Diskussion:Mais
[Bearbeiten] Maisproduktion Indonesien
Lt. wikipedia liegt Indonesien bzgl. Mais-Produktion am 8. Platz weltweit! Diese Tatsache war bislang wohl nur wenig/Wenigen Menschen bewusst.
Irgendwann wird Mais (Südamerika) wg. Vielfältigkeit der Kartoffel (Südamerika) den Rang ablaufen.
Bitte aber keine weitere Regenwaldabholzung für Mais, Soja usw.
Bitte (Fach-wikipedianer!) recherchieren/einfügen: Mais wird 2100, vor Weizen, Kartoffel uva. das Hauptnahrungmittel der 12-Mrd-Menschen-Welt sein.
KP
Hallo zusammen,
was ist mit Mais als Energiepflanze? (dies ist ja gerade in D am kommen und sollte daher auch erwähnt werden!)194.25.169.203 11:25, 9. Sep 2005 (CEST)
Mich würde auch noch interessieren,
- welche Rolle der Mais bei den Mayas spielt (Verweis auf Schöpfungsgeschichte im Popol Vuh)
- bei wirtschaftliche Bedeutung: Wie hoch der Düngebedarf pro Tonne Mais ist -- Guisquil 21:35, 10. Feb 2006 (CET)
[Bearbeiten] Qualitätskriterien
Ein schöner Maiskolben soll möglichst hell (weiß) sein, sonst ist er alt und 'mehlig', und eine wohlgeformte Spitze haben. So hat man es mir als Kind noch in den 1970er-Jahren beigebracht, als die Kolben unverpackt im Gemüsehandel lagen und man zur Inspektion (als taktiles Begleiterlebnis) die Hüllblätter ein wenig öffnen mußte. Heute findet man Maiskolben im Supermarkt gleich im Dreierpack ohne den natürlichen Schutz der Blätter, stark gelb-farben und durchwegs mit abgeschnittenen Spitzen. Da in Supermärkten erfahrungsgemäß kein Kunden-Feedback vorgesehen ist, wäre es interessant hier im Artikel einige Fachworte über die Qualitätskriterien zu erwähnen, so daß der Kunde zumindest für seine prinzipielle Kaufentscheidung informiert ist. 2008-07-19, time_traveller
[Bearbeiten] Woraus besteht Mais? Zusammensetzung?
Kann ein/e Fachkundige/r den Artikel um die Zusammensetzung des Mais ergänzen? Zu wieviel % Eiweis, Kohlenhydrate, Vitamine, etc.
Vielen Dank im Voraus!
(31.05.2006)
[Bearbeiten] Kukuruz / Türkenweiz / Türkischer Weizen / Türken
Also, ich lebe ja seit meiner Geburt in Österreich ;-) auch Türkenweiz oder Kukuruz ist hier im Osten sehr gebräuchlich, aber Türkenweiz habe ich noch nie gehört... Eventuell sollte man Kukuruz voranstellen? Ich habe mal die Reihenfolge geändert. Wer das rückgängig machen will, bitte hier auch erklären. Meiner Meinung nach ist das Wort Kukuruz gebräuchlicher
- Ich hoffe das ich nicht meinen eigenen Eintrag bearbeite ;-) Ich lebe in Wien. Kukuruz ist hier
gebräuchlich aber von "Türkenweiz" habe ich noch nie gehört. Im Artikel wird überhaupt nur mehr "Türken" genannt, das ist ja noch viel komischer. Ich wäre dafür nur den Begriff "Kukuruz" zuzulassen. (Mir wurde erklärt, das ist ein eher slawischer/russischer Begriff) 80.108.103.172
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- Kukuruz wird der Mais auch in Serbien genannt. 82.82.76.244 17:29, 19. Apr. 2009 (CEST)
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- also in Kärnten ist der gebräuchliche (traditionelle) Name "Türken" (die Bezeichnung "Türkenweiz" war mir bis vor kurzem allerdings unbekannt); in der Steiermark - so versichern mir Bekannte, ist die traditionelle Bezeichnung "Woaz" (also "Weizen"); denen ist dafür "Türken"(weiz) unbekannt; das Kukuruz der bekanntere Ausdruck (vor allem in Wien und Ober-/Niederösterreich) sein dürfte, glaube ich auf alle Fälle auch;
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- Heinz Dieter Pohl: Die Sprache der Kärntner Küche. Jezik koroške kuhinje. Klagenfurt, 2004, Seite: 64. "Türken: Mais (Kukuruz, Zea mays), so auch in Tirol (Schatz 668), sonst in Österreich meist Kukuruz, früher auch türkischer Weizen (vgl. Schmeller I 621) | Türkensterz: Sterz aus Mais (Kukurzuz)" Wenn die Auflösung der Literaturbelege (Schatz, Schmeller) von Interesse ist, bitte melden. lbg -- Joadl 07:47, 20. Apr. 2009 (CEST)
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- Dass die Bezeichnung Türkisch in einigen Regionalbezeichnungen vorkommt, hat nicht zwangsläufig auch tatsächlich mit den Türken zu tun. Den ebenfalls aus Amerika stammenden Truthahn/Puter bezeichnete man in Öst. ja auch noch bis ins 19. J.h. hinein regional als Kalkuttische Hen (also Henne aus Kalkutta, Indien), heute oft noch kurz als Indian. Neue exotische Lebensmittel erfuhren halt eine exotische Zuordnung, sei es mangels Kenntnis oder aus Ironie. Im Englischen nennt man den Truthahn übrigens Turkey, so wie das Land, deswegen kommt er aber auch nicht aus der Türkei, unnd der Mais wiederum spielt in der türkischen Küche keine wesentliche Rolle. --178.114.84.232 03:24, 6. Aug. 2010 (CEST)
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[Bearbeiten] genetisch verändert vs. gentechnisch verändert
Ich habe diesen Artikel von den unglücklichen Begriffen genveränderter Mais, genetisch veränderter Mais und Genmais bereinigt, dort wo gentechnisch veränderter Mais gemeint ist.
