Diskussion:Kosmische Geschwindigkeiten

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Interessehalber...

Beim Lesen des Artikels (das tat ich, weil auf RTL2 in einer "Wissenschaftssendung" über Raketenantriebe behauptet wurde, 11km/s sei die Mindestgeschwindigkeit, die Raketen benötigten, die Erde zu verlassen) fielen mir folgende Kritikpunkte auf:

Es wird zwar an einer Stelle irgendwo im Dickicht des Artikels mal erwähnt, daß man Gravitationsfelder prinzipiell mit völlig beliebigen Geschwindigkeiten verlassen kann, aber das wiegt die wiederholt auftauchende, entgegenlautende Behauptung m.E. nicht auf.

Die Einleitung des Abschnitts "Herleitung nach der Potentialtheorie" scheint mir deutlich zu schräg ("Potentielle Energie des Himmelskörpers"). Kann man nicht einfach mal erwähnen, daß die Fluchtgeschwindigkeiten schlicht diejenigen Geschwindigkeiten sind, die ein Körper erreicht, wenn man ihm eine der maximal möglichen, potentiellen Energie entsprechende Energiemenge zwecks Beschleunigung zuführt?

Sorry, konnte als nicht registrierter Nutzer leider kein neues Diskussionsthema anlegen. --77.177.103.133 06:20, 20. Aug. 2010 (CEST)



Vielleicht kann mir jemand verraten, ob ich das richtig verstanden habe: Damit ein Satellit "oben bleibt", also in einer Erdumlaufbahn, ist es völlig egal, welche Masse er hat, seine Geschwindigkeit muss immer gleich sein...? (Intuitiv hätte ich darauf bestanden, dass sich schwerere Satelliten in gleicher Höhe schneller bewegen müssen, um nicht runterzufallen.) Friedrich 23:49, 20. Mär 2006 (CET)

Damit ein Körper "oben bleibt" muss ein Gleichgewicht zwischen Erdanziehungskraft und Fliehkraft bestehen. Die beiden einzelnen Kräfte sind massenabhängig. Die Masse kürzt sich bei der Berechnung aber raus (unabhängig vom Gleichgewicht). Die Masse ist also in der Tat egal.--130.75.61.62 15:14, 28. Apr 2006 (CEST

na fast egal, denn um die geschwindigkeit zu erreichen, braucht man energie, und die nimmt mit der masse zu!

[Bearbeiten] Woher 16,7 km/s?

Woher stammt der bisherige Wert von 16,7 km/s? Den kann ich nicht so recht nachvollziehen. Die Fluchtgeschwindigkeit in der Erde-Sonne-Entfernung beträgt 42,1 km/s. Da sich die Erde schon mit 29,8 km/s bewegt, reicht die Differenz von 12,3 km/s. Natürlich muss zuvor die Erdanziehung überwunden worden sein (oder beinhalten die kosmischen Geschwindigkeiten den gesamten Aufwand vom Erdboden in Meeresniveau aus?) und es muss in Richtung der Erde gestartet werden, sonst wären es über 70 km/s (mit der Geschwindigkeit kommen die schnellsten Meteore an).--SiriusB 11:17, 21. Sep 2004 (CEST)

Offenbar werden hier alle kosmischen Geschwindigkeiten vom Erdboden aus und nicht von der jeweiligen Flugphase aus betrachtet. Dann sind es 16,6 km/s.--SiriusB 14:25, 21. Sep 2004 (CEST)

Leider muss noch beim Start von der Erde das Gravitationsfeld der Erde überwunden werden.


