Diskussion:Oskar Werner
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[Bearbeiten] Film- und Fernsehauftritte
Als Schurke in einer Columbo-Folge - Oskar Werner spielte einen verliebten Dirigenten (Interlude, 1968) und einen zweifelnden Priester (In den Schuhen des Fischers, 1968). 1975 trat er in einer Folge der Fernsehserie Columbo als Schurke auf. Trotz hochklassiger Angebote - Stanley Kubrick bot ihm die Hauptrolle in einem Napoleon-Film an - war Oskar Werner ab 1968 nur noch zweimal auf der Leinwand zu sehen: 1976 trat er in Reise der Verdammten auf sowie 1974 in einem Columbo-Film mit Peter Falk.
Hier wird nicht klar ob die Columbo-Folge 1974 oder 1975 zuzuordnen ist.
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- Im Nachspann der am 16. Februar 2010 ausgestrahlten Wiederholung dieser Folge bei SuperRTL wird die Jahreszahl mit 1974 USA angegeben. Gemeint ist hier mit größter Wahrscheinlichkeit das Produktionsjahr, Die Erstausstrahlung sowohl in den USA als auch in der Bundesrepublik Deutschland war im Jahr 1975. Grüße, -- JNM 22:55, 28. Jul. 2010 (CEST)
[Bearbeiten] Oskar Werners Grab
Mit nachstehedem Text wird auf die Räumung vom Grab O.W. aufmerksam gemacht:
Oskar Werner ruht in einem Zinnsarg auf dem Friedhof von Triesen in Liechtenstein. Gemäss dem Friedhofsreglement werden sämtliche Gräber frühestens nach 20 Jahren geräumt. Oskar Werner soll demnächst exhumiert, verbrannt und seine Asche an einem anderen Ort in einem Massengrab nochmals beerdigt werden, hat der jetzige Gemeinderat bestimmt. Im kommenden Januar 2007 sind in Triesen Gemeinderatswahlen. Es ist nur zu hoffen, dass der neue Gemeinderat den Beschluss vom jetzigen Gemeinderat nochmals überdenkt und die kulturhistorische Bedeutung von Oskar Werner’s Grab richtig einschätzt. Hoffentlich in dem Sinne, dass man Oskar Werner ruhen lässt und in Ehren hält.
Das Thema wurde bereits mehrmals in der nationalen und internationalen Presse angesprochen. In Wien wurde die Thematik, ob man dem O.W. ein Ehrengrab gewähren würde, noch nicht abschliessend beantwortet. Sicherlich würde es dem Empfinden von O.W. entsprechen, wenn man ihn in Ruhe lässt. Berücksichtigen muss Liechtenstein allerdings auch, dass man Österreich schuldet, indem das Grab von O.W. in Ehren gehalten wird. Schlussendlich soll nicht ein Friedhofsreglement (Ein solches kann jederzeit von einem Gemeinderat geändert werden) über eine eventuelle Ruhestörung bestimmen, sondern die Würdigung einer verstorbenen Person.
(vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 217.173.231.156 (Diskussion • Beiträge) -- Regiomontanus 12:37, 6. Jun 2006 (CEST))
Das Thema ruhte bis Mitte Juni 2010. Die Hinterbliebenen der Gräber im Friedhofsteil, wo O.W. begraben liegt, wurden seitens der Gemeinde Triesen darauf aufmerksam gemacht, dass im Herbst 2010 die Gräber geräumt werden. (nicht signierter Beitrag von 80.72.49.162 (Diskussion) 00:03, 9. Jul 2010 (CEST))
- Es werden zwar Gräber in diesem Bereich geräumt, allerdings ist OW´s Grab nicht dabei. Das ist die Auskunft des Gemeindevorstehers und des Mesners von Triesen. --Der Polizist 22:26, 13. Jul. 2010 (CEST)