Zur Erläuterung: Auch bei der herkömmlichen Vermehrung durch Kreuzen verändert sich die "Mischung" der Gene, es ist also genetisch veränderter Mais. Jeder Mais besteht aus Genen, es ist also Genmais. In der sog. grünen Gentechnik werden keine Gene per se verändert, sondern nur fremde Gene in Pflanzen eingefügt, genveränderten Mais gibt es also gar nicht. Die einzige wirklich korrekte Bezeichnung ist: gentechnisch veränderter Mais
Beibehaltung des Falschen Begriffs: Ich habe den unkorrekten Begriff an einer Stelle zweimal beibehalten, weil die EG VO 1830 diesen irre führenden Begriff leider so gebraucht. Deswegen in Klammern der Hinweis (sic).
Andere Artikel führen auch noch den Irre fürhrenden Begriff, z.B.:
-- Guisquil 21:35, 10. Feb 2006 (CET)
- Der korrekte Begriff ist ohne Zweifel gentechnisch verändert und nicht genverändert. Aber wenn der Begriff in einem Text häufiger vorkommt, bietet sich die Verkürzung genverändert an, die zwar nicht korrekt ist, aber in der Regel trotzdem nicht irreführt. Jeder weiß was gemeint ist, oder ? Man kann streiten, ob tatsächlich keine Gene verändert werden. Denn (1) die Gene(Mehrzahl, also das Genom) der Nutzpflanze werden verändert, (2) an den Rändern der Einfügung entstehen -meines Halbswissens zufolge- automatisch Kodierungen neuer Proteine. Dass diese Kodierungen zunächst inaktiv sind, ändert nichts daran, dass sie da sind und nach Mutationen aktiv werden können. Peregrinus 11:46, 13. Feb 2006 (CET)
- Ich widerspreche. Wikipedia sollte korrekte Begriffe verwenden und "gentechnisch verändert" NICHT zu "genverändert" reduzieren. Bei "genverändert" verliert man die Information das etwas "künstlich" ist. Auch durch "normale" Kreuzungen erhält man Veränderungen der Gene, z.Bsp durch Genkonversion und Rückkreuzung der populären Hybridsorten. 80.108.103.172
[Bearbeiten] Kolben am Stängel, Blüte an Spitze?!?
Wüsste gern, warum die Kolben unten am Stängel entstehen, wo doch die Blüte zuoberst steht. --WaldiR 16:56, 10. Sep 2005 (CEST) Ich bin wahrlich kein Experte, aber das könnte nicht zufällig damit zusammenhängen, daß Maispflanzen beides, männlich + weiblich sind? Fänd ich jetzt naheliegend. Crazybyte 20:04, 10. Sep 2005 (CEST)
Wüsste ich auch gern: Auf der historischen Abbildung ist zu den Bestandteilen leider die zugehörige Legende nicht zu lesen. - Setarkos1
An der Spitze stehen die männlichen Blüten, die weiblichen Blüten (kompakte Ähren) stehen in der Blattachsel. Der sogenannte "Bart" sind die Narben der Blüten. 88.73.51.162 05:07, 24. Feb. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Hybrid -> kein Saatgut
Der hohe Ertrag ist die eine Seite, die Abhängigkeit vom Saatgutlieferanten die andere. Das Problem eines (Drittwelt-)Bauern ist dann, dass er für die nächste Aussaat kein Saatgut hat, und ihm die Industrie wieder nur "Einmal-Saatgut" verkauft. Dann ist es aus mit der Subsistenzwirtschaft und aus mit klein strukturierter Landwirtschaft.
Dieses Problem kannte der Landwirt vor den Hybridpflanzen nicht. Saatgut fiel einfach an, und kein eigenes Saatgut zu haben bzw es in Notzeiten verspeisen zu müssen, war DIE Katastrophe. Jetzt werden die Bauern vom eigenen Saatgut abgebracht und "erhalten" dafür: eine perfekte "Kundenbindung"...
Die bisherige Formulierung lenkte von diesem Kern des Problems ab, kommentierte nur zum Mais dazu, was unter "Hybride" steht. (Der Mendel'sche Aspekt gehörte nur sehr entfernt zum Thema Mais, ist Gedankenspielerei - wenn doch ohnehin unfruchtbar...)
Ein konstruierter, zugespitzter Vergleiche wäre: Dem Beduinen unfruchtbare Kamele geben, weil die so viel schneller gehen - was ändert sich da für ihn?
Finde dies durchaus wert, es unter "Trivia" in knappster Form auszusprechen. --WaldiR 15:23, 11. Sep 2005 (CEST)
- Grundsätzlich stimme ich dir auf jeden Fall zu und meinetwegen kann der Hinweis auch wieder rein. Drei Punkte springen mir so ein wenig ins Auge dazu:
- Gibt es bei Mais wirklich ausschließlich Hybridmais? Zumindest bei Gerste weiß ich, daß man als Landwirt wählen kann. Irgendwer auf der Welt wird sicher auch normalen Mais verkaufen?
- Ich muß zugeben, daß mir beim durchlesen des Absatzes, wie er drinstand, es so vorkam, als sei das Polemik. Das war sicher nicht so, die Formulierung wäre aber durchaus noch auszufeilen. Kurzum: Ich verstehe den Punkt. Aber wenn es irgendwo auch "normalen" Mais gibt, verliert das Argument seine BEdeutung.
- Das Problem kommt ja sicher auch anderswo vor (Medikamente usw.). Gibt sicher nen Artikel, der sich mit dieser Tehmatik beschäftigt? Wäre als IMHO sinnvoller das entsprechend zu verlinken als das hier in größerem Umfang zu diskutieren!
Nix für ungut! Crazybyte 16:25, 11. Sep 2005 (CEST)
Hybridsorten liefern nun einmal kein Saatgut mit denselben Eigenschaften, das ist keine Marketing-Strategie, sondern liegt einfach in der Natur der Sache. Segantini 18:18, 9. Jun. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Morphologie
Es fehlt noch alles zur Morphologie der Pflanze. Von Stützwurzeln bis zur Blüte... --Aragorn05 17:43, 20. Jan 2006 (CET)
[Bearbeiten] Bildwarnung
Die unten genannten Bilder, die in diesem Artikel verwendet werden, sind auf Commons gelöscht oder zur Löschung vorgeschlagen worden. Bitte entferne die Bilder gegebenenfalls aus dem Artikel oder beteilige dich an der betreffenden Diskussion auf Commons. Diese Nachricht wurde automatisch von CommonsTicker erzeugt.