[Bearbeiten] Besser Gravitationskonstante statt Fallbeschleunigung

Die Verwendung der Fallbeschleunigung g, anstelle der Gravitationskonstante (G oder Gamma) finde ich nicht sinnvoll, denn die Fallbeschleunigung ist ja selbst von der Höhe abhängig. Zumindest müsste auf diese Abhängigkeit explizit hingewiesen werden.

wobei grad bei der ersten kosmischen Geschwindigkeit die Höhe im Vergleich zum Erdradius vernachlässigbar ist, so dass man wohl g schon hernehmen kann, ohne dass der Fehler zu groß wird. --84.153.25.250 11:11, 27. Okt 2005 (CEST)

[Bearbeiten] Radialbeschleunigung

Die Rechnung für 1. kosm. Geschw. ist einleuchtend mit g = aR (Radialbeschleunigung), aber ich verstehe nicht wieso die Radialbeschleunigung nach innen gerichtet ist, schließlcih fliegt die Rakete doch nach oben?!

    Weil die Radiakraft auch nach innen wirkt. Sie hält z.b. die Rakete auf der Kreisbahn.

[Bearbeiten] FEHLER

bei der formel für die zweite kosmische geschwindigkeit fehlt im zähler unter der wurzel eine 2. sie rührt daher , dass die beiden enrgien, gravitationsenergie und kinetische energie gleichgesetzt werden:

m/2*v²=G*m1*m2/r

Bei der zweiten Formel steht doch ne Wurzel(2) da. -- Amtiss, SNAFU ? 19:59, 4. Sep. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Link zu google calculator

Ich hätte den Link zu google calculator gerne geändert, aber der Artikel ist ja gesperrt. Einige von den Konstanten muss man nicht hart coden, da sie dem calculator bekannt sind. Dann versteht man auch die Berechnung besser:

Neuer Vorschlag

Die Seite ist nur für IPs und frisch angemeldete Benutzer gesperrt. Ich konnte den Link ändern. Gute Idee, die physikalischen Konstanten direkt einzugeben! Ich muss sagen, der Google-Rechner ist doch vielleicht nützlicher als ich zuerst dachte. Danke für den Hinweis! --Asdert 21:28, 19. Dez. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Erste kosmische Geschwindigkeit

Ich hätte eine Frage zur 1. kosm. Geschwindigkeit.

Da steht, das ist die Geschwindigkeit, die man braucht, um entweder eine Kreisbahn zu erreichen, oder dem Gravitationsfeld zu entkommen.

Ist des die Geschwindigkeit, die man vom Boden aus braucht? Diese Geschwindigkeit erreicht man nähmlich schon mit einer Hohlladung.

Im Artikel "Satellitenorbit" steht auserdem, dass Spionagesatteliten 7km/s schnell sind, also müsste man mit den restlichen 0,9km/s schon auf die nötige Höhe kommen. Dann könnte man die ja theoretisch schon mit einer normalen Sniper runterschießen!?

Hallo IP! Vielleicht hilft Dir dieses Bild:
Newton Cannon.svg?
Der Satellit braucht in einer Höhe, in der er nicht mehr (oder kaum mehr) der Atmosphärenreibung ausgesetzt ist, die erste kosmischen Geschwindigkeit C. Kann man so etwas mit einer Hohlladung erreichen? Die Angabe im Artikel Satellitenorbit ist abgerundet, da gibt es keine "restlichen 0.9 km/s". Und eine Sniper? Ist das die Waffe eines Snipers? Hat die eine Reichweite von über 100 km? Oder rechnest Du nur mit der Mündungsgeschwindigkeit? Und vergiss den Luftwiderstand nicht. --Asdert 13:35, 11. Feb. 2008 (CET)

OK dann ist das also die Geschwindigkeit die die in der Umlaufbahn haben, und nicht die sie zum starten brauchen. Mich hatte da nämlich der Artikel über Gerald Bull verwirrt, wo steht, dass er 7,9km/s gebraucht hätte um mit seinen Kanonen den Orbit zu erreichen.

