Diskussion:Klaipėda

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Betrifft: Klaipeda (1254-1920 und von 1939-47 Memel)
Ich bezweifle, dass die Stadt mehrmals umbenannt wurde. Eis sind einfach verschiedensprachige Namen derselben Stadt. Siehe dazu (sinngemäß) Diskussion:Kosice Matthias 16:53, 10. Okt 2003 (CEST)

Ist schon richtig. Vielleicht sollte man darauf hinweisen. Meines Erachtens bürgert es sich in Deutschland aber v.a. bei unbekannteren Städten im Osten (wie z.B. Memel/Klaipeda) inzwischen eher ein, den Namen in der Landessprache zu benutzen. Daher wäre ich für einen Verbleib des Artikels unter der aktuellen Bezeichnung "Klaipeda" mit einem Redirect von "Memel". Horst

Der Redirect wird von mir nicht beanstandet. Ich habe kein Problem mit den Städtenamen in der heute ortsüblichen Sprache und redirect von der deutsche oder sonstigen Form. Ich mein nur, dass es im Eintrag
Klaipeda (deutsch Memel)
heißen müsste, die Jahreszahlen sind irrelevant (oder sollten an anderer Stelle die Zeiten der deutschen Oberhoheit - was nichts mit den Namen zu tun hat - bezeichnen). Matthias 17:01, 10. Okt 2003 (CEST)
Ach so. Habe ich möglicherweise falsch verstanden. Meine Antwort oben war auch im Zusammenhang mit der Kosice-Diskussion zu sehen.

Zu den in der sowjetischen Zeit zerstörten Kirchen siehe http://www.randburg.com/li/klaipedaci_ge.html. Oder ist es eine nicht vorurteilsfreie Seite?


Ich weiß nicht, warum wir Deutschen die einst deutsche Stadt Memel unbedingt in der litauischen Umbenennung nennen müssen. Wir gestatten den Engländern ein "Munich" oder "Cologne", wir erlauben uns "Neapel" nicht "Napoli" und "Lissabon" nicht "Lisboa" zu nennen... In einem deutschen Wikipedia sollte man auch als nicht Vertriebener den Artikel Memel/ (Ostpr.) (Klaipeda) nennen, ohne dass jeder daran irgendwelche (Re)Annektionsgelüste herauslesen mag.

Wikipedia:Namenskonventionen#Anderssprachige Gebiete. --AlexF 14:23, 14. Okt 2005 (CEST)

Danke für den Hinweis. Ich teile, wie sicherlich viele andere Leser, diese Konventionen nicht. (insb. Hinweise zu "Anderssprachige[n] Gebiete[n]. Sie ist a.m.S. eine Ohrfeige für 11 Mio. Vertriebene aus den einst deutschen Gebieten, bzw. deutsch besiedelten Gebieten jenseits Oder-Neiße. Bis in die Gegenwart gibt es, zumindest im Bereich der alten Bund. Rep. die allgemeine Konvention, dass die Städte des Ostens natürlich mit ihrem deutschen Namen benannt werden. Noch heute weisen z.B. in Oberfranken die Straßenschilder nach "Eger" und nicht nach "Cheb". Seit wenigen Monaten dürfen nach aktueller polnischer Gesetzgebung Dörfer in Oberschlesien sogar, wenn die Bewohnerschaft es wünscht, den alten, echten Namen einführen; und selbst in Königsberg alias Kaliningrad gibt es solche Überlegungen.Falk Oberdorf

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Politisch korrekte Mythen?

Wer kam denn auf die Idee, eine Stadt und Burg Klaipeda vor Gründung Memels 1252 herbeizudichten? Da standen bestenfalls ein paar Fischerhütten herum, wenn überhaupt. Selbst die offizielle Webseite gibt in 3 Sprachen klar (und in russisch für mich unklar) an wer wann was gegündet hat:

"Miesto istorija 1252 m. Danės upės žiotyse Vokiečių ordinas Livonijoje pastatė Memelburgo pilį, davusią pradžią Klaipėdos miestui. Klaipėda tapo Kuršo vyskupystės centru. 1254 m. Klaipėdai suteikta Liubeko miesto teisė."