- Conscious setzt Lösch-Marker Duplicate für Image:Maize.jpg: dupe;
-- DuesenBot 16:34, 12. Sep 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Niederterrassen?
Bei Geschichte heißt es "Die ersten Ackerbausiedlungen im Südwesten liegen auf den Niederrassen von Flüssen" Soll wohl Niederterrassen heißen, oder?
[Bearbeiten] Energiegewinnung
Nimmt man für Biogas Silomais-Sorten oder gibt es hierfür spezielle Hybrid-Sorten? Deren Kohlenstoffdioxid-Bindung müsste doch höher sein als bei nährstoffreicherem Körnermais, oder? 84.173.201.94 13:47, 20. Dez. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Widersprüche
Die statistischen Angaben der jeweiligen Getreidesorten in ihren Produktionsmengen widersprechen sich in den verschiedenen Artikeln teilweise. Vor allem steht sowohl bei Mais, als auch bei Weizen, dass sie die meistangebauten Getreidearten sind. Außerdem steht sowohl bei Weizen auch als bei Reis, dass sie jeweils das weltweit wichtigste Grundnahrungsmittel sind ... --Apollyon 18:35, 12. Apr. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Liste "Die größten Maisproduzenten"
Wenn laut statistischem Bundesamt in Deutschland 71 Mio. t Ertrag geerntet wird, müsste sich Deutschland dann nicht auf Platz 3 in der Liste "Die größten Maisproduzenten" befinden? Anonym, 2009-09-20T09:57 (ohne Benutzername signierter Beitrag von 84.57.182.73 (Diskussion | Beiträge) )
- Auf der Seite des Statistischen Bundesamtes kann ich die Zahl nicht finden. In D wurden 2008 5,1 Mio. t Körnermais (einschließlich Corn-Cob-Mix) geerntet. Der ha-Ertrag lag dabei bei 99,1 dt/ha. --BMK 13:06, 20. Sep. 2009 (CEST)
- Da der Artikelinhalt meiner Frage entsprechend korrigiert wurde, kann dann dieser Diskussionsabschnitt wieder gelöscht werden? Ich kenne mich da nicht so aus, ich habe http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Diskussionsseiten mal so verstanden, überlassse das aber BMK oder einem anderen Erfahrenen. -- 84.57.193.127 22:23, 21. Sep. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Stomata
Hallo,
ich fände es wichtig, dass man im Artikel ergänzt, dass der Mais als Besonderheit Stomata auch auf der Blattoberseite besitzt. Quantitativ weniger als auf der Blattunterseite, aber genaue Zahlen weiß ich nicht. Jemand mit dem nötigen Fachwissen sollte den Artikel darum ergänzen.
[Bearbeiten] Fehlende Quellen
[Bearbeiten] Risiken
Folgenden Snip hab ich aus Risiken entfernt:
„Bt-Mais der Firma Monsanto hat in Freilandversuchen nur 80 % der Schädlingsraupen abgetötet. Eine nicht absolute Tödlichkeit führt allerdings zur Entwicklung resistenter Schädlinge.“
Für den ersten Satz konnte ich nach längerer Sucht keine Studie finden, die das belegt. Da ich den fehlende-Quellen-Baustein eintfernt habe, nachdem ich für alle anderen Aussagen Quellen auftreiben konnte, hab ich den Satz erst mal rausgenommen. Falls jemand ne seriöse Quelle hat, bitte wieder in den Artikel einfügen. --Georg-Johann 14:56, 6. Okt. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Kennzeichnung
Ein entsprechender Link wurde eingesetzt - Hinweis kann m.E. entfallen.--SHPT 21:03, 9. Jul. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Gentechnisch modifizierte Sorten
Der Hauptartikel ist relativ aktuell und behandelt auch die Diskussion um mögliche Risiken. Es ist m.E. nicht nötig, das Thema in dem Umfang (und größtenteils überholt) hier stehenzulassen. --Fafner 13:38, 14. Jul. 2009 (CEST)
Habe mir erlaubt, die Behauptung gentechnisch veränderter Mais sei "kostensparender und/oder ertragreicher, sowie umweltschonender" mal etwas zu relativieren; nun steht da: "Der Anbau von transgenem Mais wird von Züchtern, Saatgutherstellern und Agrochemiekonzernen oft als kostensparender und/oder ertragreicher, sowie umweltschonender dargestellt." So eindeutig, wie es sich vorher las, sind die Vorteile leider nicht! Grüße -- Torineas 10:50, 19. Mär. 2010 (CET)
- Habe mir erlaubt, es zu revertieren, weil Du keine Belege angeführt hast. Dagegen ist die ursprüngliche Aussage im Artikel Transgener Mais mit Referenzen versehen. Grüße --Fafner 13:28, 19. Mär. 2010 (CET)
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- Ich sehe schon, hier besteht noch einiger Korrekturbedarf (auch im Transgener Mais Artikel)... Zur Untermauerung meiner vorangegangenen These hier eine kleine Auswahl:
- Charles Benbrook (2009): Genetically Engineered Crops and Pesticide Use in the United States: the First Thirteen Years. http://www.organic-center.org/reportfiles/13Years20091126_FullReport.pdf
- Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (2009): Schadensbericht Gentechnik http://www.boelw.de/uploads/media/BOELW_Schadensbericht_Gentechnik090318.pdf
- NABU Baden-Württemberg: http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/gentechnik/naturgarten/04554.html
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- Ich werde daher den Artikel daher re-revertieren und bitte darum, die Änderung diesmal stehen zu lassen, bzw. den Artikle zu sichten. Schöne Grüße-- Torineas 23:09, 19. Mär. 2010 (CET)
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- Die angefügten Quellen liefern keine Zahlen, die dem von PG Economics errechneten Vorteil (insbesondere für die Landwirte) widersprächen (falls ich es übersehen haben sollte, bitte mal Tabelle/Seite angeben). Organic Center befaßt sich z.B. nur mit USA, andere Länder fehlen völlig. Da muß man wohl differenzierter vorgehen. Auch die Formulierung "wird von Züchtern, Saatgutherstellern und Agrochemiekonzernen ... dargestellt" ist nicht sehr neutral (BÖLW-POV?) und "Verschiedene Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen" wiederum ist reichlich trivial. --Fafner 12:10, 20. Mär. 2010 (CET)
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- So "trivial" war's ja wohl doch nicht, wenn du immernoch nicht siehst, dass Brookes Meinung eben nur eine Meinung unter vielen ist. Schade eigentlich...