Geschwindigkeit zum Starten? Jeder Raketenstart beginnt mit v=0. Die Flugbahn führt erst senkrecht nach oben, dann schräg und schließlich waagrecht. Wenn die erste kosmische Geschwindigkeit erreicht ist, dann ist auch die Umlaufbahn erreicht. Du gehst wohl von einem Abschuss aus, bei dem die Endgeschwindigkeit sofort nach dem Start erreicht wird. Das geht theoretisch auch, siehe obiges Bild. Nur ist die Flughöhe dann sehr, sehr gering. --Asdert 15:31, 11. Feb. 2008 (CET)
Also ich habe es mit dem momentanen Artikel auch nicht verstanden und dann nochmal die englische Wiki gelesen in der es einen extra Abschnitt für Missverständnisse gibt. Und wenn der stimmt dann bedeutet das - Fluchtgeschwindigkeit heisst, dass sobald die Fluchtgeschwindkeit erreicht ist (und der Luftwiderstand vernachlässigt wird) das Objekt ausreichend schnell ist um nicht zurückzufallen ohne dass es weiteren Schub benötigt. Also wie in einer Kanone. Wenn man dagegen konstanten Schub hat kann man den Orbit mit jeder beliebigen Geschwindigkeit verlassen. Das war ehrlich gesagt auch die Frage die mich interessiert hatte als ich den Artikel hier gelesen hatte und ich würde das auch gerne deutlicher erklärt sehen. Allerdings ist meine einzige Quelle die englische Wiki und ich weiss nicht sicher genug ob das jetzt auch so stimmt als dass ich mir zutrauen würde den Artikel hier zu überarbeiten. --Michael Zeilfelder 00:36, 30. Mär. 2010 (CEST)
Ich halte den englischen Abschnitt en:Escape_velocity#Misconception eher für verwirrend als dass er wirklich Missverständnisse ausräumt. Ich bin mir auch nicht sicher, was wirklich Deine Frage ist. Einerseits sprichst Du von "um nicht zurückzufallen", was auf die 1. Kosmische Geschwindigkeit (KG) hinweist, andererseits sprichst Du von "Orbit verlassen", was auf die 2. KG hinweist. Vielleicht bleiben wir bei der 1. KG. Die Formel lautet:
v_1 = \sqrt{\frac{ G M }{R}}
Für R=6370 km (Erdoberfläche) kommen wir auf 7911 m/s. Wenn man aber eine Kreisbahn in 200 km Höhe betrachtet, dann reichen dort (6570 km einsetzen) schon 7790 m/s (3% mehr Radius = 1,5% weniger Geschwindigkeit, wegen der Wurzel). Allerdings muss der Flugkörper erst einmal in diese Höhe kommen, wozu er ja Energie (Schub) braucht, er muss aber tatsächlich nie schneller als 7790 m/s werden. Mit konstantem Schub (und sei er noch so klein, er muss nur größer als das Gewicht des Flugkörpers sein) kommst Du theoretisch irgendwann in eine Höhe, in dem die Fluchtgeschwindigkeit gering genug für Langsamflieger ist. Wenn die Steiggeschwindkigkeit allerdings klein ist, dann braucht man auch länger, um auf die notwendige Höhe zu kommen. Es hat schon seinen Grund, weshalb Raketen die dichten Schichte der Atmosphäre möglichst schnell durchqueren wollen. Ich bin mir nicht sicher, wo der Dein Knackpunkt genau liegt. Kannst Du uns genauer beschreiben, was Du verstehst oder nicht verstehst? Im Artikel steht übrigens "Wegen des Luftwiderstands haben Satelliten eine Bahnhöhe von mindestens 150 km über der Erdoberfläche. Die dazu notwendige Bahngeschwindigkeit ist entsprechend kleiner". Sollte man diesen Satz etwas detaillieren (z.B. mit einer Rechnung)? --Asdert 01:38, 30. Mär. 2010 (CEST)