"History

  1. 1252. Teutonic Knights built the castle of Memelburg at the mouth of the Dane River. Memelburg gave birth to Klaipeda City. Klaipeda became the centre of Kuršas diocese.
  2. 1254. Klaipeda was granted Lübeck City Right. "

"In historischen Quellen taucht die Stadt seit dem 13. Jh. auf, als die Kreuzritter des Schwertbrüderordens im Gebiet der baltischen Stämme eine Burg errichteten. Die Stadt wurde Memel genannt, weil sie am Fluss Nemunas, den die Deutschen Memel nannten, lag. Dieser Name lebt auch heute noch. Die ersten deutschen Kolonisten kamen aus Hollstein, Dortmund und Lübeck hierher."

Zitat "am Fluss Nemunas, den die Deutschen Memel nannten". Festzuhalten ist, dass Memel ein baltischer und kein deutscher Name ist sondern sich von kurisch "memelis, mimelis" (stiller, langsamer, schweigender) ableitet. Memelis war die kurische Bezeichnung für das Haff, die sich auch auf den Oberlauf des Flusses bezog. Der heutige Name Klaipeda ist ebenfalls kurisch und bedeutet flacher offener freier Grund (wörtlich übersetzt Fuß). Bevor eine Burg 1252 gegründet wurde, gab es dort lediglich eine Fischer-Lischke. Kaukas

Im übrigen bin ich der Ansicht, das der Artikel nach "Stadt Memel" verschoben werden sollte. Dieser Name lebt auch heute noch wie die Litauer sehr richtig feststellen. Nur in Deutschland kommt man auf die politisch korrekte Schnapsidee, Jahrhunderte alte deutschsprachige Namen durch fremdsprachige, teils durch Kommunisten neu erfundene zu ersetzen, besonders gerne wenn man sie weder ohne nachzuschauen/kopieren richtig schreiben noch überhaupt aussprechen kann. Damit unterstützt man jene, die althergebrachte, auch von den Ureinwohnern stammende Namen auslöschen wollten - wie es noch kurz vor dem Krieg auch die Nazis durch Umbenennung ostpreußischer Orte versuchten. --Matthead 07:23, 15. Jun 2006 (CEST)


Der Satz

"Die Situation zwischen den deutsch- und litauischsprachigen Memelländern einerseits und den Litauern andererseits blieb gespannt und führte zur Einführung des Kriegsrechtes im Jahre 1926, welches die autonome Verwaltung einschränkte." ist nicht korrekt, da der Kriegsrecht wurde in diesem Jahr in Litauen insgesamt eingeführt, politische Parteiein verboten und alles andere... Die gespannte Situation gab es immer, denke ich. Vielleicht auch noch heute :(

[Bearbeiten] Immanuel Kant aus Klaipeda (Memel)?

Richtig ist, dass die Vorfahren (Eltern, Großeltern) des Philosophen Immanuel Kant aus Klaipeda (Memel) stammen. Jedoch die "Tatsache", dass er selbst auch aus Klaipeda (Memel) sei, ist hier in Klaipeda unbekannt, auch wenn Klaipeda der einzige größere Ort ist, den der Philosoph neben Königsberg in seinem langen Leben kennengelernt hatte. Hier in Klaipeda möchte sich niemand mit fremden Federn schmücken, so sehr wir auch den Beitrag der deutschen Memelländer zu unserer Stadtgeschichte und der unseres Kontinents schätzen. Das sollte also noch einmal gründlich recherchiert werden. Wahrscheinlich handelt es sich hier um einen Fehler aus dem fernen Amerika, wo die Entfernung zwischen Königsberg und Klaipeda (Memel) geringer erscheint als von hier.