Das Thema stand schon mal 2004 zur Diskussion. Als Argument gegen eine Überführung nach Wien, wird seitdem angeführt, daß O.W. ein Ehrengrab(!) in Wien abgelehnt hat und man nicht gegen seinen Willen handeln möchte. Bei einer Kremation und Urnenbeisetzung in einem Gemeinschaftsgrab bestehen hingegen keine Bedenken, obwohl dies wohl ebenfalls nicht seinem Willen entsprechen dürfte, da eine solch anonyme Beisetzung sicher -wenn von ihm gewünscht- direkt nach seinem Tod erfolgt wäre. Doch im Gegenteil, seine Grabstatt war ihm offenbar sehr wichtig, da er bereits zu Lebzeiten die Beschaffenheit seines Grabsteins festlegte. Da O.W. seit Ende der 70er Jahre des vorigen Jh. überwiegend wieder in Wien gelebt hat, wohin er nach seinem Tod in Marbug zunächst auch überführt wurde, kann man vermuten, daß seine Beisetzung in Wien grundsätzlich nicht gegen seinen Willen wäre. Und das “Hindernis Ehrengrab” könnte sicher damit umgangen werden, daß auf dem Wiener Zentralfriedhof zwei Familiengräber der Familien Zelta/Werner/Kastl existieren, wo auch seine Mutter und seine Großmutter beigesetzt sind. Das Nutzungsrecht der Gräber besteht auf Friedhofsdauer, was nach dem Exhumieren in Triesen eine unangetastete Totenruhe gewährleisten würde. Im August 2004 wurde von Saskia Schwaiger, der Sprecherin von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, mitgeteilt, daß die Stadt Wien immer wieder Gespräche mit den Angehörigen über ein Ehren-grab in Wien geführt habe und man, sollten diese sich an die Stadt wenden “sicher dafür offen und interessiert” sei. Wenn sich diese Offenheit und Interessiertheit nicht ausschließlich auf ein Ehrengrab beziehen sollte, sondern auch darauf, einen der bekanntesten Söhne der Stadt “nur” nach Wien zu überführen, stände damit für O.W. eine endgültige Ruhestatt in Aussicht, die nicht aller paar Jahre in Frage gestellt ist. S.Schrey (nicht signierter Beitrag von 213.102.98.123 (Diskussion) 19:50, 10. Dez. 2010 (CET))
[Bearbeiten] Deutsche Sprachversion des Films Fahrenheit 451
Die Freundschaft der beiden Männer zerbrach. Sie zerbrach unter anderem auch daran, weil die Stimme von Werner in der Deutschen Version des Films durch einen Sprecher ersetzt wurde. Dies hat Oskar Werner sehr verletzt.
Woher ist die Information, dass in der deutschen Version die Stimme von Oskar Werner durch die eines Synchronsprechers ersetzt worden sei? Ich habe mir gerade die deutsche Version auf DVD angesehen, und stelle fest, dass absolut nichts darauf hindeutet. Sowohl klingt Montag in der deutschen Version gleich wie in der englischen, als auch in der deutschen Version eine eindeutig österreichische Prägung in Aussprache und Tonfall zu bemerken ist. Demzufolge behaupte ich einmal, dass o. a. Information ein Gerücht ist. --Lennex 17:28, 12. Jun 2006 (CEST)
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- Ich kenne den Film schon seit seinem Erscheinen und mir ist weder beim ersten Ansehen des Films, noch bei Wiederholungen, noch in den Pressemeldungen derartiges über den Einsatz eines Synchronsprechers aufgefallen. mfg--Regiomontanus 17:54, 12. Jun 2006 (CEST)
Dies betrifft eigentlich den Film: "Jules et Jim" und nicht Fahrenheit!! Beide sind von Truffaut. Müsste im Text ergänzt werden zur besseren Verständlichkeit.
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- Gut zu wissen, eine entsprechende Ergänzung habe ich gemacht. So müsste der Sinn klarer rüberkommen. --Lennex 13:49, 13. Jun 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Stil und Qualität des Artikels
Ich mag diesen Schauspieler auch, aber der Fan-Tonfall dieses Eintrags ist Wikipedia unwürdig. Deshalb habe ich die Lobhudelei etwas abgeschwächt und diesen, absolut unpassenden Abschnitt gestrichen:
"Oskar Werner ist der wohl berühmteste Schauspieler Österreichs und wird allgemein als Genie betrachtet. Sein Freund Spencer Tracy hielt ihn für den besten Schauspieler der Welt. Der blonde, attraktive, stets jugendlich wirkende Werner war durch sein Aussehen, seine Intelligenz und sein Charisma der geborene Filmdarsteller."