Ich glaube du denkst zu kompliziert. Du weisst schon _was_ eine kosmische Fluchtgeschwindigkeit ist. Ich kam her um das erst herauszufinden. Ich wusste nicht ob das eine Geschwindigkeit ist die Raketen irgenwann mal überschreiten müssen aus irgendeinem Grund um die Erde verlassen zu können oder ob das eine Geschwindigkeit ist die wenn sie einmal erreicht ist genügend um die Erde zu verlassen (bzw. um eine der anderen kosmischen Schwellen zu überschreiten). Also wenn ich z.B. vor dir davonlaufe - dann brauche ich eine Geschwindigkeit die garantiert höher ist als deine. Wenn ich dagegen einfach nur aus deiner Reichweite kommen will während du dich nicht bewegst dann genügt mir ein Sprung der mich weit genug trägt. Was genau eine kosmische Geschwindigkeit ist hatte ich aus dem deutschen Artikel jetzt nicht herauslesen können. Der misconception Abschnitt in der Englischen sagt dagegen ziemlich deutlich dass es hier nicht um eine Geschwindigkeit geht die Raketen je erreichen müssen - was genau meine ursprüngliche Frage war.--Michael Zeilfelder 14:36, 30. Mär. 2010 (CEST)
Es steht zwar geschrieben, dass die 1. KG für die Oberfläche gilt, und dass die notwendige Bahngeschwindigkeit in üblichen Höhen geringer ist, aber das war wohl nicht deutlich genug. Ich habe das jetzt etwas geändert. Ist es beim Lesen jetzt klarer, worum es geht? Woran könnte ein Leser noch stolpern? Den englischen Absatz halte ich trotzdem für verwirrend bis falsch. Hast Du verstanden, warum da plötzlich vom Baryzentrum die Rede ist? Das macht die Sache doch erst recht kompliziert. (Und Du meinst, _ich_ denke kompliziert? ;-) --Asdert 16:42, 30. Mär. 2010 (CEST)
Nein - mit dem Baryzentrum konnte ich auch nichts anfangen. Der entscheidende Teil in der englischen Wiki war für mich: "Planetary or lunar escape velocity is sometimes misunderstood to be the speed a powered vehicle (such as a rocket) must reach to leave orbit; however, this is not the case ... <snip>... In fact a vehicle can leave the Earth's gravity at any speed.". Sobald ich das gelesen hatte wusste ich dass es bei einer Fluchtgeschwindigkeit nicht darum geht, dass ein Objekt (ein Raumschiff...) eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit erlangen muss um von der Erde flüchten zu können. Das baryocentric Zeug konnte ich ignorieren. Und der Grund für dieses Missverständnis ist ganz einfach, dass ich genau dieses Missverständnis in einer Diskussion gesehen hatte und ich konnte mir das zwar nicht erklären, aber vielleicht gab es ja einen Grund dafür (Astrophysik hat viele Überraschungen). Daher dann in der Wiki hier nachgeschaut und danach wusste ich eben erstmal immner noch nicht ob das bei der Geschwindigkeit jetzt um eine Geschwindigkeit geht die minimal erreicht werden muss von jedem Objekt das die Erde verlassen will oder nicht (jedenfalls wenn die englische Wiki da recht hat - sicher bin ich mir immer noch nicht). Und ja - es geht mir wohl so wie ich es inzwischen verstehe wohl eher um die 2.KG, nicht um die erste, bin also im falschen Diskussionsabschnitt und hätte das alles unter Fluchtgeschwindigkeit posten sollen, 'tschuldige :-( --Michael Zeilfelder 22:56, 30. Mär. 2010 (CEST)