- Benbrook befasst sich tatsächlich nur mit den USA, das ist richtig. Aber die untersuchten Produkte sind weitgehend die selben, egal ob sie jetzt in den USA, Kanada oder in Mexiko angebaut werden. Wie es um die Wirtschaftlichkeit bestellt ist, hängt allerdings nur teilweise von dem Produkt als solchem ab; hier spielen noch andere Faktoren wie gesetzliche Rahmenbedingungen, Haftungsfragen etc eine wesentliche Rolle. Dazu komme ich später.
- Nachteile für die Landwirte, wo soll ich anfangen? Benbrook: Steigender Einsatz von Herbiziden: z.B Tabelle 4.1, Seite 29 (Seite 36 des PDF): um 39%(!) gestiegener Einsatz von Glyphosat (pounds pro Hektar, also keine absoluten Zahlen) zwischen 1996 und 2005. Entstehung resistenter Unkräuter und Schädlinge: Seite 4 (12 PDF), 35-39 (42-46), 58 (65). Abhängigkeit der Landwirte: Seite 62 (69). Desweitern: Risiken durch den Einsatz kombinierter Spritzungen: S. 61 (69), Einsatz veralteter Spritzmittel zur Bekämpfung multi-resistenter Unkräuter: S. 57 (64). Das sind allesamt keine spezifischen Probleme in den USA, das sind generelle Probleme auf die man treffen wird, wenn man GVs anbaut. Hier wird ja massiv in Ökosysteme und Pflanzengemeinschaften eingegriffen, ohne diese Systeme zu verstehen. So ist es nicht verwunderlich (sondern zu erwarten, wenn man sich Gedanken macht), dass sich andere Organismen ebenfalls an die neuen Rahmenbedingungen anpassen und auf natürlichem Wege Toleranzen ausbilden - mit allen negativen Folgen für die Landwirtschaft! (Inzwischen gibt es bereits gegen Bt-Toxin resistente Schädlinge in den USA, Monsanto empfiehlt daher bis zu 50%(!!!) konventionellen Mais dazwiscehn zu säen, um diese Schädlinge in den Griff zu bekommen, bzw. ihr Auftreten zu verhindern. Das führt doch die ganze Technologie ad absurdum!?)
- Eine grundsätzliche Bemerkung noch: Es gibt ja zwei Hauptarten von Gv-Pflanzen: solche mit Herbizidtoleranz, und solche mit Schädlingstoleranz. Daraus hat sich inzwischen eine sog. "zweite Generation" entwickelt, die gleichzeitig (mehrere) Herbizidresistenzen aufweisen und mehrere Insektizide produzieren. Aber eins ist allen gemeinsam: Die haben keine höheren Erträge, sondern können (aber müssen nicht!) helfen, Ertrgasverluste zu kompensieren, wo sich eklatant über die "gute fachliche Praxis", wie man das in Deutschland nennt, hinweggesetzt wird - insbesondere was Fruchtfolgeregeln angeht. (Wo tritt z.B. der Maiszünsler auf? Dort wo Mais auf Mais auf Mais angebaut wird, was man als "guter" Landwirt aus diesem und anderen Gründen eben nicht tut.) Die Behauptung, transgener Mais liefere höhere Erträge, ist also schon perse unrichtig.
- Und was stört dich am BÖLW Schadensbericht? Einleitung, Seite 10, erster Satz: "Generell sind Kosten und Nutzen der Agro-Gentechnik ähnlich umstritten wie die Risiken der Agro-Gentechnik." Das ist alles, was ich auch in dem Artikel stehen haben möchte! So eine flache, unkritische Behauptung, die einfach nur die Werbung der Hersteller wiedergibt, ohne auf kritische Gegenstimmen einzugehen, wird dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit der Wikipedia einfach nicht gerecht! Ich fordere, dass darauf hingewiesen wird, dass Kosten, Nutzen und Gefahren momentan kontrovers diskutiert werden. Dafür habe ich zwei sehr detailierte Studien vorgelegt, die auf etliche andere Studien (mit unterschiedlichsten Ergebnissen!) verweisen, dazu noch Sekundärquellen und ich finde, dass meine (ansich simple) Behauptung inzwischen ziemlich gut belegt ist. Schon dass wir hier diskutieren zeigt doch, dass die Vorteile der Gentechnik nicht so unbestreitbar sind, wie man das vielleicht gerne hätte. So eine pauschale Behauptung, wie sie momentan noch da steht, ist jedenfalls nicht haltbar!
- Wenn du auf Seite 10 weiter liest, findest du auch eine mögliche Erklärung dafür, dass Brookes, auf den du dich ja so eingeschossen hast, zu anderen Ergebnissen kommt als meinetwegen Benbrook oder NSDA-NASS.
- Zur Wirtschaftlichkeit wollte ich noch was sagen, und da steht auf Seite 7 im BÖLW-Bericht was interessantes: "Während einzelne Saatgutkonzerne tatsächlich Gewinne realisieren können, ist der wirtschaftliche Nutzen der Landwirte, die gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen, fraglich. Werden systemimmanente Kostenfaktoren berücksichtigt, wie die Vorsorge gegenüber Kontamination und die Verhütung von resistenten Schädlingen und Unkräutern, ist die Bilanz der Landwirte in vielen Fällen negativ." Die Wirtschaftlichkeit kann also von Land zu Land schwanken, jenachdem wie streng solche Sicherheitsvorkehrungen sind; geht aber was schief, hat i.d.R. die Allgemeinheit die Kosten zu tragen, und das kann einfach nicht sein und muss in Wirtschaftlichkeitsberechnungen einbezogen werden.
