Diskussion:Musik
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[Bearbeiten] Es fehlt etwas zur neurobiologischen Grundlage
Musik ist ein, durch vielerlei Regelmäßigkeiten in der Abfolge und Gruppierung von Tönen, die ja an sich schon etwas Besonderes sind, gekennzeichnetes 'Geräusch' und unterscheidet sich damit fundamental von allen anderen Geräuschen in der Natur. Nicht erst die Wahrnehmung des Menschen macht sie zu 'Musik' - sie ist 'Musik'. Das Verblüffende - und für mich nicht gelöste Problem dabei - ist, dass es eigentlich keinen 'vernünftigen' Grund dafür gibt, dass wir auf 'Musik' reagieren. Evolutionsmäßig ist das Hören und Unterscheiden der verschiedenen Geräusche in der Natur überlebenswichtig - das ist klar. Mehr bedürfte es aber nicht. Das 'Normale' müßte eigentlich sein, dass wir auch 'Geräusche', wie sie Musik darstellt, einfach zur Kenntnis nehmen würden, feststellen würden, dass sie uns nicht bedroht oder sonstwie gefährlich für uns wäre und wir dann zur Tagesordnung übergehen würden, wie es die Menschen jahrtausendelang mit allen anderen Geräuschen auch gemacht haben. Aber aus mir nicht bekannten Gründen - mir ist auch nichts aus der Hirnforschung bekannt - reagieren wir auf dieses geordnete Geräusch, das wir Musik nennen, sehr emotional (nicht nur zustimmend sondern auch ablehnend) und es berührt uns direkt 'innerlich'. Dafür gibt es meines Erachtens keine 'evolutionstechnische' Begründung. Musik ist sozusagen schierer 'Luxus', den sich die Natur mit uns leistet. Warum sind wir 'empfindlich' für Musik? Dies müßte m.E. in einem eigenen Kapitel abgehandelt werden (mir fehlt leider das profunde Wissen hierzu). Peter (nicht signierter Beitrag von 84.58.54.232 (Diskussion) 13:13, 27. Nov. 2010 (CET))
- Kam gerade auf die Diskussionsseite, um genau diese Frage auch zu stellen. Alles Mögliche wird hier erklärt, aber nicht, was in uns das "Musikerlebnis" bewirkt und wie und wieso überhaupt dieser Verarbeitungsalgorithmus entstand. MV --79.199.148.161 22:22, 5. Dez. 2010 (CET)
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- Musik aktiviert das Belohnungssystem des Gehirns. Ist sozusagen eine akustische Droge. http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/themen/bildung/bildung/downloads/agm200512.pdf --Thiv8Oow 16:12, 13. Jun. 2011 (CEST)
[Bearbeiten] Definition verbessern!!!
Der erste Satz einer missglückten und unzureichenden Definition (Musik ist ein...von Schallereignissen...) könnte ein Witz sein wenn es nicht so traurig wäre!!!
Diesen pseudo- (Natur-)wissenschaftlichen Stuss könnte man nur noch überbieten, indem das Wort "Schallereignisse" durch "programmatisch- konzertierte Luftdruckschwankungen" ersetzt wird!
Besser wäre die Intention(en) des Musizieren als Grunddefinition herauszuarbeiten (Warum machen Menschen überhaupt Musik und wozu?)!!! --93.240.181.153 06:56, 22. Apr. 2011 (CEST)
- Finde die Definition gut. Und zu deiner Anregung: Menschen machen Musik, weil es ihnen Spaß macht. Damit kann man aber Musik nicht definieren. --Thiv8Oow 16:17, 13. Jun. 2011 (CEST)
[Bearbeiten] Die Definition am Anfang macht keine Lust auf Weiterlesen...
…des sonst guten Artikels. Ist Architektur eine organisierte Form von Baumaterialien? Ist Literatur eine organisierte Form von Druckerschwärze? Bildende Kunst eine organisierte Form von Farben oder Lehm? Eben! Musik ist nicht eine organisierte Form von Luftwellen, Geräusche sind das auch. Man sollte physikalische Kategorien nicht zur Definition einer über-physikalischen Kategorie benützen. Denn wenn die angeführte Definition stimmen würde, müsste der Artikel sich mit einer Vertiefung der in der Definition verwendeten Worte befassen (die mathematischen Grundlagen von "organisiert"; die genaue Physik der "Druckereignisse"). Interessanterweise befasst sich der Artikel aber vorwiegend mit kulturellen/aesthetischen Aspekten und führt deshalb die vorliegende Definition gleich selbst ad absurdum. Beispiele für bessere oder gute Definitionsversuche siehe unter Architektur und Literatur im Wikipedia. -- Lot56 22:33, 23. Jun. 2011 (CEST)
- Ich finde, die Einleitung will zu viel auf einmal. Die "organisierte Form von Schallereignissen" finde ich gar nicht das Problem. Musik gibt es in sehr unterschiedlichen Formen und sie passiert in ebenso unterschiedlichen Kontexten, wenn man da nichts ausschließen will, kann man es meiner Meinung nach nicht viel netter formulieren. Ein Kassenbon zählt beispielsweise nicht zur Literatur, einen Stock in den Boden stecken gilt noch nicht als Architektur, einmal gegen ein Blech hauen kann aber durchaus schon als Musik gelten. Problematischer finde ich die Länge und Komplexität der Einleitung:
- "Der für den Menschen hörbare Bereich", "physikalische Eigengesetzlichkeiten", "Obertonreihe" und "Zahlenverhältnisse" sind zwar alle von Bedeutung für das Thema, wären aber vielleicht in einem eigenen Abschnitt "Eingrenzung des Begriffs" oder so besser aufgehoben. Wer will, kann sich das dann durchlesen, man kanns aber auch einfach überspringen.