die 2.KG heißt auch entweich- oder fluchtgeschwindigkeit. mit 11,2km/s müsste eine kanonenkugel von der nicht rotierenden, athmosphärenfreien erdoberfläche abgeschossen werden, um das schwerefeld der erde zu überwinden. diese 11,2km/s vermindern sich freilich ständig durch den erreichten höhengewinn der kanonenkugel. beim start einer rakete wird 11,2km/s auch für planetenmissionen nie erreicht, der sofortige "langsame" höhengewinn bewirkt ein ständige verringerung der örtlichen fluchtgeschwindigkeit (in einer höhe von 236km beträgt sie z.b. noch 11km/s).raketenantriebe deffiniert man auch über ihr antriebsvermögen in km/s; also jene geschw. die sie außerhalb jedes schwerefeldes im vakuum erreichen würden.

die fluchtgeschw. der erde bewirkt wohl auch, daß jeder aus den weiten des sonnensystems kommende meteor die erdathmosphäre mit mindestens 11km/s trifft.--Dermauser 20:47, 1. Jan. 2011 (CET)

[Bearbeiten] Überarbeitung wegen Redundanz

Ich habe die drei redundanten Artikel Zweite kosmische Geschwindigkeit, Fluchtgeschwindigkeit und Kosmische Geschwindigkeiten in einen einzigen zusammengepackt. Der Redundanzbaustein war schon seit langem drin, ohne dass sich jemand darum gekümmert hat. Die Diskussion ist hier. --Asdert 19:50, 30. Mär. 2008 (CEST)

[Bearbeiten] Stimmt das?

Um das Gravitationsfeld verlassen zu können, muss ein Objekt eine kinetische Energie besitzen, welche größer oder gleich der potentiellen Energie des Gravitationsfeldes ist.

Müsste es nicht heißen: Um das Gravitationsfeld verlassen zu können, muss ein Objekt eine kinetische Energie besitzen, welche größer oder gleich dem Betrag der potentiellen Energie des Gravitationsfeldes ist.

Potentielle Energie ist negativ. Kinetische Positiv: Eges = Epot + Ekin = 0 beim Verlassen des Gravitationfeldes. Also: Ekin = |Epot| oder Ekin = -Epot, damit Eges=0

[Bearbeiten] Dritte kosmische Geschwindigkeit: Ruhende Sonne?

Müsste es in diesem Abschnitt nicht statt "ruhende Sonne" richtig "ruhende Erde" heissen?

Nach dem Relativitätsprinzip gelten in jedem Inertialsystem die gleichen physikalischen Gesetze. Die Fluchtgeschwindigkeit kann also in einem Bezugssystem berechnet werden indem die Erde beim Start ruht. In diesem Bezugssystem bewegt sich die Sonne. Es ist also Ansichtssache ob die Sonne oder die Erde als ruhend betrachtet wird.

Ja, klar, aber wesentlich besser verständlich ist es schon anders rum. Ich hab den Artikel gerade gelesen und auch gedacht, das ist einfach ein Druckfehler. Ich ändere es jetzt. Dann stimmt es auch mit der Erklärung der vierten Geschwindigkeit (ruhende Sonne in der Galaxie) überein.--Eckerts

[Bearbeiten] Was ist mit der Relativitätstheorie?

Alle Berechnungen und Formeln im Artikel sind reine klassische Mechanik. Spätestens beim Schwarzen Loch ist jedoch die Lorentz-Transformation und E = m c2 zu berücksichtigen. Warum findet sich eigentlich nirgends eine Formel für die Fluchtgeschwindigkeit, die dies berücksichtigt? Oder kennt einer ein Buch, in dem da etwas zu drinsteht? --88.68.115.31 10:59, 16. Sep. 2008 (CEST)

Schwarzes Loch? Ereignishorizont (als Weiterleitung von Schwarzschildradius)? --87.163.104.5 00:11, 29. Dez. 2008 (CET)
die Geschwindigkeiten sind im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit sehr klein - daher klassische Berechnung. --henristosch 02:45, 29. Dez. 2008 (CET)
die Geschwindigkeiten sind relativ. Und als solche, zumindest (aber nicht nur) bezogen auf die Frage, nicht gerade klein. Nicht aus Prinzip. --87.163.111.156 23:52, 30. Dez. 2008 (CET)
also 300.000 km/s Lichtgeschwindigkeit gegenüber 7,9 km/s Kreisbahngeschwindigkeit ist IMHO klein --henristosch 00:35, 31. Dez. 2008 (CET)
Na, dann werden sich die Quanten am Ereignishorizont diverser Schwarzer Löcher aber freuen: ab sofort sind sie wieder „frei“?! --87.163.68.100 01:51, 1. Jan. 2009 (CET)

