt 1.2 Kriegszeit (1941–1945) den Widerspruch zwischen Beuys' BBC-Interview und der Stadelhaus-Bio einerseits und den längst mehrfach publizierten Fakten seines Absturzes auf der Krim kurz (mit Referenz-Links) erläutern möchte:
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- ...und die Krimtataren waren im Zuge einer stalinistischen ethnischen Säuberung 1944 bereits deportiert worden. „Im März 1944 konnte Beuys nur noch einen tatarischen Tierarzt auf der Krim antreffen.“(Ref.) Das Beuys'sche „Schlüsselerlebnis“ besteht also aus zum Teil Selbsterlebtem, das mit fremder Erinnerung zu einer fiktiven Geschichte zusammengefügt wurde, die schließlich zu einer „falschen Erinnerung“ geworden ist,(Ref.) wie dieses Phänomen von Gabriel Garcia Marquez in seiner Autobiographie genannt wird.(Ref.)
Der Eindruck von "solchen größeren Änderungen" entstand wohl dadurch, dass ich beabsichtigte, den langen Absatz der Übersichtlichkeit wegen in drei kürzere Absätze zu gliedern; ferner wollte ich einen RS-Fehler beseitigen und weiters einmal ein "er" durch den Namen zu ersetzen. s. meine Version 11:03, 9. Aug. 2011 --Marschner 18:40, 9. Aug. 2011 (CEST)
- Hallo Marschner. Zunächst muß man das ja erst mal verstehen, was mit „fremder Erinnerung“ nach Marquez gemeint ist, wenn man so etwas schreibt. Du hast es wohl verstanden? – ich noch nicht so recht. ;-o Ist das hier nicht etwas anderes, als „Erinnerung des Vergessens“, also das Vergessene in Erinnerung rufen und „falsch Erinnern“ – so zu erinnern, als wenn ein Fremder für einen denkt –, wenn ich Marquez richtig verstehe? Hat Marquez da vielleicht den Künstler vergessen? Wenn Beuys sich dann Jahre später als Künstler daran erinnert, erinnern muß, da ihn beispielsweise jemand interviewt, so erinnert er sich als Künstler daran und vermittelt dies dem Interviewer auch entsprechend, denke ich. Was für ein Rechtschreibfehler war das denn? Lieben Gruß, --Thot 1 20:56, 9. Aug. 2011 (CEST)
- Meine 2 Quellen (Google books) behandeln ein solches "Erinnern", denk ich, ausreichend - und "sieben teilig" ist evtl. Überinterpretation der neuen Getrenntschreibung lt. RS-Reform.--Marschner 11:24, 10. Aug. 2011 (CEST)
- Die "falsche Erinnerung" von Marquez hat aber nun wenig mit Beuys zu tun, verwirrt den Leser eher und sollte nicht wieder in der Bio ergänzt werden. Es reicht doch, die Tatarengeschichte als "Legende" zu bezeichnen, wie es jetzt der wieder der Fall ist. Grüße -- Alinea 12:09, 10. Aug. 2011 (CEST)
"So ist die Blüte in Bezug auf die Blätter und den Stil eine Revolution,.." Ich kenne den Text ja nicht im Original, aber für mich macht hier eher Sinn, dass der Stiel der Rose gemeint ist. -- 92.225.132.70 00:34, 12. Jan. 2012 (CET)
- Dem stimme ich zu; eine kurze Google-books Suche ergibt die "ie"-Variante. Daheim habe ich lediglich die Diss von Martin Müller (1994, S. 51 und S. 52 Endnote 31), also nicht die Original-Quelle. Dort wird diese Variante mit Verweis auf Adriani et al 1973, S. 133 bestätigt. -- Dante aurelius 00:45, 12. Jan. 2012 (CET)
- Gerade erst gesehen. Ist ein (peinlicher) Typofehler. „Stiel“ wäre korrekt und steht auch so in der zitierten Quelle. Ich ändere dies entsprechend. „Stil“ ergäbe auch keinen Sinn. Danke für die Aufmerksamkeit. Grüße, --Thot 1 16:25, 12. Jan. 2012 (CET)