- Desweiteren empfehle ich die Lektüre der Seiten 17-19, das Kapitel 2.1.2.2 auf den Seiten 22fff und verweise auf den Weltagrarbericht, der von der Weltbank finanziert wurde und weltweit für Aufsehen gesorgt hat und ebenfalls die Internalisierung von Kosten anmahnt und die Gentechnik als "Sackgassentechnologie" beschreibt.Und zum Schluss: Die Formulierung "wird von Züchtern, Saatgutherstellern und Agrochemiekonzernen ... dargestellt" ist absolut Wertungsfrei und entspricht zu 100% den Tatsachen - ist ja auch nicht verwunderlich, dass die ihre Produkte bewerben. Du unterstellst mir hoffentlich nicht, ich hätte das beim BÖLW abgeschrieben?!
- Ich editiere das jetzt also nochmal, wenn du es dann wieder zurück editierst, kommt halt ein Neutralitätsbaustein rein, denn so ist das keinesfalls neutral. Schönes WE -- Torineas 15:57, 20. Mär. 2010 (CET)
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- Bei so umstrittenen Themen gehen die Emotionen leicht hoch. Wir haben hier den klassischen Fall von "wessen Zahlen sind richtig". Die von PG Economics zum (reduzierten) Pestizideinsatz sind immerhin "peer reviewed" ([1] PDF Seite 2). Das ist schon mal ein Indiz, daß es sich nicht nur um "Werbung" handelt. In dem PDF gehen sie auch ausführlich auf Benbrook ein. Es spricht ja nichts dagegen, unterschiedliche Ansichten zu berücksichtigen; ich bin nur nicht mit Deiner Methode einverstanden (erst gar kein Beleg, dann schwer vergleichbare und immer wurde die ursprunglüche Aussage nicht ergänzt sondern glatt negiert). Mit dem jetzigen Vorschlag kommen wir der Sache schon näher, aber ausdiskutiert ist das moch nicht. Ich brauche etwas Zeit, um auf die Details einzugehen. --Fafner 19:00, 20. Mär. 2010 (CET)
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- Mir geht es hier nicht darum, wessen Zahlen richtig sind.
- Was ich deutlich machen möchte, ist dass es, was GVOs angeht, momentan ziemlich unterschiedliche Ansichten gibt. Wichtig ist mir, dass hier überhaupt mal ein ausgewogenes Meinungsbild rein kommt - über Details brauchen wir hier nicht zu spekulieren. Gerade was die Sicherheit von GVOs angeht werden auch immer Fragen offen bleiben: man kann nämlich nur Gefahren suchen, die man schon kennt. Man muss wissen, wonach man zu suchen hat, und gerade das kann man vorher oft nicht wissen. Bei DDT ist auch erst nach vielen Jahren der Benutzung aufgefallen, dass es (neben Erbgutschädigungen und Anreicherung in der Nahrungskette) als Pseudohormon wirkt, was man aus seiner Molekülstruktur nicht erwarten konnte. Zudem haben die Züchter von GV-Saaten durch die Patentierung ihrer Saaten ein wirksames Mittel in der Hand, unabhängige Forschungs zu verhindern oder unliebsame Ergebnisse vor der Veröffentlichung zu schützen. Zumal sie die Ursprungslinien, aus denen sie die Gv-Pflanze gezüchtet haben, (meist?) ohnehin unter Verschluss halten, sodass ein direkter Vergleich GV / nicht-GV zumindest legal oft nicht möglich ist. Wissenschaftlern, die daher auf andere Linien zurück greifen, kann dann immer der Vorwurf gemacht werden, die Untersuchungen seien nicht aussagekräftig, weil für Vergleichsgruppen nicht die Ursprungslinien benutzt wurden.
- Also noch einmal: Ich will hier nicht in eine Detail-Diskussion einsteigen, und ich sehe das nicht als Aufgabe eines Wikipedia-Autors, weil es auch in der Fachwelt hierzu keine einheitliche Meinung gibt. Und solange es keine einheitliche Meinung gibt, reicht es wenn die unterschiedlichen Positionen aufgezeigt werden. Meiner Meinung nach ist das nach meiner letzten Änderung der Fall.
- Was du mit meiner "Methode" meinst ("schwer vergleichbar" , "ursprüngliche Aussage ... glatt negiert"), kann ich weder inhaltlich noch in der Sache nachvollziehen.-- Torineas 20:44, 20. Mär. 2010 (CET)
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- Wir schreiben doch hier kein Blog mit "Meinungsbildern". Es gibt sehr wohl Qualitätsunterschiede in den einzelnen Untersuchungen. In diesem Fall z.B., daß PG eine wesentlich breitere Datenbasis verwendet als OC und damit weniger auf eigene Annahmen zurückgreift. Auch der Umfang ist viel größer; dann noch der Unterschied peer review oder nicht. Das soll alles keine Rolle spielen?
- Wie kommst Du auf die Idee, Monsanto empfehle bis zu 50% konventionellen Mais zwischen Bt-Mais zu sähen? Gerade wurde der Refugienanteil durch SmartStax auf 5% reduziert. Ich finde schon, daß die Frage relevant ist, welche Zahlen stimmen. Vielleicht nicht diese Zahl hier an der Stelle in dem Artikel, aber ich sehe sonst grundsätzlich die Gefahr einer unzutreffenden Darstellung.
- Daß sich überhaupt Resistenzen bilden, ist ja weder neu noch wurde je behauptet, es beträfe Gv-Pflanzen nicht. Aber was wäre die Alternative? Zurück zu 2,4-D oder Atrazin oder ALS? Die sind nun wirklich nicht umweltfreundlicher als Glyphosat und zudem gibt es dort noch weit mehr Resistenzen.