[Bearbeiten] Vierte kosmische Geschwindigkeit

und vergleichbare Stellen: ich denke, daß der da angegegebene Wert falsch ist. Warum? Weil dabei nicht berücksichtigt wurde, daß wir (also das Sonnensystem) uns ja im Inneren der galaktischen Masse befinden. Also in einem Bereich, in dem die Keplerschen Gesetze nicht ohne weiteres anwendbar sind: die Schwerkraft einer Masse steigt in ihrem Inneren nicht mehr an sondern fällt – bis zum Schwerpunkt, wo relative Schwerelosigkeit (dafür aber ein deutlich merkbarer Druck) herrscht.
Man (jemand mit entsprechenden Kenntnissen) sollte das nachprüfen und ggf. (ich denke, es ist gegeben) nachtragen, daß es sich dabei um theoretsiche „hausaufgabengerechte“ Überlegungen mit einer (nicht immer zulässigen) Punkt-Abstraktion der Massen handelt.
BTW: wären die kosmischen Geschwindigkeiten, als stehende Begriffe wie z.B. beim Schwarzen Loch (die Stelle „hier nebenan“ korrigiere ich gleich) auch, nicht korrekterweise als Kosmische Geschwindigkeit zu schreiben? --87.163.104.5 00:05, 29. Dez. 2008 (CET)

Ähm — hoppla, doch nicht: „Diese Seite ist für das Bearbeiten durch unangemeldete und neue Benutzer gesperrt“ („schwarzes Loch“ → „Schwarzes Loch“) --87.163.104.5 00:08, 29. Dez. 2008 (CET)

[Bearbeiten] "Die Kreisbahngeschwindigkeit folgt aus dem Gleichsetzen von Gravitationskraft und Zentripetalkraft"

Fungiert die Gravitationskraft nicht schon als Zentripetalkraft? Mich verwirrt das ein wenig, da ich davon ausging, dass die Zentripetalkraft nach "innen" wirkt und nicht nach außen. Oder habe ich das falsch verstanden, dass es bei der ersten komischen Geschwindigkeit um das Gleichgewicht von Gravitationskraft und der nach außenwirkenden Kraft(m*g) geht?

Nein, es stimmt schon, dass die Zentripetalkraft nach innen wirkt. Bei einer Kreisbahn wirkt die ganze Gravitationskraft als Zentripetalkraft, also kann man sie gleichsetzen. Die nach außen gerichtete Zentrifugalkraft ist eine Scheinkraft. Da sie dem Betrag nach gleich groß wie die Zentripetalkraft ist, ist es für diese Rechnung egal, welche der beiden Kräfte man der Gravitationskraft gleichsetzt. --Asdert 22:09, 12. Jan. 2009 (CET)
Es stimmt zwar, daß es von den (absoluten) Zahlen her egal ist, welche der beiden Kräfte man für die Rechnung verwendet (so lange es sich um eine stabile Bahn handelt). Aber: ja, die Gravitationskraft kann man mit der Zentripetalkraft gleichsetzen – weil sie ja genau diese darstellt. Das Gleichsetzen bezieht sich ja nicht auf die Kräfte (die ein und dieselbe sind) sondern darauf, daß man aus „F=G“ eine Gleichung macht, auf deren beiden Seiten die für ihre Berechnung gegebenen Formeln einsetzt. --87.163.53.70 22:22, 1. Apr. 2009 (CEST)


Okay, Dankeschön!

Gern geschehen, Jeou! Oh, ich sehe gerade, dass Du neu hier bist. Herzlich willkommen in der Wikipedia! Kleiner Tipp: Diskussionsbeiträge kann man unterschreiben, indem man zwei Bindestriche und vier Tilden hinter den Beitrag setzt: --~~~~. Die Software erweitert das automatisch zu Benutzername, Uhzeit und Datum. Deine Beiträge, ob in Artikeln oder Diskussionen, sind hier willkommen. Viele Grüße --Asdert 23:59, 13. Jan. 2009 (CET)


Ich habe mal die Zentripetalkraft in den Artikel eingefügt, da dort fälschlicherweise Zentrifugalkraft stand. --Thomas Dresler 15:50, 6. Jun. 2009 (CEST)