Das hat in einer Enzyklopädie nun wirklich nichts zu suchen! Thomas M+
- Entsprechend der berechtigten Kritik habe ich nun zunächst den ersten Abschnitt etwas überarbeitet. Grüße, -- JNM 16:43, 10. Okt. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Oskar Werners Haus in Triesen
Das abgebildete Haus von Oskar Werner wurde nach seinem Tode verkauft und sowohl Innen wie Aussen sehr stark Verändert. Sein sehr individuell gestaltetes Haus hatte ein anderes Aussehen, als das abgebildete Haus. Dasselbe gilt für die Innenarchitektur. Der Käufer hat das Haus von Oskar WErner, besser die Häuser von Oskar Werner, weitgehend seinen persönlichen Geschmacksrichtungen angepasst, was ja das Recht eines Käufer ist. Frommelt Hans (nicht signierter Beitrag von 217.173.231.20 (Diskussion | Beiträge) 21:38, 9. Nov. 2009 (CET))
- Lieber Herr Frommelt, vielen Dank für den Hinweis zu dem Zustand des Hauses heute. Wissen Sie vielleicht, ob (und wo) es im Netz Ansichten des Hauses aus der Zeit gibt, als es noch im Eigentum von Herrn Werner war? Im Archiv des LIFE-Magazins gibt es ein schönes Foto, auf dem Oskar Werner auf einem Liegestuhl auf der Terasse seines Hauses in Triesen liegt und im Hintergrund der Rhein und die Berge zu erkennen sind. Leider ist ja auch von Oskar Werner selber kein "gemeinfreies" Bild verfügbar, Mit besten Grüßen, -- JNM 18:51, 10. Nov. 2009 (CET)
Im Artikel steht: „Gewährt, daß ich ersuche, keine unangesagten Besuche. Private - no visitors please“. Das ist mir nicht so in Erinnerung. Es stand auf dem schlichten Bronceschild: "Gewähret, dass ich ersuche, keine unangemeldete Besuche" soviel ich mich erinnere. Der Zusatz: "Privat - no visitors please" stand nirgends! Er hatte gerne Besuch, er hat für seinen Besuch immer selbst gekocht und zwar sehr gut und schmackhaft. Er brauchte keinen Partyservice! Frommelt H. (nicht signierter Beitrag von 217.173.231.20 (Diskussion | Beiträge) 08:23, 2. Dez. 2009 (CET))
- Hallo, Herr Frommelt. Jetzt hab ich die Stelle in dem Buch "Genie und Fetzenschädel" von Robert Dachs noch einmal nachgeschlagen. Dort wird das Schild so zitiert, wie es aktuell im Text steht, also mit dem von Ihnen bezweifelten Zusatz. Meine Frage wär, ob Sie das Buch kennen und wenn ja, wie sie die Stelle mit dem Zitat im Buch einschätzen. Mir ist ja durch ihren Hinweis auf die "Informationen der Gemeinde Triesen" nicht verborgen geblieben, dass Sie selber offensichtlich ein persönliches Verhältnis zu Herrn Werner gehabt haben, deshalb würde mich Ihre Einschätzung sehr interessieren. Herzliche Grüße, -- JNM 00:53, 5. Dez. 2009 (CET)
Ich kenne das Buch nicht. Oskar Werner hatte ja praktisch alle bedeutenden Wörterbücher in seiner Bibliothek. Er hinterfragte jedes Wort nach seiner Bedeutung und geschichtlichen Veränderung. Das Wort: „sagen“ passt nicht zu ihm, hat er auch nie benutzt, gemäss meinen Erinnerungen. Zudem, „sage“ ich ja einen Besuch nicht an, sondern „melde“ mich für einen Besuch an – gemäss seiner gewesenen Denkweise. Ich kann vielleicht auch Falsch liegen. Belegen kann ich es nicht mittels einer Foto. Frommelt H. (nicht signierter Beitrag von 217.173.231.20 (Diskussion | Beiträge) 10:54, 15. Dez. 2009 (CET))
[Bearbeiten] Wehrmachtsdienst?