Viktor Brauzaukis,

Klaipeda

Nach Mortensen, Hans und Gertrud: Kants väterliche Ahnen und ihre Umwelt, Rede von 1952 in Jahrbuch der Albertus-Universität zu Königsberg / Pr., Holzner- Verlag Kitzingen/ Main 1953 Bd. 3 stammen die väterlichen Vorfahren von einer lettischen Familie in Kantweinen/ Waynen-Kandt (Amt Prökuls/ Memelland) ab Kaukas

[Bearbeiten] Löschung. Warum?

Ein Autor namens [Aktionsbot] hat meine Links rückgängig gemacht:

Wenn ich recht recherchiert habe, gilt sein Interesse vor allem der Musik. Ich fand u.a. die Gruppe Scorpions in seinem Repertoire. Welchen Zweck verfolgt er damit, in einem fachfremden Revier zu editieren?? Immerhin ist auf den beiden Web-Sites der Arbeitsgemeinschaft der Memellandkreise eine Menge historischer Materialien zusammengetragen worden. Dagegen finde ich auf der Seite von Klaipeda den Hinweis auf http://www.litauen.li/Webcams.html Schon im zweiten Absatz geht es um "Kleinlitauen", ein ahistorisches Wortgebilde, das stellvertretend für propagandistische Ziele steht und mit Memel/ Klaipeda rein gar nichts zu tun hat. Wikipedia sollte sich aus Propaganda raushalten!! Kaukas

Es gibt den Artikel Memelland, dort stehen die Links auch drin. Hier geht es speziell um die Stadt Klaipėda, somit sind es Überthemen, die gemäß WP:WEB/O hier nichts zu suchen haben. --ahz 18:13, 23. Sep. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] "Kleinlitauen"

Ich habe folgenden Weblink herausgenommen: Klaipeda stellt sich vor Es hat niemals ein "Kleinlitauen" gegeben. Dieses ist ein Propagandabegriff, der benutzt wird, um das nördliche Ostpreußen als "urlitauisch" zu deklarieren. Die aus Nordamerika gesteuerten "Kleinlitauer" wollen damit Ansprüche auf den Oblast Kaliningrad "untermauern". Richtig wäre die Bezeichnung "Preußisch-Litauen", denn damit wird die baltische Mischbevölkerung beschrieben. Ein "Großlitauen" gab es im 13. Jh., danach Polen-Litauen und Russisch-Litauen. Auch aus dieser Perspektive macht der Begriff "Kleinlitauen" keinen Sinn. Kaukas 02:05, 26. Sep. 2007 (CEST)

Ein missliebiger oder propagandistischer Begriff auf der Zielseite reicht nicht aus, einen brauchbaren Mehrwert zum Artikel zu löschen. --Gf1961 11:27, 28. Sep. 2007 (CEST)

Es handelt sich hier keinesfalls um einen "brauchbaren" Mehrwert. Es ist minderwertig und schlicht falsch. Siehe Diskussion:

Die kleinlitauische Propaganda bezeichnete ursprünglich nur das nördliche Ostpreußen zwischen den Flüssen Memel und Pregel als "Kleinlitauen", dann wurde auch der Oblast Kaliningrad bis an die Grenze zu Polen einbezogen, mittlerweile ist man schon an der Weichsel angelangt. Das hat nun gar nichts mit der Stadt Memel/ Klaipeda zu tun. Kaukas 11:40, 28. Sep. 2007 (CEST)

Hallo Kaukas, ich möchte wirklich nicht um den Begriff Kleinlitauen mit Dir streiten. Es sei Dir unbenommen, gegen diesen Begriff vorzugehen (obgleich die von Dir als Beleg angeführte Diskussion so eindeutig nicht ist). Mir missfällt aber die Löschung eines Weblinks, nur weil auf der Zielseite ein von Dir ungeliebter wegen mir auch falscher Begriff aufscheint. --Gf1961 12:05, 28. Sep. 2007 (CEST)