So war es durchaus richtigherum. --A.McC. 15:58, 6. Jun. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Fluchtgeschwindigkeit

ETWAS WICHTIGES - meiner bescheidenen Meinung nach - noch zum Begriff "Fluchtgeschwindigkeit": diese Bezeichnung gilt nur für einen "ballistischen Flug" ins All, also - wie bei den Apollo-Flügen - mit anfangs starkem Beschleunigen und danach - von Kurskorrekturen abgesehen - antriebslosem Weiterflug bis zum Abbremsen oder Einschwenken in eine Mondumlaufbahn. Man könnte theoretisch auch auf einer Strickleiter auf den Mond klettern, so es eine Strickleiter gäbe, man muss also nicht unbedingt 40.000 km/h erreichen. Leider hat noch niemand ein Raketentriebwerk erfunden welches über längere Zeit ausreichend Schub entwickeln kann, sobald es sowas gibt kann man gemächlicher zum Mond reisen (z.B. ständig mit 800 km/h wie ein Verkehrsflugzeug) und - was noch besser wäre - auch gemächlicher zurückfliegen ohne durch die Luftreibung beim Wiedereintritt großen temperaturbedingten Gefahren ausgesetzt zu sein...

Mit freundlichen Grüßen A.M. (nicht signierter Beitrag von 84.115.79.189 (Diskussion | Beiträge) 10:32, 20. Jul 2009 (CEST))

Hallo A.M.! Diesen Beitrag hast Du auch in Diskussion:Apollo-Programm gemacht. Ich antworte nur hier (und zwar immer unten an der Seite). Ja, Du hast Recht, die Fluchtgeschwindigkeit geht davon aus, dass die Geschwindigkeit plötzlich "da" ist. Das ist eine Vereinfachung, die in der Physik oft gilt, z.B. beim senkrechten oder schiefen Wurf. Es geht dabei immer um eine antriebslose Bewegung. Deiner Meinung, dass noch niemand ein "Raketentriebwerk erfunden welches über längere Zeit ausreichend Schub entwickeln kann" muss ich widersprechen. Den Ionenantrieb gibt es bereits, und mit sieben Wochen Reisedauer zum Mond war SMART-1 auch ziemlich gemächlich. Da die Sonde dabei weiterhin angetrieben wird, gelten die Formeln für die Fluchtgeschwindigkeit nicht (gilt strenggenommen für Mondflüge sowieso nicht, wegen Dreikörperproblem). Den Ionenantrieb kann man aber nicht zum Start verwenden, erst außerhalb der Atmosphäre. --Asdert 11:05, 20. Jul. 2009 (CEST)
Vielen Dank für deine Erläuterungen! Hab schon mal gelesen vom Ionenantrieb, aber funktioniert dieser wirklich gleich außerhalb der Athmosphäre in ausreichender Stärke (die Gravitation nimmt schließlich nur alle Erdradien um die Hälfte ab)? LG - A.M. P.S.: bist du zufällig via E-Mail erreichbar?*** (nicht signierter Beitrag von 84.115.79.189 (Diskussion | Beiträge) 21:03, 20. Jul 2009 (CEST))
A.M., erst einmal ein paar technische Tipps zur Wikipedia. Signieren und datieren kannst Du Deine Beiträge mit zwei Bindestrichen und vier Tilden --~~~~. Dann muss das der Bot nicht nachtragen („nicht signierter Beitrag ...“). Noch besser ist, wenn Du Dich mit einem Benutzername anmeldest. Das bleibt aber Dir überlassen. Und Beiträge einrücken, das geht mit Doppelpunkten am Zeilenanfang, ich habe Deinem Beitrag zwei Doppelpunkte verpasst (da waren drei Sterne, das gab unschöne Klötzchen), mein jetziger hat drei Doppelpunkte, damit ist er weiter eingedrückt, und man kann besser lesen, was nun von wem stammt. E-Mail-Empfang hab ich üblicherweise aus, man kann mir gerne auf die Diskussionsseite schreiben. Ausnahmsweise habe ich den Mailempfang gerade aktiviert, falls Dir der Kontakt per Mail lieber ist. Und der Ionenantrieb funktioniert tatsächlich. Man muss aber mit konventionellem Antrieb in eine Erdumlaufbahn kommen. Anschließend kann man den Ionenantrieb verwenden, um die Bahn zu korrigieren oder aber um sie ganz langsam anzuheben. Auf die Weise kann man sich bis zum Mond hochschrauben. Zwei Links habe ich ja angegeben. Viele Grüße --Asdert 21:54, 20. Jul. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] Notation