Ich hab mal ein Interview mit Werner gesehen, wo er von einem Erlebnis berichtete, wo er, als Angehöriger der Wehrmacht ein Problem mit einem Vorgesetzten schilderte... Er sollte bei einem Bahnhof was bewachen... mehr weiß ich nicht mehr. Kann es sein, dass er also doch bei der Wehrmacht war oder täuscht mich da mein Gedächtnis?--Der Polizist 23:47, 2. Jul. 2010 (CEST) Habs gefunden... http://www.youtube.com/watch?v=jR50kiB1_BA --Der Polizist 00:41, 3. Jul. 2010 (CEST)
- Interessante Aufnahme! Ich denke, dass dieser Artikel http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?tabID=3946&alias=wzo&lexikon=Theater&letter=T&cob=4743 eine Antwort gibt. O. W. wurde ja zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und in diesem Zusammenhang lässt sich die Begebenheit am Bahnhof erklären. Im Video spricht O. W. ja vom Peron (= Bahnsteig) auf dem Meidlinger Südbahnhof. Das würde sich mit dem Inhalt des Artikels der wienerzeitung.at decken: "Oskar Werner stellte sich bei allen Dienstobliegenheiten so linkisch und unsoldatisch an, dass man ihn bald wieder nach Wien zurückschickte, wo er bei der Bahnhofwachkompanie am Meidlinger Bahnhof und am Westbahnhof Verwendung fand. Tagsüber steckte er in der feldgrauen Uniform, am Abend spielte er sich im Burgtheater in die Herzen des Publikums." Grüße, -- JNM 22:31, 28. Jul. 2010 (CEST)
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- Ja, das scheint zu passen! Allerdings nehme ich schon an, dass er regulärer Soldat war (nicht nur Reichsarbeitsdienst), hätte er sonst das Recht gehabt, einen anderen Soldaten zu kontrollieren?--Der Polizist 07:28, 29. Jul. 2010 (CEST)
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- ... und im Film sagt O. W.: "[...] ich nehm' natürlich Haltung an, ist ein Vorgesetzter [...]". und später spricht er von der Heeresdienstvorschrift. Das Oskar Werner Soldat war, wird auch in einigen anderen Beiträgen behauptet, z. B. hier: http://www.emserchronik.at/Einzelansicht.44+M5f434bba294.0.html oder hier: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/1052069/.
- Ulrike Dembski (Oskar Werner "Welch einen sonderbaren Traum träumt' ich..." 1922-1984, Verlag Christian Brandstätter, Wien, 2003, 2. Auflage) schreibt auf S. 22 über die Zeit von 1941 – 1944: "Aus Rücksicht auf eine mögliche Einberufung zum Wehrmachtsdienst werden Werners Verträge [mit dem Wiener Burgtheater] bis 1941 immer nur für einen Monat abgeschlossen, ab 1942 muß Werner zum Heer einrücken und wird tageweise nach Anforderung auf Arbeitsurlaub zur Verfügung gestellt."
- Das O. W. Soldat war, geht im Artikel meiner Meinung nach zwar hervor: ( [...] Dieses Engagement wurde in den folgenden Jahren durch die Einberufung zum Dienst im Heer immer wieder beeinträchtigt. [...] entzog sich Oskar Werner [...] durch Desertion und Flucht nach Baden in den Wienerwald dem anstehenden Dienst in der Wehrmacht) aber ganz eindeutig sind die Stellen wirklich nicht.
- Mein Vorschlag wäre, dass man die oben erwähnte Textstelle bei Dembski als Quelle für seinen Dienst beim Heer im Artikel (bei "beeinträchtigt") einbaut und später im Abschnitt zur Desertion das Wort "anstehenden" ersatzlos streicht. --JNM 12:16, 29. Jul. 2010 (CEST)
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- Hab jetzt mal den Vorschlag – wie oben beschrieben – eingefügt. --JNM 14:11, 30. Jul. 2010 (CEST)
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- Ja, danke! Passt!--Der Polizist 22:57, 30. Jul. 2010 (CEST)
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Zu seinem Leben erwähnte er immer wieder, dass er Soldat (zwangsweise) war und schlussendlich Desertierte, dann bis Kriegsende "Untertauchte". Dasselbe erzählte auch seine Mutter. (nicht signierter Beitrag von 80.72.49.162 (Diskussion) 22:30, 8. Aug. 2010 (CEST))
- Hallo 80.72.49.162, ich glaub, wir haben uns schon mal unterhalten?!? (via Diskussionsseite hier). Wenn's so ist, schön, wieder etwas von Ihnen zu hören. Sie haben erwähnt, dass O. W. sich zum Thema "Soldatenzeit" geäußert hat. Haben Sie noch eine Erinnerung daran, wie er sein "Untertauchen" beschrieben hat? Beste Grüße, --JNM 00:41, 12. Aug. 2010 (CEST)