Ich will auch nicht streiten. Aber mir wurde bei Klaipeda der Weblink auf die Arbeitsgemeinschaft der Memellandkreise (AdM) mit dem Hinweis gelöscht, es handele sich dabei um einen Kreis und habe mit Memel/ Klaipeda direkt nichts zu tun, obwohl man über die Stadt selbst sehr gute Informationen findet. Wir sollten uns einigen: Wenn schon "Kleinlitauen" dann auch die AdM. Kaukas 12:23, 29. Sep. 2007 (CEST)

Hier die litauische wikipedia (ohne Propaganda):

Wie du siehst, ist Litauen ein Binnenland im Osten um Vilnius. Nirgends ein "Kleinlitauen". Und schon gar nicht im kurischen Memel/ Klaipeda. Kaukas 11:00, 30. Sep. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Pilsaten

Ist "pilseta" im 2. Satz ernsthaft LETTISCH und nicht litauisch?--Jackson 22:46, 5. Jun. 2009 (CEST)

Dann nehme ich das mal raus. Besser keine Info als falsche. --Jackson 11:21, 21. Jul. 2009 (CEST)
Lettisch "pilseta": Stadt; preußisch-litauisch abgeleitet von lettisch "pilseta": Schlossplatz; prußisch "mestan": Stadt; litauisch "miestas": Stadt. Ist aber trotzdem richtig, dass du das rausgenommen hast, denn Memel liegt in der KURISCHEN Landschaft Pilsaten (was Feuchtigkeit/ Nässe/ Sumpf bedeutet) und ist keinesfalls eine frühe lettische Bezeichnung für Stadt. Für Memel gilt außerdem "castellatura Poys" (sog. Plantage etwas nördlich von Memel), und die war mehr besiedelt als üblich, wenn man schon beim Urbanen bleiben möchte. -- Kaukas 20:37, 21. Jul. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Partnerstadt Rügen

Ist damit der Landkreis gemeint? 88.134.62.4 19:28, 14. Nov. 2009 (CET)

Danke für die aufmerksame Nachfrage. Ja. Korrigiert. --Gf1961 09:56, 16. Nov. 2009 (CET)

[Bearbeiten] Bild "Litauisches Meeresmuseum"

Also ich sehe hier nirgendwo ein "Litauisches Meeresmuseum" - Was ich sehe sind "Exotic corals and fishes". (nicht signierter Beitrag von Euyasik (Diskussion | Beiträge) 13:39, 27. Jun. 2010 (CEST))

Ich stimme Dir zu, Bild entfernt. --Gf1961 09:44, 28. Jun. 2010 (CEST)
Recht so. Es ist eh in der alten preußischen Festung auf der Nehrung (Süderspitze) untergebracht. Kaukas 12:53, 28. Jun. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Berufsbezeichnungen

Ich habe die "Berufsbezeichnung" von H. Atrott geändert. 1.) Sollte hier keine Proganda für die Dt. Ges. f. "Humanes Sterben" gemacht werden, 2.)wer unter Atrott und Bücher sucht, entdeckt, dass A. keineswegs nur "Jesus' Bluff" geschrieben hat. Schinkelburg