Ich möchte vorschlagen, die Tabellen zu ändern. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber es ist halt so üblich (wenn ich mich nicht völlig irre):

die Einheiten bitte in eckigen Klammen nachstellen.

--217.228.109.168 11:29, 30. Dez. 2009 (CET)

die Einheiten stehen doch im Tabellenkopf. --henristosch 10:24, 31. Dez. 2009 (CET)

[Bearbeiten] Quellen für die 3. und 4. kosmische Geschwindigkeit!

Hi, für die ersten beiden k.G gibt es ja einen link zu uni-münchen hp

haben die autoren dieses Artikels auch einen Link zu den anderen beiden k.G? (nicht signierter Beitrag von 188.22.168.92 (Diskussion) 14:09, 6. Jul 2010 (CEST))

[Bearbeiten] Welche Flucht geschwindigkeiten sind denn erreichbar?

Von welchen der Planeten, die eine größere Fliuchtgeschwindikeit haben als die Erde, könnte denn ein Raumschiff wieder aus der Atmosphäre entkommen? Die Tempratur mal außen vor.--109.91.65.73 02:36, 23. Sep. 2010 (CEST)

Gegenfrage: unter welchen Annahmen? --Asdert 10:32, 23. Sep. 2010 (CEST)

Wurf und Impulserhaltung, Antrieb wie heute beim Space-Shuttle, wobei die man dann natürlich Booster in das Fahrzeug integriegen müsste.

Wobei rein von der Realität her macht es keinen Sinn darüber nachzudenken, denn die Milchstraße hat einen Durch von mehreren tausend Lichtjahren. (nicht signierter Beitrag von 109.91.72.35 (Diskussion) 12:53, 21. Jul 2011 (CEST))

Deine Frage ist immer noch unklar, und die Antwort hängt von vielerlei weiteren Fragen ab. Möchtest Du ein Space Shuttle von der Jupiteroberfläche (der Jupiter hat keine feste Oberfläche) starten lassen? Da müsste man den Strömungswiderstand der Jupiteratmosphäre natürlich berücksichtigen, und der hängt von der Form Deines Raumschiffes ab. Wie nimmt denn die Atmosphärendichte mit der Höhe ab? Das ist womöglich noch von der geographischen Breite abhängig, weil in der barometrischen Höhenformel die Schwerebeschleunigung und die Temperatur eingehen. Welchen Schub hat denn Dein Raumschiff über die Zeit, und welche Masse? Nicht vergessen, dass die Gravitation auf dem Jupiter das 2,5-fache der Erdbeschleunigung beträgt, ein Space Shuttle also gar nicht "abheben" kann, weil der Schub geringer als das Gewicht ist. Und ich habe bestimmt noch ein paar Effekte vergessen. Sorry, aber Deine Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. --Asdert 15:21, 21. Jul. 2011 (CEST)

[Bearbeiten] Was ist v_\text{opt} ?!

In der Tabelle gibt es neben der Fluchtgeschwindigkeit v noch eine Geschwindigkeit v_\text{opt}, was das sein soll ist aber im nicht erklärt. --M.G.Berberich 15:09, 23. Jan. 2011 (CET)


[Bearbeiten] Oma

Oma lässt fragen wofür das M in der ersten Formel steht. HH 79.253.250.107 13:48, 20. Feb. 2011 (CET) M = Masse, was sonst?--109.91.72.35 12:33, 21. Jul. 2011 (CEST)

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