- Noch so eine Nebelkerze ist die Feststellung, transgener Mais liefere per se keine höheren Erträge. Den Landwirten reicht es offenbar völlig, daß der operationelle Ertrag wesentlich höher ist durch geringeren Ausfall an Unkraut und Schädlinge und das bei viel weniger Arbeit. Deshalb ist mir auch unklar, wieso dieses Märchen sich so hartnäckig hält, die würden sich in Abhängigkeit begeben. Kein Landwirt würde so eine Technik kaufen, wenn sie ihm nicht massive Vorteile brächte. Daß nur die Saatgutkonzerne profitierten, ist auch durch nichts zu belegen. Wo der Zugang zu Gv-Saat durch Eigentumsrechte oder Zulassungsverfahren zu sehr gehemmt ist, greifen die Landwirte einfach zur "Selbstjustiz" und vermehren in Eigenregie (s. u.a. Herring, Cornell University, Stealth Seeds: Bioproperty, Biosafety, Biopolitics). Koexistenzkosten werden durch Überregulierung in die Höhe getrieben. [2]
- Du greifst selber ausschließlich auf Anti-GVO-Gruppen zurück wie OC, BÖLW und "Weltagrarbericht" (da wimmelt's von Greenpeace & Co). Wo ist denn da die Ausgewogenheit? --Fafner 14:28, 21. Mär. 2010 (CET)
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- Was bringt hier eine Detail-Diskussion? Wir werden keine endgültige Antwort finden, warum uns also gegenseitig die Köpfe einschlagen? Wie du schon sagtest, können hier ruhig unterschiedliche Meinungen vertreten sein, und es ist ebenso in Ordnung, wenn du eine andere Meinung von Gentechnik hast als ich. Wie schon gesagt, gibt es auch in der Fachwelt derzeit keine einheitliche Meinung. Und nur das sollte dann auch in der Wikipedia zu lesen sein, mit Hinweis auf entsprechende Studien etc.
- Du fragst, warum ich nur Benbrook und BÖLW zitiere: erstens weil Brookes schon von dir zitiert wurde, zweitens weil ich von ihnen mehr überzeugt bin als von Brookes. (Übrigens wurde Brookes vom AgBioforum, Benbrook vom Organic Center "peer-reviewed" - muss jeder selbst wissen, was er davon hält.) Die Ausgewogenheit kommt jedenfalls dadurch zustande, dass trotzdem beide Seiten Erwähnung finden. Und der Weltagrarbericht wurde vom International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development (IAASTD) erstellt, und behandelt Gentechnik nur als eines von vielen Themen. An der Erstellung waren u.a. auch Syngenta und Monsanto beteiligt, die aber Papiere nicht abgeliefert haben und schließlich unter Protest abgesprungen sind, als man schließlich zu dem Schluss kam, Gentechnik biete keine Antwort auf die Probleme der Landwirtschaft heute. (Der IAASTD ist also keine "Anti-GVO-Gruppe", wie du hier fälschlich behauptest.) Wenn du der Meinung bist, da müssten noch mehr Studien zitiert werden, füg halt weitere Quellen ein.
- Noch ein Schlusswort zur Abhängigkeit: Wenn du den Landwirten ernsthaft rätst, sie sollten sich doch einfach strafbar machen, manövrierst du dich geschickter selbst ins Abseits, als ich das gekonnt hätte.-- Torineas 16:23, 21. Mär. 2010 (CET)
- Nachtrag: die 50% konventioneller Mais stehen sogar im Transgener Mais Artikel, unter Rechtliches, Praxis -> Anbau.-- Torineas 17:30, 21. Mär. 2010 (CET)
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- Es geht hier nicht um Deine oder meine Meinung zu der Sache, sondern um zutreffende Darstellung. Dazu gibt es hier eine Anleitung. Nun schau Dir das Board von AgBioForum an: fast nur Universitäten. Im Vergleich dazu organic center. Das ist eine Lobbyorganisation der Ökoindustrie. Da geht es um ganz banale wirtschaftliche Interessen, also genau das, was Du anderen unterstellst. Es mag Dir vielleicht egal sein, was peer review bedeutet, aber ein OC-Report ist es nicht.
- Dann rate ich niemandem zu strafbaren Handlungen, sondern ich empfehle Dir, mal die Augen aufzumachen, wie die Realität aussieht: in vielen Ländern ist 'bio-property' überhaupt nicht durchsetzbar. Sei es, weil es gar keinen Patentschutz gibt oder keine Infrastruktur, um den anzuwenden. Es wird ja Agrarfirmen so einiges nachgesagt, aber daß sie Millionen Landwirte in Pakistan, Idien oder Lateinamerika verklagen, davon habe ich noch nichts gehört. Daß in besagten Ländern aber längst nicht nur bei den "Multis" gekauft wird, sondern BT/HT-Technologie wild getauscht, in Landrassen oder eigene Hybride eingekreuzt wird, könntest Du bei zitiertem Herring nachlesen. Also leg mal Deinen BÖLW beiseite (übrigens auch von Firmen gesponsort) und paß auf, daß Dein Theorie vom Abseits nicht zum Rohrkrepierer wird. --Fafner 17:32, 21. Mär. 2010 (CET)
- Ebenfalls Nachtrag: Du hattest geschrieben: Monsanto empfiehlt daher bis zu 50%(!!!) konventionellen Mais dazwiscehn zu säen, um diese Schädlinge in den Griff zu bekommen, bzw. ihr Auftreten zu verhindern. So steht das aber eben nicht in dem Artikel. --Fafner 17:48, 21. Mär. 2010 (CET)
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- Bevor das hier noch auf eine persönliche Ebene entgleist: informier dich bitte, welche "Fachzeitschrift" Brookes da "peer-reviewed" hat, was es mit PG Economics und AgBioforum auf sich hat (wer das z.B. finanziert etc.), und dann beschwer dich nochmal über die Neutralität meiner Quellen.
- Auch Patentgebühren sind offenbar gut genug einzutreiben, um indische Baumwollbauern in den Ruin zu treiben - selbst wenn die Bt-Baumwolle nicht über die versprochene Resistenz verfügt!
- Und damit mir hier nicht vollends der Kragen platzt, verabschiede ich mich hiermit aus der Diskussion.-- Torineas 21:03, 21. Mär. 2010 (CET)
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- Es gibt hier auch sowas wie "gute fachliche Praxis". Dazu gehört z.B., daß derjenige, welcher eine Behauptung aufstellt, die Belege liefern muß. Weil es aber in diesem Fall so einfach ist, bitte sehr: "AgBioForum is financed by the Illinois Missouri Biotechnology Alliance." [3] "The Illinois-Missouri Biotechnology Alliance (IMBA) is a joint program of the University of Illinois, Southern Illinois University and the University of Missouri and is funded by a Congressional Special Grant administered by the United States Department of Agriculture (USDA)." [4] Öffentliche Forschung also, finanziert mit Steuergeldern.