Soweit okay, aber den „Weltkrieg II“ gibt es in der deutschen Sprache nicht. Habe das korrigiert. —[ˈjøːˌmaˑ] 21:43, 26. Feb. 2011 (CET)
Ich kann der Argumentation von Schinkelburg nicht folgen. "Initiator der Sterbehilfe" klingt für mich deutlich vermessener als die schlichte Erwähnung, dass er eine Gesellschaft gegründet hat, die sich mit dem Thema beschäftigt. Worin die Propaganda liegen soll, verstehe ich auch nicht. --Gf1961 10:00, 28. Feb. 2011 (CET)
Das ist relativ leicht geklärt: Hinter dem Account "Schinkelburg" steckt Herr Atrott selbst. Ich kenne seine Diktion und sein Vorgehen seit Jahren, sie sind ausgesprochen typisch. Herr Atrott ist zwar der Gründer der DGHS, hat sich aber mit ihr heillos überworfen. Er wirft ihr vor, sie hätte die von ihm geschaffenen Pfründen an sich gerissen (O-Ton Atrott, von der Disku zu seinem Artikel). Daher möchte er vermeiden, dass dür die DGHS "Propaganda gemacht" wird. Dagegen war Herr Atrott nicht der Initiator der Sterbehilfe nach dem 2. Weltkrieg, als der er sich gerne darstellt. Es gab Vorgänger, die allerdings nicht solch einen Medienrummel um Giftverkäufe auslösten wie Atrott. Die DGHS ist übrigens auch heute, ohne Herrn Atrott als Geschäftsführer, einer der größten Sterbehilfevereine der Welt. Ich sehe hier, ehrlich gesagt, eine deutliche Verschiebung der Hauptbedeutung und bevorzuge deswegen die Version vor dem Eingriff des Accounts "Schinkelburg". --CC 22:19, 23. Mär. 2011 (CET)
besten Dank für für Deine Erläuterung. So etwas ähnliches hatte ich vermutet. Bei der zu bevorzugenden Version sind wir uns quasi einig. Buchautor tut nicht weh. --Gf1961 09:46, 24. Mär. 2011 (CET)
Danke für Deine Antwort. Mit dem "Buchautor" kann auch ich leben, auch wenn er keine berühmten Werke geschrieben hat. Gruß, --CC 14:10, 24. Mär. 2011 (CET)

[Bearbeiten] SS-Brigadeführer erwähnenswürdig?

Ich war schockiert, als ich unter der Überschrift "Personen, die in der Stadt gewirkt haben", einen SS-Brigadeführer Herbert Böttcher erwähnt fand. Auch wenn die Überschrift sehr neutral formuliert ist und auch wenn es stimmt, dass Böttcher in der Stadt "gewirkt hat", frage ich mich, ob er in diesem Zusammenhang erwähnenswürdig ist. In dem Wikipedia-Artikel über ihn heißt es, dass er in Radom für die Deportation von mehr als 300.000 Juden in das Vernichtungslager Treblinka verantwortlich war. Ich finde, in seiner Erwähnung drückt sich eine etwas anrüchige Neutralität aus.-- Facetten 20:58, 25. Aug. 2011 (CEST)

Tja nun, er hat in der Stadt gewirkt und dort seine Spuren hinterlassen, wenn keine rühmlichen. Böttcher wird als enzyklopädisch relevant betrachtet, dann taucht er eben auch unter den Personen, die in der Stadt gewirkt haben, auf. Ich sehe da kein Problem. Was ist eine „anrüchige Neutralität“? --Martin Zeise 07:36, 23. Sep. 2011 (CEST)
Nein, das überzeugt mich nicht. Ich finde nicht, dass man "Wirkende" jeden Kalibers undifferenziert und unkommentiert in einen Topf werfen kann. Das meine ich mit meiner "anrüchigen Neutralität", man könnte auch "Schein-Neutralität" sagen, nach dem Motto: Sie haben ja alle gleichermaßen in der Stadt "gewirkt". Diese Ansicht scheint ja auch nicht Wikipedia-einheitlich zu sein, sonst müßte ich bei Berlin ja auch Hitler, Himmler, Göring usw. als Personen, die in der Stadt "gewirkt" haben, finden. Oder bei Hannover den Serienmörder Haarmann. Ich hoffe sehr, dass sich da eine bessere und differenziertere Lösung finden läßt.-- Facetten 11:46, 14. Okt. 2011 (CEST)
Nun, das Memelgebiet war eine besondere Region, denn dort war man heftig bestrebt, das litauische Joch abzuschütteln, so dass gerade die Nazis mit ihrer Parole "Heim ins Reich" besonderen Zuspruch fanden. Insofern haben solche Größen wie Dr. Ernst Neumann und Pfarrer Freiherr von Saß und andere durchaus ihre Berechtigung in diesem Artikel. Kaukas 11:18, 15. Okt. 2011 (CEST)
Ich möchte dafür plädieren, den Namen des SS-Brigadeführers Herbert Böttcher, so unkommentiert wie er hier bei den Personen, die in der Stadt „gewirkt haben“, steht - zwischen den „Söhnen und Töchtern der Stadt“ und den Ehrenbürgern - zu entfernen. Der Begriff „wirken“ ist im Deutschen positiv konnotiert. „Wirken“ ist immer mit einer Art konstruktiver und positiver Leistung verbunden. Man würde ja auch nicht schreiben: Fritz Haarmann wirkte in Hannover als Serienmörder. Wenn Herbert Böttcher jemand war, der in der Stadt während des Nationalsozialismus Einfluß genommen hat, dann kann man das ja im Teil „Geschichte: Zeit des Nationalsozialismus“ unterbringen und da auch seine Funktion und seine Tätigkeit beschreiben.Oder man könnte eine Extra-Rubrik schaffen: Personen, die während der Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt einflußreich waren. -- Facetten 09:55, 30. Okt. 2011 (CET)
Nicht plädieren, machen!! ;-)--Wolfgang Bähner 10:24, 30. Okt. 2011 (CET)
gemacht wird, wenn Übereinstimmung hergestellt wurde, das ist bisher nicht der Fall. Bäh ist bekanntermassen kein WP-Argument. Andererseits war Böttchers Aufenthalt in Memel zwar übel, aber eher kurz. Ebenso wie die Wirkzeiten von Johann von Tiefen (2 Jahre) und Friedrich Wilhelm August Argelander (nach Artikel: vorübergehend) übrigens. Man könnte den Rabbiner und den Bürgermeister stehenlassen und die anderen als transitorisch entfernen. --Gf1961 13:23, 30. Okt. 2011 (CET)