- Müssen elektrische Tongeneratoren in der Einleitung explizit genannt werden? Ich würde denken, dass sie ohnehin als Musikinstrument (oder Teil davon) gelten, sobald sie als solches Verwendet werden. Unter Musikinstrument werden elektronische Musikinstrumente aufgeführt, dort wiederum Variable Frequency Oscillators und Synthesizer erwähnt, bei letzterem dann endlich auch auf Signalgenerator verlinkt.
- Der Abschnitt von "Aus dem Vorrat eines Tonsystems ..." bis "... Harmonik." enthält auch ein bisschen viel Information auf einmal, vielleicht könnte man sich da auf die Begriffe Tonhöhe, Lautstärke, Klangfarbe, Harmonik und Rhythmus beschränken und diese verlinken. Tonsystem, Skala, Melodie, Mehrstimmigkeit und die Erläuterungen, was Harmonik und Rhythmus sind, würden dann wegfallen bzw. ggf. wo anders stehen. Die gute alte Melodie als gefühlten "Inbegriff der Musik" würde aber vielleicht mancher in der Einleitung vermissen (vor allem, da der gefühlte Gegenpart Rhythmus rein darf). Also für die Mitsingfraktion Melodie doch wieder rein? Ich bin unschlüssig.
- Was außerdem noch gut mit rein könnte (vielleicht sogar direkt als zweiter Satz) wäre eine ganz allgemeine Aussage über die kulturelle Bedeutung von Musik, damit der Leser überhaupt weiß, wozu sowas gut sein soll. Dass Musik zur Kultur gehört dort und in vielfältigen Zusammenhängen (z.B. Feste, Zeremonien, Tanz, Arbeit, Unterhaltung) gespielt wird ist schon relevant. Der Satz kann das Thema natürlich nicht einmal grob umreißen, nur anschneiden, Lust auf mehr machen.
- Prinzipiell kann eine Einleitung bei so einem Thema niemals vollständig sein. Falsches darf natürlich nicht drin stehen, Vereinfachungen und Verallgemeinerungen meiner Meinung nach aber schon. Ist sicher alles in allem ein bisschen Mühe. Schöne Grüße --stfn 01:39, 24. Jun. 2011 (CEST)
- Hab gerade mal in mein Meyer Taschenlexikon von '95 geguckt, die hiesige Einleitung stimmt mit der dortigen fast komplett überein. Zwar nicht immer wortwörtlich, aber doch in den Schlüsselbegriffen (Schallereignis, akustisches Material, Eigengesetzmäßigkeit, Obertonreihe usw.) und ihrer Reihenfolge. Guttenberg wärs als Plagiat angestrichen werden, sag ich mal :) --stfn 11:02, 24. Jun. 2011 (CEST)
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- Eine Kaufquittung oder eine weisse Fläche kann sehr wohl ein Kunstobjekt sein (da schätzen Sie den heutigen Kunstmarkt falsch ein). Ein Problem ist die sogenannte Definition nicht, aber es ist eben keine gute Definition, allenfalls ist es der kleinste gemeinsame Nenner der physikalischen Ereignisse. Musik ist aber nicht nur Physik. Schallwellen treten nicht auf, wenn jemand Noten studiert und im Kopf Musik entstehen lässt. Auch ein musikalisches Erlebnis im Traum kommt ganz ohne Schallwellen aus. Könnte noch mehr aufzählen, aber nicht nötig, da die "Definition" wie oben angedeutet eh einem Kategorienfehler unterliegt. Musik entsteht im Kopf, sowohl als Schöpfer wie auch als Empfänger. Der Plagiatsvorwurf ist natürlich erheblich, dem sollte nachgegangen werden. (nicht signierter Beitrag von Lot56 (Diskussion | Beiträge) 18:00, 30. Jun. 2011 (CEST))