- Und da Du hartnäckig mit dem Märchen der ruinierten indischen Baumwollbauern ankommst, sei Dir Persistent Narratives: Why is the "Failure of Bt Cotton in India" Story Still with Us? empfohlen sowie Bt Cotton in India – A Status Report. "Several studies have established considerable economic benefits of Bt cotton cultivation to the farmers of all strata." Und, was noch viel wichtiger ist: "[...] the first true breeding variety has also been released by the Indian Council of Agricultural Research (ICAR), a public sector institution. This provides an opportunity to the farmers to save their own seed without losing the efficacy of Bt gene."
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[Bearbeiten] Maisfeldlabyrinth
Viele werden wissen was ein Maisfeldlabyrinth ist (siehe Google [5]). Ein normales Maisfeld ist aber kein Platz für Kinder zum Spielen !! In der Erntesaison ist schon so oft etwas passiert mit Häcksler. Vielleicht kann jemand das deutlich anmerken irgendwo. Wenn so ein Hinweis auch nur einen einzigen Unfall verhindert wäre das mehr als gut. (nicht signierter Beitrag von 92.116.143.17 (Diskussion | Beiträge) 21:48, 13. Okt. 2009 (CEST))
[Bearbeiten] Tabelle und Verbreitungskarte
In der Tabelle der größten Maisproduzenten (2007) stehen Brasilien und Argentinien auf Platz 3 und 5, auf der Verbreitungskarte (2004) sind sie weiße Flecken – das kann sich ja wohl kaum in 3 Jahren so grundlegend gewandelt haben. -- Olaf Studt 10:00, 21. Jan. 2010 (CET)
- Die Karte ist wohl falsch. --Katach 10:08, 21. Jan. 2010 (CET)
[Bearbeiten] weiter Informationen ?
Ein IP-Nutzer hatte bei MAİS (Vertriebsorganisation) folgende Infos eingefügt: Zu finden sind die Infos hierklicken
[Bearbeiten] Traditionelle Mischkultur: Milpa
Ein Hinweis auf die ursprüngliche Form des Maisanbaus als Mischkultur mit Kürbis und Bohnen (sog. Milpa, auch bekannt als drei Schwestern) sollte im Artikel nicht fehlen.-- 77.117.157.164 14:51, 30. Mär. 2011 (CEST)
- Glaube nicht dass das wichtig genug ist. Oder sollen jetzt alle historischen und gegenwärtigen Ackerbausysteme und Fruchtfolgen, in denen Mais vorkommt, gelistet werden? --Katach 15:10, 30. Mär. 2011 (CEST)
Danke fuer den Hinweis.
Die urspruengliche Form des Maisanbaus (MILPA) sollte im Artikel einer freien Enzyklopaedie aufgefuehrt werden.
-- HENE1950 21:15, 16. Aug. 2011 (CEST)
[Bearbeiten] Anbau in Deutschland
Sehr interessant fände ich, im Artikel noch aufzuschlüsseln, welche Sorten, und zu welchem Zweck, in D vorwiegend angebaut werden. Also wenn ich an einem Maisfeld vorbeilaufe, kann ich mir dann ein Bild machen, ob das jetzt Gemüsemais ist, oder Viehfutter, oder Energiepflanzenanbau oder Ölproduktion? Gibts dazu vielleicht ein paar grobe Erkennungsmerkmale an den Pflanzen? (z.B. was sagt die Härte der Körner aus?) Oder kann ich vielleicht davon ausgehen daß es zu xx% für den Zweck soundso sein wird? --BjKa 10:39, 13. Apr. 2011 (CEST)
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- Gemüsemais ist der mit den bunten/schwarzen Körnern, fast bedeutungslos
- Viehfutter (Silomais, Silage) Standard
- Energiepflanzenanbau: überwiegend die selben Sorten wie viehfutter, also keine Unterscheidungsmöglichkeit
- Ölproduktion ? (evtl meinst du Bioethanol?): kein Unterschied
- Körnermais (für Viehfutter): Pflanzen müssen fast vollkommen absterben, stehen oft bis in den Dezember, damit die Körner auf ein passables Maß trocken --blonder1984 19:07, 13. Apr. 2011 (CEST)
Anmerkung: Die von der FAO angegebenen Erntewerte für Deutschland (4,5 Mio t) scheinen nur für Körnermais zu gelten. Die Silomaisernte (Tierfutter, Biogas) wurden 2012 73 Mio t, also ein Vielfaches. Quelle: www.maiskomitee.de, Downloadbereich (nicht signierter Beitrag von 85.183.131.90 (Diskussion) 13:02, 24. Feb. 2012 (CET))
[Bearbeiten] Mengenangaben von Mais – welcher Feuchtegehalt?
Leider finde ich keinen Artikel Mengenbestimmung von Getreide, deshalb versuche ich mein Glück hier. Im Artikel Mais – so wie auch in allen anderen Artikeln über Feldfrüchte – erfolgen sämtliche Gewichtsangaben ohne Nennung des Feuchtegehalts. Bisher habe ich dazu erst einen einzigen Hinweis gefunden: Im Artikel angloamerikanisches Maßsystem wird dort: Angloamerikanisches Maßsystem#Getreide für die nordamerikanische Verrechnungseinheit "bushel" bei Mais eine Meßbezugsfeuchte von 13,5% 15,5 % angegeben. (Der Gewichtsanteil von Wasser an der Gesamtmasse wäre demnach 11,9% 13,4%). Wie und wo ist hierzulande beim Mais (und anderen Feldfrüchten) die Meßbezugsfeuchte geregelt und wieso wird das hier nirgendwo angegeben?--Corvax 22:04, 20. Mai 2011 (CEST)
- Der Unterschied ist der, dass das amerikanische „bushel“ (Scheffel) ursprünglich ein Hohlmaß war/ist. Da aber Getreide international in Tonnen/Kilogramm gehandelt wird, haben die Amerikaner für das bushel einen Umrechnungswert festgelegt – was aber ein bisschen unhandlich ist, da sie dann für jede Getreideart einen eigenen Umrechnungswert festlegen mussten, wie in dem von dir angegebenen Link ja nachzulesen ist. Einfacher wäre es gewesen, alles auf Kilogramm/Tonne umzustellen, aber das ist eine andere Geschichte …
- Doch zurück zum Kern des Problems: Wenn Getreide in einem Hohlmaß erfasst wird, spielt die Feuchtigkeit eine Rolle, denn durch sie quellen Getreidekörner auf und die Menge, die in ein bushel passt ändert sich: Je höher die Feuchtigkeit, desto weniger Masse passt in das Hohlmaß. Wird die Getreide einfach nur gewogen, spielt die Feuchtigkeit dagegen keine Rolle, weswegen sie auch nicht angegeben wird. --BMK 17:14, 24. Mai 2011 (CEST)
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- Wenn also beim Wiegen von Getreide der Feuchtigkeitsgehalt keine Rolle spielt, dann könnte man die Erntemenge erhöhen, indem das Getreide kurz vor dem Wiegen noch mal gut eingewässert wird. Allerdings, so richtig vorstellen kann ich mir das eher nicht.