Was ist denn Bäh?--Wolfgang Bähner 14:00, 30. Okt. 2011 (CET)

hallo, Wolfgang. Flapsig formulierte Übertragung des Punktes 3 von Wikipedia:Löschregeln#Nicht_akzeptierte_Löschbegründungen. Damit möchte ich ausdrücken, dass es keine Rolle spielen soll, dass Böttchers Wirken verabscheuungswürdig war. Der entsprechende Abschnitt des Artikels ist keine Ehrentafel. Und man sollte Kaukas, der regelmässig in memelländisch-kleinlitauischen Themen schreibt, Gelegenheit zur Sellungnahme geben. freundliche Grüsse. --Gf1961 16:11, 30. Okt. 2011 (CET)

Es geht doch hier gar nicht um die Entfernung der Person Böttcher - wie die Überschrift dieser Diskussion missverständlicherweise nahelegt - sondern um eine Kommentierung bzw. Einarbeitung in den Text! Und in dem Punkt stimme ich Facetten zu und wollte sie auffordern es selbst zu versuchen! (Sei mutig!) Gruß--Wolfgang Bähner 16:40, 30. Okt. 2011 (CET)

Du hast recht und ich entschuldige mich für mein oberflächliches Lesen der letzten Facette. --Gf1961 09:40, 31. Okt. 2011 (CET)
Hallo, ich hab kein Problem damit, wenn der Herr entfernt wird. Ich wollte in meinem obigen Beitrag nur für etwas mehr Verständnis für die damalige Lage der Memelländer und dem daraus resultierenden Verhalten werben. Kaukas 19:14, 31. Okt. 2011 (CET)
Verstehe, Kaukas. Ok, dann nehme ich Böttcher aus der jetzigen Rubrik raus. Wer eine Extra-Rubrik anlegen oder ihn in den Fließtext über die Zeit des Nationalsozialismus einarbeiten will, kann das ja machen. Danke für die Ermutigung, Wolfgang Bähner und danke für die Entschuldigung, Gf1961. Ich hätte es auch wirklich unfair gefunden, wenn meine Argumente und Vorschläge so dargestellt worden wären, als hätte ich nur "Bäh" gesagt.-- Facetten 08:19, 4. Nov. 2011 (CET)
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