- Dort http://www.ontariocorn.org/growing/moisture.html ist eine Umrechnungstabelle für nassen Mais zu sehen. Das Gewicht von nassen Mais wird auf das äquivalente Trockengewicht von Mais mit der Meßbezugsfeuchte von 15,5% wie folgt umgerechnet: Trockengewicht bei 15,5% = Nassgewicht x (100 – %Feuchte) / (100-15,5). Aus dieser Formel ergibt sich übrigens, dass zumindest in Kanada die Feuchte bei Mais als Feuchteanteil angeben wird und nicht als Feuchtegehalt, so wie es hierzulande bei der Holzfeuchte üblich ist. (Unterschied zwischen Feuchteanteil und Feuchtegehalt siehe Materialfeuchte).
- Langer Rede kurzer Sinn: Nach wie vor weiß ich nicht, auf welchem Feuchtenteil oder Feuchtegehalt sich die Mengenangaben im Artikel Mais beziehen. An die These, dass die Feuchte bei der gravimetrischen Mengenbestimmung von Getreide egal sei, mag ich nicht so recht glauben.--Corvax 20:52, 26. Mai 2011 (CEST)
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- Du hast schon recht: ohne Bedeutung ist die Feuchte in der Müllerei nicht. Natürlich wird z. B. in der Mühle vor der Getreideannahme die Feuchtigkeit festgestellt, und wenn es mehr als 15 % (besser 14 %) hat, kann es der Landwirt gleich wieder mitnehmen, oder er muss für die Trocknung einen Abschlag hinnehmen. Getreide ist nur unter 14 % dauerhaft lagerbar. Daher hat der Landwirt ein natürliches Interesse daran, dass sein Getreide nicht feuchter ist, wenn er es abliefert. Es ist bei Mengenangaben nicht üblich, die Feuchtigkeit anzugeben.--BMK 21:48, 26. Mai 2011 (CEST)
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- Mir geht es weniger um das Verhältnis zwischen Müller und Landwirt sondern um die Angaben im Artikel. Dort werden beim Thema "Die größten Maisproduzenten" für diverse Länder die Produktionsmengen angegeben. Quelle der Daten ist die FAO. Welcher Feuchtigkeitsgehalt liegt diesen Angaben zugrunde?--Corvax 22:59, 26. Mai 2011 (CEST)
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- Nachtrag: In der "Verordnung (EU) Nr. 742/2010 der Kommission vom 17. August 2010 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1272/2009 mit gemeinsamen Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates hinsichtlich des An- und Verkaufs von landwirtschaftlichen Erzeugnissen im Rahmen der öffentlichen Intervention" finden sich Hinweise zum Thema: Der Feuchtigkeitsgehalt von Mais ist nach der Norm EN ISO 6540 zu bestimmen und der Feuchtigkeitshöchstgehalt bei Mais liegt bei 13,5 %.
- Diese Angaben lässt in mir den Verdacht aufkommen, dass dann vermutlich die Umrechnung zwischen den nordamerikanischen Werten (Feuchte 15,5%) und den hiesigen Gewichtsangaben (Feuchte anscheinend bei 13,5%) vermutlich um ca. 2% falsch ist. Laut Artikel produzierten 2009 die USA 333 mio t Mais und Deutschland 4,5 mio t. Da wäre der (mögliche) Umrechnungsfehler von 2% der USA-Menge schon größer als die gesamte deutsche Maisernte. (Übrigens ist im Artikel an dieser Stelle nicht klar, ob Silo-Mais in den Mengenangaben enthalten ist)--Corvax 17:59, 27. Mai 2011 (CEST)
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- Die FAO gibt keine Feuchtigkeitswerte an, kann sie auch gar nicht. Die von dir erwähnten Interventionsrichtlinien besagen lediglich, dass Mais nicht mehr als 13,5 % haben darf, wenn er in staatliche Lager aufgenommen werden soll. Dies hängt mit der Lagerfähigkeit zusammen und nicht mit einer Umrechnung auf Trockenmasse oder dergleichen. --BMK 00:06, 30. Mai 2011 (CEST)
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[Bearbeiten] Foliensaat
Ich hab heute mal den Aspekt der Foliensaat eingebracht. Wenn jemand mehr Bilder dazu hat (Aussaat?) dann bitte hier posten. --blonder1984 12:43, 8. Aug. 2011 (CEST)
[Bearbeiten] Geschichte
Ich sah gerade auf 3sat eine Sendung, in der erwähnt wurde, dass die Araber den Mais lange vor Kolumbus nach Spanien brachten.
Ich erinnerte mich Berichten, dass Magellan bei seiner ersten Weltumseglung Mais auf den Philippinen antraf.
Chinesische Quellen geben an, dass Mais aus Indien nach China gelangte (natürlich lange vor den europäischen Entdeckungsreisen).
Siehe z.B.:
PRE-COLUMBIAN MAIZE IN ASIA, by M. D. W. Jeffreys, in MAN ACROSS THE SEA, U. of Texas Press, 1971, Carrol L. Riley et al., eds.
-- Siffler 18:41, 23. Nov. 2011 (CET)